Hallo,
da hast du ja ein schönes alte Schätzchen.
> Werner F. schrieb:
> ich muss an einem Oszilloskop die Y-Empfindlichkeit neu kalibrieren.
> Das Teil hat am Y-Eingang 1 MOhm und 20 pF.
> Dazu suche ich eine Präzisionsspannungsquelle mit ca. 10-16 mV DC, da
> der kleiste meßbare Pegel 2 mV/Div ist.
> Umschaltbare Tastköpfe 1:1 und 1:10 sind bereits bestellt. Technische
> Daten folgen ggf.
Dein Ansinnen scheint mir ein wenig technischer Nonsense zu sein.
Du benötigst keine "Präzisionsspannungsquelle", weil so ein Oszi eh
nicht sehr präsise ist.
Für die Kalibrierung reicht es völlig aus, wenn du die Spannungen am
Oszi mit einem Voltmeter (Multimeter) vergleichst. Das funktioniert auch
in allen Messbereichen. Jedes 0815-Digital-Multimter hat einen
200mV-Messbereich mit auflösung von 0,1mV.
Um auch kleine Spannungen aus einem vorhandene Netzteil darstellen zu
können, kannst du mit einem Widerstand und einem Potentiometer einen
einstellbaren Spannungsteiler so aufbauen, dass damit auch Spannungen im
mV-Bereich bequem erzeugt werden können.
Wen du dir neue Tastköpfe beschaffst und du den 10:1 Teiler darin
verwendest, solltest du dich schlau machen, wie der kapazitive Abgleich
solcher Tastköpfe erfolgt. Dazu dient der 1kHz-Kalibrierausgang am Oszi.
Gruß Öletronika