Wieso ist da noch keiner drauf gekommen? Man stelle die Fritteuse auf 210° ein und taucht die komplette Platine mit bleihaltiger Lötpaste ins Öl. Das ganze dann 60 Sekunden lang frittieren, rausholen, fertig. Das tolle dabei ist, dass es keine Überhitzung gibt, alle Teile gleichmässig erhitzt werden und nichts wegfliegt. Ich sehe gedanklich schon Riesenfritteusen in den Fettigungsbetrieben stehen :D
ASM Superprofi schrieb: > Wieso ist da noch keiner drauf gekommen? Man stelle die Fritteuse > auf > 210° ein und taucht die komplette Platine mit bleihaltiger Lötpaste ins > Öl. Das ganze dann 60 Sekunden lang frittieren, rausholen, fertig. Das > tolle dabei ist, dass es keine Überhitzung gibt, alle Teile gleichmässig > erhitzt werden und nichts wegfliegt. Ich sehe gedanklich schon > Riesenfritteusen in den Fettigungsbetrieben stehen :D Poste ein Youtube video davon.
ASM Superprofi schrieb: > Das tolle dabei ist, dass es keine Überhitzung gibt, alle Teile > gleichmässig erhitzt werden und nichts wegfliegt. Warum sind Pommes nur aussen knusprig?
Lothar M. schrieb: > Warum sind Pommes nur aussen knusprig? Aber das wäre doch genau das erwünschte: Lötstellen knusprig, Silizium unfrittiert. Und korrosionsgeschützt ist auch alles.
Der Flussmittelanteil der Lotpaste würde sich vermutlich im Frittierfett auflösen. Dadurch befänden sich anschließend die Lotkugeln überall, aber nicht mehr konzentriert an den Lötstellen.
ich sehe eher das Problem der hohen Dichte..das beim eintauschen gleich Bauteile aufschwimmen oder verrutschen
Max S. schrieb: > ich sehe eher das Problem der hohen Dichte..das beim eintauschen > gleich Bauteile aufschwimmen oder verrutschen Also wer hier eine ernsthafte Antwort gibt, hat wohl nicht gemerkt, daß es sich lediglich um Trollerei handelt: ASM Superprofi schrieb: > in den Fettigungsbetrieben stehen :D
Was wäre denn der Vorteil gegenüber dem gleich großen und gleich teuren Backofen?
> Was wäre denn der Vorteil gegenüber dem gleich großen und gleich teuren > Backofen? Das ist doch offensichtlich: in schlechten Zeiten kann man mit den Baugruppen durch Mitkochen selbiger Fettaugen auf das Süppchen zaubern.
Mit Bismut-Lötzinn geht es vielleicht auch im Schnellkochtopf (unter Druck). Quasi Wasser statt Galden... ;P
Also erstmal haben Pommes einen viel höheren Wärmeleitwiderstand als metallische Bauteile. Das ist übrigens auch der Grund, warum man nicht beliebig schnell kochen kann. Bei elektronischen Bauteilen ist es genau umgekehrt. Besser schnell als langsam. Das Fett berührt direkt die Lötpaste. Die im flüssigen Fett gespeicherte Wärme wird direkt in das Lot übertragen. Das Fett benetzt dabei direkt das Lot. Die Wärmeübertragung dabei ist PERFEKT. Obendrein ist die thermische Kapazität von flüssigem Fett 1000 mal höher als die von Luft. Das Dingen ist in 10 Sekunden homogen gelötet, ganz ohne lokale Überhitzungen.
Es versteht sich von selbst, dass die Fritteuse danach zur Zubereitung von Speisen nicht mehr verwendet werden darf.
ASM Superprofi schrieb: > Es versteht sich von selbst, dass die Fritteuse danach zur Zubereitung > von Speisen nicht mehr verwendet werden darf. Stimmt. Nur noch für Hühnerfutter.
ASM Superprofi schrieb: > Es versteht sich von selbst, dass die Fritteuse danach zur Zubereitung > von Speisen nicht mehr verwendet werden darf. Die Fritteuse schon, Du musst nur das gebrauchte Fett in den Diesel kippen und frisches Frittierfett für die Fritten besorgen.
Pass mal schön auf damit das Frittenfett nicht Feuer fängt. Löschdecke wäre nützlich vor erstem Experiment. Flammpunkt Rapsöl ist 230 Grad.
> Du musst nur das gebrauchte Fett in den Diesel kippen
Ökonomischer Unfug. Das erzielt als Lötfett viel höhere Verkaufspreise.
ASM Superprofi schrieb: > Obendrein ist die > thermische Kapazität von flüssigem Fett 1000 mal höher als die von Luft. naja, das mechanische Potential aber vermutlich auch.
Da hat mal Einer eine gute Idee und schon kriegt er sein Fett weg... Das ist nicht in Ordnung. MfG Paul
Paul B. schrieb: > Da hat mal Einer eine gute Idee und schon kriegt er sein Fett weg... Na ja, so neu ist die Idee nicht.... https://app.aws.org/wj/supplement/WJ_1974_11_s498.pdf Kontakte werden durchaus in Öl verzinnt.
Den Flammpunkt kann man ignorieren, indem man unter Sauerstoffabschluss laufen laesst. In eine Glovebox unter Stickstoff oder so.
Könnte man für den genannten Zweck auch den Thermomix einsetzen? Damit dieses Hausfrauen-Konsumterror-Gerät endlich auch einen sinnvollen Zweck erfüllt.
Richard H. schrieb: > Könnte man für den genannten Zweck auch den Thermomix einsetzen? Bestimmt. Aber ich würde die große Lösung bevorzugen und ein Joint Venture mit einem Vielfrittierer eingehen. Man könnte zuerst die normalen Speisen frittieren und sobald das Fett hierfür nicht mehr geeignet ist, die Platinen damit löten: Der McSolder. Dann können die Chinesen einpacken.
Ja, ich wuerd dann meine Platinen in Altoel von Chickenuggets gebadet haben wollen, wegen dem feinen Geruch..
Richard H. schrieb: > Einen Brotbackautomaten hätt ich auch noch. Jetzt drehst du aber heftig am WAF.
Ja. Während du Pommes isst, wird die Platine gelötet. :-)
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