Hi. Ich stelle mich gerade sehr doof an und hoffe ihr könnt mir helfen. Mich interessiert die maximale Steilheit der Spannung an einem RC-Glied (Tiefpass) eenn ich einen Spannungssprung darauf gebe. Also Kondensator enladen der Einfachheit halber. Ich dachte mir, dass ich dazu die Ladekurve ableite und dann die Steigung bei t=0 ausrechne. Ladekurve: U(t)=Uo*(1-e^(-t/tau)), abgeleitet dU(t)/dt = Uo/tau*e^(-t/tau) Bei einem Sprung von 100V: Wenn ich jetzt mal RC mit 1k und 1nF habe, also tau=1e-6 und das in die Ableitung einsetze, dann ist die Steigung bei 0 Uo/tau=100V / 1e-6 = 100e6 ?? Ist meine Überlegung (und auch die Ableitung) so weit richtig? Der Stein des Anstosses ist die Aussage eines Kollegen, dass ein RC Glied als Eingangsschutz für große Transienten benutzt wird, weil damit der Spannungsanstieg so begrenzt werden kann, dass der Sprung nicht überall durchgeht. Da dachte ich mir ich rechne rum und stelle mir etwas konkretes vor. Kommt mir aber spanisch vor. Danke!
Bred vorm Kopf schrieb: > abgeleitet dU(t)/dt = Uo/tau*e^(-t/tau) Die Ableitung ist direkt beim Sprung am steilsten, d.h. die interessiert nur bei t=0. Damit ist die e-Funktion raus.
Bred vorm Kopf schrieb: > Kommt mir aber spanisch vor. Äh, bei t=0 lädst Du einen winzigen 1nF Kondensator mit (100V/1k) 0,1A Strom. Überlege Dir selbst mal den Spannungsanstieg eines 1nF Kondesators an einer 0,1 A Quelle...
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