Forum: Offtopic Bin enttäuscht von Google Such Algorithmen


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von Gerhard O. (gerhard_)


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Ich hörte kürzlich im Radio in einer Doku den Gebrauch des Wortes 
"Nexus" in einem nicht kommerziellem Zusammenhang. Da dieses Wort 
kommerziell recht profiliert ist, wollte ich die ursprüngliche Bedeutung 
des Wortes nachsehen die mir bis jetzt unbekannt war. So, ich tippte 
Nexus ein und erhielt von Google seitenweise kommerzielle Links anstatt 
zuerst Einträge von Wikipedia und Lexika zu bekommen. Erst nachdem ich 
eingab "Nexus meaning" bekam ich die gewünschten Links. Eigentlich 
traurig wie sehr Kommerzialisierung das Bild bestimmt. Die Search 
Algorithmen von Google scheinen sehr unbalanziert gewichtet zu sein. Ich 
hätte zumindest einige Lexikaeinträge erwartet - Aber das?

Oft gibt mir Google alles andere als die gewünschten Informationen. Oft 
gelingt es mir nur durch Manipulation von Google gewünschte 
Nicht-Kommerzielle Links zu bekommen. Ein Direktes Suchen ist meist mit 
Fehlschlag verbunden. Wenn man nicht kommerzielle Antworten bekommen 
will muß man sehr sorgfältige und oft inferenzielle Suchwörter und 
Phrasen erdenken.

Noch ein Beispiel. Vor vielen Jahren fand mir Google einen Interessanten 
Artikel über die Konstruktion eines Pyranometers in einer mexikanischen 
Universität. Heutzutage, wenn ich den Titel on Google eingebe, will 
Google es nicht mehr wissen. Wenn ich aber direkt den Link eingebe, ist 
der Artikel noch da. Wemn ich inferenziell danach suche, findet Google 
wie mit Zauberei den Artikel auch wieder. Wie kommt es, daß mir ein 
positives Ergebnis bei einer direkten Titelsuche von Google verweigert 
wird, aber bei indirekten Methoden noch funktioniert?

Ich finde es traurig, in welcher Weise die Internet Suchmaschinen 
Informationen verwalten. Wie viele nützliche Information und Resourcen 
sind oft scheinbar für viele Leute nicht (mehr) zugänglich oder noch 
vorhanden.

Es ist sehr bedauerlich und befremdend inwieweit heutzutage das Internet 
von rein kommerziellen Gesichtspunkten dominiert wird. Wenn es so 
weitergeht wird das Potenzial des Internet als globale Wissensqielle 
immer mehr entwertet. Und wenn jetzt jemand einwirft, akademische 
Quellen wären ja vorhanden, ist es leider so, dass sich nicht 
akademische Interessienten es meist nicht leisten können käufliche 
akademische Informationen zu erwerben.

Es gehört jetzt nicht direkt zum Thema. Die Webseiten werden immer 
anspruchsvoller. Viele kommerzielle Webseiten(eBay, News, etz,) sind so 
Code intensiv, daß PCs bis zum iPad daran ersticken. Wenn man z.B. EBay 
aufruft, dan braucht der Browser einige Zeit bis er wieder 
verwendungsfähig ist. Man braucht scheinbar heutzutage auch für 
Internetseiten Supercomputer Performanz um einigermaßen flüssige 
webseiten Intetaktion und Abwicklung zu bekommen. Es ist traurig, dass 
sogar ein 3.5GHz i7 PC mit 32GB Speicher an vielen Web Seiten erstickt. 
Etwas ist stinkt im Staate Dänenark!

Naja, genug des Ganzen...

von (prx) A. K. (prx)


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Nicht immer stimmen Ergebnisse und Erwartungshaltung überein. Ob das 
allerdings dann an Google liegt, oder an der Erwartungshaltung ... Deine 
Erwartungshaltung scheint zu sein, dass Google im Sinn eines Lexikons 
antworten solle. Weshalb?

Google ist primär eine Websuchmaschine, kein Lexikon. Wenn ein Begriff 
im Web häufig im Namen von Produkten vorkommt, und entsprechende Links 
auch genutzt werden, dann wird Google zuvorderst die Produkte auswerfen. 
Wer sagt denn, dass jeder nach der Bedeutung sucht, statt nach einem 
Produkt?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Nexus ist nun mal dummerweise der Markenname eines Telefons, das von der 
Firma Google selber vermarktet wird. Wer also Google nach Nexus fragt, 
bekommt eben seitenweise nur dieses Taschentelefon vor die Nase gesetzt.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Naja, genug des Ganzen...

