Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Nutenstein oder Hammermutter


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von BastelIng (Gast)


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Sodele, Draußen ist Bastelwetter - und ich möchte mir einen 
Maschinenrahmen (3D Drucker 1m x 1m) aus Bosch Nutenprofilen 
zusammenschrauben.
Bin bei diesen Profilsystemen jedoch eigentlich "Fachfremd", habe früher 
aber viel mit Lego gespielt ;)

So - was verwendet man wann?
- gewünscht PE-Verbindung zwischen allen Teilen - Hammermutter.
- sind die billigeren Hammermuttern  instabiler oder bei der Position 
ungenauer als die Nutensteine?
Baut man an den Verbindungselementen einfach eine Hammemutter zusätzlich 
zu den Nutensteinen mit ein?

Fragen über Fragen zur "bestPractice"

Gibt es irgendwo ein Buch oder eine gute Applikationsschrift in der Art 
- "Maschinengestelle für Dummies"

vg

Maik

von 1N 4. (1n4148)


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Ein Nutenstein ist stabiler und lässt sich in gelöster Position leichter 
in der Nutz verschieben. Eine Hammermutter kann dafür nachträglich 
eingeschwenkt werden, löst sich aber beim Verschieben gerne wieder aus 
der Nut.

von MaWin. (Gast)


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Nutensteine müssen vom Anfang an in der korrekten Anzahl an die 
Positionen eingefädelt werden. Einen weiteren Stein einbringen heißt, 
dass man die Hälfte wieder auseinanderbauen darf.
Für Prototypen ist daher der Hammerstein zu empfehlen. Auch wenn er 
nicht so viel Tragkraft, wie ein Stein, hat. Aber das spielt in der 
Regel keine Rolle.
Außerdem gibt es auch verschiedene Arten von Nutensteinen. z.B. solche 
mit Feder und ohne. Das macht sich bemerkbar, wenn die Nut mal vertikal 
ist und die Steine ohne Feder alle ständig herunterrutschen.

von BastelIng (Gast)


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Hi Ihr,
das sind ja schonmal gute Hinweise.
Zusätzlich zum hier vorhandenen Maurereimer voller gebrauchter 
Nutensteine - werde ich dann wohl je eine 100er VE Haltefedern und 
Hammermuttern mitbestellen.

Besonder der Punkt mit dem "Auseinanderbauen" für einen weiteren 
Nutenstein führt mir grade ein Bild vor Augen,an dem ein Verzweifelter 
(nicht ich!) die Nuten auf der Rückseite einer dicken Linearführung 
aufgekaut hatte, um zusätzliche Steine einzulegen...

vg

Maik

von Paul B. (paul_baumann)


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Nutenstein und Hammermutter
sind so schöne Namen.
Die passten auch in's Märchenbuch,
doch das sprengt hier den Rahmen.
:)
MfG Paul

von BastelIng (Gast)


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Paul, Du hast eine dreckige Phantasie!
Ich habe hier ja beim Verfassen der Überschrift schon an das Erscheinen 
diverser Triebtäter gedacht. Aber dass Du als Forenpoet und Freund der 
schönen Künste.... ...also wirklich...   ...ich bin erschüttert.
Bei Deinen Reimen muss ich immer an den zum Schluß geknebelten Barden 
aus den Asterix und Obelix - Filmen denken.

vg

Maik

von Sebastian E. (der_andere_sebastian)


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Großartig wie immer, Paul.
Ich weiß, nicht, wie vielen Nutzern solche Sprüche schon den Büroalltag 
aufgelockert haben, aber zum Schmunzeln bringen sie mich allemal.

von Reiner W. (reiner_w)


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MaWin. schrieb:
> Nutensteine müssen vom Anfang an in der korrekten Anzahl an die
> Positionen eingefädelt werden. Einen weiteren Stein einbringen heißt,
> dass man die Hälfte wieder auseinanderbauen darf.

Also ich fädel Nutensteine immer im Nachgang da ein, wo ich sie 
brauche.(Die mit Kugel und Feder)
Lassen sich doch ganz leicht seitlich gekippt in die Nut fädeln. Und 
auch wieder entfernen.
Ich verwende 0815 40x40 Profile aus dem Schrott und kann daher nicht 
sagen, ob das Gesagte auch für Bosch-Profile gilt.

von Micha (Gast)


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Falls keine Feder zur Hand, hilft auch ein Stück (Druckluft)schlauch den 
man in die Nut einklemmt

von 1N 4. (1n4148)


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Leg dir von den Kleinteilen einfach einen kleinen Vorrat an 
Hammermuttern und Nutensteinen an. Wenn man damit mal die ersten Sachen 
gebaut hat, baut man immer mehr ;)

von MaWin. (Gast)


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Reiner W. schrieb:
> Lassen sich doch ganz leicht seitlich gekippt in die Nut fädeln. Und
> auch wieder entfernen.

Ja wie ich sagte, es gibt viele verschiedene Arten von Nutensteinen. Die 
"gekippt einfädelbaren" gibt es, aber die halten auch weniger Last aus 
als die normalen dicken nur an der Stirnseite einfädelbaren.

Man sollte sich da schon Gedanken machen, was man möchte, statt einfach 
die Standardausführung zu kaufen.

>Ich verwende 0815 40x40 Profile aus dem Schrott und kann daher nicht
sagen, ob das Gesagte auch für Bosch-Profile gilt.

Das ist auch noch ein guter Punkt. Es gibt 1000 verschiedene Profile und 
Profilhersteller. Die Steine eines Herstellers/Typs passen nicht immer 
in die Nuten eines anderen Herstellers/Typs.

von Heinz (Gast)


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