Hi,
will meinen Briefkasten mit einem Postmelder ausstatten. Geht leider
nur drahtlos, da Gemeinschaftsanlage und Wohnung im 2. Stock. Das
Problem: Die Postboxen sind aus abschirmendem Metall, allein ein
winziges Sichtfenster (nach innen) gibt es. Jemand eine Idee für eine
passende Schaltung mit
-winziger Antenne
-grösserer Reichweite
-unscheinbarer Bauweise
-geringem Stromverbrauch
-zuverlässiger Postdetektierung ???
MaxW.
Piezo-Schallgeber von innnen an das Briefkasten-blech, und dann
Hochfrequenten Ton Piepsen lassen (Frequenz je nach Sympathie mit
Nachbars Hund)
Sollte mit nem geeigneten Mikro auch zwei Stockwerke höher noch
empfangbar sein.
/Ernst
Die Wand aufreissen, das eigene Klingelkabel finden, Taster (Öffner) an
der Briefkastenklappe montieren und alles ist gut...
Wenn man einen Tastschalter einbaut, wird man auch gleich dazu
gezwungen zum Briefkasten zu gehen bevor die Türklingel von der Wand
fällt.
Danke für alle gutgemeinten Ratschläge :-))
Die Funktürklingel ist zweifellos die beste Idee.
Da gibt's bei Reichelt eine mit relativ kleinem
Handsender, den könnte man für diesen Zweck einsetzen!
Nur die eigentliche Detektierung -ob was drin ist-
wäre noch zu lösen. Von aussen soll nämlich nichts
zu sehen sein.
MaxW
Entweder briefkasten öffnen durch 'nen lichtsensor mitbekommen oder am
schlitz oder unten im briefkasten ein paar IR lichtschranken einbauen.
das sollt wohl klappen...
Ist das nicht mehr so wie früher, wo man täglich aus dem Haus ging und
gezwungen war am Briefkasten vorbei zu gehen?
Und eine Gemeinschaftswohnanlage hat bestimmt nicht für jede Wohnung
einen direkten Weg zum Auto.
Hallo!
Also ich hab immer noch keine Lösung. Ausprobiert habe ich mal den
Postmelder von www.postin.de. Doch der ist ein Witz: An der
Briefkastenklappe befestigt behindert offensichtlich das viele Metall
ringsrum die Übertragung, zudem löst der Erschütterungssensor erst aus
wenn die Klappe rmit etwas Schwung zufällt (und der Sender wieder
vollends abgeschirmt ist). Dazu ist der Sender recht sperrig und
blockiert die schmale Öffnung. Nicht auszudenken, wenn da ein dicker
Conrad-Katalog reingesteckt wird... Im Glücksfall bleibt der angeklebte
Sender zwar dran, aber dann auch für jedermann zu sehen.
Also kurz und gut, Funkübertragung scheidet bei diesen dichtgepackten
Briefkasten-Metallboxen eines typischen Mehrfamilien-Wohnblocks mangels
Zuverlässigkeit sicher aus und ist keinem zu empfehlen, der seinen
Kasten nicht wenigstens in Sichtweite hat :-(
Nun habe ich eine letzte Idee - via akustischer Übertragung, wie sie
schon angesprochen wurde. Allerdings mit Ultraschall aus dem Briefkasten
heraus über zwei Etagen bis zu einer unauffälligen Türöffnung. Soll ja
unauffällig bleiben, zumindest für die menschlichen Hausbewohner. Hat
jemand eine Ahnung, ob sich über diese Distanz der Empfänger
entsprechend empfindlich konstruieren lässt???
Einigermaßen ratlos
MaxW.
Also wenn es dein Ultraschall über 2 Etagen durchs verwinkelte
Treppenhaus schafft, dann brauchst su sicher keinen Empfänger mehr, weil
sämtliche Hunde der Gegend dir melden werden, dass du Post hast.
Hoffen wir mal, dass du keine Fledermäuse im Haus hast ;)
Mal ernsthaft: Ultraschall ist ziemlich gerichtet und wird bei jeder
Reflexion abgeschwächt. Für eine Übertragung ohne Hindernisse mag das
gehen, aber für eine Übertragung durchs Treppenhaus sicher nicht.
Das kannst du leicht prüfen, wenn du dich mal HINTER einen Lautsprecher
stellst. Je höher die Frequenz, desto weniger bekommst du noch ab.
@ Daniel: ich glaub's Dir gerne ungeprüft. Nun frage ich mich aber, ob
es anno 2006 wirklich immer noch unmöglich ist, ein paar lumpige
Treppenhausmeter aus einem Metallbriefkasten heraus unauffällig zu
überbrücken! Das kann doch irgendwie nicht wahr sein. Irgendwelche
baulichen Veränderungen kommen leider bei meiner Hausverwaltung nicht in
Frage. Bitte um weitere Vorschläge.
