Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Laienvortrag über Strom und PV


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von Kolja L. (kolja82)


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Hallo

Wir möchten gerne einen Vortrag vor angehenden Architekten halten.
Ziel des Vortrags soll sein, die einfachsten Grundlagen im Bereich Strom 
und Photovoltaik sein.

Wichtig ist und die Erklärung folgender Begriffe:

Ohmsches Gesetz
Unterschied Energie und Leistung
photoelektrischer (photovoltaischer) Effekt
Effizienz von PV-Modulen


Für den "Strom-Teil" möchte ich gerne viel mit der Analogie
von Stromfluss zu Wasserfluss arbeiten.

Der PV-Teil soll recht simpel gehalten werden,
da kein Vorwissen vorhanden ist.

Habt ihr Vorschläge für solch einen Vortag?
Dauer soll etwa eine Stunde sein.

Danke und Gruß

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Kolja L. schrieb:

> Wir möchten gerne einen Vortrag vor angehenden Architekten

> Wichtig ist und die Erklärung folgender Begriffe:
>
> Ohmsches Gesetz
> Unterschied Energie und Leistung
> photoelektrischer (photovoltaischer) Effekt
> Effizienz von PV-Modulen
>
>
> Für den "Strom-Teil" möchte ich gerne viel mit der Analogie
> von Stromfluss zu Wasserfluss arbeiten.

Zum Architekturstudium gehören in .de auch einige Vorlesungen zur ET. 
Auf Ausführungen zu Ohm und Watt kann man getrost verzichten.
https://www.studycheck.de/studium/architektur

von Kolja L. (kolja82)


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Naja, das sind die Vorgaben die wir haben.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Kolja L. schrieb:
> Naja, das sind die Vorgaben die wir haben.

Lasst Euch mal nicht verarschen, die Architekten lachen Euch aus, wenn 
ihr im Oberlehrerton Banalitäten verkündet.
Ich würde mit ein paar negativen Beispielen oder Gefahren bei der 
Projektierung beginnen. Da hat man schnell volle Aufmerksamkeit, denn 
wer will schon alte Fehler wiederholen.
Bspw.: 
http://www.energynet.de/2013/04/04/liste-5-fehler-photovoltaik-anlagen/

von Cyborg (Gast)


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Laien halten keine Vorträge. Das sorgt sonst nur für Häme
bei der Hörerschaft. ;-b

von Elektrisierter Architekt (Gast)


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Soll das wirklich so "Elektrotechnisch" sein? In einer Stunde auch noch?

Architekten interessieren sich mehr für Statik, Aufbau einer 
Photovoltaik-Anlage, Anschlüsse/Verkabelung am und im Haus, Gefahren, 
Technische Pläne/Zeichnungen, Planung/Auslegung einer PV-Anlage, 
Gewicht/Maße/Traglast, ...

Richtet euren Vortrag mehr auf das Publikum aus. Ich könnt ja auch 
während des Vortrag fragen, ob z.B. der photoelektrischer Effekt genauer 
erklärt werden soll.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Elektrisierter Architekt schrieb:
> rchitekten interessieren sich mehr für Statik, Aufbau einer
> Photovoltaik-Anlage, Anschlüsse/Verkabelung am und im Haus, Gefahren,
> Technische Pläne/Zeichnungen, Planung/Auslegung einer PV-Anlage,
> Gewicht/Maße/Traglast, ...

Architekten interessieren sich nur für die HOAI!
Vorallem die Teile, wo sie die Kohle für  0,nix Aufwand bekommen!

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Elektrisierter Architekt schrieb:
> Soll das wirklich so "Elektrotechnisch" sein? In einer Stunde auch noch?
>
> Architekten interessieren sich mehr für Statik, Aufbau einer
> Photovoltaik-Anlage, Anschlüsse/Verkabelung am und im Haus, Gefahren,
> Technische Pläne/Zeichnungen, Planung/Auslegung einer PV-Anlage,
> Gewicht/Maße/Traglast, ...


