Hey, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich war eine zeit lang Werkstudent bei einem KMU und hatte dort Probleme mit dem Geschäftsführer bezüglich Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall als Student. Ich hab schlussendlich gekündigt und habe nun mein Arbeitszeugnis erhalten. Leider hat dies nicht mein direkter Chef sondern der Geschäftsführer geschrieben und ich bin mir nicht 100% sicher ob das ganze so koscher ist. Hier erstmal das Zeugnis in anonymisierter Form. Einleitung und Beschreibung des Betriebes lasse ich mal weg. Frau XXX war in der Betriebsabteilung Qualitätsmanagement mit verschiedenen Projekten und Aufgaben betraut. Wie bereits im vorangegangenen Praktikum lagen seine Tätigkeitsschwerpunkte bei dem Messen und Prüfen von Werkstücken sowie beim Erstellen von verschiedenen Analysen in der Qualitätssicherung. Durch seine schnelle Auffassungsgabe arbeitete sich Frau XXX eigenständig in neue Aufgabenfelder ein. Er war immer ein belastbarer Mitarbeiter, dessen Arbeitsqualität auch bei wechselnden Anforderungen jederzeit überzeugte. Seine Vorgehensweise war stetst sehr umsichtig, gewissenhaft und effizient. Zudem arbeitete sich Frau XXX engagiert und mit viel Eigeninitiative und besaß eine hohe Leistungsmotivation. Durch seine selbständige und zügige Arbeit hat sie stest gute Erfolge erzielt. Frau xxx hat seine Aufgaben jederzeit zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt und unseren Erwartungen gut entsprochen. Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war immer einwandfrei. Auf Wunsch von Frau XXX endet das Arbeitsverhältnis zum heutigen Tag. Für die Zukunft wünschen wir Frau XXX, dem wir an dieser Stelle für die gute Leistung danken, beruflich und persönlich alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Ich hoffe ihr könnt mir hierbei ein wenig Klarheit bieten. Teilweise hört sich das ganze in Richtung 2 an, ich bin mir da aber nicht 100% sicher. Vielen Dank
Kommt die Geschlechtsumwandlung von der Anonymisierung oder ist das so schlecht geschrieben? Wenn's das ist, dann ist das ein KO. "war [..] betraut" -> keine besonderen Erfolge, ist aber soweit nicht unebdingt vollständig negativ. "jederzeit überzeugte" kein voll dazwischen klingt okay und nicht überragend. "Vorgehensweise war stetst sehr umsichtig" egal was danach steht, das heißt faul. "Eigeninitiative" ist danach dann noch eine Steigerung, kann nämlich als: "ignorierte Anweisungen" gelsen werden. Die "Motivation" danach heißt eben nicht "Leistung". "Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war immer einwandfrei" okay, wenigstens steht da nicht unbelastet. Ich persönlich bin mittlerweile ein Fan von neutralen Arbeitszeugnissen. "War da von XX bis XX in Abteilung XX". Den Rest erfragen die Personaler eh.
Die Geschlechtsumwandlung war sehr schlecht anonymisiert :D Also ein sehr beschissenes Arbeitszeugnis auf gut Deutsch? Mein Zeugnis vom Praktikum davor war eine 1-2. Das hier nach 3 Monaten Werkstudententätigkeit also echt beschissen. Sollte ich das Arbeitszeugnis dann weglassen und nur mein Praktikums Zeugnis in den Bewerbungen vorlegen? Wenn das ganze dermaßen scheiße klingt.
Lukas T. schrieb: > Kommt die Geschlechtsumwandlung von der Anonymisierung oder ist das so > schlecht geschrieben? Wenn's das ist, dann ist das ein KO. Das fällt auch sofort auf. Daher glaube ich, dass das nur wieder so ein Trollversuch am Wochenende ist. Lohnt sich gar nicht dafür einen Gedanken zu verschwenden, weil die ganze Story sicher sehr wahrscheinlich erstunken und erlogen ist. Vermutlich ein Zeugnis- fälscher der seinen Entwurf über das Forum validieren will, aber die female/male Schreibweise gar nicht beherrscht. Studifisch schrieb: > Richtung 2 Bestens 3 oder 4. Außerdem weiß doch jeder, dass der Inhalt juristisch schöngelobt ist. Auf den Urheber kommt es an und was man dann auf dem Weg einer telefonischen Verbalauskunft über dich in Erfahrung bringen kann. Schmeiß das Zeugnis in die Tonne. Deine Karriere ist Geschichte, weil du tatsächlich nichts drauf hast, nicht mal das Faken.
