Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik steinalte Motorola Transistoren Daten gesucht


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von T. K. (Firma: keine) (t-k)


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Hallo,

diese beiden Dinger stammen aus einem gewaltigen Netzteil einer
Festplatte eines IBM3370 Systems Ende der 70er Jahre.
Der Tester sagt:

M
381
7651

-NPN Darlington
-Diode protection between C-E
-Resisitor Shunt between B-E

M
230
7726
-PNP Darlington
-Diode protection between C-E
-Resisitor Shunt between B-E

Kennt Jemand die Daten dieser Transistoren besser als Google?
Ich habe nichts sinnvolles gefunden, evtl. habe ich falsch gesucht.
Ich hab 40 Stück von jedem Typ, deshalb das Interesse an diesen
ungefälschten Bauteilen.
Grüße

von Volker S. (sjv)


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Hallo,

vielleicht kundenspezifisch für IBM, deshalb findet sich nichts.
Normalerweise steht eine 2N oder Motorola Bezeichnung vor der Nummer.

von hinz (Gast)


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Die wurden für IBM kundenspezifisch gestempelt (2.Zeile ist die 
"Typennummer").
Ich könnte höchtens mal in alten Unterlagen nachsehen was Motorola 
damals an Darlingtons in TO-3 gefertigt hat. Aus dem Stegreif: 
MJ900/1000, MJ2500/3000.

Ich geh morgen mal in den Keller und schau.

von michael_ (Gast)


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hinz schrieb:
> (2.Zeile ist die
> "Typennummer").

Das ist das Datum.

von Jobst M. (jobstens-de)


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michael_ schrieb:
> Das ist das Datum.

Er mal wieder. Das steht in der 3. Zeile.
1. Zeile ist das M

von (prx) A. K. (prx)


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michael_ schrieb:
> Das ist das Datum.

Kommt drauf an, ob man das "M" als eigene Zeile zählt. ;-)

von michael_ (Gast)


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Danke!

Jobst M. schrieb:
> Er mal wieder. Das steht in der 3. Zeile.
> 1. Zeile ist das M

Nö, das ist ein Bild.

von Jobst M. (jobstens-de)


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michael_ schrieb:
> Nö, das ist ein Bild.

Bilder können nicht in Zeilen sein ....

von Neandertaler (Gast)


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Wenn man das Foto spiegelt und um 180° dreht sieht es noch 
geheimnisvoller aus ;-)

von Hp M. (nachtmix)


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hinz schrieb:
> Ich könnte höchtens mal in alten Unterlagen nachsehen was Motorola
> damals an Darlingtons in TO-3 gefertigt hat.

Du wirst wohl auch nicht viel finden.
Ich habe hier den Motorola Master Selection Guide von 1974 und da gibt 
es keine Darlingtons im TO-3 Gehäuse, deren Bezeichnungen den obigen 
ähneln.

Die Suche in der 1969er SK-Serie von RCA hat auch nichts erbracht, aber 
damals verkaufte IBM ja auch noch die /370.

Im Philips ECG Master Replacement Guide von 1991 ist auch nichts 
passendes enthalten.

IBM hatte immer schon eigene Typenbezeichnungen, und sofern es nicht 
gelingt eine Aquivalenzliste IBM-Typen auf Industrie Standard 
aufzutreiben, wird es wohl nicht gelingen diese Transistoren 
einzuordnen.



T. K. schrieb:
> diese beiden Dinger stammen aus einem gewaltigen Netzteil einer
> Festplatte eines IBM3370 Systems

Die niedrigen Hausnummern deuten immerhin darauf hin, dass es sich 
tatsächlich um Transistoren nach IBM-Zählung handelt.
Vielfach standen in den Rechenzentren ja kompatible Peripheriegeräte 
anderer Hersteller.

von Wolfgang (Gast)


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Toller Artikel über historische IBM-Transistoren. Leider nur in 
Germanium. Aber vielleicht weiß der Autor oder weiterführende Links 
mehr? (Im überflogenen Text wird z.B. "IBM-Service-Handbuch" erwähnt.)

http://semiconductormuseum.com/PhotoGallery/Photogallery_IBM_Historic_Germanium_Computer_Transistors.pdf

von Elektrofan (Gast)


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> Toller Artikel über historische IBM-Transistoren.
> Leider nur in Germanium.

Wieso sind so alte Transsitoren denn aus Germanium?
Silizium ist doch viel länger bekannt:
https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=vorausgesagtes+element+eka+silicium

von Angel (Gast)


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Elektrofan schrieb:
> Toller Artikel über historische IBM-Transistoren. Leider nur in
> Germanium.
>
> Wieso sind so alte Transsitoren denn aus Germanium?
> Silizium ist doch viel länger bekannt:
> https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=vorausgesagtes...

Früher hätte man Silizium Technologie noch nicht so gut im Griff wie 
heute. Germanium hat ggü Silizium einige Vorteile (schnellere 
Schaltgeschwindigkeiten, geringere Schwellspannungen, ...). Darum hat 
man früher u.A. Gerne Germanium genommen. Seiten einigen Jahrzehnten hat 
man aber Si so gut im Griff, dass man Germanium kaum noch braucht. 
Einige Ausnahmen sind im hochfrequenz Bereich zu finden, insbesondere 
bzgl Rauschen etc ...

von hinz (Gast)


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So, neben den bereits erwähnten gabs damals noch MJ4030 ff.

Was sich hinter der kundenspezifischen Bestempelung verbirgt wird sich 
aber kaum mehr ermitteln lassen.

von hinz (Gast)


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Angel schrieb:
> Seiten einigen Jahrzehnten hat
> man aber Si so gut im Griff, dass man Germanium kaum noch braucht.
> Einige Ausnahmen sind im hochfrequenz Bereich zu finden, insbesondere
> bzgl Rauschen etc ...

Die modernen SiGe-HF-Transistoren haben mit den alten Germaniden nichts 
zu tun.

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