Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LED-Driver für weisse LED an 3V


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von sunny (Gast)


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Hallo,
ich suche eine möglichst preiswerte Lösung, um eine weiße LED an einer 
3V-Lithium-Knopfzelle zu betreiben. Der Strom durch die LED soll ca. 
15...20mA betragen.

Vielen Dank vorweg für alle Tipps.

: Verschoben durch Moderator
von Huh (Gast)


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Der LT1932 würde mir da spontan einfallen.
Eingangsspannung bis 10V, LED-Spannung bis 36V (also kannst du da sogar 
mehrere LEDs in Reihe schalten), einstellbarer Strom. Also genau das, 
was du suchst.

von m.n. (Gast)


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sunny schrieb:
> ich suche eine möglichst preiswerte Lösung,

Huh schrieb:
> Der LT1932 würde mir da spontan einfallen.

Paßt nicht so richtig ;-)
TS19371 o.ä. ist recht günstig.

Alternativ 74HC14 als Spannungsverdoppler mit Ladungspumpe, wenn der 
Wirkungsgrad nicht so wichtig ist. Man könnte dann allerdings auch 2 x 
Knopfzellen verwenden.
Wir brauchen mehr Details!

von Teo D. (teoderix)


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von Huh (Gast)


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m.n. schrieb:
> Paßt nicht so richtig ;-)

Nur mal aus Interesse: Warum?

von Gästchen (Gast)


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FAN5331 käme mir spontan in den Sinn :-)

Billiger ist natürlich eine komplet diskreter Aufbau, Schaltungen findet 
man hier im Forum.

Eine sehr kostengünstige Variante, falls du einene µC frei hast, wäre 
eine Dickson-Schaltung:
https://en.wikipedia.org/wiki/Voltage_doubler
Da gibts die BAT54, die eigent sich hervorragend dafür. Den Kondensator 
am Ausgang kann man einsparen.
Wird halt knapp mit 20mA, aber man könnte zur Not ein Gatter 
nachschalten wie ein 74HC1G125 oder so.

von Teo D. (teoderix)


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Teo D. schrieb:
> Gug dir mal den PR4404 an.
> https://www.prema.com/images/downloads/PR4404.pdf

Vergessen.
PR4401/4402 sind auch noch interessant.

von m.n. (Gast)


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von Huh (Gast)


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m.n. schrieb:
> Huh schrieb:
>> m.n. schrieb:
>>> Paßt nicht so richtig ;-)
>>
>> Nur mal aus Interesse: Warum?
>
> Preiswert ist er nicht:
> http://www.reichelt.de/ICs-LT-13-LT-19-/LT-1932-ES...
>
> Dieser hingegen schon:
> http://www.reichelt.de/PR-4401/3/index.html?ACTION...

Dafür ist aber beim PR4401 angegeben "Supply Voltage max: 1.9V"
Der TO möchte das ganze aber mit einer 3V Lithiumzelle betreiben.

Genau aus diesem Grunde bin ich zum LT1932 übergegangen, nachdem ich 
schon die Idee mit den PR44XX hatte.

Habe ich da etwas übersehen?

von m.n. (Gast)


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Huh schrieb:
> Dafür ist aber beim PR4401 angegeben "Supply Voltage max: 1.9V"
> Der TO möchte das ganze aber mit einer 3V Lithiumzelle betreiben.

Vcc (no damage) max. 8 V. Uf der LED muß allerdings > Vcc sein.

Ich habe hier gekauft: 
https://www.schukat.com/schukat/schukat_cms_de.nsf/index/suchergebnisse?OpenDocument&query=ts19371&news=true&katalog=true

von Huh (Gast)


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m.n. schrieb:
> Vcc (no damage) max. 8 V. Uf der LED muß allerdings > Vcc sein.

Warum stehen dann überhaupt die 1.9V im Datenblatt als max Supply 
Voltage? Und warum geht kein Diagramm über die 1.9V hinaus?
Versteh mich bitte nicht falsch. Ich will nicht streiten, ich wundere 
mich nur und suche eine Antwort darauf.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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sunny schrieb:
> ... eine weiße LED an einer 3V-Lithium-Knopfzelle ... 15...20mA

Das ist keine besonders clevere Idee. 20mA sind für Knopfzellen 
regelmäßig ein zu hoher Entladestrom. Von der ohnehin kappen Kapazität 
der Zelle kriegt man bei derartig hohen Strömen nur einen Bruchteil 
heraus. Wenn man einen Stepup-Wandler davorschaltet, wird es noch 
ungünstiger.

Abhängig davon, was für eine "3V-Lithium-Knopfzelle" denn genau 
gemeint ist, kann es durchaus sein, daß man 20mA*3.5V/80% ~= 90mW gar 
nicht aus der Zelle entnommen kriegt. Und 80% Wirkungsgrad für den 
Schaltregler sind auch optimistisch.

