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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf mathematikstudium praxisfremd?


Autor: andreas s. (Gast)
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Ich kann dazu nur sagen, was man in der analytischen geometrie lernt, 
und das  tut man ja bereits im mathe leistungskurs (normalenvektor und 
skalarprodukt), braucht man wenn man anwendungen wie autocad enwickelt, 
z.b. dview (distant view) oder hide (hidden line problem)
ausserdem gibt es fragestellungen da hat mal ein mathematiker 
nachgewiesen wenn fünf schulen in fünf orten zu unterschiedlichen zeiten 
unterrichtsbeginn haben, weniger schulbusse gebraucht werden, das war 
mal in einem artikel der rhein main presse.

Autor: Blitzi (Gast)
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Diese beiden Beispiele scheinen auch mir die schlagkräftigsten Argumente 
zu sein, ein Mathematikstudium anzustreben.
Hast Du bereits Mathematik studiert? Denn Fragen hast Du ja anscheinend 
keine mehr!?
Ich habe noch welche:
Welche weiteren Fächer hälst Du noch nicht für praxisfern? Sport? Reli? 
Latein? Mit welcher Begründung?
Mit interessierte Grüßen
  Blitzi

Autor: Achim (Gast)
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Sehe ich ähnlich. Für die Differentialgleichungen eines Motors oder eine 
Z-Transformation reicht heute eine Mausklick-kompetenz und Matlab. Wer 
braucht Mathe, wenn der PC das kann.

Autor: Horst (Gast)
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andreas s. schrieb:
> Ich kann dazu nur sagen, was man in der analytischen geometrie lernt,
> und das  tut man ja bereits im mathe leistungskurs (normalenvektor und
> skalarprodukt), braucht man wenn man anwendungen wie autocad enwickelt,
> z.b. dview (distant view) oder hide (hidden line problem)

Wow, herzlichen Glückwunsch, aber für sowas einfaches braucht kein 
Mensch ein Mathestudium. Das lernt jeder Informatiker zB auch nebenbei.
Alles zu dem man tatsächlich ein Mathestudium braucht, ist erstmal 
wesentlich praxisfremder.

Autor: IUnknown (Gast)
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Auch sachen wie Z-Trafo oder einfach Graphenalgorithmen gibts im 
Etechnik-Studium. Das rechtfertigt allerdings noch kein "reines" 
Mathematikstudium. Für Bus-optimierungen, grade bei nur 5 Schulen, 
braucht man keine Beweise, das schafft jedes C-Program in 2 Minuten mit 
brute force. 3D Algos macht man in Informatik.

Nicht dass ich was gegen Mathe oder ein Mathematikstudium habe, nur 
diese Argumente sind ziemlich ungültig.

Autor: Nop (Gast)
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Matthis B. schrieb im Beitrag #4803153:
> Leider werden diese Leute in der
> Wirtschaft/Industrie kaum gebraucht.

Das ist Punkt 1.

> Ich habe auch schon gesehen, dass ein durchschnittlicher Informatiker
> selbst mit nur FH-Abschluss Mathematiker vorgezogen werden....

Das ist Punkt 2.

> Warum weiß ich nicht....

Bringe Punkt 2 logisch mit Punkt 1 in Zusammenhang. Geht auch ohne 
Mathestudium.

Da allerdings Mathe als Hilfswissenschaft für viele Dinge notwendig ist 
(Informatik, Ingenieurswissenschaften, Physik), und diese letzteren 
Dinge ja auch gelehrt werden müssen, besteht auf Seiten der Unis schon 
Bedarf für qualifiziertes Lehrpersonal.

Autor: Der Andere (Gast)
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Ich weis jetzt nicht ob man Mathe als Praxisnah bezeichnen kann, aber 
ich kenne einige Mathematiker, die ganz gut dabei sind.
Versicherungen
Softwareentwicklung, Beratung, Projektmanager

Achim schrieb:
> Wer braucht Mathe, wenn der PC das kann.
Der der den PC programmiert.
Der der ein völlig unsinniges Ergebnis von einem sinnvollen 
unterscheiden will. Der PC kann beides liefern, da liegt oft nur ein 
Mausklick dazwischen.
Der der nicht Mathe kann ist nämlich oft zu blöd Unsinn von richtigem zu 
unterscheiden.

