MMNEWS berichtete: http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/86676-us-geheimdienst-stoppte-aixtron-deal Zur Begründung führt MMNEWS aus: [... Die Amerikaner präsentierten Ermittlungsergebnisse, wonach Produkte von Aixtron auch militärisch genutzt werden können. Es wird in Washington befürchtet, dass China Chips von Aixtron in ihrem Nuklearprogramm einsetzt. ...] Kann mich mal jemand aufklären, worin die tolle Technologie besteht, die man bei Aixtron als Investor kriegen kann?
Zitat aus den Userkommentaren # 11 @10 Es geht doch 26. Oktober 2016 - 17:38 0 hier auch nicht um Sinn oder Inhalte - hier ist ohnehin fast alles frei erfunden - , sondern nur darum, dass die Reste der Gesellschaft, die sonst absolut nichts zu melden haben, sich mal schön aufregen und wichtig machen können. Ganz so, als wären sie Mensch und würden tatsächlich zur Gemeinschaft dazu gehören. Was die BILD für den Pöbel ist, ist MMN für diejenigen, bei denen es noch nicht einmal dazu gelangt hat. Namaste
Ich weiß nur, dass die Aktie mittlerweile fürn Arsch ist. Mit dem Übernameangebot kann man niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Die waren mal über 35 Euro.... Aber gut, Maschinen für die Herstellung von LED´s kann man vielseitig einsetzen. http://www.aixtron.com/de/produkte/anwendungen/ Gruß vom gebrannten Kind Thomas
Peter M. schrieb: > Kann mich mal jemand aufklären, worin die tolle Technologie besteht, die > man bei Aixtron als Investor kriegen kann? Keine Ahnung. Ganz allgemein "High Tech"? (Was immer das für unsere Politiker bedeutet...) Im Zweifelsfall spielt's aber eher keine Rolle was da konkret für's Militär zu holen wäre. Ich erinnere mich gut daran das es an meiner Uni immer einen Sturm im Wasserglas gab wenn die Firma Diehl zu Firmenkontaktmessen eingeladen wurde. Die Demonstrationen und Boykottversuche richteten sich dagegen das Diehl "irgendetwas mit Waffen" zu tun hätte. Auf Nachfrage, was es denn schändliches sei das die Firma produzierte, wussten die Demonstrierenden leider nie eine Antwort. Nicht mal bei Pressekonferenzen. "Irgendwas mit Waffen" halt. Das reichte schon. Hat sich offenbar nie jemand auch nur die Mühe gemacht mal auf die Webseite der Firma zu schauen. :( Hmm. Ich finde es ja nicht falsch seine Überzeugung zum Ausdruck zu bringen, gerne auch mittels Demos gegen Waffenproduzenten (oder einem Verbot einen Laden an China zu verhökern). Aber das ganze sollte doch bitte schön wenigstens für 5 Cent fundiert sein. Naja, möglicherweise geht's hier wieder mal nur um wirtschaftliche/geheimdienstliche Interessen. Wenn die Chinesen die Fertigungsstraßen bauen, dann werden fortan eben chinesische backdoors in die Chips geschmuggelt und keine US-amerikanischen mehr. Big deal.
Es muss nicht mal eine spezielle Technologie sein um deren Kenntniss/Beherrschung es geht: Das Militär hängt ja immer noch dem Glauben an, im Falle eines größeren Krieges in der Lage sein zu wollen, alles für die Waffenherstellung nötige im eigenen Land oder der der Verbündeten zu haben. Da reicht es schon wenn die der letzte oder vorletzte Hersteller für etwas Kriegswichtiges (hier wohl Maschinen zur Halbleiterherstellung) sind. Aber bei dem Grad der globalen Vernetzung der Produktionsketten ist das meiner Meinung nach eine Illusion. Ne Pistole wird man wohl noch im Land hergestellt bekommen, aber bei sowas wie nem Kampfjet reicht ein kleiner IC der von nem Zulieferer vom Zulieferer nicht mehr bezogen werden kann und man ist erst mal mindestens nen halbes Jahr am Redesign. Und irgendwo sind immer seltene Erden, Tantal oder ähnliches drin an die man dann nicht mehr so leicht rankommt.
Peter M. schrieb: > Kann mich mal jemand aufklären, worin die tolle Technologie besteht, die > man bei Aixtron als Investor kriegen kann? Du unterschätzt die Wichtigkeit von Klopapier in Kriegen...
Uhu U. schrieb: > Peter M. schrieb: >> Kann mich mal jemand aufklären, worin die tolle Technologie besteht, die >> man bei Aixtron als Investor kriegen kann? > > Du unterschätzt die Wichtigkeit von Klopapier in Kriegen... Die sogenannte "Streifbandverwahrung" ist längst Vergangenheit. Ein chinesischer Investor müsste erstmals den Druck in Form "effektiver Stücke" beauftragen...