Ich glaub du brauchst eine Zeitmaschine. Zurück in die Anfänge des 
akademischen Internets, wo die (Netz-) Welt noch klein und übersichtlich 
war. Am besten deutlich vor 1994, denn da ging es im Usenet mit Spam 
los.

von (prx) A. K. (prx)


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Matthias S. schrieb:
> Nexus ist nun mal dummerweise der Markenname eines Telefons, das von der
> Firma Google selber vermarktet wird.

Die Nexus-Reihe ist tot. Und der neutrale Wikipedia-Verteiler zum 
Begriff "Nexus" landet auf Platz 3. Also wo ist das Problem?

Bei Bing, kommerzieller Verbindungen zu Googles Nexus Reihe 
unverdächtig, sind die beiden ersten Plätze vertauscht. Skyrim liegt 
vorne und Googles Geräte dahinter. Wikipedia wie gehabt auf Platz 3. 
Also praktisch gleich.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Viele kommerzielle Webseiten(eBay, News, etz,) sind so
> Code intensiv, daß PCs bis zum iPad daran ersticken.

Ich habe auch schon mal angemerkt, dass man unseren Webentwicklern nicht 
die neuesten und schnellsten PCs hinstellen sollte, mit 100 Mbit zum 
Server, sondern anderswo ausgemusterte uralte Gurken mit 1GB RAM, die 
mit 2Mbit DSL angebunden sind. Aber auf mich hört ja keiner. ;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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A. K. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Nexus ist nun mal dummerweise der Markenname eines Telefons, das von der
>> Firma Google selber vermarktet wird.
>
> Die Nexus-Reihe ist tot. Und der neutrale Wikipedia-Verteiler zum
> Begriff "Nexus" landet auf Platz 3. Also wo ist das Problem?
>
> Bei Bing, kommerzieller Verbindungen zu Googles Nexus Reihe
> unverdächtig, sind die beiden ersten Plätze vertauscht. Skyrim liegt
> vorne und Googles Geräte dahinter. Wikipedia wie gehabt auf Platz 3.
> Also praktisch gleich.

Interessant. Ja es stimmt, wenn ich die Kanadische Google Suchmaschine 
verwende ist es so wie von mir beschrieben. Wenn ich Deutsches Google 
verwende ist es viel besser. Sogar das zweite Ergebnis ist Wikipedia. 
Also werden nordamerikanische Sucher anders bedient, scheint mir.

Versuch mal:

Www.google.ca und danach www.google.de

Da ist ein Tag und Nacht Unterschied.

Ja, für mich ist(soll) das Internet zu 90% eine Wissensquelle (sein). 
Ich bin sehr wenig an kommerziellen Wrgebnissen interessiert. Auch bin 
ich kein grosser Medienkonsument.

Grüße,
Gerhard

von Gerhard O. (gerhard_)


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A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Viele kommerzielle Webseiten(eBay, News, etz,) sind so
>> Code intensiv, daß PCs bis zum iPad daran ersticken.
>
> Ich habe auch schon mal angemerkt, dass man unseren Webentwicklern nicht
> die neuesten und schnellsten PCs hinstellen sollte, mit 100 Mbit zum
> Server, sondern anderswo ausgemusterte uralte Gurken mit 1GB RAM, die
> mit 2Mbit DSL angebunden sind. Aber auf mich hört ja keiner. ;-)

Du sagst es;-)

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Womit verdient Google Geld?

Wenn man darüber nachdenkt, wird klar, warum die Suchmaschine von Google 
so funktioniert, wie sie funktioniert.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Womit verdient Google Geld?
>
> Wenn man darüber nachdenkt, wird klar, warum die Suchmaschine von Google
> so funktioniert, wie sie funktioniert.

Ist aber trotzdem etwas enttäuschend. Auch Google könnte etwas 
mehrdimensional sein.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Du sagst es;-)

Function follows design. Allein schon der Reihenfolge nach. Zuerst wird 
also mit grossem Aufwand das Design vom Relaunch festgelegt und optisch 
optimiert. Schliesslich verkauft man damit das Produkt. Auf Performanz 
optimieren folgt später. Natürlich ist das ein grosses Projekt und 
natürlich hat ein Projekt eine Deadline.