Den Senioren als Bauherren die einen Architekten für die PV engarieren 
interessiert eher ob deren Katze durch die Anlage bei ihrenen 
Dachspaziergängen beeinträchtigt wird oder sich gar in einen Kugelblitz 
verwandelt!?

Oder behaupten, die Feuerwehr wäge sich nicht mehr raus aufs brennende 
Dach und lässt lieber alles geordnet Abbrennen anstatt durch Löschwasser 
versehentlich alles unter Strom zu setzen und so aus dem Dach-Stuchl 
einen Elektrischen Stuhl wie damals in Amerika zu machen. 
http://www.deutschlandfunk.de/viel-rauch-um-nichts.697.de.html?dram:article_id=77403

Oder wie man gegen die Anlage von Krause weiter unten die Strasse die 
immer so böse das blendende Sonnenlicht ins eigene Haus reflektiert, 
klagen kann.

von oszi40 (Gast)


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Kolja L. schrieb:
> Effizienz von PV-Modulen

Miss erst mal ein kleines Gartenlicht bei Sonne und richtigem Winkel und 
dann bei schlechterem Wetter. Dann weißt Du was Werbung und Wahrheit 
ist.
http://www.solarserver.de/

von Wühlhase (Gast)


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Naja, von Architekten kann man in der Regel getrost davon ausgehen, daß 
die von ET keine Ahnung haben. Die, die wider Erwarten doch Ahnung haben 
werden dafür bestimmt Verständnis haben.

Architekten sind in erster Linie Künstler, gleiche Kategorie wie 
Industriedesigner. Wenn die von Statik einigermaßen Ahnung haben ist das 
schon was, ansonsten gibt es Bauingenieure die wissen was das ist.

Zumindest sind das meine Erfahrungen mit diesen Leuten. Mag sein daß die 
im Studium (sofern sie nicht eher eine Ausbildung durchlaufen haben) mal 
eventuell eine VL ET gehört haben. Dadu von ANGEHENDEN Architekten 
schreibst, gehedavon aus, daß die noch keine einzige ET-VL gehört haben.

Tip:
Halt dich nicht zu sehr in Details auf. Ohmsches Gesetz, Analogie zum 
Wasser...wofür? Brauchen die nicht, werden die nie wieder brauchen. 
Kabel (vermeide Differenzierung zwischen Leitung und Kabel) werden warm, 
wenn Strom fließt. Kabel werden wärmer, wenn mehr Strom fließt. Den 
elektrischen Widerstand kannst du mal kurz einwerfen, aber nur einmal. 
Im KS-Fall fließt richtig dolle Strom, Kabel werden richtig dolle heiß.
DAS verstehen die, scheiß auf korrekte Fachtermini, verstehen nur 
Fachleute, kann mal kurz erwähnen.
Die Kunst ist, laiengerecht vorzutragen UND keinen Mist zu erzählen. 
Formulierungen wie "Auch wenn physikalisch nicht ganz korrekt, aber man 
kann sich das vorstellen wie/als..." sind ok, Fachleute fühlen sich 
nicht verarscht und Laien verstehen möglicherweise um was es geht.

Und dann gehts weiter: KS-Strom von Solarzellen erklären, vergleiche mit 
KS-Strom von Generatoren und daraus folgender Probleme.

Was m.M.n. am allerwichtigsten ist: Mach denen ordentlich klar, daß ET 
kompliziert ist und was es für Folgen haben kann wenn man nicht weiß, 
was man da tut. Zu kleine HA-Räume (beliebter Design-Fehler, Stichwort 
Kabel-Verlegeradius), nachträglich (weil vergessen) eingeplanter Platz 
für Server in einem Großraumbüro, schwarz lackierte Edelstahltrassen für 
Kabel in einem Autotunnel (nichtgefährlich, aber unnötig teuer), usw.

Zeig denen Bilder von Gebäuden, die aufgrund von Architekturfehlern 
abgefackelt sind und erkläre denen, warum es kam wie es gekommen ist.

Erkläre den Kram so, daß es Chefs, Vorstände und Kinder verstehen. 
(Formulierung aus einem Seminar, das dieses Thema kurz angeschnitten 
hat.)

