Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Leitungsquerschnitt bei Netzteil zu gering?


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von Herwig (Gast)


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Hallo,
Ich habe ein 12v- Gleichstrom- Netzteil (zugegeben aus China;-). Es 
liefert 6A und funktioniert so weit ok, mich macht nur der am Kabel (auf 
der 230V-Seite) aufgedruckte Qurschnitt von 0.5mm2 etwas stutzig. Müsste 
das bei 6 A nich viel mehr sein?
Danke für die Aufklärung!

: Verschoben durch Moderator
von Michael B. (laberkopp)


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Herwig schrieb:
> Seite) aufgedruckte Qurschnitt von 0.5mm2 etwas stutzig. Müsste
> das bei 6 A nich viel mehr sein?

Warum sollte das Kabel auf der Primärseite 6A ziehen ?

Für 12V*6A=72W reichen an 230V ja 0.4 A, dafür sind 0.5mm2 dicke 
ausreichend, und zumindest auf den letzten 2 Metern reichen 0.5mm2 für 
3A, länger wird und darf das Zuleitungskabel nach DIN EN 60335-1 nicht 
sein.

von Luca E. (derlucae98)


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Das Netzteil zieht auf der Primärseite natürlich keine 6A. Das wären ja 
1380W Eingangsleistung bei nur 72W Ausgangsleistung. Es wird Primär nur 
um die 400mA ziehen. Da sind 0,5mm² in Ordnung.

von spess53 (Gast)


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Hi

So ein Netzteil kann im Einschaltmoment schon mal zwischen 40 bis 60A 
ziehen.

MfG Spess

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Kurzzeitg darf man Leitungen und Sicherungen überlasten, normaler 
Zustand bei vielen Sachen.

von Manfred (Gast)


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spess53 schrieb:
> So ein Netzteil kann im Einschaltmoment schon mal zwischen 40 bis 60A
> ziehen.
Für wie viele Millisekunden? Das stört die 0,5er-Leitung garnicht.

von oszi40 (Gast)


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Wenn ich mich recht erinnere, wurden vor einiger Zeit 0,75mm² wegen der 
mechanischen Festigkeit festgelegt? VDE 0298

von Peter II (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Wenn ich mich recht erinnere, wurden vor einiger Zeit 0,75mm² wegen der
> mechanischen Festigkeit festgelegt? VDE 0298

für was?

von Chris F. (chfreund) Benutzerseite


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Peter II schrieb:
> oszi40 schrieb:
>> Wenn ich mich recht erinnere, wurden vor einiger Zeit 0,75mm² wegen der
>> mechanischen Festigkeit festgelegt? VDE 0298
>
> für was?

Nur für bewegliche Verbindungen mit isolierten Leitungen, die 0298 
ersetzt 0100-520.

von Elektrofan (Gast)


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> So ein Netzteil kann im Einschaltmoment schon mal zwischen 40 bis 60A
> ziehen.

Soviel denn doch nicht.
Der 170 VA Transformator in meinem Labornetzteil (für 220V) hat primär
8 Ohm Wicklungswiderstand, der hier verwendete also z.B. 12 Ohm oder 
mehr.
Daher sind als Einschaltspitzenwert vielleicht 25 A drin.

von voltwide (Gast)


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Den Wicklungswiderstand eines Eisentrafos kannst Du bei heute üblichen 
Schaltnetzteilen nicht mehr zugrunde legen. Einschaltstromspitzen von 
50A sind selbst bei kleinen Steckernetzteilen durchaus zu erwarten.
Aber für die thermische Belastung des Anschlußkabels ohne Bedeutung, wie 
ja auch schon gesagt worden ist.

von hinz (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Wenn ich mich recht erinnere, wurden vor einiger Zeit 0,75mm²
> wegen der
> mechanischen Festigkeit festgelegt? VDE 0298


Flexible Leitungen:

0,5qmm waren schon immer erlaubt für leichte handgeführte Geräte, 
bekanntestes Beispiel ist der Rasierapparat.

Seit einigen Jahren sind 0,5qmm allgemein zulässig, bis 3A.

von Manfred (Gast)


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Elektrofan schrieb:
>> So ein Netzteil kann im Einschaltmoment schon mal zwischen 40 bis 60A
>> ziehen.
> Soviel denn doch nicht.
Schaue Dir Daten an, bevor Du halbwissenden Blödsinn schreibst.

Ich habe hier ein 12 Watt-TDK-Lambda, wo laut Datenblatt der "Inrush 
current" 50 Ampere betragen kann. Ich habe inzwischen mehrere 
Einschaltstrombegrenzungen aufgebaut, kaputte Schalter machen keinen 
Spaß.

von Klaus (Gast)


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Manfred schrieb:
> kaputte Schalter machen keinen Spaß.

Dann sollte der Schalter eben dicker als 0,5² sein. Oder gings bei der 
Frage garnicht um Schalter?

MfG Klaus

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