Studifisch schrieb: > beschissenes Arbeitszeugnis auf gut Deutsch? Naja, je nach Perspektive auch einfach die Grenze zur frechen Lüge. Viel Krankheit und sowas kann aus Arbeitgeberperspektive natürlich schon negativ aussehen. Und entsprechend wird sich ein sich an diesen Studenten erinnernder Personaler im persönlichen Gespräch auch immer äußern. Das Arbeitszeugnis ist nicht gut. Das kann man nachbessern lassen. Der Sinn sei dahin gestellt.
Lukas T. schrieb: > Das kann man nachbessern lassen. Das hat unter dem Deckmantel der Indiskretion welchen Nutzen?
Studifisch schrieb: > Für die Zukunft wünschen wir Frau XXX, dem wir an dieser Stelle für die > gute Leistung danken, beruflich und persönlich alles Gute und weiterhin > viel Erfolg. Ich kannte ein Mädchen, das hieß "Renate". Das war 'ne Granate. Doch als es dann los ging, da merkte ich Eins: Die war gar keins -die war Karl-Heinz! MfG Paul
Lukas T. schrieb: > Der > Sinn sei dahin gestellt. Cyborg schrieb: > Das hat unter dem Deckmantel der Indiskretion welchen Nutzen? Paul B. schrieb: > Das war 'ne Granate.
Zeugnis-Troll-Thread. bitte sperren. Danke! lg Heiner
Hallo,
den Punkt der Geschlechter wurde ja bereits angesprochen, aber der rest
des Zeugnisses würde ich mit viel Naivität in Richtung 2-3 einschätzen.
Es fehlen, wie bereits erwähnt, detaillierte Beschreibungen und
besonders auch der Schluss des Zeugnisses zeigt nicht gerade auf, dass
es beidseitig scheinbar so zufiedenstellend lief.
Ob dies nun ein Troll-Thread ist will ich nicht behaupten, weil diese
Statements selbst nichts weiter als Trollposts sind.
Vielleicht aber in Zukunft sich etwas mehr Mühe bei der Anonymisierung
(Geschlechteranpassung) geben.
Gruß
Migelchen
PS:
Autor: Cyborg (Gast)
Datum: 20.11.2016 16:46
Cyborg schrieb:
....
Dein ganzer Beitrag ist einfach unnötig... :/
Migel C. schrieb: > Dein ganzer Beitrag ist einfach unnötig... :/ > Hattest du nicht selbst mal Probleme damit? Da hab ich noch > vage Erinnerung dran, das da mal was war, Migelchen. > Und jetzt hältst du dich für einen Experten? Brauchst meinen > Beitrag ja nicht lesen. Kann jeder halten wie er will und meine > freie Meinung lass ich mir, auch nicht von dir, verbieten. > Wenn du daran was zu kritisieren hast, dann mach das sachlich und > aussagekräftig und nicht trollig. Wenn dieser Post schon nicht nachvollziehbar gelöscht wurde, dann darf ich das auch wohl von dem Post verlangen, auf den sich mein Post bezieht, oder? Ich hab den Text gespeichert, keine Bange.
