Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Platinenlayout für VDC geeignet?


von Phil H. (rollingstone1989)


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Tach auch!

(Achtung, Noobfrage)

Ist die Leiterplatte im Bildanhang für 12V-Birnen (Gleichspannung) 
geeignet?

Original wird diese Platine via dem kleinen weißen Stecker links mit 
~30VAC versorgt.

Habe jetzt eine Versorgung von 9VDC angeschlossen. Es brennt allerdings 
immer nur eine der "paarweise verschalteten" LED. (die rechte mit dem 
roten Sockel) Die linke LED bleibt immer dunkel.

Sind hier nicht einfach immer jeweils zwei Verbraucher in Reihe 
geschaltet (und dann diese zwei Verbraucher mit den jeweils restlichen 
zwei Verbrauchern 4-fach parallel geschaltet)?
Was passt hier nicht? Ist die Spannung ganz einfach zu niedrig?

Danke im Voraus.

von ottonormaloser (Gast)


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Kommt mir so vor, als wenn Du nicht wüßtest was Du wissen willst.

von Phil H. (rollingstone1989)


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ottonormaloser schrieb:
> Kommt mir so vor, als wenn Du nicht wüßtest was Du wissen willst.

Meine Fragen sind mit Fragezeichen versehen.

von Phil H. (rollingstone1989)


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Update:
Habe jetzt mal alle 8 LEDs eingesetzt.

Mit 12V Versorgungsspannung leuchtet EIN Paar, d.h. die zweite von links 
und die zweite von rechts.

Mach mal jemand nen schlauen Spruch.

von Thomas F. (igel)


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Phil H. schrieb:
> Mit 12V Versorgungsspannung leuchtet EIN Paar, d.h. die zweite von links
> und die zweite von rechts.

Wenn bei 12V Gleichspannung ein Paar leuchtet dann sind die anderen 
(beide oder nur eine) falsch herum eingesetzt: Eine LED verhält sich 
elektrisch wie eine Diode, falsch herum fließt gar kein Strom, also auch 
nicht durch die andere LED.

von Phil H. (rollingstone1989)


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Thomas F. schrieb:
> Phil H. schrieb:
>> Mit 12V Versorgungsspannung leuchtet EIN Paar, d.h. die zweite von links
>> und die zweite von rechts.
>
> Wenn bei 12V Gleichspannung ein Paar leuchtet dann sind die anderen
> (beide oder nur eine) falsch herum eingesetzt: Eine LED verhält sich
> elektrisch wie eine Diode, falsch herum fließt gar kein Strom, also auch
> nicht durch die andere LED.

Danke!

Aber es ist doch auch so, dass mit diesem Platinendesign bei jeder LED 
nur noch eine Spannung von ~6VDC ankommen kann, oder? Schließlich sind 
jeweils 2 Verbraucher in Reihe geschaltet, wodurch sich die Spannung 
aufteilt? Liege ich da richtig?

Falls ja: Ich müsste das Design also so umbauen, dass alle 8 LEDs 
parallel versorgt werden?

von Thomas F. (igel)


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Phil H. schrieb:
> Aber es ist doch auch so, dass mit diesem Platinendesign bei jeder LED
> nur noch eine Spannung von ~6VDC ankommen kann, oder?

Ja: Es sind jeweils 2 LEDs hintereinander, also fällt an jeder LED 
(theoretisch) 6V ab. Wenn du irgendwelche fertigen 12V-LED benutzt dann 
leuchten die entweder nur sehr wenig oder du musst halt die 
Versorgungsspannung erhöhen. Evtl. kann man die LEDs ja auch 
modifizieren...

Falls das ein historisch wertvolles Gerät ist würde ich die Platine 
nicht ändern, lieber das Problem am Leuchtmittel lösen.

von Designer (Gast)


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Phil H. schrieb:
> Aber es ist doch auch so, dass mit diesem Platinendesign bei jeder LED
> nur noch eine Spannung von ~6VDC ankommen kann, oder?

Welches Platinendesign?

von mpunkt (Gast)


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Oben schreibst Du von "Birnen" (Glühbirnen?) unten von LEDs. Was 
verwendest Du tatsächlich? LEDs brauchen idR (wenn mit Konstantspannung 
versorgt) Vorwiderstände, deren Größe von der Versorgungsspannung und 
den LEDs abhängt. Sind hier irgendwo Vorwiderstände verbaut? Vielleicht 
in den Fassungen? Wenn nicht ist es nicht ganz unwahrscheinlich dass Du 
die LEDs mit 12 V zerschießt. Das Layout verstehe ich so, dass nicht die 
hell kupferfarbenen Bereiche leiten, sondern die dunkleren. Ist das 
richtig? Dann wäre es in der Tat so, dass immer zwei Leuchtmittel (um es 
mal neutral zu sagen) in Reihe liegen und alle Zweierketten parallel 
zueinander. Wenn Du passende Vorwiderstände verwendest und außerdem die 
Polarität beachtest (s.o.) könnte man mMn mit dieser Platine acht LEDs 
an 12 V betreiben. Im Allgemeinen ist es auch immer recht nützlich ein 
bißchen Kontext zu geben, sprich: was ist das überhaupt und was soll das 
Ganze ... :-)

von Phil H. (rollingstone1989)


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Thomas F. schrieb:
> Phil H. schrieb:
>> Aber es ist doch auch so, dass mit diesem Platinendesign bei jeder LED
>> nur noch eine Spannung von ~6VDC ankommen kann, oder?
>
> Ja: Es sind jeweils 2 LEDs hintereinander, also fällt an jeder LED
> (theoretisch) 6V ab. Wenn du irgendwelche fertigen 12V-LED benutzt dann
> leuchten die entweder nur sehr wenig oder du musst halt die
> Versorgungsspannung erhöhen. Evtl. kann man die LEDs ja auch
> modifizieren...
>
> Falls das ein historisch wertvolles Gerät ist würde ich die Platine
> nicht ändern, lieber das Problem am Leuchtmittel lösen.

