Hilfe: 3.3V <--> 5V - welcher Chip

Gast #308104
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Hallo,

ich möchte ein LCD an ein FGPA Board anbinden. Dazu müssen einige
Leitungen, die bidirektional verwendet werden, an die entsprechenden
Spannungspegel angepasst werden (FPGA: 3.3V, LCD 5V).
Diese Aufgabe erledigt der Max3001E eigentlich perfekt.
Datenblatt: http://www.spezial.de/doc/maxim/max3000e-max3012.pdf

Leider ist das Gehäuse sehr schwer zu verarbeiten, da die Pins einen
Abstand von 0.65 mm aufweisen (glaube nicht, daß das per Hand lötbar
ist) - und das ist schon das 'großzügigste' Gehäuse das die
entsprechende Logic Level Translator Reihe von Maxim bietet.

Meine Frage dazu: kennt jemand ein Produkt das die selbe Funktionalität
bietet mit einem Gehäuse das eher für Grobmotoriker geeignet ist (am
besten wäre natürlich DIP).

Danke schonmal

-Christian
Gast #308106
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Quick logic hat Spannungsbegrenzer-IC im DIL, die sie für den Zweck
empfehlen. Die machen nur eine Obergrenze für 3,3V, keine Verstärkung,
sind damit aber bidirektioal ohne Verzögerungszeit.
Farnell oder RS hatte die ICs im Katalog QS3384P in DIL22
QuickLogic gehört jetzt zu www.idt.com
dort gibts auch die Application note zur 3,3 zu 5V conversion:
http://www.idt.com/products/getDoc.cfm?docID=7530
Gast #308107
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Hallo Matthias,

wenn ich das Datenblatt richtig lese, funktioniert die Umsetzung aber
nur in eine Richtung.
Ich habe mir da auch schon ähnliche Chips (z.b. 74LVC541A,
http://www.semiconductors.philips.com/acrobat_download/datasheets/74LVC541A_3.pdf
) angeschaut, die auch eine unidirektionale Umsetz ermöglichen. Da ich
aber wie gesagt einige Leitungen bidirektional brauche (also in beide
Richtungen) bin ich mir nicht so ganz sicher, ob dies mit zwei Chips
möglich ist (bin kein ETechniker).

Aussehen würde das ganze dann so:

FPGA ---—–> [74LVC541A @ 5V] ----—–> LCD
FPGA <----- [74LVC541A @ 3.3V] <----- LCD

und die bidirektional Leitung müsste dann so angeschlossen werden

       |-----> [74LVC541A @ 5V] >-----—|
FPGA --o                               o-- LCD
       |-----< [74LVC541A0 @ 3.3V] <---|

Wie gesagt, da ich kein ETechniker bin, bin ich mir da nicht ganz
sicher ob das so tut. Darum dachte ich, ich versuchs mal mit dem Maxim
(oder einem dem Maxim ähnlichen) Chip.
Gast #308108
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Da die TTL-high-Schwelle bei 2,4V liegt, reicht der Pegel eines
3,3V-Ausgangs normalerweise aus, um einen 5V-Eingang anzusteuern. Nur
der 5V-Ausgang kann einen nicht 5V-toleranten 3,3V-Eingang zerstören.
Um das zu vermeiden reicht ein Spannungsbegrenzer.
Gast #308109
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Danke Christopher für deinen Hinweis!

leider ist der QS3384 bei RS aus dem Sortiment und bei Farnell konnte
ich ihn auch nicht finden (ebenso Conrad und Reichelt). Auf der
Herstellerwebseite ist der 3384 auch nur noch in TSSOP, bzw QSOP
ausgewiesen - ergo selbes Problem wie mit dem Maxim hmpf
Gast #308112
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Hallo Klaus,

wenn du mir jetzt noch einen Hersteller nennen kannst der das Teil in
größerer Bauform als SO fertigt (also mit größerem Pin-Abstand wie z.B
bei DIP) fertigt, bin ich glücklich.

   -Christian
Gast #308113
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Nein, solche modernen Bauteile gibt's nicht mehr als DIP.
Und auch nicht in Röhrensockel Noval.

Das SO mit 1,27 Pinning sollte aber doch hinzukriegen sein.
Dafür gibt's Adapter oder Laborkarten (Bürklin hat schöne, gemischt
SMD - Lochraster).

SMD -- irgendwann muss man damit anfangen. Warum nicht JETZT ?
Feinen Lötkolben und 0,5mm Lötzinn , los geht's !
Gast #308117
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@Alex:

Wo ist bei SPI was umzuschalten ?
Es sind von uP Sicht  3 Ausgänge und 1 Eingang.
Da wird nichts umgeschaltet.

Man muss halt 2 Stück der vorgeschlagenen Bauteile verwenden, die dann
jeweils zu 3/8 und 1/8 ausgenutzt sind.
Oder man macht die  5 --> 3  Richtung mit einfacheren "5 V
tolenanten" "lvx" Bauteilen (an 3.3V Versorgung).

Bestimmt gibt es Bastel-Lösungen, die auch hinzutrimmen sind, für eine
bestimmte Kopplung. Aber es bleibt dann hat ein Gebastel.
Gast #308118
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Auch ich möchte meinen AVR (5V) an einen 3,3-V-Bus hängen. Geht das auch
ohne speziellen Wandler?

Ich würde mir das so vorstellen: 2 Pins am AVR: 1 Ausgang, 1 Eingang.
Der Ausgang wird über einen Spannungsteiler auf 3,3V gebracht. Der
Eingang hängt am 3,3-V-Teil der gleichen Leitung. Geht das so einfach,
wie ich mir das als Elektronik-Laie vorstelle?

Vielen Dank

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