Leiterplatte mit Masse verbinden

OP #4805951
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Hallo,

ich habe eine Leiterplatte erstellt, deren Unterseite mit dem Gehäuse in 
leitendem Kontakt stehen soll.
Das Gehäuse besteht aus einem aus Aluminium gefrästen Teil, wo die 
Leiterplatte drauf geschraubt wird. Sie hat auf der gesamten Unterseite 
keinen Lötstopplack, sondern ist dort vergoldet. Ich dachte mir, dass 
der Anpressdruck der 8 Schrauben, mit der die Leiterplatte befestigt 
wird, ausreichen sollte. Leider ist dem nicht so: es gibt zwar einen 
guten DC-mässigen Kontakt, aber HF-mässig ist der Kontakt sehr schlecht. 
Ich frage mich, wie ich das noch verbessern könnte. Gibt es da eine 
Möglichkeit? Das Problem ist offensichtlich die Oberflächenrauhheit der 
Unterlage, welche dafür sorgt, dass minimale Luftspalte entstehen, 
sodass der Kontakt HF-mässig nicht gut ist.
Gast #4806266
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Tobias P. schrieb:

> Leider ist dem nicht so: es gibt zwar einen guten DC-mässigen
> Kontakt, aber HF-mässig ist der Kontakt sehr schlecht. Ich
> frage mich, wie ich das noch verbessern könnte. Gibt es da
> eine Möglichkeit?

Naja, die allgemeine Lösung ist altbekannt und trivial: Für
eine Vielzahl eng benachbarter, guter Kontaktpunkte sorgen.
Siehe die Fiederung der Kontaktfedern an Schirmgehäusedeckeln.
Ein alter Messsender verwendet eine in eine Nut eingelegte
Schraubenfeder, die für eine Unzahl an Kontaktpunkten sorgt.

Die konkrete Lösung ist aus der Ferne nicht angebbar; was
umsetzbar ist, kannst nur Du wissen.

Vielleicht könnte man mehr kleinere Schrauben verbauen, oder
gewellte bzw. gefiederte Blattfedern (Hartkupfer?) zwischenlegen.
Unter Umständen müsste man das Alu auch irgendwie beschichten.

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