MaxW
Ich würde mir einen Funktürgong besorgen und die Senderantenne aus dem
Gehäuse (Sprich Briefkasten) heraushängen lassen.
Eigentlich ist sowas doch nur was für Rentner, Hausfrauen und andere
Leute, die den ganzen Tag zuhause sitzen.
Wenn ich abends nach Hause komme, liegt die Post immer hinter der Tür
(Briefschlitz in der Tür).
Conrad-Kataloge passen gar nicht durch meinen Briefschlitz...
Die einfachste Lösung wäre doch, einen Aufkleber auf den Briefkasten zu
machen "Lieber Postlieferant.Bei Posteinwurf bitte 2x kurz bei mir
klingeln. Vielen Dank"
In meinem Fall wäre so ein Melder ganz praktisch, um zu wissen, ob (und
vielleicht auch wann) die Zeitung am Samstag schon geliefert wurde, oder
ich gleich beim Verlag anrufen kann. Andererseits kann ich auch einfach
auf dem Weg in die Küche einen Blick zur Haustür werfen...
Sonic wrote:
> Bei mir ist eh' jeden Tag der Kasten voller Werbung, also muss ich> sowieso immer ausleeren gehen. Den Aufwand würde ich mir sparen!
Dann können wir das Forum zumachen. Die meisten Sachen, die hier so in
der Freizeit gebastelt werden gibt es so oder so ähnlich irgendwo zu
kaufen.
Günther
:D ich dachte schon "wieder ein Leichenschänder", aber nach knapp 10
Jahren doch noch einen glücklichen Abschluss dieses Threads zu erfahren
find ich gut :)
MaxW schrieb:> So, jetzt knapp 10 Jahre später gibts bei Reichelt endlich eine> funktionierende Postmelder-Lösung für mein Problem zu kaufen.
Ist das jetzt eine Vermutung, daß dies eine funktionierende Lösung des
Problems sein könnte, oder hast Du das System schon erfolgreich im
Einsatz?
MaxW schrieb:> Briefkasten mit einem Postmelder
Herrlich. Wieder so ein Produkt,
dass nur Ressourcen frisst, ohne
etwas dafür zu geben.
Deine neuen Aufgaben sind:
Ist die Batterie noch voll?
Hält der Sensor noch am Deckel
oder hat die Winterkälte und
Sommerhitze den Kleber mürbe gemacht.
Hat der Postbote vielleicht beim rein-
stopfen der Zeitung den Sensor abgerissen,
Wo lege ich den Empfänger hin?
Noch ein Teil mehr als staubfänger.
Und dieser Komfort für nur 30€ + Versand
SUPER.
Mutti Merkel ist auch begeistert denn so ein
Kauf bedeutet Wachstum!
Mein Motto: simplify your life!
Schau, auf dem Weg nach Hause, einfach
mal in den Kasten und gut ist.
Michael W. schrieb:> MaxW schrieb:> So, jetzt knapp 10 Jahre später gibts bei Reichelt endlich eine> funktionierende Postmelder-Lösung für mein Problem zu kaufen.>> Ist das jetzt eine Vermutung, daß dies eine funktionierende Lösung des> Problems sein könnte
Funktionierend heißt: Es funktioniert!
Problem war ja insbesondere das Metallgehäuse und die Entfernung zur
Wohnung.
Reinhard #. schrieb:> Herrlich. Wieder so ein Produkt,> dass nur Ressourcen frisst, ohne etwas dafür zu geben.
Herrlich! Ein Produkt das mir einen echten Nutzwert bietet.
> Deine neuen Aufgaben sind:
Bislang in 3 Monaten Einsatz nur:
Montage!
> Mein Motto: simplify your life!
Meins auch ;-)
MaxW schrieb:> Funktionierend heißt: Es funktioniert!> Problem war ja insbesondere das Metallgehäuse und die Entfernung zur> Wohnung.
Danke, gut zu wissen, falls man selbst oder jemand Anderer, der hier
rein- oder mitliest, mal in die Verlegenheit kommen sollte, eine
derartige Signalisierung zu benötigen.
MaxW schrieb:> Funktionierend heißt: Es funktioniert!> Problem war ja insbesondere das Metallgehäuse und die Entfernung zur> Wohnung.
Wunderbar, dann brauchst du jetzt nur noch einen Sensor, der Werbung von
wichtiger Post unterscheiden kann.
Georg
MaxW schrieb:> Bislang tuts ein "Keine Werbung" Aufkleber.
Da hast Du ja Glück gehabt, daß die Werbung für dieses Gerät nicht per
Post kam...
Grins
MfG Paul