Über eine deutsche Firma im Ausland arbeiten

Gast #4774499
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Jo, darauf hätte ich Bock, solange ich noch jung und ungebunden bin. Ein 
Jahr Japan, ein Jahr Südkorea, ein Jahr Brasilien, vielleicht noch 
China, das hätte schon was :=)) Ich schreibe gerade meine Masterarbeit 
und werde in dem kommenden Monaten mit dem Studium fertig sein. Wie 
kommt man am besten an Jobs mit Auslandstätigkeit, idealerweise über 
deutsche Firmen? Bewirbt man sich initiativ und gibt an, dass man für 
sowas verfügbar ist und Lust drauf hat? Gibt es spezielle Börsen dafür? 
Wer hat Erfahrung damit?
#4774530
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Donald schrieb:
> Bewirbt man sich initiativ und gibt an, dass man für
> sowas verfügbar ist und Lust drauf hat? Gibt es spezielle Börsen dafür?
> Wer hat Erfahrung damit?

Es gibt genug Jobs mit uneingeschränkter Reisebereitschaft.
Die Frage ist dann eher, arbeitet man dort, wo man hin möchte.

Hast Du Voraussetzungen dafür?
Sprachkenntnisse: Koreanisch, Portugiesisch, natürlich Englisch 
verhandlungssicher, ....
#4774546
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Es ist nicht üblich Absolventen direkt ins Ausland zu entsenden - schon 
weil es normalerweise einfach billiger ist im Zielland einen lokalen 
Absolventen einzustellen.

Es gibt Ausnahmen, wie zum Beispiel wenn eine firmeninterne 
Weiterbildung nur bei einer bestimmten Auslandsniederlassung gemacht 
wird. Eine andere Ausnahme können Spezialmissionen wie Inbetriebnahme in 
Krisenländern sein, für die man sonst keine Dummen findet. Vielleicht 
hat man auch einfach wahnsinnig Glück und sitzt schneller im Flugzeug 
als man denkt.

Der normale Weg ist, dass man ein erfahrener Mitarbeiter ist, der 
spezielle, im Ausland so nicht oder nicht so schnell verfügbare, 
Kenntnisse hat, oder man will im Ausland einen deutschen Manager 
installieren.

Die fachlichen Kenntnisse sind dabei nur die notwendige Bedingung. 
Weiche Faktoren wie Anpassungsfähigkeit und -wille, Sozialkompetenz und 
Persönlichkeit sind mindestens ebenso wichtig. Vereinfacht gesagt, man 
will niemanden der die Firma im Ausland blamiert. Auch deshalb sendet 
man normalerweise keine Absolventen, sondern gestandene Erwachsene.

Wenn man ins Ausland will sucht man sich einen international agierenden 
Konzern, beginnt als normaler Mitarbeiter und teilt dem Chef auf 
Nachfrage nach den Ambitionen mit, dass man gerne mal ins Ausland gehen 
möchte. Im Betrieb hält man die Augen auf um zu erkennen welche 
Fähigkeiten am ehesten zu einer Entsendung qualifizieren und schafft 
sich die drauf, und man ließt die firmeninternen Stellenausschreibungen.

Alternativen:

* Direkt bei Firmen im Ausland auf einen Job bewerben.

* Aus einer Position in einem internationalen Konzern heraus auf einen 
lokalen Job bei einer Niederlassung bewerben. Also lokaler Auslandsjob 
statt Entsendung. Damit ohne die Vorteile einer Entsendung, wie 
Rückkehrgarantie.

* Forschungssemester, PhD im Ausland; Forschung in einem internationalen 
Projekt

* Internationales Entwicklungsteam, bei dem der Jungingenieur bei miesen 
Aufgaben auch mal reisen darf

* Internationales Marketing etc.

* Diplomatischer Dienst (das AA bildet aus)

* Bundeswehr
#4774593
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Hannes J. schrieb:
> Es ist nicht üblich Absolventen direkt ins Ausland zu entsenden - schon
> weil es normalerweise einfach billiger ist im Zielland einen lokalen
> Absolventen einzustellen.

Kenne einen, der 6 Monate als Absolvent für eine Firma ins Ausland 
geschickt wurde. Könnte sogar Korea gewesen sein.
Kann sein, das er vorher in der Firma seine Masterarbeit gemacht hat, 
also nicht ganz neu in der Firma war.

Die Bereitschaft zählt aber, auch wenn du nicht sofort durch die Welt 
geschickt wirst.
Gast #4774966
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Hannes J. schrieb:
> Eine andere Ausnahme können Spezialmissionen wie Inbetriebnahme in
> Krisenländern sein, für die man sonst keine Dummen findet. Vielleicht
> hat man auch einfach wahnsinnig Glück und sitzt schneller im Flugzeug
> als man denkt.

Ok, auf Liveleak zu landen habe ich auch keine Lust :=D
#4775042
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Rick M. schrieb:
> Hannes J. schrieb:
>> Es ist nicht üblich Absolventen direkt ins Ausland zu entsenden - schon
>> weil es normalerweise einfach billiger ist im Zielland einen lokalen
>> Absolventen einzustellen.
>
> Kenne einen, der 6 Monate als Absolvent für eine Firma ins Ausland
> geschickt wurde. Könnte sogar Korea gewesen sein.
> Kann sein, das er vorher in der Firma seine Masterarbeit gemacht hat,
> also nicht ganz neu in der Firma war.

Klar gibt es das, ist aber nicht der Normalfall. Zur rechen Zeit am 
rechten Ort mit den rechten Kenntnissen oder Beziehungen und man kommt 
rum.

Ach, was ich noch vergessen habe, manche Firmen haben Trainee-Programme 
für angehende Manager mit eingebauten Auslandsaufenthalt(en).

