Präzisionsspannungsquelle gesucht.

Gast #4795259
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo Leute,
ich muss an einem Oszilloskop die Y-Empfindlichkeit neu kalibrieren.
Das Teil hat am Y-Eingang 1 MOhm und 20 pF.
Dazu suche ich eine Präzisionsspannungsquelle mit ca. 10-16 mV DC, da 
der kleiste meßbare Pegel 2 mV/Div ist.
Umschaltbare Tastköpfe 1:1 und 1:10 sind bereits bestellt. Technische 
Daten folgen ggf.

Siehe Anlage...

Danke...

MfG. Zeinerling
Angehängte Dateien:
#4795266
Lesenswert?
• ▲
▼
Werner F. schrieb:
> Dazu suche ich eine Präzisionsspannungsquelle mit ca. 10-16 mV DC, da
> der kleiste meßbare Pegel 2 mV/Div ist.

Ich habe mitgesucht und sie an Deinem Oszi gefunden.
Sie ist männlich und heißt Kalli Brator
:)
Baue Dir eine Spannungsteiler aus Präzisionswiderständen, wenn Du 10mV 
haben willst.

MfG Paul
Angehängte Dateien:
#4795307
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo,
da hast du ja ein schönes alte Schätzchen.
> Werner F. schrieb:
> ich muss an einem Oszilloskop die Y-Empfindlichkeit neu kalibrieren.
> Das Teil hat am Y-Eingang 1 MOhm und 20 pF.
> Dazu suche ich eine Präzisionsspannungsquelle mit ca. 10-16 mV DC, da
> der kleiste meßbare Pegel 2 mV/Div ist.
> Umschaltbare Tastköpfe 1:1 und 1:10 sind bereits bestellt. Technische
> Daten folgen ggf.
Dein Ansinnen scheint mir ein wenig technischer Nonsense zu sein.

Du benötigst keine "Präzisionsspannungsquelle", weil so ein Oszi eh 
nicht sehr präsise ist.

Für die Kalibrierung reicht es völlig aus, wenn du die Spannungen am 
Oszi mit einem Voltmeter (Multimeter) vergleichst. Das funktioniert auch 
in allen Messbereichen. Jedes 0815-Digital-Multimter hat einen 
200mV-Messbereich mit auflösung von 0,1mV.
Um auch kleine Spannungen aus einem vorhandene Netzteil darstellen zu 
können, kannst du mit einem Widerstand und einem Potentiometer einen 
einstellbaren Spannungsteiler so aufbauen, dass damit auch Spannungen im 
mV-Bereich bequem erzeugt werden können.

Wen du dir neue Tastköpfe beschaffst und du den 10:1 Teiler darin 
verwendest, solltest du dich schlau machen, wie der kapazitive Abgleich 
solcher Tastköpfe erfolgt. Dazu dient der 1kHz-Kalibrierausgang am Oszi.
Gruß Öletronika
#4796268
Lesenswert?
• ▲
▼
Werner F. schrieb:
> U. M. schrieb:
>> da hast du ja ein schönes altes Schätzchen.
> ... was alt ist, muss nicht gleichzeitig schlecht bedeuten...
> MfG. Zeinerling
Nein, das auf keinen Fall. In machen Anwendungen ist so ein analoger Ozi 
den billigen Digital-Oszis vorzuziehen.
Der betrügt dich nie mit irgend welchen Überlagerungseffekten.
Und das Rauschen ist auch meist viel weniger.
Für digitale Schaltungen nehme ich dann doch viel lieber einen 
Digitalen.
Gruß Öletronika
Gast #4796273
Lesenswert?
• ▲
▼
U. M. schrieb:
> In machen Anwendungen ist so ein analoger Ozi
> den billigen Digital-Oszis vorzuziehen.

Das predig(t)e ich auch immer, und dennoch habe ich das analoge Scope 
unterm Tisch stehend seit fast 10 Jahren nicht mehr eingeschaltet.

U. M. schrieb:
> Der betrügt dich nie mit irgend welchen Überlagerungseffekten.

Das Problem ist, dass Anfänger meist mit den vielen Einstellungen 
überfordert sind und es bis zu einem scheinbaren Defekt verstellen 
können, bis man gar nichts mehr sieht. Beim analogen Scope braucht man 
dank AC-Trigger nur ein bisschen am Level-Steller drehen und sieht schon 
mal irgendwas.

U. M. schrieb:
> Und das Rauschen ist auch meist viel weniger.

Och, nö! Siehe auch:
https://www.youtube.com/watch?v=Znwp0pK8Tzk und
https://www.youtube.com/watch?v=l5Cts5nPpcA sowie
https://www.youtube.com/watch?v=ImyUB3_n9fw uvm.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren