Forum: Haus & Smart Home Wer darf eine Steckdose wechseln


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von Verwirrt (Gast)


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Mal wieder eine Frage aus der Rubrik was darf man überhaupt noch.

Basierend auf der Diskusion mit einem Freund(Elektriker & Ingenieur) kam 
das Thema auf wer darf Installationen im Haus ausführen z.B. eine 
Steckdose wechseln.

Eigentlich war meine Meinung recht klar aber weil er dagegen hielt habe 
ich gegoogelt. 
http://www.zuhause.de/elektroinstallationen-was-darf-man-selbst-ausfuehren-/id_70288370/index

Demnach dürfen nur Firmen die im Installationsvereichnis des EVU 
eingetragen sind solche Arbeiten durchführen.

Als Privatperson kommt man da wohl nicht rein(bei einem EVU gelesen). 
Außerdem muss man in der Handwerksrolle eingetragen sein.

Ich meine wenn man einen Maler anruft kommt der ja nicht mit einem 
Elektriker? Was machen die ganzen Hausmeisterservice?

Was passiert hier? Wie geht das denn überhaupt in der Paxis es gibt doch 
Euopaweite ausschreibungen. Tragen sich die bewerber alle in die 
Handwerksrolle bzw. das jeweilige Instlationsverzeichnis des jeweiligen 
EVU ein?

von Tommi (Gast)


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Es wird immer nicht so heiß gegessen wie es auf den Tisch kommt.

von Michael B. (michael_b25)


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Verwirrt schrieb:
> Eigentlich war meine Meinung recht klar aber weil er dagegen hielt habe
> ich gegoogelt.
> 
http://www.zuhause.de/elektroinstallationen-was-darf-man-selbst-ausfuehren-/id_70288370/index
>
> Demnach dürfen nur Firmen die im Installationsvereichnis des EVU
> eingetragen sind solche Arbeiten durchführen.

Dann zähl mal die Sätze im Absatz 2 des Paragraphen 13 und überleg dann, 
was der heilige Verordner mit "Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen 
Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung einschließlich der 
Messeinrichtung gilt Satz 4 nicht für Instandhaltungsarbeiten." gemeint 
haben könnte...

VG

P.S.: Schönes Thema, nicht neu, aber immer wieder für einen Aufrührer 
gut. Ich geh dann mal Popcorn holen :-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Wo kein Kläger, da ist kein Richter!

Also Ehrlich! Wenn der Austausch fachgerecht durchgeführt wurde ist das 
doch keine Angelegenheit. Wer könnte das beweisen und würde Grund haben 
nachzuschauen? Natürlich, wenn der Baumarkt alle Verkäufe melden würde, 
könnte man Stichproben machen;-)

Deutsche frühere Generationen würden sich über die heutige übertriebene 
Reglementation totlachen. Was ist aus Deutschland geworden? Laßt Euch 
doch nicht so Eure Freiheiten einschränken.

Wenn es wirklich so schlimm wäre, brauchten die Baumarkt Geschäfte ja 
kein solches Elektroinstallationsmaterial mehr führen weil es ja sowieso 
verboten wäre.

Bei uns in Kanada sind solche Reparaturen offiziell sanktioniert solange 
es nach dem Code gemacht wird. Der "Code" ist öffentlich frei 
zugänglich.

Genau so ist es mit den Autoheinzelmännnchen wie selbststeuernde 
Fahrzeuge und alle sonstigen eingebauten Spielsachen. Die wirkliche 
Tragik der Situation ist der Verlust des Engagements. Wer sich von so 
einer Kiste fahren läßt, kann im Ernstfall nicht mehr folgerichtig und 
schnell reagieren. Ein aktiver Autofahrer hat in der Regel seine Sinne 
und Aufmerksamkeit bei der Sache.

Aber was rede ich da? Es ist ja nicht mehr aufzuhalten. Dieser 
sogenannte Fortschritt muß auf Teufel komm raus passieren, auch wenn man 
die Tragweite solchen Fortschritt noch nicht einmal in aller Konsequenz 
erfassen und verstehen kann. Abgesehen davon wird hier der Fortschritt 
nur vorgetäuscht - In der Hauptsache geht es um geschäftliche Vorteile 
und Wiederbelebung eines stagniererenden Marktes. Da wird zweckdienliche 
Wissenschaft betrieben warum es ohne massive Beeinflussung nicht mehr 
anders geht und den Politikern falsche Fakten eingetrichtert. Tut mir 
leid - so geht es nicht. Kommt doch endlich mal von eurem technik 
verliebten Roß herunter und seht mal den Tatsachen in den Augen.

In Calgary wurde vor kurzen eine Frau beim rausfahren aus der Garage 
trotz Heckkamera überfahren. Die Leute sehen gar nicht mehr drauf. Was 
nützt also diese Kamera wenn die Leute es nicht benutzen? Wenn man 
anstatt der Kamera oder zusätzlich serienmäßig Hindernissensoren mit 
zusätzlicher Akustischer Warnung eingeführt hätte wäre die Chance zum 
Überleben für die arme Frau besser gewesen.

Anstatt unsere Probleme durch Technik alleine lösen zu wollen, wäre es 
nicht besser den Mensch richtig zu engagieren um sich aufmerksamer zu 
verhalten?

OK. Jetzt könnt ihr Eure Steine werfen.

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> OK. Jetzt könnt ihr Eure Steine werfen.

Es könnte über kurz oder lang auch sein, dass der deutschen Sportart des 
formalen Prinzipienreitens die EU in die Quere kommt. Es also nicht mehr 
so sehr darauf ankommt, was für einen Abschluss man irgendwann einmal in 
der Dokumentenmappe abgelegt hat. Sondern ob man unabhängig davon weiss 
was man tut.

von Verwirrt (Gast)


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Michael B. schrieb:
>>
>> Demnach dürfen nur Firmen die im Installationsvereichnis des EVU
>> eingetragen sind solche Arbeiten durchführen.
>
> Dann zähl mal die Sätze im Absatz 2 des Paragraphen 13 und überleg dann,
> was der heilige Verordner mit "Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen
> Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung einschließlich der
> Messeinrichtung gilt Satz 4 nicht für Instandhaltungsarbeiten." gemeint
> haben könnte...

getan. ;-)

Damit wären instandhaltungsarbeiten zulässig?

Liest sich z.B. erster Absatz aber anders:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0ahUKEwiYx86K4bDQAhVIMBoKHcczAkIQFgggMAE&url=http%3A%2F%2Fwww.rheinenergie.com%2Fmedia%2Fportale%2Fdownloads_4%2Frheinenergie_1%2Fmarktpartner_3%2Finstallateurverzeichnis_strom_hinweise.pdf&usg=AFQjCNGBrVUmMoHRCg0NxWtRrDyLfSLvEQ&sig2=KsyJMHujiQs5LdP2TdoSUA&bvm=bv.139250283,d.d2s&cad=rja

von Gerhard O. (gerhard_)


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A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> OK. Jetzt könnt ihr Eure Steine werfen.
>
> Es könnte über kurz oder lang auch sein, dass der deutschen Sportart des
> formalen Prinzipienreitens die EU in die Quere kommt. Es also nicht mehr
> so sehr darauf ankommt, was für einen Abschluss man irgendwann einmal in
> der Dokumentenmappe abgelegt hat. Sondern ob man unabhängig davon weiss
> was man tut.
Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Eher werden noch mehr 
Auflagen gemacht.

Mit meiner Ausbildung der siebziger Jahre käme ich heutzutage ohne 
andauerndes Dazulernen auch nicht sehr weit. Die Technik ändert sich 
einfach immer schneller.

: Bearbeitet durch User
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Verwirrt schrieb:
> Eigentlich war meine Meinung recht klar aber weil er dagegen hielt habe
> ich gegoogelt.
> 
http://www.zuhause.de/elektroinstallationen-was-darf-man-selbst-ausfuehren-/id_70288370/index

Nie Journalisten glauben, wenn es um Themen geht, von denen sie keine
Ahnung haben (und das sind praktisch alle Themen ;-)). Der Schreiber des
von dir verlinkten Artikels hat netterweise die Quelle angegeben, aus
der er (unvollständig) zitiert hat, nämlich die NAV. Warum also nicht
einfach dort nachlesen?

Michael B. hat es offensichtlich getan.

Wenn man sehr pingelig wäre, müsste man bei "Steckdose wechseln" zwei
Fälle unterscheiden:

1. Die alte Steckdose ist kaputt, muss also im Rahmen der Instandhaltung
   ausgetauscht werden. Das ist jedem erlaubt.

2. Die alte Steckdose hat eine hässliche Farbe und soll deswegen durch
   eine schönere ersetzt werden. Das ist keine Instandhaltungsarbeit und
   darf deswegen nur vom zertifizierten Fachmann durchgeführt werden ...

   ... es sei denn, man schafft mittels eines Vorschlaghammers die
   Voraussetzungen für Fall 1 ;-)

von Tr (Gast)


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A. K. schrieb:
> Es also nicht mehr so sehr darauf ankommt, was für einen Abschluss man
> irgendwann einmal in der Dokumentenmappe abgelegt hat. Sondern ob man
> unabhängig davon weiss was man tut.

