7 Segment LEDs mit CMOS-Inverter ansteuern

OP #4815372
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Hallo,

obwohl diese Lösung nicht schön ist, funktioniert es trotzdem.
Wenn A = 5V, dann geht die Kathode auf Low und LED leuchtet. Sonst
liegt auf dem LED -2.5V (V_anode-V_out = 2.5V - 5V).

Die Frage ist, ob diese Lösung für die Schaltung schädlich ist.
Angehängte Dateien:
Gast #4815378
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Solange du die 7 Segmentanzeige mit keiner höheren Spannung, als mit der 
Versorgungsspannung des CMOS IC beaufschlagst und jedem Segment noch 
einen Vorwiderstand spendierst und die Summe der Segmentströme dem 
Maximalstrom des IC's über alle Ports nicht überschreitest ist dagegen 
nichts einzuwenden.
#4815380
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Uprock M. schrieb:
> Die Frage ist, ob diese Lösung für die Schaltung schädlich ist.

Natürlich.

So ganz ohne Vorwiderstand ist der Strom weitgehend undefiniert und nur 
vom Zufall und der Umgebungstemperatur abhängig, und kann durchaus 
gröässer sein als die LED (meist 30mA) oder der IC (meist 20mA) laut 
Datenblatt verträgt.

Besonders "schick" ist aber, daß die LEDs der Anzeige alle deutlich 
unterschiedlich hell sein werden, so daß man nicht erkennen kann, welche 
Zahl drauf dargstellt wird, ist halbhell jetzt an oder aus. Erst mit 
Vowwiderstand ist der Strom definiert und damit halbwegs übereinstimmend 
für gleichmäössige Helligkeit der Segmente zueinander.
Gast #4815862
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batman schrieb:
> Aber was sollen die 2,5V da??

wahrscheinlich will der TO verhindern, dass seine LEDs im 
ausgeschalteten Zustand eine Sperrspannung sehen:

Uprock M. schrieb:
> Sonst
> liegt auf dem LED -2.5V (V_anode-V_out = 2.5V - 5V).

@Uprock: m.n. hat dir einen ziemlich wichtigen Hinweis gegeben:
Beitrag "Re: 7 Segment LEDs mit CMOS-Inverter ansteuern"

Wenn du du "richtigen" Logikbausteine verwendest, dann beschränken deren 
Treiber den Strom schon auf einen akzeptablen Wert und du kannst im 
Prinzip ganz ohne Widerstände arbeiten (also die gemeinsame Anode direkt 
auf 5V hängen). Siehe dazu z.B. S.8 im Datenblatt:
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/cd4069ub.pdf
Vernünftig einstellen kannst du den Strom dann aber nicht, du bekommst 
das, was dein Inverter grade liefert.

Wenn du aber die "falsche" Logikfamilie erwischt, bruzzelt dir ggf. was 
ab. Daher ist die zuverlässige und normale Herangehensweise, jedem 
Segment einen eigenen Vorwiderstand zu spendieren. Das gemeinsame 
Vorwiderstandsnetzwerk für alle LEDs aus deiner Schaltung ist jedenfalls 
keine clevere Lösung (die Gründe wurden ja schon mehreren genannt).
#4823125
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Achim S. schrieb:
> batman schrieb:
>> Aber was sollen die 2,5V da??
>
> wahrscheinlich will der TO verhindern, dass seine LEDs im
> ausgeschalteten Zustand eine Sperrspannung sehen:
>
> Uprock M. schrieb:
>> Sonst
>> liegt auf dem LED -2.5V (V_anode-V_out = 2.5V - 5V).

Wenn er die gemeinsame Anode seiner Anzeige an +5V anschließen würde und 
einen eigenen Vorwiderstand in die Kathodenleitung jedes einzelnen 
Segments (so wie jeder andere vernünftige Mensch), dann würden seine LED 
genau gar keine Sperrspannung zu sehen bekommen.
Gast #4823213
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Achim S. schrieb:
> Wenn du du "richtigen" Logikbausteine verwendest, dann beschränken deren
> Treiber den Strom schon auf einen akzeptablen Wert und du kannst im
> Prinzip ganz ohne Widerstände arbeiten

Oh Mann, man stelle sich in einem Auto-Forum die Antwort vor:

Wenn dein Auto die nötige Bodenfreiheit hat, dann kannst du im Prinzip 
ohne aufgezogene Reifen direkt auf der Felge fahren...
Gast #4823302
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Harald W. schrieb:
> MaWin schrieb:
>
>> Wenn dein Auto die nötige Bodenfreiheit hat, dann kannst du im Prinzip
>> ohne aufgezogene Reifen direkt auf der Felge fahren...
>
> So weit ich weiss, konnte man sowas mit dem VW-Käfer auf Schienen
> machen.

Aus der Vorlesung "Schienenfahrzeuge leichtgemacht", Prof. Bond, 1969
#4823316
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Hallo,

MaWin schrieb:
> Oh Mann, man stelle sich in einem Auto-Forum die Antwort vor:
>
> Wenn dein Auto die nötige Bodenfreiheit hat, dann kannst du im Prinzip
> ohne aufgezogene Reifen direkt auf der Felge fahren...

und

m.n. schrieb:
> Wer LEDs mit Autos vergleicht, kann auch mit Hühnereiern Tennis spielen.

und

Harald W. schrieb:
> So weit ich weiss, konnte man sowas mit dem VW-Käfer auf Schienen
> machen.

und

THOR schrieb:
> Aus der Vorlesung "Schienenfahrzeuge leichtgemacht", Prof. Bond, 1969

Ich schlage vor das Forum von mikrocontroller.net in 
mikrocontroller_und_comedy.net umzubenennen. :-))))))

rhf

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