Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spannungsverteiltung an einzelnen Pins


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von Michael (Gast)


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Hallo an Alle,

erstmal vorweg ich habe die letzten Tage immer wieder die Datasheets 
durchforstet und gesucht aber nichts für mich eindeutig verständliches 
gefunden. (Was vermutlich mangelnder Erfahrung und Routine zuzuschreiben 
ist)

Dann zur Frage:
In meinem Fall geht es um den AtTiny45.
Laut Datasheet hat der ja zwischen 2,7V und 5,5V zu laufen.
So weit so gut.
(Man stelle sich bitte einen Stromkreis der nur aus Spannungsquelle und 
uC besteht vor)
Wenn ich nun an VCC eine geeignete Spannung anliegen hab fällt die ja 
über den Ground Pin komplett ab.

Wenn ich nun in einem Programm das auf dem uC läuft festlege dass ein 
beliebiger I/O Port ein Ausgang ist, wie verteilt sich dann die 
Spannung?

Liegt dann an dem Ausgang wieder die selbe Spannung wie an VCC an?

Viele Grüße von einem Einsteiger
Michael

von Max M. (jens2001)


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Seite 161

von Michael (Gast)


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Danke

Da hab ich wohl den Wald vor lauter Bäumen wieder nicht gesehen :D

von W.A. (Gast)


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Michael schrieb:
> Wenn ich nun in einem Programm das auf dem uC läuft festlege dass ein
> beliebiger I/O Port ein Ausgang ist, wie verteilt sich dann die
> Spannung?

Du kannst dir i.A. die Ausgangsstufe wie eine Serienschaltung von zwei 
Schaltern zwischen VCC und Gndvorstellen. Zwischen diesen Schaltern 
liegt der Ausgang und die interne Logik sorgt dafür, dass nie beide 
gleichzeitig geschlossen sind).

von HildeK (Gast)


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... und die Schalter sind nicht ganz ideal. Solange fast kein Strom 
in/aus den/dem Ausgang fließt, erreichst du sehr nahe VCC oder GND, wenn 
Strom fließt, wird der Abstand einige hundert mV betragen.

von Michael (Gast)


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Okay gleich mal danke für die ganzen Antworten.

Ich hoffe es ist erlaubt eine Anschlussfrage zu stellen...

Diese is zwar eher in Richtung Technik allgemein aber ich wage das 
einfach mal.

Wenn ich eine fixe 10V Spannungsquelle hab und den uC bei 5V laufen 
lassen will, errechne ich dann den nötigen Widerstand auch wie bei 
LED's?

Kann ich mir die Stromstärke quasi frei wählen die der uC an VCC 
bekommen soll?

Grüße
Michael

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Michael schrieb:
> Wenn ich eine fixe 10V Spannungsquelle hab und den uC bei 5V laufen
> lassen will, errechne ich dann den nötigen Widerstand auch wie bei
> LED's?
Nein. Du nimmst einen SpannungREGLER, denn der sorgt dafür, dass auch 
bei schwankendem Strom die Spannung am uC gleich bleibt.

> Kann ich mir die Stromstärke quasi frei wählen die der uC an VCC
> bekommen soll?
Du wählst da gar nichts. Der uC nimmt sich den Strom. Und wenn er ihn 
nicht bekommt funktioniert er fehlerhaft.

von Michael (Gast)


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Sehr gut sowas hab ich gesucht.
Man merkt denke das ich neu bin in der ganzen Thematik :D

Gibt es irgendwelche Regler zu empfehlen oder muss ich auf was 
aufpassen?

von Michael (Gast)


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Bzw wie groß / klein darf die Eingangsspannung bei solchen 
Festspannungsreglern sein?

von Klaus Dieter (Gast)


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Da gibt es so ziemlich alles was du dir vorstellen kannst. Der 
Klassiker, 7805, ist so von etwa 7 - 25 V zu betreiben, "vernichtet" 
aber die überschüssige Spannung in Wärme. Dafür sind sie recht 
unkompliziert in ihrer Handhabung (Beispielschaltungen findest du in 
jedem Datenblatt). Wenn die Verlustleistung zu groß wird (so spätestens 
ab ca. 1 Watt), benötigt das Teil allerdings einen Kühlkörper. 
Allerdings sollte man dann auch schon über einen Schaltregler 
nachdenken. Gibts auch fertig integriert, z.b. TSR 1-2450 von Traco.

von Der Andere (Gast)


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Michael schrieb:
> Bzw wie groß / klein darf die Eingangsspannung bei solchen
> Festspannungsreglern sein?

Es gibt tausende. Welche Daten die haben sagt einem das Datenblatt.
Die immer noch gängigen zum Basteln sind die 78er Reihe. Für 5V z.B. der 
7805 (bis 1A, gekühlt!) oder 78L05 bis 100mA.
Oder ein LM317, dessen Ausgangsspannung ist einstellbar über einen 
Widerstand.
Auch hier Datenblatt lesen wegen der Verschaltung und ggf. notwendigen 
Kondensatoren.

von Wolfgang (Gast)


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Michael schrieb:
> Bzw wie groß / klein darf die Eingangsspannung bei solchen
> Festspannungsreglern sein?

Es gibt auch die als LDO bezeichneten linearen Spannungsregler(LDO = 
Low-Dropout) bei denen die Mindestdifferenz zwischen Ein-und Ausgang oft 
nur einige hundert Millivolt beträgt (genaues steht im jeweiligen 
Datenblatt).

von Michael (Gast)


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In meinem Fall müsste ich vermutlich von 18-22V eben auf die 5V runter.
Wie mach ich das eurer Meinung nach am intelligentesten?
Kühlung fällt vermutlich weg aufgrund des geringen Platzes der nur 
verbraucht werden sollte.

von Rüdiger (Gast)


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Mit einem Linearregler wäre das ein Wirkungsgrad von ~25%. Solange die 
Schaltung nur ein paar mA braucht wäre das noch ohne Kühlung zu machen, 
aber für mehr wirst du um einen Schaltregler nicht herumkommen.

von S. R. (svenska)


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Du kannst auch mehrere Linearregler nacheinander schalten (18 V auf 12 V 
(7812), dann auf 9 V (7809), dann auf 5 V (7805)), dann verteilt sich 
die verbrannte Leistung gleichmäßig und du kommst eher ohne Kühler aus.

Ansonsten Schaltregler, wie bereits geschrieben.

von Joachim B. (jar)


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Michael schrieb:
> In meinem Fall müsste ich vermutlich von 18-22V eben auf die 5V runter.
> Wie mach ich das eurer Meinung nach am intelligentesten?
> Kühlung fällt vermutlich weg aufgrund des geringen Platzes der nur
> verbraucht werden sollte.

Recom R785 bis 1,5 A obwohl der nur 1,2A sicher schafft

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