Wie jeder weiss, der schon mit Projekten zu tun hatte, besonders mit 
Projekten im Online-Business (*), kommt eine Deadline immer zu früh. 
Viel zu früh. Zu früh, um zu diesem Zeitpunkt schon Gedanken an 
Optimierung verschwendet zu haben. Die macht man dann eben am lebenden 
Objekt. Hoffentlich hatte man nicht vorher schon eine Vorentscheidung in 
die falsche Richtung getroffen.

*: Mit diesem Business befasste Menschen leben in ganz anderem Tempo als 
Unsereiner.

: Bearbeitet durch User
von Purzel H. (hacky)


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> Oft gibt mir Google alles andere als die gewünschten Informationen...
> Ich finde es traurig, ..
> Es ist sehr bedauerlich und befremdend ..
. ..
> Gurgel ist Quatsch


Gurgel ist kein Planwirtschafts Output, sondern ein Anbieter. Es gibt 
keinen Anspruch darauf, dass ein Benutzer, der nicht mal etwas bezahlen 
will einen perfekten Eindruck erhaelt.

Mach's besser.

von H. O. (oster)


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Gerhard O. schrieb:
> anspruchsvoller. Viele kommerzielle Webseiten(eBay, News, etz,) sind so

ebay-Kanada -> www.picclick.ca

zu google sag ich nichts, ausser mein bookmark ueber das ich die 
gelentlich aufrufe,

http://www.google.com/search?q=fuck-you-google&num=100&hl=en&filter=0&gws_rd=cr&ei=fuckyou-kiss-my-xxx

von Gerhard O. (gerhard_)


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A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Du sagst es;-)
>
> Function follows design. Allein schon der Reihenfolge nach. Zuerst wird
> also mit grossem Aufwand das Design vom Relaunch festgelegt und optisch
> optimiert. Schliesslich verkauft man damit das Produkt. Auf Performanz
> optimieren folgt später. Natürlich ist das ein grosses Projekt und
> natürlich hat ein Projekt eine Deadline.
>
> Wie jeder weiss, der schon mit Projekten zu tun hatte, besonders mit
> Projekten im Online-Business (*), kommt eine Deadline immer zu früh.
> Viel zu früh. Zu früh, um zu diesem Zeitpunkt schon Gedanken an
> Optimierung verschwendet zu haben. Die macht man dann eben am lebenden
> Objekt. Hoffentlich hatte man nicht vorher schon eine Vorentscheidung in
> die falsche Richtung getroffen.
>
> *: Mit diesem Business befasste Menschen leben in ganz anderem Tempo als
> Unsereiner.

Wo aber bleiben wir dann? Die armen User am "Receiving End" solcher 
Methodologie? Wir sind ja die Leidtragenden.

Das gleiche gilt für Anwendungssoftware. Man hat heutzutage den Eindruck 
dass trotz viel schnellerer PCs Hardware Software oft nur sehr 
widerwillig reagiert.
Wenn ich z.B. PR99SE und Altium vergleiche... PR99Se fühlt sich im 
Betrieb wie ein tolles Sportauto ab und Altium eher wie eine müde 
Lincoln Towncar;-)
Noch schlimmer ist es mit den neuesten Versionen von Atmel Studio. Da 
passiert gleich gar nichts. Wenn man z.B. Das IDE Verhalten und 
Geschwindigkeit, Klarheit des Designs Tools wie von Keil, IAR und 
dagegen Eclipse und Co. basierten Tools vegleicht, da weiß man was ich 
meine. Aber der Trend geht dahin. Mir kommt vor, daß Software der 
älteren Generationen, also ohne Java und anderen Script basierten 
Methoden, eindeutig besser funktionierten.

Ja, ich weiß! Ich bin das Modell von Gestern. Aber man vergleicht...

von Gerhard O. (gerhard_)


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Zwölf M. schrieb:
>> Oft gibt mir Google alles andere als die gewünschten
> Informationen...
>> Ich finde es traurig, ..
>> Es ist sehr bedauerlich und befremdend ..
> . ..
>> Gurgel ist Quatsch
>
> Gurgel ist kein Planwirtschafts Output, sondern ein Anbieter. Es gibt
> keinen Anspruch darauf, dass ein Benutzer, der nicht mal etwas bezahlen
> will einen perfekten Eindruck erhaelt.
>
> Mach's besser.