Cyborg schrieb: > Wenn dieser Post schon nicht nachvollziehbar gelöscht wurde, dann > darf ich das auch wohl von dem Post verlangen, auf den sich mein Post > bezieht, oder? > Ich hab den Text gespeichert, keine Bange. Cyborg schrieb: > Daher glaube ich, dass das nur wieder > so ein Trollversuch am Wochenende ist. Lohnt sich gar nicht dafür > einen Gedanken zu verschwenden, weil die ganze Story sicher sehr > wahrscheinlich erstunken und erlogen ist Cyborg schrieb: > Deine Karriere ist Geschichte, > weil du tatsächlich nichts drauf hast, nicht mal das Faken. Cyborg schrieb: > Wenn du daran was zu kritisieren hast, dann mach das sachlich und >> aussagekräftig und nicht trollig. Wie fühlt man sich eigentlich, wenn man sich über "fehlende" Sachlichkeit und angebliche "Trollerei" anderer aufregt? Vorallem wenn man sich die Mühe Macht und seinen selbstverfassten Text speichert, aus scheinbar begründeter Angst, dass dieser ja gelöscht werden könnte. (Wer trollt hier wen?) Doppelmoral ist der passende Begriff. Aber ich möchte jetzt keinen Streit vom Zaun brechen, da es dem Thread nicht wirklich hilft. Bezüglich deines ersten Posts ging es mir darum, dass du nichts weiter machst, als den TO runterzumachen und über seine (dir unbekannte) Kompetenz herzuziehen. Du bezeichnest ihn als Zeugnisfälscher, Troll und das seine Karriere Geschichte ist. Aus den gegebenen Informationen, kann ihn in dieser Hinsicht niemand korrekt einschätzen. Auch ein bekannter "Gast"-Redner wie unser Herr Cyborg ist dazu nicht in der Lage. Der TO hat ein überschaubares und mittelmäßiges Zeugnis vom Arbeitgeber erhalten. Soviel kann man dazu sagen. Dass er dieses hier von uns nochmnal gegengeprüft haben möchte, stellt für mich jetzt kein Problem dar, worüber ich micht künstlich aufregen müsste. Meine Empfehlung an den TO wäre, das Zeugnis vom Betrieb überarbeiten zu lassen, bis es ihm "gefällt" und seine Leistung wohlwollend widerspiegelt. Alles was darüber hinausgeht, wäre und ist Offtopic. Gruß Migelchen
Cyborg schrieb: > Wenn dieser Post schon nicht nachvollziehbar gelöscht wurde Ich kann die Löschung ohne jegliches Problem nachvollziehen: das was dort steht, hat insgesamt mit keinem Wort einen Bezug zur Frage des/der TO. Wenn du dich mit einem User herumstreiten willst, dann melde dich an und schreib eine PN.
Migel C. schrieb: > Aus den gegebenen Informationen, kann ihn in dieser Hinsicht niemand > korrekt einschätzen. Eine Einschätzung aufgrund der vorgegebenen Indizien ist schon möglich, nur eben keine abschließende Bewertung und um die hat der TO ja selbst gebeten. > Auch ein bekannter "Gast"-Redner wie unser Herr Cyborg ist dazu nicht in > der Lage. Wozu ich in der Lage bin, darfst du gern mir überlassen. Ob angemeldet oder nicht, ist doch hier ohne Bedeutung. Oberschlaumeier haben wir hier schon genug, die glauben, alles zu wissen, vor allem solche, die sich in geschwollen ausdrücken.
Dumme Menschen gibt's. Als Laie finde ich das Zeugnis solide. Nicht Hurra!!, aber ganz okay.
Das ist eine glatte Zwei und auch an den wesentlichen Stellen so benannt. Damit kannst du zufrieden sein.
Man sollte das Thema "Arbeitszeugnis" zu einer neuen Relegion erheben, so wie hier blauäugig an den Inhalt geglaubt wird.
Cyborg schrieb: > Man sollte das Thema "Arbeitszeugnis" zu einer neuen Relegion erheben, > so wie hier blauäugig an den Inhalt geglaubt wird. Guten Morgen, warum regt man sich denn in einer Tour so künstlich über ein Thema auf, welches einen nicht mal wirklich tangiert? Ein Arbeitszeugnis zu interpretieren, ist immer subjektiv. Dass dabei verschiedene Meinungen dabei rauskommen, ist also absolut normal. Nur sollte man seine "Meinung" auch wirklich nur auf das Arbeitszeugnis richten und nicht auf die Person, die das Zeugnis erhalten hat. Denn das Einschätzen des TO war eben nicht gefragt... Viele gemachte Aussagen in dem Zeugnis stehen für eine gute Bewertung, aber andere eben auch eher für ein befiedigendes Ergebnis. Es fällt auf, dass das ganze Zeugnis keinen persönlichen Charakter hat und nur aus Floskeln besteht. Wird man etwas kreativer und bedenkt, dass wichtige Punkte gar nicht genannt wurden (Details zur Aufgabenverteilung, Projekte, etc.), rückt das Ergebnis meiner Meinung von 2-3 eher in Richtung solide 3 ab, was für ein Arbeitszeugnis natürlich eher unvorteilhaft sein kann. Aber das ist eben meine Interpretation und ohne mich über irgendwelche ausgedachten Unzulänglichkeiten anderer aufzuregen. ;) Gruß Migelchen
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