Matthis B. schrieb im Beitrag #4803153:
> Ich habe auch schon gesehen, dass ein durchschnittlicher Informatiker
> selbst mit nur FH-Abschluss Mathematiker vorgezogen werden....

Ich kenns umgekehrt.
Unser R&D Chef ist z.B. Mathematiker, und er ist der kompetenteste Chef, 
den ich ich meinen >25 Jahren Beruf hatte.

Und nein, ich habe nicht Mathe sondern E-Technik studiert.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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>  Wer braucht Mathe, wenn der PC das kann.

Ui.... der PC ist so genial, der macht alles perfekt, hat alles im 
Griff.

Schoen, dann haben die, die dahinter sehen einen sicheren Job. Falls der 
PC dann eben zuwenig perfekt ist.

Autor: Achim S. (achs)
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Achim schrieb:
> Sehe ich ähnlich. Für die Differentialgleichungen eines Motors oder eine
> Z-Transformation reicht heute eine Mausklick-kompetenz und Matlab. Wer
> braucht Mathe, wenn der PC das kann.

ich weiss nicht, ob der UP trollt, aber zumindest bei uns waren 
Z-Transformation und DGLs nicht Stoff der Oberstufe. Das sollte also als 
Ironie erkennbar sein. Und ja, für die Anwendung dessen braucht man 
Mathe nicht studieren, aber ich fürchte, dass das Verständnis der 
meisten Nichtmathematiker wohl kaum weiter geht.

Ich kenne z.B. eine selbstständige Statistikerin. Nur weil sie bei den 
meisten Kunden mit Mittelwert und Standardabweichung anfangen muss, 
heisst das ja nicht, dass sie vom Stoff der Oberstufe lebt.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Achim S. schrieb:
> ich weiss nicht, ob der UP trollt
Die Frage stellt sich mir bei einem, der irgendeine Behauptung 
dahinrotzt, keine Frage stellt und sich nicht mal die geringste Mühe 
macht, eine der einfachsten Forenregeln zu beachten, eigentlich nicht.

Aber: leider zu spät, mal sehen, was draus wird...

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Dumdi D. (dumdidum)
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Selbstverständlich ist das Studium praxisfremd. Man kann das vielleicht 
mit einer sehr schwierigen Kletterwand vergleichen. Nach jahrelangem 
Training kann mab nach einer Eingewöhnung vermutlich auf Berge (die 
Praxis) rauf die Wanderern sonst versperrt bleiben.

Autor: Paulchen Panter (Gast)
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Achim S. schrieb:
> aber zumindest bei uns waren Z-Transformation und DGLs
> nicht Stoff der Oberstufe

Das letzte Mathe-Thema in der Oberstufe waren bei uns 
Differentialgleichungen (auch die Grundlagen partieller 
Differentialgleichung; zum Glück kam das im Abi nicht vor). Das ist 
aber rund 25 Jahre her ...

> Das sollte also als Ironie erkennbar sein.

Wenn man die aktuellen Lehrpläne genau kennt, vielleicht schon.

Autor: klausi (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Unser R&D Chef ist z.B. Mathematiker, und er ist der kompetenteste Chef,
> den ich ich meinen >25 Jahren Beruf hatte.

Ja das ist toll, wenn man einen kompetenten Chef hat.

Konnte ähnliches bemerken. In der Diplomarbeit hatte ich den 
Firmenbetreuer (Dr.), Chef des Teams, der in der Konstruktion / 
Automobilbau sehr kompetent ist.
Mit dem konnte ich problemlos über alles diskutieren, der hat auf Anhieb 
alles verstanden, was ich meinte.

Und er hat auch klar gesagt, dass der Bereich Automation nicht sein 
Fachbereich ist. Darum gab's mich und die Diplomarbeit. Trotzdem konnte 
er allen Ideen folgen.  Wenn man mal gute akademische Grundlagen ist das 
anscheinend kein Problem.