Das wäre ein absolut wundervoller Fortschritt!

In meiner Wohnung kann ich, je nach Schalterstellung des 
Badlichtschalters, die Waschmaschine mit dem Flurlicht abschalten.
Baujahr 93, installiert vom Fachbetrieb und nachweislich nicht 
verändert.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Tr schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Es also nicht mehr so sehr darauf ankommt, was für einen Abschluss man
>> irgendwann einmal in der Dokumentenmappe abgelegt hat. Sondern ob man
>> unabhängig davon weiss was man tut.
>
> Das wäre ein absolut wundervoller Fortschritt!
>
> In meiner Wohnung kann ich, je nach Schalterstellung des
> Badlichtschalters, die Waschmaschine mit dem Flurlicht abschalten.
> Baujahr 93, installiert vom Fachbetrieb und nachweislich nicht
> verändert.

Niemand ist perfekt;-)

von Michael B. (laberkopp)


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Verwirrt schrieb:
> wer darf Installationen im Haus ausführen

Siehe

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#M

Du darfst die Steckdose selber auswechseln als Massnahme einer 
Instandhaltung (weil das Plastik der alten zerbrochen ist, sie Farbe am 
Schutzleiterklemmbügel abbekommen hat, ...)

Du darfst sie versetzen "Verbesserung vornehmen - des Montageplatzes", 
also ein Loch woanders in der Wand schaffen, dort eine neue UP Dose 
rein, ein Kabel dorthin ziehen, dort eine Steckdose montieren und weil 
dir die alte beim Ausbau kaputt gegangen ist oder keinen guten Eindruck 
mehr machte eine neue kaufen, und dann die alte Stelle verschliessen 
(als mit einer Schraube verschlossene Verteilerdose, nicht zuspachteln, 
wegen der Klemmen darin, die müssen zugänglich bleiben, dürfen aber 
unter die Tapete). Ja, das ist eine recht weite Interpretation, aber 
zeigt was alles unter Instandhaltung verstanden werden könnte.

Du darfst keine neue montieren, d.h. wie oben doch die alte drin lassen.

Wenn man etwas neues montiert, muss man die nach den neu gültigen 
Richtlinien installieren, und die kennst du als Elektrolaie nicht. So 
lange du nur das alte reparierst, kannst du es so machen, wie es damals 
war, also ggf. klassische Nullung beibehalten.

Der Maler muss entweder doch mit dem Elektriker kommen um die Lampen 
abzuschrauben, oder eine kleine Zusatzschulung als "elektrotechnisch 
unterwiesene Person" machen, und dann darf er nur das machen, in dem er 
unterwiesen wurde, also Lampen abbauen. Ebenso der Kücheninstallateur, 
der darf den Herd nur anschliessen, wenn er dazu unterwiesen wurde, 
sonst muss er einen Elektriker holen.

Jeder Elektriker darf bei dir auch Neues bauen, er muss sich nur beim 
EVU melden und nachweisen daß er Elektriker ist, dort erhält er auch die 
lokal gültige TAB. Er darf aber nicht am plomierten Bereich arbeiten, 
z.B. eine neue Anlage erstmalig an das Netz anschliessen, das dürfen nur 
Elektriker der EVU oder von ihm akkreditierte die dann auch die 
Plomenzange haben.

Der ZVEH hat im Lobbyinteresse seiner korrupten Mitglieder desinformiert 
weil er frecherweise die Instandhaltung hinzugeschlagen hat obwohl die 
in der NAV ausgenommen ist. Einen Dimmer an Stelle eines Schalters 
einzubauen ist selbstverständlich eine Verbesserung und damit 
Instandhaltung.

von Matthias L. (limbachnet)


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Verwirrt schrieb:
> Damit wären instandhaltungsarbeiten zulässig?
>
> Liest sich z.B. erster Absatz aber anders:
>
> 
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0ahUKEwiYx86K4bDQAhVIMBoKHcczAkIQFgggMAE&url=http%3A%2F%2Fwww.rheinenergie.com%2Fmedia%2Fportale%2Fdownloads_4%2Frheinenergie_1%2Fmarktpartner_3%2Finstallateurverzeichnis_strom_hinweise.pdf&usg=AFQjCNGBrVUmMoHRCg0NxWtRrDyLfSLvEQ&sig2=KsyJMHujiQs5LdP2TdoSUA&bvm=bv.139250283,d.d2s&cad=rja

Finde ich nicht... Da ist die Rede von "errichtet, erweitert, geändert 
und unterhalten". Das Auswechseln einer Steckdose ist kein Errichten, 
kein Erweitern, kein Ändern - und was unter "unterhalten" zu verstehen 
ist, darüber kann man lange diskutieren - die o.a. 
Instandhaltungsarbeiten sind jedenfalls offenbar nicht gemeint.