Aber könnte man nicht erwarten, daß doch eine gewisse Balance herrschen 
könnte? Mir wird schlecht von allem diesem Kommerzialismus. Irgendwie 
bekommt von man unserem sogenannten Fortschritt einen schlechten 
Eindruck.

Stell Dir mal vor, bei uns sollen heuer angeblich die Geschäfte sogar am 
Weihnachtstag offen sein. Ganz gleich ob man Christliche Werte hat oder 
einer anderen Kultur angehört, wäre es nicht doch erstrebenswert den 
Arbeitern zumindest einen freien Tag zu gönnen und auf den Strasen etwas 
Ruhe herrscht? Was soll dieser ganze Ultra Kommerzialismus?

Das könnte man besser machen;-)

von Paul B. (paul_baumann)


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Nimm "Metager" als Suchmaschine. Dort erscheint bei der Suche nach 
Nexus der Link zu Wikipedia als 4.

Außerdem entfallen die saublöden Hinweise diverser Klapperschädel, daß 
Google Dein Freund sei.

SCNR
Paul

von Gerhard O. (gerhard_)


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Paul B. schrieb:
> Nimm "Metager" als Suchmaschine. Dort erscheint bei der Suche nach
> Nexus der Link zu Wikipedia als 4.
>
> Außerdem entfallen die saublöden Hinweise diverser Klapperschädel, daß
> Google Dein Freund sei.
>
> SCNR
> Paul

Danke, Paul!

Hab's mal kurz versucht und Wikipedia kommt bei mir erst an 11. Stelle.

Trotzdem Danke für Deinen Hinweis. Ich werde es mal ausprobieren. Ich 
kannte diese Suchmaschine bis jetzt noch nicht.

Grüße,
Gerhard

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Wo aber bleiben wir dann? Die armen User am "Receiving End" solcher
> Methodologie? Wir sind ja die Leidtragenden.

Du sollst neue Rechner und schnellere Leitungen kaufen. Du willst doch 
nicht als einziger in der Nachbarschaft offen zugeben wollen, dass du 
noch von gestern bist? ;-)

> Das gleiche gilt für Anwendungssoftware. Man hat heutzutage den Eindruck
> dass trotz viel schnellerer PCs Hardware Software oft nur sehr
> widerwillig reagiert.

Das ist so, seit es interaktiv bediente Rechner gibt. Stets werden nur 
die Rechner schneller. Systeme und Anwendungen werden in gleichem Umfang 
komplexer, so dass die Reaktionszeit grad so im akzeptablen Rahmen 
bleibt.

Den Rest fressen überbordende Virenscanner auf. XP konnte man anfangs 
mit 256MB RAM betreiben. Mit Virenscanner. Heute scheitert schon der 
Update vom Virenscanner bei weniger als 1GB RAM. Und dafür kann der 
Anwendungsentwickler ausnahmsweise mal nichts.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Ganz gleich ob man Christliche Werte hat oder
> einer anderen Kultur angehört,

> Das könnte man besser machen;-)

Google ist doch auf dem besten Weg. Statt Kommerz und Werbung bunt im 
Schrotschuss zu streuen, in der Hoffnung, ab und zu bleibt ein Kügelchen 
hängen, wird Werbung zunehmend zielgruppenorientiert geschaltet, direkt 
deinem persönlichen Profil angepasst.

Natürlich muss Google dazu haarklein wissen, was genau du an welchen 
Tagen akzeptierst oder verabscheust. Muss möglichst präzise dein 
persönliches Profil ermitteln. Mitsamt Tagesablauf und Bewegungsprofil, 
denn ob du grad mit Ehefrau im Wohnzimmer sitzt, oder statt dessen bei 
der Geliebten, dass sollte Google dann lieber nicht verwechseln. Aber 
das stört dich doch bestimmt nicht, wenn du nur entsprechend deinen 
Vorlieben entsprechende Ergebnisse erhältst.

