Gast
#4773083
Nachdem mein PC mich die letzten Tage mit ständigen Abstürzen während des Starts oder Betriebs ärgert, scheine ich jetzt die Ursache gefunden zu haben: Einer der CPU-Temperatursensoren ist defekt. Starte ich den Rechner, geht er mitunter gleich aus. Starte ich Win7, geht er willkürlich nach einiger Zeit aus, ohne Bluescreen, einfach Switchoff. Starte ich eine alte Installation von WinXP, läuft der Rechner durch. Schau ich mir die CPU-Temps im CPUID Hardware Monitor an, so zeigen TMPIN1 und 2 plausible Werte von 35°C und 25°C. TMPIN0 springt dagegen und hat jetzt einen Min-Wert von 0°C - so kalt isses nun echt nicht - und einen Max-Wert von 95°C erreicht. Den Lüfter hab ich per Bios - in dem sich auch diese Temp-Sprünge beobachten lassen auf ungeregelt max. Speed gesetzt, weil der auch über TMPIN0 geregelt wird und dabei rumzappelt. Das Problem scheint zu sein: Wird beim Starten von TMPIN0 zufällig ein zu hoher Wert geliefert, schaltet der Rechner gleich ab. Passiert das nicht, übernimmt anscheinend Win7 die Controlle und schaltet bei einem zu hohen Wert ab. WinXP tut das anscheinend nicht, denn ich habe ja die 95°C max hier stehen. Die Hardware-Temperaturüberwachung im Bios steht allerdings auf Disabled. Frage 1: Kann ich den defekten Temperatursensor stillegen? Oder ist deswegen eine neue CPU fällig. Naja, das Teil ist schon 10 Jahre alt, wahrscheinlich ist ein neuer Rechner fällig. Frage 2: Kann ich Win7 beibringen, den Temperatursensor zu ignorieren, damit ich mit Win7 arbeiten kann? Das Problem ist: Ich muß ein Projekt fertigmachen und hab momentan absolut keine Zeit, einen neuen Rechner aufzubauen und einzurichten. In 3 Wochen darf der dann meinetwegen sterben gehen, aber grad ist echt blöd... ;-)