Das klingt mir schon so, als dürfe man als fachkundiger Laie durchaus 
eine Steckdose auswechseln, aber keine zusätzliche Steckdose 
installieren - das wäre eine Erweiterung. Zu bedenken ist dann nur, dass 
der Ausführende natürlich für seine Arbeit haftet. Der Elektriker hat 
dafür normalerweise eine Berufshaftpflichtversicherung, der Hobbybastler 
nicht...

Edit: Ah, ich tippe zu langsam...

: Bearbeitet durch User
von Stefan (Gast)


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Who knows?
"Das war schon so, als ich eingezogen bin."

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Eher werden noch mehr
> Auflagen gemacht.

Vorschriften schon. Darum ging es mir nicht.

Aber die klassisch deutsche Variante ist, dass man den richtigen 
Abschluss haben muss. Wer vor Jahrzehnten E-Technik studierte darf. Wer 
das zwar kann, aber mit der falschen Ausbildung, der darf nicht.

Dieses Prinzip steht grenzüberschreitender Arbeit im Weg. Deshalb könnte 
das unter Druck geraten.

von Kritiker (Gast)


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Man fasst es nicht. Ich habe mir den kompletten Keller ausgebaut sowie 
das Dach:

6 + 2 Räume + 1 Feuchtraum
Geschätzt 20 Dosen + Feuchtraumdosen
Alles selber verlegt und an die schon vorhandene Installation im 
Zählerkasten angeschlossen.
Sicherungen aus dem Internet

Angeschaltet, passt. Dach und Keller sind komplett beleuchtet.

Interessanter Nebeneffekt: Durch die an der Kellerdecke verlegten Kabel, 
hat die Etage oben drüber jetzt Fussbodenheizung. :D

von (prx) A. K. (prx)


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Kritiker schrieb:
> Man fasst es nicht. Ich habe mir den kompletten Keller ausgebaut sowie
> das Dach:

Korrekt wäre evtl, dass du anschliessend eine Fachkraft holst, die es 
begutachtet. Das könnte der entscheidende Teil sein, denn sonst dürfte 
ein Azubi allenfalls die Kabel tragen.

von Bastler (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Deutsche frühere Generationen würden sich über die heutige übertriebene
> Reglementation totlachen. Was ist aus Deutschland geworden? Laßt Euch
> doch nicht so Eure Freiheiten einschränken.

> OK. Jetzt könnt ihr Eure Steine werfen.

Nein Gerhard, hier im Forum verkehren nur zivilisierte Leute. Und die
werfen grundsätzlich keine Steine!  :-)

Von Deutschland aus betrachtet scheint mir Kanada übrigens in punkto
Bürokratie und Bevormundung der Bürger das wahre Paradies zu sein...

Shit happens immer und überall – Aber in Kanada scheint man das oft
nicht ganz so eng zu sehen.  ;-)

http://news.sky.com/story/python-owner-not-guilty-after-snake-killed-two-young-boys-in-canada-10651887

von (prx) A. K. (prx)


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Bastler schrieb:
> Shit happens immer und überall – Aber in Kanada scheint man das oft
> nicht ganz so eng zu sehen.  ;-)

In anderen Teilen Europas auch nicht unbedingt. So dürfte der Anblick 
mancher Elektroinstallation in Spanien (Kanaren) für eine deutsche 
Fachkraft nicht zumutbar sein. ;-)

von Michael B. (laberkopp)


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Bastler schrieb:
> Von Deutschland aus betrachtet scheint mir Kanada übrigens in punkto
> Bürokratie und Bevormundung der Bürger das wahre Paradies zu sein...

Ja ja, das Stammtischgelaber.

In Kanada musst du erstmal dein Elektrikvorhaben anmelden (komplette 
E-Installationpläne des Hauses vorlegen) und hinterher von einem 
Sicherheitsbeauftragten prüfen lassen, und das alles ist nicht 
kostenlos:

http://www.safetyauthority.ca/homeowner-permits/electrical

Übrigens müssen dort auch die Elektriker eine Permit einholen und ihre 
Arbeit prüfen lassen, ähnlich wie in den USA.

von 2⁵ (Gast)


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A. K. schrieb:
> In anderen Teilen Europas auch nicht unbedingt.