Reduziere das theoretische Zeugs auf ein Minimum und walze umso mehr 
aus, was das bisschen Theorie in der Praxis macht. Bilder (von 
spektakulären Unfällen) sagen da oft mehr als Worte.

Wenn die nachher mit einer gehörigen Portion Respekt vor richtgen 
Ingenieuren rausgehen leistest du viel, was das Studium nicht leistet. 
Diese Architekten werden später im Beruf sehr viel besser mit Bau- ud 
ET-Ings zusammenarbeiten und dementsprechend auch erfolgreicher sein.

von Der Andere (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Wenn die nachher mit einer gehörigen Portion Respekt vor richtgen
> Ingenieuren rausgehen

Es scheint als meinst du alle, die nicht ET studiert haben sind blöd. 
Sich selber für das Zentrum des Universums zu halten ist nicht sehr 
clever.

Und wenn der TO in seinen Powerpoints genauso viele Fehler macht wie in 
seinem Eröffnungsposting, dann lachen die Zuhörer und haben definitiv 
keinen Respekt mehr.

von bastelIng (Gast)


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Was für ein Vorwissen habt Ihr denn als Referenten :

- selbst schonmal eine Anlage geplant und gebaut?

- Normative vorgaben bekannt? Fallstricke? Stand der Technik?

-----

Interessanter als "Strom ist wie Wasser" oder denen die Physikalischen 
Grundlagen einzuhämmern wären solch Dinge, die sie wirklich brauchen - 
wie

----

Beispielanlage - durchgerechnet - mit Komponenten ud Aufbaupreisen :
- Übersicht, Energiebilanz und Ertrag und mechanischer Größe eiener 
typischen Anlage. Vielleicht am Beispiel einer kleinen 5-6kW Anlage.

Schön mit Komponentenbildern, tabelierten Preisen und Erträgen

-----
- Einschränkungen durch den Gesetzgeber :
  - Eigenverbrauchs"besteuerung" ab 10.000kWh Jahreserzeugung
  - erhöhter Aufwand der Anlagenregelung ab 30kWpeak

- Speichermöglichkeiten

- Modultechnologien und Typen - Polykristallin, z.B. schwarz Rahmen und 
Rückseitenfolien zur optischen Anpassung,

----
Typische Aufbauarten der Montagesysteme und die Probleme beim Einbau : 
kaputtgeschnitttene Ziegel, Undichte Dächer, Falsch verschraubte Module, 
schlechte Leitungsführung.


---
Brandschutz und Sicherheit:
Beleuchtung des normativen Verbotes - Leitungen länger als ca. 1-2 m 
ohne Brandschutzkanal in Gebäuden zu verlegen. Gefahren bei der 
Wechselrichtermontage ohne Sicherheitsabstände und am schlimmsten auf 
Holz.  Was ist ein Lichtbogen ?

von Cyblord -. (cyblord)


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Es gibt wirklich nichts schlimmeres als einen Fachvortrag oder Schulung 
die von Leuten gemacht wird, die selber keine Ahnung haben.

So was muss ein PROFI machen. Jemand der Erfahrung hast und genau weiß 
wovon er redet. Alles andere ist sinnfrei und wird peinlich.

Mit einem gesicherten Halbwissen kann man sich selbst bestimmt irgendwie 
durchwursteln und viel machen. Aber andere Lehren sollte man tunlichst 
nicht. Wieso muss man das eigentlich überhaupt sagen? Sollte das nicht 
auf der Hand liegen?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Wühlhase schrieb:
> Zumindest sind das meine Erfahrungen mit diesen Leuten.

Architekt kann sich auch ein Bauingenieur nennen!


Warum es an fast allen HS of Applied Sc eine Fakultät für Architekten 
und eine für Bauing. gibt?
MMn.  will man damit für diejenigen Kidies die aus einem Ing.Büro oder 
einer Baufirma stammen (und def. unter  Rechenschwächen leiden).
Einen "ehrenvollen" Weg in die Bauzunft ebnen,
um  als späterer Firmeninhaber nicht der Schmach ausgesetzt zu sein, 
nicht  zu denen vom Fach zu gehören.

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