Sonst in der IT hab ich oft Chefs, die nicht mal eine Hochschule von 
innen gesehen haben. Diese Tiefflieger glauben dann auch noch alles zu 
wissen, mit ihrer achso tollen "Erfahrung".
Furchtbar!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Matthis B. schrieb im Beitrag #4803153:
> Ich habe auch schon gesehen, dass ein durchschnittlicher Informatiker
> selbst mit nur FH-Abschluss Mathematiker vorgezogen werden....
>
> Warum weiß ich nicht....

Weil halt schon mit dem Zeugnis bewiesen ist, das Mathematiker kein 
Interresse an der Praxis haben!

Wer Mathe studiert, brennt sich selbst einen Stempel auf`s Geweih mit 
dem er unter normalen Randbedingungen keinen Job in der privaten 
Wirtschaft bekommt.
Ok Kneipe als Abspüler, das kann noch gehen.
Oder Cheffe einer Station von einer dieser div. "Lernhilfen"!
Und die Ausnahmen die es gibt, kommen unter weil sie halt gelenkt auf 
Posten gesetzt werden (vulgo Vitamin B).

Wer Mathe studiert, sollte nebenbei schon für`s Danach (Studium) einen 
echten Plan haben!
Und in D-land werden MINT`ler gebraucht, aber studiern sollte man es 
nicht, wenn man am Ende  nicht zu den "Gebrauchten" gehören will!

Autor: Stefan0618 (Gast)
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Dumdi D. schrieb:
> Nach jahrelangem
> Training kann mab nach einer Eingewöhnung vermutlich auf Berge (die
> Praxis) rauf die Wanderern sonst versperrt bleiben.

Da sich diese Berge allerdings draussen befinden,
befassen sich die meisten dann doch lieber mit dem Enwurf
noch schwierigerer Kletterwaende.

Autor: Maths, no reality (Gast)
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Stefan0618 schrieb:
> Da sich diese Berge allerdings draussen befinden,
> befassen sich die meisten dann doch lieber mit dem Enwurf
> noch schwierigerer Kletterwaende.

Das ist in der Tat Uni Mathematik. Man befasst sich mit theoretischen 
Kletterwänden, die nicht unbedingt etwas mit realen Bergern zu tun haben 
müssen. Man befasst sich mit Kletterwänden in Dimensionen, die in der 
Realität gar nicht vor kommen. Theoretisch hat man damit auch alle 
möglichen realen Bergsituationen abgebildet, aber eben nur theoretisch. 
Auf die Praxis bereitet das nur bedingt vor. Es gibt im Mathestudium 
sogar Vorlesungen, die heißen sowas wie angewandte Analysis. Damit ist 
nicht gemeint, daß das auf Probleme aus den Natur und 
Ingenieurwissenschaften angewandt wird, sondern auf Probleme anderer 
Bereiche der Mathematik. Einen Mathematiker interessiert es eigentlich 
kaum, daß man mit seinen Sätzen praktische Probleme lösen kann. Ihn 
interessiert nur das dahinter liegende Theoriegebäude.
Oder anders gesagt: Während der Ingenieur die Mathematik wie ein 
Werkzeug benutzt, ist der Mathematiker eine Art Künstler, dessen 
Kunstprodukte manchmal durch Zufall auch als Werkzeug benutzt werden 
können.
Als Beispiel: Das Verschlüsselungsverfahren RSA ist eigentlich ein 
Nebenerzeugnis aus einem Beweis der Zahlentheorie.
Das Mathestudium lehrt so gut wie gar nicht, Mathematik auf praktische 
Probleme anzuwenden. Man lernt dort viel mehr logisch, abstarkt und 
vernetzt zu denken.

Autor: Weiser Tattergreis (Gast)
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Die Mathematik ist ein Werkzeug. Ein Hammer ohne Nagel macht keinen 
Sinn.

