Wheatstone-Brücke

OP #4820547
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Guten Abend zusammen,

ich habe eine Frage zur Wheatstone-Brücke. Im Anhang seht ihr ein Bild 
von der dazugehörigen Aufgabe.

Die Wheatstone-Brücke besteht ja im Prinzip aus 4 Widerständen. Jeweils 
zwei Widerstände bilden einen Spannungsteiler, der dem anderen 
Spannungsteiler gegenüber liegt.

Ein Amperemeter verbindet die zwei Spannungsteiler in der Mitte. 
Parallel zu den Spannungsteilern wird noch eine Spannung U angelegt.

Soweit ich weiß ist das Prinzip, wenn man drei Widerständen kennt, dass 
man den vierten mittels "Abgleichverfahren" berechnen kann.


Folgendes wurde bei dem "Experiment gemacht":
Schaltung wurde aufgebaut und an dem Helipot R1,R2 und Stöpselrheostat 
R4 solane "herumgedreht" bzw. "herumgesteckt" bis am Amperemeter 0uA 
angezeigt wurden.


Zu meinen Fragen:
1. Warum darf über dem Amperemeter kein Strom fließen, sodass ich R3 
bestimmen kann?

2. Es gilt ja R1/R2=R3/R4. Warum gilt das nur, wenn über dem Amperemeter 
kein STrom fließt?

LG
Paul
Angehängte Dateien:
Gast #4820641
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Paul E. schrieb:
> Warum darf über dem Amperemeter kein Strom fließen,

Wenn Strom fließt, musst Du ihn messen und aufwendig Rechnen.

Wenn kein Strom fließt, musst Du nur genau das erkennen (= kein 
Ausschlag)

Blende den linken Teil (Spannungsquelle und 20k) einfach aus. Stell Dir 
vor die Gesamtspannung über (R3 und R4) ist 1V, die Spannung am 
Mittelpunkt entsprechend Ua=(1V*R3/(R3+R4))

An R1+R2 liegen die gleichen 1V an, die Spannung am Mittelpunkt 
(1V*R1/(R1+R2)) ist genau dann genauso groß wie Ua, wenn kein Strom 
fließt. Dann gilt also:

Ua=1V*R1/(R1+R2)=1V*R3/(R3+R4)

Wegkürzen und Ausklammern kannst Du sicher.

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