Harte Reparatur: abgebrochenen Stecker ersetzen

#4796644
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Auf meinem Reparaturtisch liegt eine harte Nuss. Ein Bekannter bat mich 
um eine Lötübung, einen abgebrochenen Stecker wieder anzulöten. Der 
sitzt in einem Gehäuse, einem LTE-Modul für Navigation und Telefon, 
verbaut in einem Kfz. Über diesen Stecker wird quasi ein Antennen-Signal 
eingeschleift. Das Gehäuse wiederum sitzt in einer Baugruppe, in welcher 
mehrere kleinere Gehäuse über Steckverbindungen zusammengesteckt werden, 
so auch dieses Gerät.
Mit Löten hat diese Rep leider nur z.T. zu tun, denn an den 
abgebrochenen Mittelleiter kommt man mit einem Lötkolben nicht heran, 
und zudem reicht das bei Weitem nicht, denn das abgebrochene Steckerteil 
müsste ja auch noch befestigt werden, und mit Kleben ist da nichts zu 
machen. Das hatte der Owner auch schon versucht, und es wäre eh nicht 
stabil genug. Also Neubeschaffen des Steckers. Versucht und so gut wie 
gescheitert, bislang nur Absagen, auch z.B. vom Beschaffungsservice des 
großen „C“, verknüpft mit dem Hinweis, es wäre wohl eine 
Excluxiv-Anfertigung für einen Großkunden, nicht im freien Handel 
verfügbar. Der Hersteller des Gerätes, die Firma „Harman“ will nicht und 
verweist an eine Service-Firma. Die will selbst reparieren, und rückt 
keine Einzelteile raus. Eine Rep würde aber mehrere Hundert € kosten.

Was tun also? Wegen des Steckens muss eine stabile Verbindung 
hergestellt werden, Stecker mit Kabel dran geht nicht. Vorschläge aus 
und für die Praxis, kreative Ideen, ggf. auch Ausgefallenes werden 
gesucht. Bilder sind angefertigt und die Maße genommen. Als Ideen, bzw. 
Hinweise zwei Links:

Fakra Stecker aus Ebay:
http://www.ebay.de/itm/FAKRA-male-Stecker-Crimp-Loet-Antenne-Antennenstecker-RG174-Connector-/291488589130?_trksid=p2141725.m3641.l6368

Andere Abmessungen:
http://de.rs-online.com/web/p/sma-steckverbinder/8861083/

Brainstorming ist angesagt!
Grüße, wilhelmT
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(Firma: matzetronics) #4796675
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Wenn ich das richtig sehe, kommst du an die kritische Verbindung ran, 
wenn du den Körper aus der Platine auslötest. Von unten kommst du dann 
an den Mittelleiter ran und könntest evtl. sogar probieren, das 
abgebrochene Teil wieder am Körper anzulöten - könnte aber kritisch wg. 
der benötigten Hitze sein.
Vermutlich wäre eine kurze Kabelpeitsche mit Kupplung eine Alternative.
Gast #4796727
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Ohne spezielle Heißluft-Lötgerät wird man das Teil eh nicht auslöten
können. Da schießt die Massefläche nämlich voll quer.

Be T. schrieb:
> Ein Bekannter bat mich...

Ich bin ja auch gern behilflich, aber wenn die Wertschätzung da nicht
entsprechend ausfällt, nutzt der Bekannte einen ganz schön aus.
Hier würde ich realistisch sein und den Kundendienst bemühen.
#4796853
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cyborg schrieb:
> Ohne spezielle Heißluft-Lötgerät wird man das Teil eh nicht auslöten
> können. Da schießt die Massefläche nämlich voll quer.

ich wäre nicht so pessimistisch, Hammerlötkolben auf den Messingklotz 
und wenn das Zinn fliesst schnell mit der Pinzette rausziehen.

Alternativ, Platine mit dem Messing nach unten Heissluft Föhn von oben 
und unten durchföhnen, das Messingteil wird schon rausfallen, notfalls 
mit einem leichten Schlag auf die Tischkante.

Schlimmer kanns ja kaum werden wenn das Teil drinbleibt

Der Messingklotz kann sogar wiederverwendet werden wenn der Innenleiter 
geflickt ist.

Das rote Kunststoff Teil kann ja eingeklebt werden oder es hält durch 
den geflickten Innenleiter
Gast #4797033
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http://www.bojiang.com.tw/en/category/PCB-Mount/L02.html
Kundenspezifisch, aha..
Fakrastecker sehen nu mal so aus. Einzig die "Umhüllung" fehlt
stellt so ziemlich jeder her, der HF-Steckverbinder herstellt.
Ich kann mal raussuchen, ob "wir" was deutsches finden.