Autor: Arndt (Gast)
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MaWin, der Echte schrieb im Beitrag #4803112:
> Warst du eins von den dicken Kindern? Ich fand Sport immer gut. Außer
> Geräteturnen und Seilklettern. Das ist einfach physikalisch unmöglich
> das Seil mit den Beinen zu umklammern.

Also gerade die sinnvollen Sportübungen, die Kraft und Koordination 
lehren, lehnst du ab.
Ich fand Schulsport nicht gut, weil genau diese Übungen fehlten.

Autor: Horst (Gast)
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Matthis B. schrieb im Beitrag #4805289:
> Ich habe die höhere Mathematik immer geliebt. Ich habe mir das
> auch
> schon alles mit 12 Jahren beigebracht das ganze Beweisdenken.
>
> Nicht jeder kann das verstehen und das finde ich ja gerade so toll
> daran.
>
> An Mathematik sieht man, ob jemand wirklich intellektuell was drauf hat.

Wie oft willst du dich eigentlich noch neu anmelden?

Autor: genervt (Gast)
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Horst schrieb:
> Matthis B. schrieb:
> Ich habe die höhere Mathematik immer geliebt. Ich habe mir das auch
> schon alles mit 12 Jahren beigebracht das ganze Beweisdenken.
> Nicht jeder kann das verstehen und das finde ich ja gerade so toll
> daran.
> An Mathematik sieht man, ob jemand wirklich intellektuell was drauf hat.
>
> Wie oft willst du dich eigentlich noch neu anmelden?

Man könnte ja auch mal ein Hausverbot aussprechen...

Autor: Arndt (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Wer Mathe studiert, sollte nebenbei schon für`s Danach (Studium) einen
> echten Plan haben!


Gilt für jedes Studium.

> Und in D-land werden MINT`ler gebraucht, aber studiern sollte man es
> nicht, wenn man am Ende  nicht zu den "Gebrauchten" gehören will!

MINT'ler beeinhaltet Mathematiker.
Und ja, MINT'ler werden gebraucht. Aber es gibt mehr MINT'ler als es 
Stellen für diese gibt. Deshalb finden viele MINT'ler keine Stelle als 
MINT'ler und machen deshalb etwas ganz anderes, meist für sehr kleines 
Geld.

Autor: Arndt (Gast)
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> An Mathematik sieht man, ob jemand wirklich intellektuell was drauf hat.

Ich war zwar nie der Mathecrack und mir war die Mathematik im E-Technik 
Studium schon zuviel. Aber trotzdem muss ich erkennen, dass an deiner 
Aussage viel Wahres dran ist.

Autor: Aksi I. (aksi_i)
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Ich muss zu meiner Person sagen, dass ich selbst Bauinngenieur studiert 
habe, und ob jemand was draufhat, erkennt man am vokabular. Meine Frage 
ist, wer hat sich denn schon mal mit finiten Elementen beschäftigt oder 
Eulerschen Knickzahlen? Über das erstgenannte Thema habe ich mal eine 
Doku im Tv gesehen
Nach dem Studium habe ich etwas für youtube gemacht allerdings unter 
einem anderen namen.
Das 2. Bild hat zwar nicht mit fem zu tun aber mit numerischer 
integration, und das macht man nicht in der Schule (aber meine Schulzeit 
ist ja auch schon lange her). Die Länge wird integriert bis die Lage des 
Endpunkts einigermassen genau angegeben werden kann. Das bedeutet im 
Grunde Theorie 2.Ordnung (die Verformungen sind nicht mehr klein und 
eine Längskraft kann eine Durchbiegung bewirken)

Autor: Axel (Gast)
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Aksi I. schrieb:
> Ich muss zu meiner Person sagen, dass ich selbst Bauinngenieur studiert
> habe, und ob jemand was draufhat, erkennt man am vokabular.

Eventuell auch an seiner Rechtschreibung. Das verwendete Vokabular wird 
auch oft dazu verwendet, eine Kompetenz vorzutäuschen.

