Gast
#4781064
Mir ist vor Kurzem die Frage gekommen, nach welchen Kriterien in der Elektrotechnik, insbesondere in der Nachrichtentechnik, Nutzfrequenzen vergeben werden. Mir sind ein paar generelle Einflussfaktoren bekannt: - Hohe Datenrate erfordert hohe Bandbreite, wofür sich hohe Trägerfrequenzen anbieten - Für die entsprechende Frequenz müssen Bauteile wie Sender, Empfänger und insbesondere auch A/D- und D/A-Wandler bei digitaler Übertragung existieren, was oft limitierend wirkt - Die Frequenz muss frei, also noch nicht durch andere Anwendungen belegt sein - Die Frequenz muss sich für die jeweilige Anwendung eignen. Beispielsweise kann man keine optische Übertragung im kHz-Bereich machen. Schließlich ist das nicht der optische Frequenzbereich. Aber diese Antworten befriedigen mich noch nicht so richtig. UMTS in Deutschland liegt laut Wikipedia z.B. im E-UTRA-Band bei 2100 MHz mit Uplink von 1920-1980 MHz und Downlink von 2110 bis 2170 MHz. Aber warum sind es ausgerechnet 2100 MHz, warum nicht 3100 oder 2500? Gibt es noch andere Faktoren?