Yep. Die "deutsche" Prinzipienreiterei hat auch was gutes. Man betrachte 
das Foto. Urlaub in Kroatien, schon ein paar Jahre her. Der Kühlschrank 
des Hotel-Appartments war so angeschlossen, zugegeben hinter einer 
kleinen Kommode versteckt. Ja, wir hatten Kinder unter 10J dabei...

von Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite


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Offtopic, aber die gleiche Vorschriften-Misere:

Wir haben im Kleingarten eine Wasseruhr, die zum Abrechnen des 
Sprenwassers  verwendet wird. Natürlich zieht man sich auch mal ein 
Liter Wasser und kocht Kaffee. Seit letztem Jahr darf nur noch ein 
Installateur die Wasseruhr wechseln, weil man das Wasser ja trinken 
könnte (sic) und deswegen die notwendige Fachkenntnis erforderlich ist 
(irgendeine Trinkwasserverordnung)

Um das mal weiterzudenken: Demnächst darf ich zu Hause vielleicht nicht 
mehr selber den Perlator am Waschbecken wechseln, weil ich ja beim 
Zähneputzen das Wasser in den Mund bekomme?

On Topic, schon sehr viel älter: Wenn man früher© die Freunde in der 
ex-DDR besuchte, waren Schukostecker ein feines Mitbringsel. Dort 
durften auch nur zugelassene Elektriker die beschaffen, anschließen 
und/oder wechseln.

Im Mittelalter gab es die Zünfte...

von Tommi (Gast)


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Günter R. schrieb:
> Seit letztem Jahr darf nur noch ein
> Installateur die Wasseruhr wechseln, weil man das Wasser ja trinken
> könnte (sic) und deswegen die notwendige Fachkenntnis erforderlich ist
> (irgendeine Trinkwasserverordnung)

Da gehts nicht drum ob ihr das Wasser trinkt oder das Klo runterspuelt. 
Der Zaehler ist direkt am Haupthahn und damit mit dem Netz verbunden. 
Weil du die Risiken aber nicht erkennst (Verkeimung, Netzrueckfluss), 
darf das nur der Profi machen ;-)

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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2⁵ schrieb:
> Man betrachte das Foto. Urlaub in Kroatien, schon ein paar Jahre her.
> Der Kühlschrank des Hotel-Appartments war so angeschlossen

Wo ist das Problem? Der Schutzleiter ist angschlossen, also ist die
Sache sicher ;-)

Bei mir hier in Deutschland war jahrzehntelang in einer Küchensteckdose
der Schutzleiter nicht angeschlossen (ist vom Installateur wohl einfach
vergessen worden), bis ich den Fehler eines Tages durch Zufall bemerkte.

von Mani W. (e-doc)


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Es ist vollkommen egal, wer die Steckdose wechselt, solange auf
den persönlichen Schutz geachtet wird - LS oder gleich den FI
ausschalten - und drei Leiter mit den richtigen Farben wird wohl
fast jeder Depp auf die Reihe kriegen, er muss nur den gelb/grünen
in die Mitte bringen....

von Gerhard O. (gerhard_)


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Michael B. schrieb:
> Bastler schrieb:
>> Von Deutschland aus betrachtet scheint mir Kanada übrigens in punkto
>> Bürokratie und Bevormundung der Bürger das wahre Paradies zu sein...
>
> Ja ja, das Stammtischgelaber.
>
> In Kanada musst du erstmal dein Elektrikvorhaben anmelden (komplette
> E-Installationpläne des Hauses vorlegen) und hinterher von einem
> Sicherheitsbeauftragten prüfen lassen, und das alles ist nicht
> kostenlos:
>
> http://www.safetyauthority.ca/homeowner-permits/electrical
>
> Übrigens müssen dort auch die Elektriker eine Permit einholen und ihre
> Arbeit prüfen lassen, ähnlich wie in den USA.

Was Du sagst stimmt ist aber nur halb so schlimm wie es sich liest. Wie 
ich aber von Bekannten hörte ist das nur eine Formalität. Du reichst die 
Info von Deinem Vorhaben ein und bekommst sofort in der Regel die 
Baugenehmigung. Später wenn alles fertig ist läßt Du es begutachten und 
wenn alles richtig ist, kriegst das Zertifikat und gut ist. Ich habe 
noch nie jemand darüber klagen gehört. Ja, kostenlos ist es nicht.

Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass die Behörden bei uns in 
der Regel die Leute nicht schikanieren. Allerdings wird sehr genau nach 
den Regeln gearbeitet - dass heisst, man sich nicht in ein Argument 
einlassen um die Regeln zu biegen. Da kommt man nicht weit.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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2⁵ schrieb:
> Man betrachte
> das Foto. Urlaub in Kroatien, schon ein paar Jahre her. Der Kühlschrank
> des Hotel-Appartments war so angeschlossen

Die Farben passen und es wurde dreifach mit einer 
Drilldrahtschwelbrandsicherung gesichert. Wo ist das Problem?

von Dirk J. (dirk-cebu)


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A. K. schrieb:
> Korrekt wäre evtl, dass du anschliessend eine Fachkraft holst, die es
> begutachtet.

Und die kostet mehr wie der ganze Ausbau gekostet hat ;)

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Md M. schrieb:
> Drilldrahtschwelbrandsicherung

Schön.

von Steffen R. (steffen_rose)


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Verwirrt schrieb:
> Ich meine wenn man einen Maler anruft kommt der ja nicht mit einem
> Elektriker? Was machen die ganzen Hausmeisterservice?

Willst du die ganze Steckdose wechseln oder nur die Plasteabdeckung?

von Daniel H. (Firma: keine) (commander)


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Yalu X. schrieb:
> Bei mir hier in Deutschland war jahrzehntelang in einer Küchensteckdose
> der Schutzleiter nicht angeschlossen (ist vom Installateur wohl einfach
> vergessen worden), bis ich den Fehler eines Tages durch Zufall bemerkte.

Bei uns im Ferienhaus waren zwei Wechselschalter für das Küchenlicht 
installiert. Das Anschlusskabel, die Kabel der Schalter sowie das Kabel 
der Kühlschranksteckdose wurden in einer Abzweigdose zusammengeführt.

Als wir dann den Kühlschrank tauschen mussten bekam ich, als ich den 
Stecker des Kühlschranks trennen wollte, einen Stromschlag als ich die 
Kühlrippen des Kühlschranks berührte ohne dass der RCD auslöste.

Das Ende vom Lied:
Für beide Schalter war ein normales drei-poliges Kabel verlegt worden, 
bei dem PE (je nach Schalterstellung) als Rückleiter verwendet wurde. In 
der Abzweigdose war dann, aufgrund der gleichen Farbgebung, der PE der 
Kühlschranksteckdose mit dem vermeintlichen PE der Wechselschalter 
verbunden worden, der PE der Wechselschalter aber wiederum nicht mit dem 
PE des Anschlusskabels. Mit anderen Worten, je nach Schalterstellung lag 
an den Kühlrippen des Kühlschranks Spannung an. Zwar "nur" 150V statt 
230V, wach war ich danach aber trotzdem.

Nachvollziehen, wer das Ganze verbockt hat können wir nicht mehr. In 
jedem Fall kostete es einiges an Zeit um die Ursache zu finden, da ich 
mir insbesondere das Nicht-Auslösen des RCD (der in Ordnung war, wie ein 
Test ergab) nicht erklären konnte.

von Oliver S. (oliverso)


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Die Sache ist doch ganz einfach:

Bei Installationen im Haus bzgl. Strom oder Trinkwaser darf jeder alles. 
Solange nichts passiert, passiert auch nichts. Bußgelder oder so bei 
Verstoß gegen Normen oder sonstige Richtlinien gibt's da nicht.

Nur muß jeder wie auch sonst im Leben die Verantwortung für das tragen, 
was er tut.

Versicherungen bei Sachschäden oder Richter bei Personenschäden schauen 
ganz genau hin. Im Falle eines Falles zahlt man dann halt selber, oder 
geht selber in den Knast.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Amateur (Gast)


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Unter dem Strich ist eigentlich ganz einfach:

Der, der etwas macht, trägt auch die Verantwortung.

Bei all' den sich hieraus ergebenden Möglichkeiten hat der Elektrische 
einen riesigen Vorteil: Er hat während der Arbeitszeit einen 
Versicherungsschutz.

von Elektrofan (Gast)


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Noch ein Beispiel für Wahn, betreffend die EU-Vorgaben für 
Stromeinsparung.
Nachfolgendes zeigt besondere 'Fachkompetenz', zitiert aus:

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.kommission-geht-stromfressern-sn-den-kragen-die-eu-reguliert-jetzt-auch-wasserkocher.891bfe0c-b8e0-4144-ab4d-e318d08a1881.html