Wie, das willst du auch nicht? Tja - entweder oder.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ganz gleich ob man Christliche Werte hat oder
>> einer anderen Kultur angehört,
>
>> Das könnte man besser machen;-)
>
> Google ist doch auf dem besten Weg. Statt Kommerz und Werbung bunt im
> Schrotschuss zu streuen, in der Hoffnung, ab und zu bleibt ein Kügelchen
> hängen, wird Werbung zunehmend zielgruppenorientiert geschaltet, am Ende
> vielleicht sogar direkt deinem persönlichen Profil angepasst.
>
> Natürlich muss Google dazu haarklein wissen, was genau du an welchen
> Tagen akzeptierst oder verabscheust. Muss möglichst präzise dein
> persönliches Profil ermitteln. Mitsamt Tagesablauf und Bewegungsprofil,
> denn ob du grad mit Ehefrau im Wohnzimmer sitzt, oder statt dessen bei
> der Geliebten, dass sollte Google dann lieber nicht verwechseln. Aber
> das stört dich doch bestimmt nicht, wenn du nur entsprechend deinen
> Vorlieben entsprechende Ergebnisse erhältst.
>
> Wie, das willst du auch nicht? Tja - entweder oder.

Das scheint nur sehr schlecht zu funktionieren. Wenn Google wirklich 
meine Suchinteressen wie Du sagst, berücksichtigen würde, dann müsste 
ich eigentlich im technisch, wissenschaftlichen Bereich wesentlich 
bessere Suchergebnisse erzielen können. Das kommerzielle überwiegt in 
der Regel. Ich finde das deutsche Google etwas besser.

Will ich das Tracking? Schwer zu sagen. Vermeiden läßt sich das kaum 
weil Google ja das PC Und Browser Profil analysieren kann und Privates 
Browsing diesbezüglich nicht viel hilft. Ich glaube, diese Schlacht 
haben wir schon lange verloren.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Wo aber bleiben wir dann? Die armen User am "Receiving End" solcher
>> Methodologie? Wir sind ja die Leidtragenden.
>
> Du sollst neue Rechner und schnellere Leitungen kaufen. Du willst doch
> nicht als einziger in der Nachbarschaft offen zugeben wollen, dass du
> noch von gestern bist? ;-)
Und ich dachte ein 3.5GB i7 mit X64 Betriebssystem und viel RAM sollte 
damit fertig werden...
>
>> Das gleiche gilt für Anwendungssoftware. Man hat heutzutage den Eindruck
>> dass trotz viel schnellerer PCs Hardware Software oft nur sehr
>> widerwillig reagiert.
>
> Das ist so, seit es interaktiv bediente Rechner gibt. Stets werden nur
> die Rechner schneller. Systeme und Anwendungen werden in gleichem Umfang
> komplexer, so dass die Reaktionszeit grad so im akzeptablen Rahmen
> bleibt.
Das ist das Traurigste daran. Anstatt wirkliche Leistungszunahmen zu 
erzielen wird neue Software mit immer ineffizienteren Methodologien 
verunglicht und mit immer mehr unnützen Features zugemüllt. Es ist 
andrerseits eine wahre Feude mit "guter" Software arbeiten zu können wie 
Protel oder IAR, Keil.
>
> Den Rest fressen überbordende Virenscanner auf. XP konnte man anfangs
> mit 256MB RAM betreiben. Mit Virenscanner. Heute scheitert schon der
> Update vom Virenscanner bei weniger als 1GB RAM. Und dafür kann der
> Anwendungsentwickler ausnahmsweise mal nichts.
Vielleicht sollte man den Arbeits PC besser nicht mehr ans Netz hängen 
damit man das alles nicht braucht. Aber ist halt umständlich wenn man 
für eMail und Surfen einen zweiten PC braucht oder VM.

Grüße,
Gerhard

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Und ich dachte ein 3.5GB i7 mit X64 Betriebssystem und viel RAM sollte
> damit fertig werden...

Was klagst du dann? Hier muss meist ein eeeBook mit Atom-Prozessor und 
2GB RAM damit fertig werden. Allerdings nicht ohne Gegenwehr, in Form 
von ScriptSafe.

von Gerhard O. (gerhard_)


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A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Und ich dachte ein 3.5GB i7 mit X64 Betriebssystem und viel RAM sollte
>> damit fertig werden...
>
> Was klagst du dann? Hier muss meist ein eeeBook mit Atom-Prozessor und
> 2GB RAM damit fertig werden. Allerdings nicht ohne Gegenwehr, in Form
> von ScriptSafe.

