Warum manche Geräte mit Gleichstrom und die anderen mit Wechselstrom

#4759920
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Was soll denn diese komische Frage? Zumal mein PC mit Wechselstrom läuft 
- alles was an die 230V angeschlossen werden kann, läuft doch 
zwangsläufig mit Wechselstrom - zumindest erstmal äuserlich.
Bügeleisen könnte auch mit Gleichstrom betrieben werden, zumindest was 
dessen Grundfunktion angeht. Und bei den Motoren - schau doch einfach 
mal in Wikipedia oder woanders, da wird es doch erklärt, daß diese nun 
mal reinweg auf Wechselstrom angewiesen sind, genau so wie ein 
Transformator. Die sind nunmal auf ein Dreh-Wechselfeld angewiesen.
#4759959
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Jens G. schrieb:
> Zumal mein PC mit Wechselstrom läuft

was hast du denn für einen PC?

ich habe nun nicht alle Schaltnetzteile probiert, aber nach Bauart 
Gleichrichtung und Zerhacker können die auch mit DC gefüttert werden.

erfolgreich erprobt mit einem Akkulader bei DC 120V.

Jens G. schrieb:
> Und bei den Motoren -

da es früher nur Allströmer, OK waren normal DC Motoren aber da beide 
Wicklungen Rotor und Stator die Polarität zugleich ändern merkten die 
nichts von AC.
Gast #4760418
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Wir meinen beide: (glaube ich)
Bimetall und Knackfrosch Technik.
Einstellbar, von Seide bis Leinen.

Der schnelle "Sprung" des Schalters ist bei Wechselstrom wichtig. Denn 
beim nächsten Nulldurchgang sind die Kontakte weit genug auseinander.
Deine 230V Gleichstrom haben aber keinen Nulldurchgang.
Da hilft auch die Schaltgeschwindigkeit nichts.
Und die paar Millimeter, zwischen den Kontakten, reichen nicht.

Diese Schalter sind auf die 50Hz/60Hz angewiesen.
Es ist schon OK, wenn du mir nicht glaubst....
Es ist aber nicht OK, solche gefährlichen Vorschläge zu verbreiten!

Ich sachs nochmal:
Der Schalter verdampft.
Zumindest hat er gute Chancen das zu tun.

> Insbesondere bei Gleichspannung und Strömen
> ab etwa 1 A und Spannungen ab etwa 50 V
> verlöschen Schaltlichtbögen u. U. nicht von selbst.
Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Funkenlöschung
Gast #4760421
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Walta S. schrieb:
> könnte
Es gibt min 2 "könnte".

z.B. das "könnte", wenn man nur wollte.
Anderen Thermostat einbauen, oder Halbleiterschalter
Und genau das hilft hier nicht weiter.
Denn:
Der TE hat gefragt, warum Bügelgeräte mit AC versorgt werden müssen.
(oder so ähnlich)
Und er hat hier und jetzt eine Antwort bekommen:
Funkenlöschung durch Nulldurchgang


Und jetzt zum andern "könnte":
Man kann das Bügeleisen natürlich trozdem an 230V Gleichstrom 
anschließen...
Man sollte dann aber nicht auf die Schutzbrille verzichten.
#4760428
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Arduino F. schrieb:

> Der schnelle "Sprung" des Schalters ist bei Wechselstrom wichtig. Denn
> beim nächsten Nulldurchgang sind die Kontakte weit genug auseinander.
> Deine 230V Gleichstrom haben aber keinen Nulldurchgang.
> Da hilft auch die Schaltgeschwindigkeit nichts.

Doch. Es gibt genügend Schalter, die problemlos Gleichspannung
schalten. Selbst gewöhnliche Lchtschalter aus den sechziger
Jahren (Dreh- und Kippschalter) konnten das.
#4760495
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Harald W. schrieb:
> Doch. Es gibt genügend Schalter, die problemlos Gleichspannung
> schalten.
Soweit richtig. Die kosten aber richtig Geld, wenn sie mehr als etwa 50V 
und 1A schalten sollen.

> Selbst gewöhnliche Lchtschalter aus den sechziger
> Jahren (Dreh- und Kippschalter) konnten das.
Ja, einmal. Dann war der Kontakt verdampft. Bei 220V= bleibt der 
Lichtbogen für mehr als 5mm stabil. Schau dir mal alte Kinolampen an.
#4761700
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Ich hatte einen LSS 25 A vor vielen Jahren auf eine PV-Anlage
mit 1KW/48Vp, Leerlaufspannung ca. 64 V als Kurzschluss geschalten -

als Test


und beim Öffnen ist der sehr schnell in bläulichem Licht erschienen -

230 V DC schalten mit mehreren A würde einen sehr hohen Kontaktabstand
benötigen und auch eine Funkenlöschung über C...
Gast #4761735
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Was ich bisher aus diesem Thread gelernt habe: Geräte, die einen 
Thermostat drin haben, müssen mit Wechselspannung betrieben werden. Alle 
anderen vertragen auch Gleichstrom. Also Kaffemaschine mit AC, Stabmixer 
kann auch DC.

MfG Klaus
Gast #4762161
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> Bei 220V= bleibt der
> Lichtbogen für mehr als 5mm stabil. Schau dir mal alte Kinolampen an.

"Kohlebogenlampen lassen sich sowohl für Gleichspannung als auch für 
Wechselspannung auslegen. Als Brennspannung genügen 25 bis 50 Volt,
so dass die Geräte in den damals üblichen 110-Volt-Gleichstromnetzen
verwendbar waren. Die typische Anschlussspannung einer Bogenlampe ist
55 Volt. Die Netzspannungsnormen von 110 und 220 V gehen auf den 
Spannungsbedarf von 2- bzw. 4-facher Hintereinanderschaltung von
Bogenlampen zurück."     [Wikipedia]

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