Hallo,
muss 50 Leitungen immer wieder anders auf ein 50Pin Stecker verbinden.
Gibt es z.B. programmierbare quasi Matrix-Verbindungs-Bausteine, also wo
man sagen kann wo welche Verbindung hin muss?
Ich denke da an CPLD oder FPGA, aber die sind too much, d.h. die haben
ja noch Logik-Gatter etc. integriert...
gibts sowas?
Danke
wie Karl schon geschrieben hat, braucht es da wohl noch etwas mehr
Input. Wichtig wäre neben Spannungen/Stom auch zu wissen, ob analog /
digital, die Datenrichtung (Eingang, Ausgang, bi-direktional) und
eventuell max. Takt .
epi schrieb:> es sind Signalspannungen (TFT) aber auch Power bis 5V, 500mA
Dann wirst du, wenn du es nicht weiter vereinfachen kannst, 2500 Relais
brauchen...
naja ... ich denke schon, dass man das auch mit weniger Aufwand
hinbekommen kann. Banal ist es aber in der Tat nicht. So ist die Anzahl
der unterschiedlichen Power Level ja vermutlich begrenzt und ggf. kann
man die auf ein paar wenige Power-Schienen zusammen fassen nach dem
Motto:
dreimal 5V/500mA rein = eine Powerschiene 5V/1500mA = dreimal 5V/500mA
raus
das kann aber natürlich Probleme bereiten, wenn sichergestellt sein
soll, dass jede Leitung auch tatsächlich max. 500mA ziehen kann.
da würden dann 100 Relais reichen (wenn grundsätzlich jede Leitung Power
sein kann). Die Signal-Leitungen sollte man mit einer handvoll
Controller schalten können.
Ggf. könnte man auch eine Misch-Form finden, in der nur die
Power-Leitungen tatsächlich über Patchkabel konfiguriert werden und der
Rest von Controllern abgefackelt wird.
epi schrieb:> muss 50 Leitungen immer wieder anders auf ein 50Pin Stecker verbinden.> Gibt es z.B. programmierbare quasi Matrix-Verbindungs-Bausteine, also wo> man sagen kann wo welche Verbindung hin muss?
Wieviel Signalpfade musst du den gleichzeitig betreiben, also wieviele
der 50 Leitungen liefern ein Signal, dass auf einen Steckerpin
durchgeschaltet sein muss?
Wolfgang schrieb:> Wieviel Signalpfade musst du den gleichzeitig betreiben, also wieviele> der 50 Leitungen liefern ein Signal, dass auf einen Steckerpin> durchgeschaltet sein muss?
alle
Die Frage ist, ob es elektronisch- oder mechanisch programmierbar sein
soll und wie oft es sich ändert.
Entweder tatsächlich 2500 Relais bzw. el. Schalter + Ansteuerung usw.
oder nach Steckbrett Art.
Für die mechanische könnte ich mir 2 um 90° versetzte Streifenplatinen
mit Buchsenleisten vorstellen.
Dazwischen eine Punktrasterplatine mit Stiften an den nötigen
Positionen.
So kostet jede neue dauerhafte Programmierung eine Lochrasterplatte + 50
Steckkontakte.
am liebsten elektronisch programmierbar mit einem IC ... also nichts
grosses a la relais oder so... muss kompakt klein sein...
habe gedacht in Richtung FPGA, CPLD... aber ohne Logik drin, also nur
Verbindungen. Gibts also nicht?
Naja epi,
wurde ja schon geschrieben 50² Verbindungen müssen dabei untereinander
verbindbar sein.
Also aus dem Bauch heraus nein, ich würde mir aber etwas passendes, d.h.
skalierbares, Bauen.
Aber mir ist noch nicht bekannt, wie hoch die Signalfrequenz ist.
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass alle
30414093201713378043612608166064768844377641568960512000000000000
Kombinationen benötigt werden ...
Das wird man doch sicherlich optimieren können.
Gruß
Jobst
Und das beschränkt sogar die mechanische Größe gewaltig.
Ich glaube fast meine Idee mit den Streifenplatinen als Grundlage ist
vielleicht gar nicht schlecht.
Nur an Stelle der Verbindungsstifte eine Lage mit FETs und für deren
Ansteuerung ausreichend Dekoder.
Da sind jetzt aber mehr die FET Spezialisten gefragt, was U, I und F
betrifft.
hp-freund schrieb:> Ich glaube fast meine Idee mit den Streifenplatinen als Grundlage ist> vielleicht gar nicht schlecht.
Bei 200MHz kann das schon spaßig sein. Wie groß muss denn die Dämpfung
der Schalter sein, i.e. wie stark müssen die nicht durchgeschalteten
Signal am Pin abgeschwächt sein.
epi schrieb:> begrenzen wir es mal auf reine Signalspannungen (max. 20mA), max. 5V
Unidirektional oder Bidirektional?
> bis aber ca. 200MHz...
Rechteck oder Sinus?
BTW: seltsame Salamitaktik... :-/