langsamstes Quart für welche Baudrate?

#4805290
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Da praktisch kein µP mit "Quarzgeschwindigkeit" sendet ist die Frage 
nicht zielführend.
Intern wird der Quarztakt üblicherweise geteilt, um irgendwie auf ein 
16-faches der gewünschten Baudrate zu kommen.
Es gibt aber sogenannte Baudratenquarze, deren Takt sich ganzzahlig, 
ohne Divisionsrest, auf die üblichen Baudraten teilen lassen. Ist vor 
allem bei hohen Übertragungsraten interessant. Baudratenquarze haben so 
komische Frequenzen wie z.B. 14,7456 MHz und nicht 16 MHz.
Habe diese Rechnungen schon lange nicht mehr gemacht, aber es könnte 
eventuell bei extrem geringen Baudraten Probleme geben. Dann muss 
natürlich ein Quarz mit geringerer Frequenz herhalten.
Da Du beim Programmieren sowieso diese(n) Teiler einstellen musst und 
dich somit mit diesem Teil des Handbuches beschäftigen musst, kann ich 
Dir nur empfehlen diesen Teil vorzuziehen.
#4805297
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@Tanja (Gast)

>was ist das langsamste Quarz was man verwenden kann, um noch über UART
>Daten senden zu können, egal ob mit 300baud oder 1200baud

Grundrechenarten?
1
F_CPU = 16 * F_BAUD * Vorteiler

Je nach CPU kann Vorteiler eine 8, 12 oder 16 Bit Zahl sein. Die meisten 
AVRs haben einen 12 Bit Vorteiler, man kommt bei 300 Baud also auf
1
F_CPU = 16 * 300 * 4096 = 19660800

Man kommt also sogar bei ~ 19 MHz auf 300 Baud runter. Also gehen auch 
kleine Frequenzen, wenn es ein Baudratenquarz ist. Der Klassiker hat 
1,8432 MHz. Quarze unter 1 MHz sind eher exotisch.
Gast #4805301
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> natürlich setze ich ein Baudratenquarz vorraus, also 1,xxx MHz
> oder was ist mit 32.xxxkhz Uhrenquarz noch möglich?

Wenn der Microcontroller das kann dann sind auch mit einem 32k 
Uhrenquarz 9600Baud (oder von mir aus auch 300B) moeglich. Dazu muss er 
einen fraktionalen Teiler verwenden. Funktioniert, sieht aber auf dem 
Oszi gewoehnungsbeduerftig aus. :-)

Olaf
Gast #4805311
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Als nächste Frage steht dann im Raum, welcher Takt wird mindestens für 
SPI benötigt?
Natürlich weiterhin Atmega32! also kein Multiplikator etc
Ich gehe davon aus mit 32.xxxkhz  ist beim Mega32 kein Uart mehr 
möglich?
#4805314
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Bei den ATMegas gibt es nur eine Quarzfrequenz.

Da der gesamte, interne Ablauf hierdurch bestimmt wird, bewirkt ein 
unnötig langsamer Quarz auch eine unnötig langsame Arbeitsfrequenz und 
damit unnötig geringe Rechenleistung.

Du solltest immer im Auge behalten, dass der Rechner außer dem Senden 
von Daten noch die Vor- und Aufbereitung derselben übernehmen muss. 
Werden auch noch Daten empfangen, so folgt hieraus ebenfalls ein ganzer 
Rattenschwanz an Tätigkeiten.
Gast #4805333
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der Mega soll nur Daten senden, der empfängt nichts..und er SOLL! so 
langsam wie möglich laufen!
Wenn das beim STM332 geht, bedeutet das aber nicht das es beim Mega32 
auch geht oder?
Da der Atmega ja keine PLL hat
Gast #4805340
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Hallo,
ich fasse mal zusammen:
UART (also Serielle Schnittstelle, soll langsam senden?) 300 - 1200 
Baud/s
AVR Core soll auch langsam laufen, bzw. möglichst langsam laufen, dann 
wären wir doch (da der kleinste Faktor sollte 8 sein) bei 2400Hz, dann 
macht der halt nicht mehr viel ausser zu senden.

MfG
myasuro
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