Autor: zdrast (Gast)
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Es kommt ja auch darauf an ob es jemand als Lehramt studiert oder nicht. 
Ich habe vom "kleinen Gauss" auch erst aus dem Internet erfahren. Viel 
Spass dabei!

Autor: Ulli N. (Gast)
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Einfach nur mal so in die Runde geworfen:

Zum Thema "lernt man alles im Informatikstudium nebenbei auch": Schon 
mal einen Blick in das Vorlesungsverzeichnis der mathematischen Fakultät 
einer Universität geworfen? Es gibt Dinge im Leben, die ein (vermutlich) 
"Dualer Student" niemals zu Gesicht bekommen wird.


Achim schrieb:
> Wer braucht Mathe, wenn der PC das kann.

Eine ähnlich bescheuerte Frage wäre: Wer braucht eine Frau, wenn man es 
sich im Internet anschauen kann? Antwort: Wenn du vögeln willst, wirst 
du nicht daran vorbeikommen. Hast du diese Metapher verstanden, Achim? 
Ich fürchte nicht.


Man könnte beliebig weiter machen, aber es ist spät und ich muss ins 
Bett. Was ich sagen will ist nur, daß es hier offenbar eine ganze Menge 
Leute gibt, die sich nicht darüber im Klaren sind, was für ein 
Riesenbrett sie vor dem Kopf haben. Einfach mal nachdenken, manchmal, 
nicht immer, wird es dann besser.

Beitrag #5011924 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Satz- Beweis- der Rest ist trivial

<SCNR>

Autor: Shaun das Schaf (Gast)
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Oh Mann, wieder mal eine typische Diskussion in diesem Forum.
An einem Mathestudium ist so viel und so wenig praxisfremd, wie in jedem 
anderen Studiengang auch. Natürlich gibt es in der Mathematik Themen, 
die reinen Forschungscharakter haben, genauso wie in Etec und auch in 
der hier so viel beschworenen Informatik. Wer braucht denn in der Praxis 
"Theoretische Informatik"? Automatentheorie, formale Sprachen, 
Berechenbarkeit, ... Das braucht doch kein Mensch in der Praxis. Aber 
wenn auf diesen Gebieten keine Forschung stattfinden würde, wären wir 
bei vielen praktisch relevanten Gebieten heute auf dem Stand von 1980.
Zurück zu Mathe: Allein z.B. im Automobilbereich gibt es z.B. tausende 
Themen, die nur mit abstrakter, angeblich praxisfremder Mathematik 
technische Quantensprünge gemacht haben, wie z.B. Sicherheit der 
Fahrgastzelle, Optimierung der Brennraumgeometrie, Aerodynamik,...

In diesem Sinne...

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Shaun das Schaf schrieb:
> Wer braucht denn in der Praxis
> "Theoretische Informatik"? Automatentheorie, formale Sprachen,
> Berechenbarkeit, ... Das braucht doch kein Mensch in der Praxis.

Als Coding-Whore die nur Lösungen runterprogrammieren sollen braucht man 
das natürlich nicht. Leute die Lösungen entwickeln sollten davon eine 
Ahnung haben, was geht und was nicht geht. Immer wieder schön zu sehen 
wenn Webfrickler versuchen HTML (Chomsky-2) mit einem Regex (Chomsky-3) 
parsen zu wollen.

Autor: andreas s. (Gast)
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Der Hinweis von "Shaun das Schaf" auf den Automobilsektor kommt mir sehr 
gelegen! Ich schreibe ja keinen Vortrag über Primzahlen.
Ich habe nämlich gerade an ein Gerät wie das
Polarplanimeter (von dem ich in der Studentenzeit gehört habe)
oder den
Pantograph
gedacht. Dann fiel mir der Einarm Scheibenwischer von Mercedes Benz ein.

Beitrag #5161500 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Hurra (Gast)
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Achim schrieb:
> Sehe ich ähnlich. Für die Differentialgleichungen eines Motors oder eine
> Z-Transformation reicht heute eine Mausklick-kompetenz und Matlab. Wer
> braucht Mathe, wenn der PC das kann.

