Microsoft tritt der Linux Foundation bei

Gast #4795930
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>Linux konnte den Erfolg von Windows nicht aufhalten, noch nicht mal
>bremsen.

Nunja, bremsen tut sich M$ schon selber. Erst die Kacheln bei WIN8, dann 
die wenig vertrauenserweckende Datenschutzpolitik bei WIN10.

Und bei Servern kriegt M$ sowieso keinen Stich.
(Firma: irgendeine) #4795947
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Bernd T. schrieb:
> LOL!
>
> Microsoft wird uns noch sehr lange erhalten bleiben.
>
> Linux konnte den Erfolg von Windows nicht aufhalten, noch nicht mal
> bremsen.
> Und das wird auch so bleiben, zumindest auf absehbare Zeit.

Also ich weiß ja nicht, überall wo ich hinschaue sieht man Linux 
arbeiten, nur auf den Bildschirmen, die auf manchen Schreibtischen 
stehen, sieht man noch öfter mal ein Windows-Logo. Es dürfte ja schon 
mehr Handys mit Linux geben als es weltweit Windowsinstallationen gibt. 
;)
Bis auf den Schreibtisch und einigen sehr speziellen Anwendungen hat 
Linux überall gewonnen ;)
OP #4796478
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Super G. schrieb:
> Und bei Servern kriegt M$ sowieso keinen Stich.

Unsere IT hat von "eigene Infrastruktur" auf "Microsoft-Cloud" 
(inklusive Exchange) umgestellt. Eine andere IT hat von "eigene 
Infrastruktur" auf "Google-Cloud" umgestellt. Ich weiß jetzt nicht, was 
schlimmer ist.

Andererseits würde es mich nicht wundern, wenn Microsoft ihre 
Serverprodukte einfach auf Linux portiert... oh, haben sie schon: 
https://www.microsoft.com/en-us/sql-server/sql-server-vnext-including-Linux
#4796962
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A. K. schrieb:
> Umgekehrt. Windows Server ohne GUI. Und die gibts schon, bei 2016er ist
> das sogar der Normalfall. Ist ja auch sinnvoll, was willst du mit dem
> ganzen GUI Ballast, wenn du davon 1000 gleiche Kisten in einem RZ hast.

Ich kenn mich da nicht aus, deswegen aus Interesse:
Wie wird der Server dann konfiguriert? Ist da mittlerweile dann alles 
per Kommandozeile erreichbar?
Konfigfiles wird es ja wohl eher nicht geben. Gibts da dann extrige 
CLI-Tools als Interface zur Registry?
#4797130
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S. R. schrieb:
> Andererseits würde es mich nicht wundern, wenn Microsoft ihre
> Serverprodukte einfach auf Linux portiert... oh, haben sie schon:
> https://www.microsoft.com/en-us/sql-server/sql-server-vnext-including-Linux

Wenn du sowas Portieren nennst... Was sie tatsächloch gemacht haben: 
https://twitter.com/dev_console/status/799097696959287296

S. R. schrieb:
> Microsoft tritt nun der Linux-Foundation bei.
> Und zwar als Platin-Member (500k$/Jahr), mehr geht nicht.
> Link vergessen:
> 
http://venturebeat.com/2016/11/16/microsoft-joins-the-linux-foundation-as-a-platinum-member/
>
> Schwimmen denen die Felle weg?

Das ist einerseits Marketing, andererseits wird durch outsourcen von 
z.B. Powershell Produktionskosten gespart, und zur EEE strategie passt 
es auchnoch.
#4797235
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Le X. schrieb:
> Wie wird der Server dann konfiguriert? Ist da mittlerweile dann alles
> per Kommandozeile erreichbar?

Es ist schon immer (fast) alles per Commandline konfigurierbar. Das tut
sich aber normalerweise keiner an, weil es über GUI schneller und 
komfortabler geht. Viele Einstellungen lassen sich auch mit 
Gruppenrichtlinien/AD erschlagen. Der zugehörige Editor muß dazu nicht 
auf dem zu konfigurierenden Server laufen, er kann irgendwo auf einem 
Rechner im Active Directory gestartet werden.
OP #4797943
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Rainer U. schrieb:
> Und - wie ist es so - läuft alles? Du sorgst Dich wahrscheinlich eher,
> wer dann potentiell alles in Deine Daten reingucken kann?

Ich finde es nicht gut, wenn ein betriebswirtschaftlich agierendes 
Unternehmen (und dank Drittmittelfinanzierung zählen auch Universitäten 
dazu) ihre gesamte Kommunikation an ein US-Unternehmen auslagert.

Dass es läuft, setze ich einfach voraus. Die alte IT ist ja auch 
gelaufen.

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