Hallo,
ich möchte berechnen wie lange eine Akku einen Raspberry mit Spannung
versorgen kann.
1x Akku 7,4 Volt Lipo 2S 3300 mAh mit Step Down auf 5,1 Volt
Stromverbrauch 1,1 A
1x Akku 11.1 Volt Lipo 3S 3300 mAh mit Step Down auf 5,1 Volt
Stromverbrauch 1,1 A
Welcher der beiden Akkus würde länger den Raspberry betreiben?
Danke für eure Hilfe
Stefan
Stefan schrieb:> Welcher der beiden Akkus würde länger den Raspberry betreiben?
der 11.1V Akku, dann er hat ja beim der gleichen "Strommenge" mehr
Spannung - damit auch einen größeren Energiegehalt.
Stefan schrieb:> Sagen wir der Regler hat 10% Verlust.
Der ist leider meist von der Eingangsspannung abhängig. Ein größeres
U_In-U_Out bedeutet meist leider einen geringeren Wirkungsgrad.
Welchen Strom benötigt der Raspberry bei der Anwendung?
Stefan schrieb:> 1x Akku 7,4 Volt Lipo 2S 3300 mAh mit Step Down auf 5,1 Volt> Stromverbrauch 1,1 A>> 1x Akku 11.1 Volt Lipo 3S 3300 mAh mit Step Down auf 5,1 Volt> Stromverbrauch 1,1 A
Da es hier um Energie geht, wird mit Wattstunden (Wh) gerechnet.
Der Schaltregler übersetzt Leistung auf eine andere Spannung:
Vorne 5V 2A rein, kann man hinten 10V mit 1A oder 20V mit 0,5A
entnehmen.
Geht's Licht schon auf? Alle drei Werte geben 10 Watt!
Du hast 7,4 Volt 3300 mAh = 24Wh
oder 11,1 Volt 3300 mAh = 36Wh
Dein ??? braucht 5,1 V x 1,1 A = 6 Watt (Werte gerundet!)
24 Wh / 6 W = 4 Stunden
36 Wh / 6 W = 6 Stunden.
Und nun in die böse, reale Welt: Dein Regler hat einen Wirkungsgrad, den
ich mal mit 75% ansetze, den Rest verheizt er für sein eigenes Leben.
Also 75% von 4 Stunden = 3 Stunden, die solltest Du erwarten können.
Danke Manfred,
jetzt kann ich in etwa berechnen wie lang der Pi3 läuft bevor ich den
Akku wechseln muss.
Hintergrund ist der das ein Lipo Akku schneller geladen werden kann als
eine Powerbank. Und da es für ein Modellbauprojekt geht ist die Variante
mit dem Lipo die bessere Lösung.
Joachim,
warum den Poti auslöten. Kannst doch mit Heizkleber auch feststellen.
Ich hab so einen ähnlichen. Ich muss jetzt nur noch testen ob der die
Spannung auch hält bei sinkender Akkuspannung.
Dann passt das für meine Zwecke.
Danke für eure Hilfe.
Stefan schrieb:> Joachim,>> warum den Poti auslöten. Kannst doch mit Heizkleber auch feststellen.
Potis gammeln, verstellen sich oder setzten ganz aus, das kann den Tod
für den PI bedeuten, ich mag lieber Festwiderstände zumal die Spannung
ja fest sein soll!
Stefan schrieb:> Danke Manfred,> jetzt kann ich in etwa berechnen wie lang der Pi3 läuft bevor ich den> Akku wechseln muss.
Danke! Den Rechenweg habe ich erklärt, als unbekannte Größe bleibt
natürlich der Wirkungsgrad Deines Wandlers.
Du könntest natürlich messen: Am Ausgang 4,7Ohm Last drauf, den
Eingangsstrom bei verschiedenen Spannungen messen und daraus die
Eingangsleistung rechnen.
> Joachim,> warum den Poti auslöten. Kannst doch mit Heizkleber auch feststellen.Der Poti, das Widerstand? Bitte das Potentiometer ;-)
Mit Heißkleber würde ich keinesfalls arbeiten, da sehe ich das Risiko
der thermischen Schrumpfung. Die Bedenken vom Joachim B teile ich nur
bedingt. Es gibt Müllpotis, die schon beim scharfen Angucken aussetzen,
ebenso gibt es welche, die über Jahre stabil stehen. Was Du hast oder
bekommst ... Glaskugel.
Du schreibst nun aber "Modellbauprojekt", entweder vibriert der Motor,
das Auto rumpelt über die Straße, der Flieger landet unsanft, es ist
warm oder kalt - von daher wäre ein Ersatz per Festwiderstand garnicht
mal die schlechteste Idee.
Manfred schrieb:> Die Bedenken vom Joachim B teile ich nur> bedingt.Manfred schrieb:> Du schreibst nun aber "Modellbauprojekt", entweder vibriert der Motor,> das Auto rumpelt über die Straße, der Flieger landet unsanft, es ist> warm oder kalt - von daher wäre ein Ersatz per Festwiderstand garnicht> mal die schlechteste Idee.
:) :) :)