Helligkeitshalbgruppe ?

Gast #4817553
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Die Eigenschaften von LEDs streuen sehr stark. Daher werden die Bauteile 
nach der Produktion vermessen und sortiert. Man sortiert stets nach 
Helligkeit und Farbort (bzw dominanter Wellenlänge bei Monochromaten) 
und oft auch noch nach dem Spannungsabfall bei Nennstrom.

Diese Gruppen heissen auf Deutsch "Halbklassen" und auf Englisch "bins".

Der Begriff ist wohl historisch gewachsen. Früher gab es bei Siemens und 
Osram die Helligkeitsklassen Q, R, S, T. Daraus wurden dann die 
"Halb"klassen Q1, Q2, R1, etc.
Gast #4817660
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Danke soweit, verstehe aber nicht ganz.
Die "Halbgruppen" z.B. "Q" für Helligkeit und "1" für Farbe ergibt dann 
die Gruppe "Q1"?
Oder ist eine Halbgruppe (Halbklasse) nur eine weitere Unterteilung der 
"historischen" Klassen (höhere Auflösung)?
Gast #4817681
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Info schrieb:

> Oder ist eine Halbgruppe (Halbklasse) nur eine weitere Unterteilung der
> "historischen" Klassen (höhere Auflösung)?

Letzteres. Q1, Q2 ist die Unterteilung von ehemals Q. Das muss so um 
2000 eingeführt worden sein.

Die Farbklassen haben so Namen wie 6S, 7T, etc. Das sind Koordinaten im 
x'y'-Farbraum (diesem CIE Hufeisen-Diagramm). In den Datenblättern ist 
hinten ein Bild, da ist das dargestellt.

Komplett heisst so eine LED dann LCW H9GP-KY-6S-4. KY ist die 
Helligkeitsgruppe, 6S die Farbortgruppe und 4 die Flusspannungsgruppe.


BTW: die Genauigkeit der üblichen Flusspannungsselektionen erlaubt noch 
keine harte Parallelschaltung (ohne einzelne Vorwiderstände). Dafür 
braucht man noch feinere Abstufungen.

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