EDIT:
MOLEX

Angaben in Millimeter :)
http://www.molex.com/pdm_docs/sd/734035540_sd.pdf

http://www.molex.com/webdocs/datasheets/pdf/en-us//0734035540_RF_COAX_CONNECTORS.pdf

AMPHENOLRF
http://www.amphenolrf.com/downloads/dl/file/id/871/product/1045/2fa1_wasp_pcba3_customer_drawing.pdf

http://www.amphenolrf.com/2fa1-wcsp-pcba3.html

gibt alles. Ist wie früher im Osten: für Westgeld bekomt man alles :)
Gast #4797042
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Joachim B. schrieb:
> Das rote Kunststoff Teil kann ja eingeklebt werden oder es hält durch
> den geflickten Innenleiter

Vorsicht, bei hohen Frequenzen kann schon jeder verbogene Draht eine 
Änderung bewirken. Im Normalfall würde ich 2 größere Lötkolben 
gleichzeitig ansetzen und den Klotz rausziehen und das Ersatzteil 
einbauen sobald die Löcher freigepustet sind. Man könnte natürlich auch 
den Innenleiter flicken. Oft wird diese Leiterplatte den Stress nicht 
mitmachen. Deswegen lieber gleich passendes Ersatzteil einlöten statt 
Experimente mit 2K-Kleber zu machen.
#4797350
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Bin überwältigt von der Fülle der Antworten, und bevor das vergessen 
werden sollte: Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

Zur Teilrep: An den „männlichen“ Stift etwas dranzulöten, wird wirklich 
nicht der wahre Jakob sein. Immerhin geht es um Hochfrequenz, wie 
„oszi40“ kritisch anmerkte.
Zum Auslöten: Heißluft habe ich nicht, wäre allerdings bereit, sowas 
zuzulegen. Im Moment verfüge ich über das Arbeitstier „Weller“ WTC 50 
Watt, jahrzehntealt und fitt wie der Turnschuh, und eine andere 
80-W-Lötstation. Aber seht euch auf den Bildern mal die Fülle der 
Bauteile an, die in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

Inzwischen ist mir eine Methode wieder eingefallen: „Zerstörendes 
Auslöten“, will sagen, mit einer Mini-Trennscheibe das Metallgehäuse im 
eingelöteten Zustand vierteilen. Die Viertel werden sich dann 
hoffentlich mithilfe meiner beiden Lötkolben entfernen lassen.

„axelr“ hat ja mitten in der düsteren Nacht einen erstaunlichen Durch- 
u. Fernblick, der sogar bis Bojiang reicht. Danke! Dann werde ich heute 
versuchen, den passenden Stecker male zu finden, und zu eruieren, wie 
man den als Einzelbestellung erhalten könnte. Gibt es den hier in D, 
könnte das große „C“ einspringen.

„Cyborg“ und „Dirk-cebu“ hatten auch Nachdenkliches geäußert. Was mir 
als „Lötübung“ angetragen wurde, hat sich rasch als veritables 
Strategie- und Besorgungs-Manöver entpuppt. Dazu gab es gestern vom 
Owner noch eine dräuende Rückfrage der Art, warum das denn so lange 
dauere, es ginge doch nur um das Einlöten eines Steckers (er hatte den 
Kabelstecker oben mit dem Plastikgehäuse vorgeschlagen)! Dazu passt noch 
ein Blick auf das abgebrochene Steckerteil – ordentlich Gewalt 
angewendet.
Grüße, wilhelmT
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Gast #4797369
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Be T. schrieb:
> Aber seht euch auf den Bildern mal die Fülle der
> Bauteile an, die in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

Die Platine ist ziemlich groß, und in der nähe des Steckers ist ja nur 
Hühnerfutter..

Ich hätte keine sorge, da mit heißluft dran zu gehen, thermisch vom 
tisch entkoppeln (ich lege die immer auf holz - bleistifte), und schön 
aufheizen.