"Mit dem Verbot der starken Staubsauger provozierte man in 
Großbritannien eine Protestwelle. ...
Der Fehler soll nicht noch einmal passieren, weshalb Kommissions-chef 
Jean-Claude Juncker sein Team Ende Oktober bat, die Finger von einigen 
Haushaltsgeräten wie Haartrocknern und Toastern zu lassen, um Populisten 
keine zusätzliche Munition zu liefern. Zumal diese Produkte ein nur 
geringes Einsparpotenzial liefern.
Da kann man bei Wasserkochern mehr erreichen – übrigens mit starker 
Unterstützung der Industrie. „Bei Geräten, die mit Wärme arbeiten, gibt 
es die größten Einsparmöglichkeiten“, bestätigte Annette Wagner, 
zuständig für EU-Gesetzgebung beim Hausgeräte-Riesen Bosch."

Auf deutsch:
Bei  Staubsaugern, die extra viel VERLUSTleistung fabrizier(t)en (z.B. 
durch extra dünne Wicklungsdrähte), um auf die "Mega 2 Kilowatt" zu 
kommen, macht es weniger Sinn, zu sparen, als beim 2 kW-Wasserkocher die 
NUTZleistung zu reduzieren!
Wenn die EU-Farce dem Volk auch weiterhin kompromisslos beweisen will, 
dass sie komplett überflüssig ist, nur weiter so, das geht auch auf 
diesem Politikfeld!

von Alex (Gast)


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Das Thema hier kommt so oft wie welches Oszi soll ich kaufen. Einfach 
mal die Suchfunktion benutzen. Suchbegriff "was darf ein Ingenieur" oder 
andere Varianten.




Mach dir keinen Kopf. Wenn du die Arbeiten fachgerecht ausführst kann 
dir keiner was.
Wenn du pfuscht, musst du im Fehlerfalle dafür geradestehen, egal ob du 
Bäckergeselle oder Elektromeister bist. Im Zweifel könnte es dir dann 
als Elektromeister sogar schlechter ergehen weil man dir unterstellt du 
hättest es ja wissen müssen.

von Pfälzer Saumagen (Gast)


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Der letzte Elektriker den ich live erleben durfte hat eine gewischt 
bekommen als er nen Kreuzschalter wechseln sollte:
"Sicherung rausmachen? Für sowas kleines nicht. <Brrzz> AAAA!"

Ich wohnte mal als Student in einem Haus das einem Elektromeister 
gehörte und der das vermietete. In einer Wohnung gingen unter der 
Duschwanne kreuz und quer die Kabel hin und her und auch sonst war die 
restliche Elektroinstallation auf dem Stand von vorm Krieg: 
Schmelzsicherungen die wöchentlich rausflogen war normal. Das Dach war 
mit Styroporverpackungen von Elektrokleinteilen gedämmt, auch ne Art der 
Entsorgung.

Echte deutsches Qualitätshandwerk eben,

von [******] (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Die Sache ist doch ganz einfach:
>
> Bei Installationen im Haus bzgl. Strom oder Trinkwaser darf jeder alles.

Bei selbstgenutzem Eigentum kann man das machen.

Sobald du vermietest sieht das evtl. schon anders aus.
Und ein Mieter egal ob Elektro- oder sonstiger verbrieft- 
zertifizierter- Meister hat da auch erstmal die Finger wegzulassen weil 
es ihm schlichtweg nicht gehoert.

von Alex (Gast)


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[******] schrieb:
>> Bei Installationen im Haus bzgl. Strom oder Trinkwaser darf jeder alles.
>
> Bei selbstgenutzem Eigentum kann man das machen.

Wer soll denn nachweisen, wer welche Arbeiten gemacht hat? Das geht 
höchstens im Neubau. Länger als 15 Jahre hebt doch keiner irgendwelche 
Elektrikerrechnungen auf. Und selbst wenn, wäre hinterher kaum noch 
beweisbar, was von wem gemacht wurde.

von Kim S. (Gast)


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schlussendlich ist ja immer nur die Frage wichtig WENN etwas passiert.
Wenn Du Deine Steckoden selber installiert und Dein Haus brennt wegen 
einer Kerze ab, ist Deine Elektroinstallation nicht schuld und somi kein 
PRoblem.
Wenn aber die Steckdose kockelt weil fehlerhsaft installiert, ist sowhl 
Du als auch ein ausgebildeter Elektriker drann..macht also auch keinen 
Unterschied..
Die verantwortung trägt also ebenfalls sowieso derjenige der es gemacht 
hat.
Ebenfalls wird auch die Versicherung IMMER zahlen.
Es kann jedoch passieren, wenn hier GROBE fahrlässigkeit im Spiel war!!! 
das die Versicherung auf Dich zukummt und das Geld in Teilen 
zurückfordert..das gilt dann aber auch für den Elektrikermeister!!

