Hallo, bisher verwende ich immer 2,54 Stecker auf der Platine. Ich würde den Platz aber gerne anderweitig verwenden... Was ist die kleinste Möglichkeit um den MCU zu beschreiben? Ich habe einen Beitrag hier im Forum gelesen, wo jemand von "Fliegenbeinen" spricht. Ich meine sowas auch schonmal gesehen zu haben. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen...?
Hallo Christian, Sowohl Atmel als auch bei ARM gibt es einen 2*5*1.2mm Stecker als Standard. Schau auch mal bei http://www.tag-connect.com vorbei, allerdings sparst du effektiv keinen Platz, weil du noch Platz rundherum freihalten musst. Grüße, Adib.
Micromatch ist kleiner, oder Testpads und Federpins wenn du auf der Rückseite bestücken willst. Noch kleiner wäre ein Chip mit vorinstalliertem Bootloader (Atmel DFU) den kannst du über später sowieso genutzte Schnittstellen ansprechen.
Danke schonmal für die Beiträge. Ich werde mir das mal alles angucken. Ich glaube Testpads ist was ich meinte...
Christian S. schrieb: > Was ist die kleinste Möglichkeit um den MCU zu beschreiben? Nun, wenn es Dir wirklich auf den Platz für die Programmieranschlüsse ankommt, wirst Du schon sagen müssen was Du für eine MCU genau meinst. Und was für Pins Deiner MCU an Deinem Gerät schon für andere Funktionen von außen zu erreichen sind. Z.B. USB, UART, I2C,... Vielleicht lassen sich einige davon auch zusammen mit einem Bootloader zum Programmieren verwenden.
Was hast du für Anforderungen, wo soll das programmiert werden? Im Feld, nur in der Produktion, einmal, mehrmals? Wie viele Stück? Hobby/ Massenproduktion? Wenn nur in der Produktion, mach ein paar Testpads auf die Rückseite, wo Platz ist, und mach einen Rahmen, wo an den richtigen Stellen Pogo-Pins eingelassen sind. Alternativ gibt es Dienstleister, die dir die Controller vor dem Bestücken programmieren und man sie dann programmiert bestücken kann.
Es geht mir in erster Linie darum, einen Bootloader flashen zu können. Leider ist es ja nicht auszuschließen, dass man im Bootloader auch einen Fehler macht bzw. ich benötige im BL auch zugriff auf verschiedene ICs, welche sich ggf. ändern könnten. Habe schon drüber nachgedacht das ganze über einen Test Adapter zu flashen und dann erst auf die Platine zu löten. Ich würde mir die Option aber erstmal gerne offen halten, auch später noch Änderungen im BL Bereich vornehmen zu können. Ich werde mir nun erstmal mit 1.27 Pin was basteln und diese mit Testpads ausprobieren. Als MCU nutze ich den AtmegaXXM1 im tqfn32 Gehäuse. Da die Pins hier extrem verstreut sind, habe ich auch schon überlegt, auf zwei der vier Seiten je eine 3 Pin Reihe vorzusehen. Die bekommt man irgendwo immer unter, gerade wenn man SPI sowieso nutzen will. Wird dann nat. etwas fuddeliger. :) Danke schonmal für euren Input, hat sehr geholfen!
Ok, vielleicht so was hier: http://blog.spitzenpfeil.org/wordpress/2013/07/05/tiny-pcbs-vs-large-isp-headers-pogo-pins-to-the-rescue/
Adib schrieb: > tag-connect +1 Klein und nützlich, leider etwas teuer und auch nach etlichen Jahren immer noch vollkommen unbemerkt und ungeklont von den Chinesen. Die ohne Rastnasen haben noch nen kleineren Footprint, ist aber nervig wenn man es zum Debuggen dauerhaft angeschlossen haben will, ich glaub da gibts aber auch irgendeine Mimik die man dann hinten auf die Stifte stecken kann zum Fixieren, kostet dann wahrscheinlich nochmal 30 Dollar extra. Aber sonst ist das ne feine Sache.
Ich verwende mittlerweile auf meinen Platinen immer dieses System: http://protofusion.org/wordpress/2013/05/open-hardware-pogo-pin-programmer/ Die passenden Pogopins gibts bei ebay oder aliexpress recht günstig.
Christian S. schrieb: > Was ist die kleinste Möglichkeit um den MCU zu beschreiben? Direkt an die Kontakte des ICs, passende Kabel und Klemmen hat man normalerweise schon für den Logic-Analyzer irgendwo herumliegen. Christian S. schrieb: > Als MCU nutze ich den AtmegaXXM1 im tqfn32 Gehäuse. Da die Pins hier > extrem verstreut sind, habe ich auch schon überlegt, auf zwei der vier > Seiten je eine 3 Pin Reihe vorzusehen. Die bekommt man irgendwo immer > unter, gerade wenn man SPI sowieso nutzen will. Wird dann nat. etwas > fuddeliger. :) Bei Serienfertigung: Pgog-Pins und einen Boardspizifischen Adapter. Den sollte man mit hinreichend vielen Kontkten versehen, dann kann man auf diesem Wege nicht nur programmieren, sondern auch kalibrieren und prüfen. Spart Zeit und somit auch Geld!
chris schrieb: > Ich verwende mittlerweile auf meinen Platinen immer dieses System: > http://protofusion.org/wordpress/2013/05/open-hardware-pogo-pin-programmer/ > > Die passenden Pogopins gibts bei ebay oder aliexpress recht günstig. Warum verwendet man dafür nicht ganz normale Nadeln? Die bekommt man dünner und die sind schön spitz.
Ich benutze Micromatch auf ein abbrechbares teil der Platine. Waehrend entwicklung kann ich so oft ich woll mit bootloader testen. Bei produktion wird 1x der (i2c) bootloader programmiert und dann dieses teil abgeschnitten. I2C anschlusze sind sowieso nach draussen gefeuhrt Vorteil von Micromatch finde ich sowieso das man der connector einfach ohne soldieren reinstecken kann und das er ein zimlich gutes contact macht. Als notloesung habe ich daneben noch die moeglichkeit irgendwann einen programmieradapter zu bauen um mittels kleine einzseitige loetpads doch noch der bootloader neu zu programmieren.
Bernd K. schrieb: > Adib schrieb: > >> tag-connect > > +1 > > Klein und nützlich, leider etwas teuer und auch nach etlichen Jahren > immer noch vollkommen unbemerkt und ungeklont von den Chinesen. > > Die ohne Rastnasen haben noch nen kleineren Footprint [...] kostet dann > wahrscheinlich nochmal 30 Dollar extra. Kann ich genau so unterschreiben. 30 Dollar sind´s nicht ganz, aber trotzdem teuer. Es gibt auch kleine Leiterplättchen im Zehnerpack zum Festklemmen, die sind billiger, aber Mist. Auf den chinesischen Klon warte ich auch seit Jahren. Bei mir gehen die immer nach ca. 2 Jahren mit Kabelbruch kaputt. Das neue Design (Schrumpfschlauch) ist diesbezüglich aber besser als das alte (Stecker angespritzt, Sollbruchstelle direkt oberhalb des Steckers). Max
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