> Die Bereitschaft zählt aber, auch wenn du nicht sofort durch die Welt
> geschickt wirst.

Ja, den Finger muss man schon heben.
Gast #4775120
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> Re: Über eine deutsche Firma im Ausland arbeiten

Dann schau wenigstens zu das du über deren südafrikanische Tochter im 
Senegal arbeitest mit Wohnsitz in Bolivien und Bankkonto auf den 
Fidschi-Inseln.

Dann bist du wenigstens Lohnsteuerfrei in Deutschland.
Gast #4775222
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> Autor: Th Kl (germaningabroad)
> Datum: 31.10.2016 10:06

> Bewirb dich beim Dienstleister.

> Die schicken auch Anfänger in der Welt herum.

Nicht nur Anfänger haben auf Inbetriebnahme eine Chance. Auch 
Psychopathen, Knastbrüder und Schwerst-Alkoholiker sind auf IBN 
gerngesehen Probanten.

Allerdings solltest du nicht zur Zockerbude gehen.
#4775272
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Zocker_50 schrieb:
>> Autor: Th Kl (germaningabroad)
>> Datum: 31.10.2016 10:06
>
>> Bewirb dich beim Dienstleister.
>
>> Die schicken auch Anfänger in der Welt herum.
>
> Nicht nur Anfänger haben auf Inbetriebnahme eine Chance. Auch
> Psychopathen, Knastbrüder und Schwerst-Alkoholiker sind auf IBN
> gerngesehen Probanten.
>
> Allerdings solltest du nicht zur Zockerbude gehen.

Ok gibt auch abseits Baustelle ein paar ordentliche Jobs. zB 
fahrzeugentwicklung in China oder ganz hip in San Francisco.
Gast #4775596
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> Autor: Th Kl (germaningabroad)
> Datum: 31.10.2016 11:39

> Ok gibt auch abseits Baustelle ein paar ordentliche Jobs. zB
> fahrzeugentwicklung in China oder ganz hip in San Francisco.

Möglich !

Mir ist nur nichts bekannt.

Mal ehrlich, glaubst du die Chinesen brauchen dich ? Wie willst du dich 
denn mit denen unterhalten, geschweige denn Fachsimpeln ?

Bist noch recht naiv !
Gast #4775601
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Th K. schrieb:
> zB
> fahrzeugentwicklung ... oder ganz hip in San Francisco.

Klar, dort gibts Softgetränke und Schokoriegel kostenlos und soviel du 
willst.
Die Intention dabei: Du sollst möglichst schnell so fett werden, dass du 
freiwillig Tag und Nacht vor deinem PC sitzen bleibst.

Was meinst du warum sollte Tesla dich statt einer der Zehntausenden KFZ 
Entwickler aus Detroit einstellen? Oder gehts um Software? Was kannst du 
was nicht auch ein Amerikaner kann?
Gast #4775689
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Der Andere schrieb:
> Oder gehts um Software? Was kannst du was nicht auch ein Amerikaner
> kann?
Naja, wegen Software:
Z.B. alle gängigen Programmiersprachen, Ing. Studium, die deutsche, 
gründliche und exakte Arbeitsmentalität und fliessend Englisch, gute 
Noten etc. etc.

Na? IST das etwa nix? :-) hmm..
#4775717
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Zocker_50 schrieb:
> Autor: Th Kl (germaningabroad)
> Datum: 31.10.2016 11:39
>
> Ok gibt auch abseits Baustelle ein paar ordentliche Jobs. zB
> fahrzeugentwicklung in China oder ganz hip in San Francisco.
>
> Möglich !
>
> Mir ist nur nichts bekannt.
>
> Mal ehrlich, glaubst du die Chinesen brauchen dich ? Wie willst du dich
> denn mit denen unterhalten, geschweige denn Fachsimpeln ?
> Bist noch recht naiv !

Die Chinesen nehmen deutsche Ingenieure mit Kusshand und deutsches know 
how und Arbeitsmentalität ist immer noch gerne gesehen.

Naiv? Kleiner geh nach Hause. Die Zeiten wo die Chinesen nix verstanden 
haben sind schon lange vorbei. Englisch können die auch mittlerweile. 
Aber kein Wunder wenn man nur seine deutsche wohlfühlzone kennt.
Gast #4776254
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> Autor: klausi (Gast)
> Datum: 31.10.2016 18:30

> Na? IST das etwa nix? :-) hmm.

Ja, das is nix !

> Autor: Th Kl (germaningabroad)
> Datum: 31.10.2016 18:58

> Die Chinesen nehmen deutsche Ingenieure mit Kusshand und deutsches know
> how und Arbeitsmentalität ist immer noch gerne gesehen.

Hört , hört. Bist wohl nicht auf dem neuesten Stand.
Bin übrigens seit 35 Jahren jedes Jahr mindestens einmal in China.
Meine Frau spricht übrigens perfekt chinesisch, du verstehst ?

> Naiv? Kleiner geh nach Hause. Die Zeiten wo die Chinesen nix verstanden
> haben sind schon lange vorbei. Englisch können die auch mittlerweile.
> Aber kein Wunder wenn man nur seine deutsche wohlfühlzone kennt.

Bist einfach ein Quatschkopp der nicht weiß was er redet mit einer 
großen Klappe, sonst nichts.
Gast #4776594
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Ahoi schrieb:
> Donald schrieb:
>> Als Ingenieur? O_O
>> Bitte weniger trollen, dafür mehr ernsthafte Ratschläge.
>
> Du zeigst, dass Du auch von dieser Branche absolut keine Ahnung hast und
> unterschätzt vollkommen, wie viel Technik auf den Schiffen vorhanden
> ist.

natürlich habe ich keine Ahnung, bin ja noch Berufsanfänger :=D

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