Das tue ich doch auch. Scriptsafe? Funktioniert das Ähnlich wie 
Noscript?

P.S. Mir gerade angesehen - Scheint nützlich zu sein.

: Bearbeitet durch User
von google-fu (Gast)


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Gerhard, wenn Du Definitionen von Wörter per Google suchst, dann 
bestelle das gemäss Google Bedienungsanleitung so:
1
define:nexus

@mod: bitte diesen Beitrag an Gerhards Thread in offtopic anhängen, 
danke.

von Herr M. (herrmueller)


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Gerhard O. schrieb:
> wollte ich die ursprüngliche Bedeutung
> des Wortes nachsehen die mir bis jetzt unbekannt war. So, ich tippte
> Nexus ein

Gerhard O. schrieb:
> Erst nachdem ich
> eingab "Nexus meaning" bekam ich die gewünschten Links

Du willst die Bedeutung von Nexus wissen?
Warum tippst Du dann nicht - Nexus Bedeutung - ?

Woher soll denn Google wissen, dass Du das willst und nichts über die 
Nexus Geräte erfahren willst?

Was ist denn, wenn jemand nach den Geräten sucht - ist der dann 
enttäuscht, wenn er die Bedeutung erklärt bekommt?

Gerhard O. schrieb:
> muß man sehr sorgfältige und oft inferenzielle Suchwörter und
> Phrasen erdenken.

so schwierig war das jetzt für mich gar nicht und was - inferenzielle 
Suchwörter - sind, muss ich erst mal googeln

Wenn ich wissen will, wieviel PS ein VW Golf BJ 1990 hat, gebe ich auch 
nicht  - Auto - ein und bin dann entäuscht, dass es nicht an Platz 1 
steht.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Eigentlich traurig wie sehr Kommerzialisierung das Bild bestimmt
Wenn Google z.B. vor 2 Jahren auf der ersten Seite 5 Links zur Bedeutung 
des Wortes und 5 zu kommerziellen Angeboten hatte, und letztlich 99,5% 
der Suchenden auf die 5 kommerziellen Links geklickt haben, dann ist die 
Software gut programmiert,  wenn im Laufe der Zeit die für die 
allermeisten Suchenden uninteressanten Links weit nach hinten rutschen.

Ich sage da:
Der Trick am Suchen ist das Finden.

: Bearbeitet durch Moderator
von H. O. (oster)


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google-fu schrieb:
> bestelle das gemäss Google Bedienungsanleitung

Wo findet die sich denn?

google.de: --->  suchoperatoren google

https://support.google.com/websearch/answer/2466433?hl=de



 .... Falls Google zu dem Schluss kommt, dass die Suchanfrage nicht von 
den zusätzlichen Zeichen profitiert, werden Ihnen Ergebnisse für die 
Suchanfrage ohne die Zeichen vorgeschlagen ...

von Kaj G. (Firma: RUB) (bloody)


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von H. O. (oster)


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Kaj G. schrieb:
> How to search on Google
> https://support.google.com/websearch/answer/134479?hl=en

Das ist doch das gleich in englischer Sprache.


Die interessanten Dinge finde ich dort ebenfalls nicht,

– (and +), ~ synonyms, site: link: allintitle: intitle: allintext: 
intext:  allinanchor: inanchor: allinurl:  (Yahoo! operator 
–linkdomain:) inblogtitle: inposttitle:

und noch ein paar andere.

von Tassilo H. (tassilo_h)


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Naja, man sollte Google zugutehalten, daß es auch nicht leichter wird, 
automatisiert die relevanten Ergebnisse zu präsentieren, da eine ganze 
Heerschar von Suchmaschinenoptimierern die Zeit damit verbringt, 
irrelevante, uninteressante und Spam-Webseiten so zu "optimieren", daß 
sie von Google als relevant angesehen und oben in der Ergebnisliste 
präsentiert werden.