Die "russische" Methode ist es, die LED einfach direkt oder mit einem 
kleinen Vorwiderstand an die Zelle zu schalten. Bei Zellen bis CR2032 
kann man sich den Widerstand allerdings sparen, die liefern bedingt 
durch ihren Innenwiderstand ohnehin nicht mehr als die erlaubten 20mA. 
Nachteil der Methode: der Strom durch die LED ist alles andere als 
konstant und fällt gegen Lebensende der Zelle immer weiter.

Für Orientierungslichter am Schlüsselbund (um das Loch in der Tür zu 
finden) reicht das allemal.

von m.n. (Gast)


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Huh schrieb:
> Warum stehen dann überhaupt die 1.9V im Datenblatt als max Supply
> Voltage? Und warum geht kein Diagramm über die 1.9V hinaus?
> Versteh mich bitte nicht falsch. Ich will nicht streiten, ich wundere
> mich nur und suche eine Antwort darauf

Ich habe die Antwort gefunden: weiter unten steht, daß das Teil bei 
höherer Betriebsspannung als 1,9 V nicht mehr anschwingt, weshalb 
Lithium-Zellen nicht verwendet werden können. Na ja, das hätte man auch 
deutlicher darstellen können.
Dann eben doch den PR4404 oder eine 1,5 V Zelle verwenden.

Aber vielleicht ist es dem TO sowieso zu teuer, und er will lieber noch 
einmal in China anrufen.
Wir wissen es nicht.

von MaWin (Gast)


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sunny schrieb:
> ich suche eine möglichst preiswerte Lösung, um eine weiße LED an einer
> 3V-Lithium-Knopfzelle zu betreiben.

Wie kommst du auf die verschrobeene Idee, eine 3V Lithium-Batterie würde 
3V liefern ?

Die hat die nur in der ersten Hälfte ihres Lebens. Während der Nutzung 
sinkt die Spannung bis auf 2.25V
http://www.varta-microbattery.com/applications/mb_data/documents/data_sheets/DS6016.PDF
und ist auch noch stark abhängig von der Temperatur.

Teuer aber gut ist der LT1073 step up Wandler, den man wegen 0.2V 
Feedback-Spannug auch als effektive Stromquelle verwenden könnte.

von Sascha_ (Gast)


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sunny schrieb:
> Hallo,
> ich suche eine möglichst preiswerte Lösung, um eine weiße LED an einer
> 3V-Lithium-Knopfzelle zu betreiben. Der Strom durch die LED soll ca.
> 15...20mA betragen.
>
> Vielen Dank vorweg für alle Tipps.

Abgesehen von den genannten ICs könnte man auch nen Joule Thief 
nachbauen.

von wrdlbrmft (Gast)


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Sascha_ schrieb:
> sunny schrieb:
>> Hallo,
>> ich suche eine möglichst preiswerte Lösung, um eine weiße LED an einer
>> 3V-Lithium-Knopfzelle zu betreiben. Der Strom durch die LED soll ca.
>> 15...20mA betragen.
>>
>> Vielen Dank vorweg für alle Tipps.
>
> Abgesehen von den genannten ICs könnte man auch nen Joule Thief
> nachbauen.

...der mit seinem unterirdischen Wirkungsgrad genau das Richtige für 
eine Lithiumzelle und 20mA LED-Strom ist. :-)

von Axel R. (Gast)


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Reichelt  X7R-G0805 0.22µ  SMD-Vielschicht-Keramikkondensator 0,22µ, 10%
2
Reichelt  LQH3C 22µ  SMD-Induktivität, Murata Chip Coil, 22µ
3
Reichelt  RE 435LF  SMD-Laborkarte, Epoxyd, 53x95mm
4
Reichelt  LT 3465 ES6  1,2 MHz White LED Driver , SOT23-6
5
Reichelt  METALL 10,0  Metallschichtwiderstand 10,0 Ohm


Also einen LT3465 inklusive Peripherie.

StromTuner

von Jobst M. (jobstens-de)


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Direkt dran. Der Innenwiderstand der Zelle macht den Rest.

http://www.novatime-systeme.de/images/CR2032.JPG



Gruß

Jobst

von Sascha_ (Gast)


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wrdlbrmft schrieb:
> Sascha_ schrieb:
>> sunny schrieb:
>>> Hallo,
>>> ich suche eine möglichst preiswerte Lösung, um eine weiße LED an einer
>>> 3V-Lithium-Knopfzelle zu betreiben. Der Strom durch die LED soll ca.
>>> 15...20mA betragen.
>>>
>>> Vielen Dank vorweg für alle Tipps.
>>
>> Abgesehen von den genannten ICs könnte man auch nen Joule Thief
>> nachbauen.
>
> ...der mit seinem unterirdischen Wirkungsgrad genau das Richtige für
> eine Lithiumzelle und 20mA LED-Strom ist. :-)

Es ging um eine möglichst preiswerte Lösung. Von Wirkungsgrad steht im 
Eingangspost nichts.

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