Werner schrieb:
> Klaus R. schrieb:
>> Was für eine Spannung ist denn
>> im Libanon überhaupt üblich?
>
> Hallo Klaus,
>
> im Libanon sind 220V (50Hz) üblich.
> Das Problem liegt dann aber meist bei diesen Generatoren,
> ich glaube beim Einschalten ist die Spannung nicht sehr stabil
> und das Netz ist auch oft durch die vielen Nutzer überlastet.
Die Überlastung ist nicht das Problem, da sinkt die Spannung. Ärgerlich
und dann destruktiv wird es wenn Last abgeschaltet wird (Herdplatte...)
der Generator, der vorher noch xx+2kW @ 230V geliefert hat braucht
etliche Zeit um zurück auf xxkW bei 230V zu regeln. Bis dahin steht
Überspannung zur Verfügung.
Schau einmal in Indien nach, die haben das gleiche Problem und IIRC sehr
pragmatische Lösungen gefunden (zB. über den eevblog...)
Für elektronische Geräte sind magnetische Konstanter eine gute Lösung,
haben aber einen relativ hohen Eigenbedarf (werden also im
Betriebdurchaus warm)
eine andere Alternative, die wir bei einem Industriebetrieb in den
spätern 70ern - als die ersten Computer installiert wurden - realisiert
haben war eine Offline-USV.
Die Pb.Akkus sind mit einem einfach geregeltem Trafo (mittels robuster
Thyristoren im Gleichrichter) auf Nennspannung gehalten worden und ein
Umrichter hat daraus die sauberen 230V erzeugt.... das System hat -
Leistungsmäßig immer wieder aufgerüstet - bis 2012 mehr oder weniger
vollkommen problemlos funktioniert und die sommerlichen Stromausfälle
durch Gewitter, die bis in die späten 90er noch normal waren ohne murren
verkraftet.
Ich weiß nicht auf welchem allgemeinen techn Stand die Gegend ist, in
der Dein Bekannter wohnt.
Die magn. Konstanter sind - da keine Elektronik vorhanden ist - extrem
robust und langlebig, haben aber wie gesagt einen hohen Eigenbedarf an
Energie.
Die genannte offline-USV ist da besser, die Komplexität ist aber nicht
zu unterschätzen > ziemlich viel Silizium und daher anfälliger.
MiWi