Gleichzeitig ist der durchschnittliche User kein Nerd mehr, der seine 
Suche gerne als Boole'schen Ausdruck mit AND and OR and NOT eingeben 
will, sondern Ottonormaluser, der den Suchtext per Spracherkennung auf 
dem Handy eingibt (was zugegebenermaßen für Alltagsdinge erstaunlich gut 
klappt).

von Gerhard O. (gerhard_)


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Vielen Dank für Eure gutgemeinten Ratschläge. Vielleicht kann ich doch 
mit etwas mehr Suchterme noch präzisere Resultate aus Google 
rauskitzeln. Wie gesagt ich bin immer überrascht inwieweit die 
Suchergebnisse vom kanadischen Google sich vom deutschen Google 
unterscheiden.

Grüße,
Gerhard

von Justin C. (towika)


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Und Du wärst noch überraschter, wenn Du die Vergleiche in China, 
Nordkorea und Russland wiederholst...

Natürlich sind die Ergebnisse lokalisiert. So wie die Interessen dort, 
seien es die der Nutzer oder die der Herrscher...

von Holm T. (Gast)


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Gerhard, immer wenn etwas "kostenlos" ist, dann bist Du selbst die Ware.

In so fern unterscheidet sich google nicht von anderen kommerziellen 
Unternehmen, finde Dich damit ab das Du ein Werbetarget bist.

Gruß,

Holm

von Johnny B. (johnnyb)


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Dass Google des Teufels ist, ist ja nichts neues...

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ja, so ist das. Naja, mit etwas Fingerspitzengefühl kann man durchaus 
manchmal gute Resultate erzielen. Man muss sich auch die beste 
Suchmaschine für den jeweiligen Fall herausholen. Für deutschsprachige 
Ergebnisse ist Google.de auf jedenfalls günstiger für mich als 
Google.ca.

Es soll jetzt keine Kritik an D sein: Was für mich vom Ausland etwas 
enttäuschend ist, dass ich bis jetzt noch  keinen kostenlosen Zugang auf 
nicht mehr gültige, historische DIN Normen im Fachbereich 
Elektrotechnik/Mechanik habe oder bis jetzt gefunden habe. Schade, dass 
man da nicht leicht herankommt. Ich finde diese alten Standards zum 
Studium sehr interessant. Es wäre toll, wenn sie in e-Form zugänglich 
wären. Aus der DDR gab es ja einiges im Architektur/Mechanikbereich als 
TGL STandards.

Mein Steckenpferd ist das Studium älterer technischer Literatur und 
Technik aus D von der WW2 Ära. (Siehe z.B. www.cdvandt.org, 
https://www.nonstopsystems.com/radio/hellschreiber.htm#top-of-page).

Man bekommt dort einen guten Eindruck wie viel Hi-Tech Ingenieurwissen 
damals schon vorhanden war. Was mir an dieser alten Technik so gefällt 
ist die Symbiose von hochwertiger Mechanik mit Elektronik. Die damaligen 
Militärgeräte und Elektronik waren in bestimmten Sparten Wunderwerke 
Deutschen Know-Hows. Auch wenn die damalige Zeit ein absoluter Horror 
für die Menschheit war; aus technischer Hinsicht ist es immer noch 
faszinierend sich damit zu beschäftigen. Dank dem Internet findet man 
oft doch noch richtige Schätze. Mir ist bewusst, es ist 2016, trotzdem 
finde ich es wichtig einen gewissen Überblick über die damalige Technik 
zu haben.

Gruesse,
Gerhard

von Simon L. (dfgh)


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Probier mal die Suchmaschine https://duckduckgo.com

Liefert den Wikipedia-Artikel zum Nexus an dritter Stelle, und
- was noch viel nützlicher ist -
zeigt über den Suchergebnissen vorgeschlagene Suchergebnisse aus 
verschiedenen Bereichen an (Grenzkontrollverfahren, Recht, 
Bioinformatik, Dateiformat, Standard ...)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Simon L. schrieb:
> Probier mal die Suchmaschine https://duckduckgo.com
>
> Liefert den Wikipedia-Artikel zum Nexus an dritter Stelle, und
> - was noch viel nützlicher ist -
> zeigt über den Suchergebnissen vorgeschlagene Suchergebnisse aus
> verschiedenen Bereichen an (Grenzkontrollverfahren, Recht,
> Bioinformatik, Dateiformat, Standard ...)

Vielen Dank,

hab's gerade ausprobiert. Die Resultate behagen mir besser. Das Indexing 
ist auf jeden Fall angenehmer.

Gruesse,
Gerhard

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