Im Grunde ist es also wurscht

von Tommi (Gast)


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Kim S. schrieb:
> Im Grunde ist es also wurscht

Das stimmt so nicht. Man kann dir schon alleine deshalb grobe 
Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit einem Fehler unterstellen, weil du 
als Laie ohne Kenntnis der Normen dich an der Elektrik zu schaffen 
gemacht hast. Dass du die Normen nicht kanntest beweist dein Fehler:-)
Beim Installateur hingegen muss man zunächst von einer kleinen 
Unachtsamkeit entgegen besseren Wissens ausgehen.

von Martin (Gast)


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Also prinzipiell ist es mal so das man alles machen darf. Ob man das 
gemacht auch in der Form in Betrieb nehmen darf ist dann die andere 
Frage.

Man muss ich halt immer über die Konsequenzen im klaren sein. Wenn mir 
heut die Bude abfackelt und rauskommt das es von einer selbstgebastelten 
E-Installation kommt, dann kann ich nicht erwarten das irgendeine 
Versicherung dafür geradesteht.

In meinem Haus (BJ 1600 irgendwas) ist die Elektrik größtenteils noch 
von vor 1965, sprich das sind noch die alten Farben (rot,grau,schwarz). 
Die Leitungen sind (größtenteils auf Putz) und die Andern sind mit 
Textilummantelt mit Gummi? darunter und der Kern ist dann Alu? 
feindrähtig. Keine Ahnung ob das wirklich Alu ist, aber nachdem das ja 
bei den China-Waren wieder in Mode ist geh ich mal davon aus. Die 
Leitungen zerbröseln teilweise wenn man sie anfässt.

Wenn ich etwas mache (egal ob Elektrik, Elektronik, Auto, Motorrad) dann 
eigentlich nur wenn ich mir zu 100% sicher bin das es richtig ist (heißt 
aber das es noch immer falsch sein kann). Wobei man natürlich dabei auch 
das jeweilige Risiko abwägen muss (Wenn ich jetzt beim Motorrad den 
Scheinwerfer falsch einstelle ist das ziemlich sicher nichts weswegen 
ich einen Unfall baue)

Meine Erfahrung bei den Elektrikern (und eigentlich allen Handwerkern) 
ist das die meisten keine Zeit haben um gut genug zu arbeiten. Meine 
Kabel und Adern sind z.B. alle sauber abisoliert/entmantelt, die die der 
Elektriker letztens gemacht hat sind alle unterschiedlich lange und er 
hat auch großzügig mim Messer beim entmanteln in die Adern geschnitten. 
Zum neu machen war keine Zeit, wobei der Fehler ja erst durch den 
Termindruck entstanden ist. Bald ist der wieder da, und dann ist aber 
schon alles vorbereitet, er muss nur noch 2 Kabel im Sicherungskaten 
aufklemmen und 2 neue Sicherungen verbauen und gut ist. Damit hab ich 
aber immer noch das Risiko für alles andere was ich selbst gemacht habe 
(denn das abzunehmen wird er keine Zeit haben)


Also, nur das machen wo man 100% sicher ist und sich des Risikos bewusst 
sein und nicht rumheulen wenns dann doch in die Hose geht.

von Alex (Gast)


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Martin schrieb:
> die die der
> Elektriker letztens gemacht hat sind alle unterschiedlich lange und er
> hat auch großzügig mim Messer beim entmanteln in die Adern geschnitten.

Mit Messer abisolieren ist doch schon Murks. Da ist es dann fast normal 
wenn er die Adern verletzt. Warum nimmt er dazu nicht eine richtige 
Zange?

von Daniel H. (Firma: keine) (commander)


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Alex schrieb:
> Warum nimmt er dazu nicht eine richtige Zange?

Weil eine gescheite Knipex Multistrip + Abmantelungswerkzeug natürlich 
viel zu teuer ist. Der Elektriker von Welt isoliert sowieso mit den 
Zähnen ab ;)

von 1N 4. (1n4148)


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> Wenn mir
> heut die Bude abfackelt und rauskommt das es von einer selbstgebastelten
> E-Installation kommt, dann kann ich nicht erwarten das irgendeine
> Versicherung dafür geradesteht.

Auch hier wieder der Hinweis, dass eine richtige Versicherung auf den 
Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet. Und das zum gleichen 
Beitrag wie eine schlechte Versicherung...

Damit man die Bude abfackelt muß man schon sehr kreativ arbeiten.

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