Das ist keine dumme Frage. Viele nehmen an, das würde aus dem Bauch
heraus so festgelegt. Ist aber nicht so, da gibts durchus harte
Kriterien.
Man versucht den günstigsten Kompromiss zu erreichen. Wünschenswert ist
schon mal so hochohmig wie möglich, um den Stromverbrauch klein zu
halten. Und außerdem kosten 10k oder 100k auch nicht mehr als 100E.
Da kommt schon mal die erste Grenze ins Spiel:
Man darf an einen analogen Eingang nur ein Signal mit bestimmtem,
maximalen Widerstand hängen. Das steht im Datenblatt des
ATMEL-Prozessors.
Das ist 10k, wenn man einen ATMEGA 128 benutzt:
http://www.atmel.com/images/doc2467.pdf
(siehe S237 oben)
Hier zählt der Ersatzinnenwiderstand:
Re= Ro||Ru = Ro*Ru/(Ro+Ru) <= 10k
Ro = der Widerstand oben
Ru = der Widerstand gegen Masse.
Daher kommen die Werte um die 10k.
Natürlich nimmt man immer ein bischen weniger, um das nicht sinnlos
auszureizen, aber einige kOhm ist sinnvoll, vor allem wenn man eh an USB
hängt, und die <1mA nicht wehtun schadet etwas mehr nicht.
Randbedingungen können das auch noch beeinflussen:
- Die Bandbreite (bei 10k und 10p >10MHz - ok)
- der Leckstrom im Pin (bei 1µA ist der Fehler dadurch klein)
- Die Erwärmung der Widerstände (bei >1k kein Faktor bei 5V)
und einiges mehr.