Mehr sorge hätte ich beim zerstörenden entlöten, dass metallteil sieht 
massiv aus, und scheint auch flächig verlötet zu sein, von oben..?
(Firma: matzetronics) #4797380
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Be T. schrieb:
> Dazu gab es gestern vom
> Owner noch eine dräuende Rückfrage der Art, warum das denn so lange
> dauere, es ginge doch nur um das Einlöten eines Steckers

Es ehrt dich ja, das du trotzdem noch weitermachst - wenn da nur wenig 
Entlohnung im Spiel ist, würde ich ihm das Dings vor die Füsse werfen 
und ihn seiner Wege ziehen lassen.
#4797543
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ICH HABE IHN !
Nein, nicht den Stecker, aber er ist enttarnt. Die Firma Harman (ehemals 
Autoradio Becker), welches das Modul herstellt, hatte im ersten Anlauf 
ja noch abgelehnt. Dann hatte ich mich hingesetzt, und freundlich, aber 
energisch zu mehr Service aufgefordert. Und vor einer halben Stunde kam 
von Harman ein Datenblatt sogar mit Hinweis auf die Kodierung der 
Steckverbindung!
Nahezu gleichzeitig kam eine zweite Absage vom großen "C", die hatten 
nochmal ihren Bestand durchforstet und nichts gefunden. Und die bekamen 
nun von mir den Auftrag, das über deren Angebot der Bauteilebeschaffung 
zu ordern. Nun kommt Spannung auf, ob....

Das Auslöten werde ich schon hinbekommen, das mache ich mit dem 
vorerwähnten Vierteilen. Dabei überleben die benachbarten Bauteile noch 
am sichersten.

Ob der Owner noch checken wird, was das für ein Gesamtaufwand wird, ist 
auch spannend. Jetzt werde ich wohl erst mal ein paar Tage warten 
müssen, ob das große "C" es schafft, das Teil beizubringen. Danke noch 
mal für eure zahlreichen Hilfestellungen. Ich melde mich wieder, wenn es 
Neues gibt.
Grüße, wilhelmT
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(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #4798512
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Tisch/Ständerbohrmaschine mit Schraubstock
platine Klötzche kopfüber einspannen
von unten her mit kleinem Bohrer die Löstifte  duchboren
anschließend von oben durch den Klotz bis zur Platine aufbohren
Den Klotz abnemen,
Die nun hohlen Lötstifte auslöten
den mittelstift einlöten
Neue Buchse einlöten

Die Metallerlehre nacholen

Namaste
#4798671
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Hi,
was spricht eigentlich dagegen erst den Stift herauszulöten und dann 
einen längeren Stift wieder dranzulöten? Dazu baut man sich am besten 
irgendeine Lehre, die den Stift in die Sollposition hält.
Danach kann man den anderen Teil des Steckers wieder anlöten.
So wie das in den Bildern aussieht, kommt man da jeweils dran.

Gruß
Andreas
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #4798940
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Schau dir das Foto mit der Bruchstelle (rechts im Bild) 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/311210/loetanschluesse_unten.jpg 
des Außenkontaktes an und überlege wie lange eine Weichlötung dieser 
Bruchstelle in einem KFZ wohl den mechanische Belastungen standhält wenn 
schon das zugegebener Maßen zerbrechliche original abgebrochen wurde, 
von den thermischen Problemen mit der Isolierung des Innenleiters bei 
der Lötung ganz zu schweigen

Namaste
Gast #4799161
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Heißluft ist bei so einem Messingklotz nicht sinnvoll. Hier hilft 
entweder der Dachdeckerlötkolben (und ein Klecks Lötzinn für die 
Wärmeleitung) oder ein Dampfphasenlötgerät.

Mit Hobbymitteln kann man sowas zudem nicht neu einlöten (geht nur mit 
Dampfphase), ich würde hier einfach ein kurzes Koaxkabel mit 
aufgecrimptem Stecker anlöten. Bei den hier verwendeten Frequenzen ist 
das vetretbar.
#4799483
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Winfried J. schrieb:
> Schau dir das Foto mit der Bruchstelle (rechts im Bild)
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/311210/loetanschluesse_unten.jpg
> des Außenkontaktes an und überlege wie lange eine Weichlötung dieser
> Bruchstelle in einem KFZ wohl den mechanische Belastungen standhält wenn
> schon das zugegebener Maßen zerbrechliche original abgebrochen wurde,
> von den thermischen Problemen mit der Isolierung des Innenleiters bei
> der Lötung ganz zu schweigen
>
> Namaste

Diese Beschädigung kommt wohl eher von der unkontrollierten 
Kraftanwendung des Anwenders. Wenn man natürlich die Stecker mit der 
Rohrzange da rein macht.
Von Erschütterunegn im Auto selbst löst sich so etwas nicht.
Davon abgesehen sieht die Bruchstelle auch schlecht gelötet aus. Wenn Du 
Dir nämlich mal die Gegenseite anschaust, siehst Du kein Lot. Da war 
wohl der Lötkolben nicht heiß genug bzw. hatte nicht genug Leistung.