In der Mathematikvorlesung hat unser Prof die ersten 5 Minuten erklärt, 
warum man in der Schule keine Mathematik hatte, und dass Mathematik eine 
Geisteswissenschaft ist, die mit Rechnen nur am Rand zu  tun hat.

Er hat recht.
Ein PC kann manche mathematischen Probleme numerisch lösen (naja, 
näherungsweise ;-)), aber echte Mathematik kann er nicht.

Z.B. ist das Lösen von Differentialgleichungen gar keine Mathematik, 
sondern einfach das Anwenden von Regeln. DIE hat ein Mathematiker 
gefunden und bewiesen.

Ich denke, dass ein Mathematikstudium, idealerweise ergänzt um 
Informatik oder ähnliches, durchaus gute Jobchancen bietet.

Autor: Maik S. (yellowbird)
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Ich zitiere mal einen ehem. Mitschüler (Technikerschule).

Mathe ? Ich würde ja gerne rechnen.
Aber ich sehe keine Zahlen !

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Leute ohne mathematischen Hintergrund koennen Simulationen schreiben, 
die seltsamerweise immer wieder dieselben Fehler produzieren.

Ein "Welches sind die Eigenschaften der Fouriertransformation" kann man 
nicht durch repetitives Anwenden der FFT abdecken.

Autor: andreas s. (Gast)
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Mir geht es um bestimmte Fähigkeiten, die manche Leute haben,
z.b. wenn es bei einem Ratespiel heisst
1. ab*db=ceb
oder
2. ab+de=ce
dann kann man mit basic alle möglichen lösungen ausrechnen, aber jemand 
der irgendwie "Hellseher" ist, der grenzt die Wertemenge ein indem er 
sagt
bei 1. b ist entweder 0,1,5,6
da 0*0=0, 1*1=1, 5*5=25 und 6*6=36 ist
oder bei 2. dass b=0 sein muss
damit meine ich, wenn jemand so ein Rechenrätsel ohne Basic lösen kann, 
indem er solche Überlegungen anstellt und dazu noch Kopfrechnen kann, 
eben genial sein muss?!

Autor: Daniel (Gast)
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Ich kann nur sagen, dass ich mit meinem Mathe Diplom (U) keinerlei 
Probleme hatte einen Job als Entwickler in der Embedded-Branche zu 
bekommen. Dass man programmieren nicht im Studium, sondern viel besser 
als Hobby lernt, sollte glaube ich vielen hier klar sein.
Man hat(te?) im Studium auch sehr viele Möglichkeiten in andere Bereiche 
zu gehen. Ich hab viel im Bereich Nachrichtentechnik gemacht. Gab aber 
auch welche die sich z.B. Medizin als Anwendungsfach dazugeholt haben.

Autor: andreas s. (Gast)
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Ich habe mich jahrelang gefragt, wie haben die Entwickler von Autocad 
das mit dem BKS gemacht-ein ebene Plinie wird in eine beliebige Ebene 
gezeichnet, bis ich einen Quelltext mit Basic geschrieben habe,der die 
Frage teilweise beantwortet und für den das Schulwissen eines 
Abiturienten ausreicht.

Autor: Danny Wilde (Gast)
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Kannst du deine Selbstgespräche und aktuellen Wasserstandsmeldungen 
woanders führen?

Autor: andreas s. (Gast)
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Danny Wilde bist du Gast oder Moderator?
Ich habe gesehen, dass die Kurve nicht richtig verdreht, sondern 
verzerrt ist, wie ein Schatten. Die Mathematik bleibt eben spannend...

Autor: andreas s. (Gast)
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Ich habe 2 Grafiken, die mit 2 ähnlichen Programmtexten gemacht wurden, 
zusammengefügt, damit man den Unterschied zwischen Verdrehung und 
Schattenwurf sehen kann.
Vielen Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Autor: Claus M. (energy)
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Ich finde das Mathe-Studium auch Praxisfremd, da weder "Taxifahren bei 
Nacht" noch "Excel für Fortgeschrittene in der Buchhaltung" auf dem 
Lehrplan steht!

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