Hallo, obwohl diese Lösung nicht schön ist, funktioniert es trotzdem. Wenn A = 5V, dann geht die Kathode auf Low und LED leuchtet. Sonst liegt auf dem LED -2.5V (V_anode-V_out = 2.5V - 5V). Die Frage ist, ob diese Lösung für die Schaltung schädlich ist.
Solange du die 7 Segmentanzeige mit keiner höheren Spannung, als mit der Versorgungsspannung des CMOS IC beaufschlagst und jedem Segment noch einen Vorwiderstand spendierst und die Summe der Segmentströme dem Maximalstrom des IC's über alle Ports nicht überschreitest ist dagegen nichts einzuwenden.
Uprock M. schrieb: > Die Frage ist, ob diese Lösung für die Schaltung schädlich ist. Natürlich. So ganz ohne Vorwiderstand ist der Strom weitgehend undefiniert und nur vom Zufall und der Umgebungstemperatur abhängig, und kann durchaus gröässer sein als die LED (meist 30mA) oder der IC (meist 20mA) laut Datenblatt verträgt. Besonders "schick" ist aber, daß die LEDs der Anzeige alle deutlich unterschiedlich hell sein werden, so daß man nicht erkennen kann, welche Zahl drauf dargstellt wird, ist halbhell jetzt an oder aus. Erst mit Vowwiderstand ist der Strom definiert und damit halbwegs übereinstimmend für gleichmäössige Helligkeit der Segmente zueinander.
Ok Danke, ich habe nur Konzept skizziert, die Reale Schaltung ist auf dem Bild.
Thomas B. schrieb: > Aber jede LED einen eigenen Vorwiderstand > > Warum der Spannungsteiler? Vdmax - 2.5 V
Uprock M. schrieb: > Ich lasse es einfach 30 min laufen, und schaue ob die LED abfackelt... Hmmm, vorhin wolltest Du noch wissen, > ob diese Lösung für die Schaltung schädlich ist.
Uprock M. schrieb: > Ich lasse es einfach 30 min laufen, und schaue ob die LED abfackelt... Nimm Dir besser 30 Jahre Zeit. Bei CMOS braucht man keine Vorwiderstände, bei HCMOS hingegen unbedingt: Beitrag "7-Segm.-LED-Anzeige, 6-stellig, statische Ansteuerung mit (74HC)4094"
Uprock M. schrieb: > ich habe nur Konzept skizziert, die Reale Schaltung ist auf dem Bild. Das ist doch eine Blödsinnsschaltung. Je nach dem, wie viele Segmnte leuchten sollen, wird es immer dunkler durch die einen gemeinsamen 150 Ohm Vorwiderstand an 2.5V.
Der Schaltplan ist Murksi... Natürlich der feinen Art...
Vielleicht ist ja die Anzahl der aktiven Segmente immer konstant, z.B. =1. Aber was sollen die 2,5V da??
batman schrieb: > Aber was sollen die 2,5V da?? wahrscheinlich will der TO verhindern, dass seine LEDs im ausgeschalteten Zustand eine Sperrspannung sehen: Uprock M. schrieb: > Sonst > liegt auf dem LED -2.5V (V_anode-V_out = 2.5V - 5V). @Uprock: m.n. hat dir einen ziemlich wichtigen Hinweis gegeben: Beitrag "Re: 7 Segment LEDs mit CMOS-Inverter ansteuern" Wenn du du "richtigen" Logikbausteine verwendest, dann beschränken deren Treiber den Strom schon auf einen akzeptablen Wert und du kannst im Prinzip ganz ohne Widerstände arbeiten (also die gemeinsame Anode direkt auf 5V hängen). Siehe dazu z.B. S.8 im Datenblatt: http://www.ti.com/lit/ds/symlink/cd4069ub.pdf Vernünftig einstellen kannst du den Strom dann aber nicht, du bekommst das, was dein Inverter grade liefert. Wenn du aber die "falsche" Logikfamilie erwischt, bruzzelt dir ggf. was ab. Daher ist die zuverlässige und normale Herangehensweise, jedem Segment einen eigenen Vorwiderstand zu spendieren. Das gemeinsame Vorwiderstandsnetzwerk für alle LEDs aus deiner Schaltung ist jedenfalls keine clevere Lösung (die Gründe wurden ja schon mehreren genannt).
Achim S. schrieb: > batman schrieb: >> Aber was sollen die 2,5V da?? > > wahrscheinlich will der TO verhindern, dass seine LEDs im > ausgeschalteten Zustand eine Sperrspannung sehen: > > Uprock M. schrieb: >> Sonst >> liegt auf dem LED -2.5V (V_anode-V_out = 2.5V - 5V). Wenn er die gemeinsame Anode seiner Anzeige an +5V anschließen würde und einen eigenen Vorwiderstand in die Kathodenleitung jedes einzelnen Segments (so wie jeder andere vernünftige Mensch), dann würden seine LED genau gar keine Sperrspannung zu sehen bekommen.
Achim S. schrieb: > Wenn du du "richtigen" Logikbausteine verwendest, dann beschränken deren > Treiber den Strom schon auf einen akzeptablen Wert und du kannst im > Prinzip ganz ohne Widerstände arbeiten Oh Mann, man stelle sich in einem Auto-Forum die Antwort vor: Wenn dein Auto die nötige Bodenfreiheit hat, dann kannst du im Prinzip ohne aufgezogene Reifen direkt auf der Felge fahren...
MaWin schrieb: > Wenn dein Auto die nötige Bodenfreiheit hat, dann kannst du im Prinzip > ohne aufgezogene Reifen direkt auf der Felge fahren... So weit ich weiss, konnte man sowas mit dem VW-Käfer auf Schienen machen.
Harald W. schrieb: > MaWin schrieb: > >> Wenn dein Auto die nötige Bodenfreiheit hat, dann kannst du im Prinzip >> ohne aufgezogene Reifen direkt auf der Felge fahren... > > So weit ich weiss, konnte man sowas mit dem VW-Käfer auf Schienen > machen. Aus der Vorlesung "Schienenfahrzeuge leichtgemacht", Prof. Bond, 1969
Hallo, MaWin schrieb: > Oh Mann, man stelle sich in einem Auto-Forum die Antwort vor: > > Wenn dein Auto die nötige Bodenfreiheit hat, dann kannst du im Prinzip > ohne aufgezogene Reifen direkt auf der Felge fahren... und m.n. schrieb: > Wer LEDs mit Autos vergleicht, kann auch mit Hühnereiern Tennis spielen. und Harald W. schrieb: > So weit ich weiss, konnte man sowas mit dem VW-Käfer auf Schienen > machen. und THOR schrieb: > Aus der Vorlesung "Schienenfahrzeuge leichtgemacht", Prof. Bond, 1969 Ich schlage vor das Forum von mikrocontroller.net in mikrocontroller_und_comedy.net umzubenennen. :-)))))) rhf
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