Gruß
Andreas
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #4799538
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? die war nie gelötet,Die beiden Teile waren eines, das aus dem Block 
gefertgt wurde. nur war dort Material am schwächsten,  .... siehe oben


Eine Lötung wüde hier allein durch die in einem Fahrzeug unvermeilichen
Vibrationen zwischen Kabel und der Platine nach kürzester zeit wieder 
brechen gaanz ohne jede rohe Gewalt.

Namaste
#4802109
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Jetzt gibts Neues:
Auch das große "C" hat eine Absage geschickt! Stehe unter Schock und 
nehme zusätzlich eine Deprise!
Den Rat des Users "axel", direkt bei Rosenheim anzurufen, werde ich 
heute Nachmittag befolgen, nur die Zuversicht......!
Stelle mich darauf ein, doch eine andere Lösung zu nehmen.
Zuerst dachte ich an den Vorschlag, den Mittelleiter "einfach" durch 
Löten - ggf. Anlöten eines kurzen Parallel-Drahtes - zu reparieren und 
den abgebrochenen Stecker doch mit irgendeinem Kleber zu befestigen.
Aber schaut euch mal das Foto in meinem vorletzten Beitrag an:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/311261/stecker4.jpg
Da ist zu sehen, dass das vordere Ende der Einsteckhülse komplett 
verbogen ist. Die müsste rund sein, ist aber fast dreieckig. Wenn sich 
das nicht wieder sauber kreisförmig biegen lässt, wovon ich nicht 
ausgehen, dann gibts beim ersten Einsteckvesuch mit dem ohnehin fragilen 
Stecksystem leicht wieder Bruch.

Was wäre mit dem Vorschlag, den noch vorhandenen Steckerrest zu 
entfernen und da irgendwas "Mobiles", ein loses Steckerteil, oder nur 
irgendein Kabelstück mit Steckverbindung anzulöten? Da geht es in die 
Mechanik und das ist leider nicht mein Spezialgebiet. Au man, die 
Conrad-Leute hatten bislang noch nie versagt, gettz dieses.....!
Grüße, wilhelmT
#4821558
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Und jetzt gibts die Auflösung!
Hatte - siehe vorigen Beitrag - beim Hersteller des Steckers selbst 
angerufen, und einen sehr freundlichen und hilfsbereiten Mann aus dem 
Serviceteam (telef.) angetroffen. Komischerweise konnte er mit der 
übermittelten Bestellnummer der eigenen Firma nichts anfangen, auch den 
Stecker kannte er nicht. Dann frug er mich nach einem Datenblatt.?!?!, 
und das übermittelte ich dann via Email. Ein paar Tage verstrichen, dann 
kam die schriftliche Absage: Verkauf nur in Einheiten von 500 Stück !

Ich wieder ans Telefon, und erwischte eine Kollegin aus diesem Team. Ich 
am Jammern, Klagen usw..... und nachdem ich dringlichst versichert 
hatte, dass es  sich um einen Einzelfall handeln würde, sagte sie zu, 
bei den Kollegen aus der Verkaufsabteilung rum zufragen, ob die da nicht 
zufällig so'n Einzelteil auf ihrem Schreibtisch liegen hätten.
Tage der Pause, und dann kam ein neues Datenblatt eines ähnlichen 
Steckers. Bei dem stimmten nicht alle Maße, aber die wichtigen schon. 
Wieder Tage warten, und - tusch - dann kam ein solcher Stecker als 
Musterexemplar!!!!!!

Nun fing die eigentliche Arbeit der Rep an. Und war nach gut 2 Stunden 
auch schon beendet. Den noch montierten und allseits Eingelöteten 
demontierte ich nach der o.g. Methode, d.h., den zerlegte ich mit einer 
Minitrennscheibe in 4 Teile. Dass dabei auch an 3 Stellen Leiterbahnen 
zersägt wurden, bedeutete keinen Nachteil. Zwei waren Masseverbindungen, 
und die dritte die HF-Leitung. Aber auf der musste sowieso an just 
dieser Stelle der Datenpin des neuen Steckers gelötet werden, das passte 
also perfekt. Die "Viertel" ließen sich dann gut teils mit einem, teils 
mit zwei Lötkolben auslöten. Das verbleibende Einlöten des Neuen war 
wirklich kein Problem, der 50 Watt Weller reichte da gut aus.

Vom 16.11.16 bis zum 06.12.16 hat alles gedauert. Aber nachdem der 
Stecker per Paket eingeschwebt war, war 4 Stunden später das Paket mit 
dem reparierten Modul auf dem Weg zum Eigentümer!

Danke allen Beteiligten für ihre Beiträge und Hilfen! War ein 
fruchtbarer Fred aus meiner Sicht. Danke und bis zum nächsten Male,
wilhelmT
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