Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DA-Umsetzer - Störsignale


von Thorsten (Gast)


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Moin,
kurze Frage zum Thema DACs. Wie genau messe ich Störsignale mit einem 
Oszi? Muss ich hierzu den höchsten Wert (z.B. bei 12Bit=4095) vorher 
setzen oder bei 0? Ich messe ja direkt an VOUT, aber das Vorgehen und 
auf was ich beim Resultat achten muss, ist mir unklar. Eventuell gibt es 
da hilfreiche Quellen ... Danke.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Du meinst ADC. Von analog nach digital. Der Eingangsbereich, siehe 
Datenblatt, wird durch die 2^N Stufen geteilt.

Wie geasgt, Datenblatt.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Oh D. schrieb:
> Du meinst ADC.

Nö. Er schreibt doch:

Thorsten schrieb:
> Ich messe ja direkt an VOUT

Das passt schon auf DAC. Ich vermute, der TE möchte wissen, ob auf der 
Ausgangsspannung Rauschen, Störimpulse, Ripple usw. mit draufliegen. Und 
das kann man mit den üblichen Verdächtigen, also z.B. Oszi, 
Spektrumanalyzer und je nach Anwendung auch mit Audioanalyzern machen.

von Achim S. (Gast)


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Oh D. schrieb:
> Du meinst ADC.

Wie kommst du darauf?

Thorsten schrieb:
> kurze Frage zum Thema DACs. Wie genau messe ich Störsignale mit einem
> Oszi?

kommt darauf an, welche Art von Störsignalen du suchst und was für einen 
DAC du untersuchts. "Schnelle" DACs haben als Störsignal z.B. häufig 
einen Glitch (eine kurze Spannungsspitze) beim Umschalten von einem 
Spannungswert auf den benachbarten Spannungswert. Statisch (also mit 
einem festen Wert im DAC) siehst du davon gar nichts. Um die zu sehen 
musst du die Spannung durchvariieren und dann z.B. einen Trigger auf 
hochfrequenzte Signaländerungen setzen (also z.B. Trigger Filter auf 
LF-Reject)

Ansonsten hilft dir vielleicht Kapitel 5.1 in folgenden Dokument
http://www.analog.com/media/en/training-seminars/design-handbooks/Data-Conversion-Handbook/Chapter5.pdf

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Thorsten schrieb:
> Muss ich hierzu den höchsten Wert (z.B. bei 12Bit=4095) vorher
> setzen oder bei 0?

Beides und am besten noch jede Menge Werte dazwischen. Bei VOUT = MAX 
ist die Reinheit der Referenzspannung gut zu messen und bei VOUT = MIN, 
ob die Kiste wirklich null Volt ohne Rauschen und anderen Mist liefert.

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