Wie soll das denn alles weitergehen? Wird denn bald alles ausverkauft hier in Deutschland? Osram u. Aixtron ist ja nicht alles. Wer ist als nächstes drann? Gut,.....Gabriel macht in China ein auf schön reden und Wellen glätten. Investoren aus China nicht verschrecken.....ja toll.
<Aluhut> "Die AIXTRON SE beherrscht derzeit den MOVPE-Anlagenmarkt für Verbindungshalbleiter. Größter Konkurrent in diesem Markt ist das US-amerikanische Unternehmen Veeco" - Wikipedia. </Aluhut> Wirkt für mich aber zu klein, Umsatz 200 Mio, um deswegen so einen Wirbel zu verursachen. Nur werden die Amis einen Teufel tun und die Stückliste ihrer Kernwaffen veröffentlichen.
Gerd E. schrieb: > Das Militär hängt ja immer noch dem Glauben an, im Falle eines größeren > Krieges in der Lage sein zu wollen, alles für die Waffenherstellung > nötige im eigenen Land oder der der Verbündeten zu haben. Kaum. Nicht zu diesem Zeitpunkt. Diese Art von Kriegen würde nicht lange genug dauern, oder dann nicht mehr mit Waffen geführt, für die man sowas bräuchte. > Aber bei dem Grad der globalen Vernetzung der Produktionsketten ist das > meiner Meinung nach eine Illusion. Und das wissen die Militärs auch. Aber Waffen baut man heute nicht erst im Krieg, sondern vorher. Dass China sich zum potentiellen Gegner mausert ist nicht neu - und dort anfragen zu müssen, ob sie das bestellte Material für Waffen gegen China denn auch zu liefern gedenken, ist etwas unter der Würde der Amerikaner. Gab es aber, hüben wie drüben, nur eben nicht öffentlich rausgeblasen. Die mitten im Kalten Krieg in den 60ern gebaute SR-71 Blackbird besteht weitgehend aus Titan, ein damals eher selten gebrauchtes Material. Geliefert hat das Titan die Sowietunion, natürlich ohne den Zweck zu kennen. Umgekehrt hat die SU über allerlei Tricks Boykott-Hardware aus dem Westen bezogen.
Thomas B. schrieb: > Wer ist als nächstes drann? Passt grad sehr gut, auch wenns eigentlich aus 2008 ist: https://sinteur.com//wp-content/uploads/2008/02/stein.jpg
Naja, Aixtron baut nicht nur die Anlagen sondern macht auch in erheblichem Umfang Versuche zur Prozessoptimierung. Die Leute dort haben schon Ahnung von jeder Art Beschichtung die aus der Gasphase abgeschieden wird. Suchbegriff MOCVD Die genaue Zusammensetzung der Gase, der Druck, die Temperaturen einschließlich Rampen bei Aufwärmen und Abkühlen und noch einiges Anderes haben erheblichen Einfluss auf das Ergebnis.
Ich sehe bisher leider nicht den Bezug zur militärischen Nukleartechnik. Ich weiß zu wenig, um jetzt sagen zu können, wo man MOVCD-Technik beim Sprengkopf-/Raketenbau einsetzen kann.
Michael H. schrieb: > Ich erinnere mich gut daran das es an meiner Uni > immer einen Sturm im Wasserglas gab wenn die Firma Diehl zu > Firmenkontaktmessen eingeladen wurde. Die Demonstrationen und > Boykottversuche richteten sich dagegen das Diehl "irgendetwas mit > Waffen" zu tun hätte. Auf Nachfrage, was es denn schändliches sei das > die Firma produzierte, wussten die Demonstrierenden leider nie eine > Antwort. Nicht mal bei Pressekonferenzen. "Irgendwas mit Waffen" halt. > Das reichte schon. Hat sich offenbar nie jemand auch nur die Mühe > gemacht mal auf die Webseite der Firma zu schauen. :( Schwätzer... https://de.m.wikipedia.org/wiki/SMArt_155
A. K. schrieb: > Umgekehrt hat die SU über allerlei Tricks Boykott-Hardware aus > dem Westen bezogen. Der wesentliche "Trick" bestand darin, dass die Amis ihnen das Zeug - gegen bombige "Embargo-Aufschläge", versteht sich - selbst verkauft haben. Das Embargo hatte vor allem das Ziel, die europäischen Vasallen von derlei Geschäften auszuschließen.
Man sollte nicht alles aus den News glauben. Zum Einen geht es um Aktienkurse, um die Hoehe von Kauf-, resp Uebernahme Angeboten. Zum Anderen geht es speziell im Militaerischen auch um Schein. Was kann man effektiv, was wuerde man vielleicht koennen. Es genuegt wenn ein moeglicher Gegner einem Faehigkeiten zutraut. Mit dem militaerischen Maentelchen kann man auch Geheimnisse vorgaukeln, was auch immer sich als Zweck hintendran verfolgen laesst.
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