Danke!

Ja, so sie denn funktionieren leuchten sie eher schwach.
Ja, historisches Gerät. Kommt schon hin. Wäre schön wenn man das Design 
behalten könnte.

Das Netzteil bringt neben den 9VDC und 12VDC auch noch eine Spannung von 
28VDC. Das wären ja um die 14VDC pro LED. Ist das einen Versuch wert 
oder brät mir das irgendwas durch?

Wie ist das eigentlich mit den Ampere? Laut Datenblatt haben/vertragen 
(?) die LEDs 0,2A.
Das Netzteil mit den 28VDC hat eine 5A-Sicherung.
Passt das?

von Phil H. (rollingstone1989)


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mpunkt schrieb:
> Oben schreibst Du von "Birnen" (Glühbirnen?) unten von LEDs. Was
> verwendest Du tatsächlich? LEDs brauchen idR (wenn mit Konstantspannung
> versorgt) Vorwiderstände, deren Größe von der Versorgungsspannung und
> den LEDs abhängt. Sind hier irgendwo Vorwiderstände verbaut? Vielleicht
> in den Fassungen? Wenn nicht ist es nicht ganz unwahrscheinlich dass Du
> die LEDs mit 12 V zerschießt. Das Layout verstehe ich so, dass nicht die
> hell kupferfarbenen Bereiche leiten, sondern die dunkleren. Ist das
> richtig? Dann wäre es in der Tat so, dass immer zwei Leuchtmittel (um es
> mal neutral zu sagen) in Reihe liegen und alle Zweierketten parallel
> zueinander. Wenn Du passende Vorwiderstände verwendest und außerdem die
> Polarität beachtest (s.o.) könnte man mMn mit dieser Platine acht LEDs
> an 12 V betreiben. Im Allgemeinen ist es auch immer recht nützlich ein
> bißchen Kontext zu geben, sprich: was ist das überhaupt und was soll das
> Ganze ... :-)

Danke.
Ja, die dunklen Stellen sind die Leiterbahnen!

Das ist eine Leuchteinheit einer uralten US-Jukebox/-Musikbox von 1989. 
Original sind 5mm-Steckbirnen verbaut und die originale Spannung sind 
30VAC. Ich konnte allerdings keine Steckbirnen mit diesen Dimensionen 
und für 30VAC mehr finden. Die sind schweineteuer.

Es gibt keine Vorwiderstände.

Es sind LEDs dieser Bauart:
http://www.ebay.de/itm/10-x-12V-Blau-T5-B8-3D-5050-1SMD-LED-Cockpit-Tacho-Instrumenten-Beleuchtung-/271930424968?hash=item3f5050fe88:g:dt8AAOSwZtJW-6LO

von NeOn (Gast)


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Ok das ist jetzt echt eine Noobfrage :D Schau dir mal an was eine LED 
überhaupt ist. Danach machst du dich schlau was eine 
Konstantspannungsquelle ist und dann schaust du wie man einen 
Vorwiderstand berechnet.

Spoiler alarm:
ich gehe mal von einer weißen LED aus. Diese braucht eine 
versorgungsspannung von ca 3VDC der rest muss über einen Vorwiderstand 
verbraten werden. Ausgehend von einem 20mA Strom was übrigens 0,02A sind 
wäre ein Vorwiderstand für beide LEDs von 1100Ohm notwendig.

Viel Glück

von Phil H. (rollingstone1989)


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NeOn schrieb:
> Ok das ist jetzt echt eine Noobfrage :D Schau dir mal an was eine
> LED
> überhaupt ist. Danach machst du dich schlau was eine
> Konstantspannungsquelle ist und dann schaust du wie man einen
> Vorwiderstand berechnet.
>
> Spoiler alarm:
> ich gehe mal von einer weißen LED aus. Diese braucht eine
> versorgungsspannung von ca 3VDC der rest muss über einen Vorwiderstand
> verbraten werden. Ausgehend von einem 20mA Strom was übrigens 0,02A sind
> wäre ein Vorwiderstand für beide LEDs von 1100Ohm notwendig.
>
> Viel Glück

Ich habe grüne, gelbe, blaue und rote LEDs.

Alle von diesem Typ:
http://www.ebay.de/itm/10-x-12V-Blau-T5-B8-3D-5050-1SMD-LED-Cockpit-Tacho-Instrumenten-Beleuchtung-/271930424968?hash=item3f5050fe88:g:dt8AAOSwZtJW-6LO

von NeOn (Gast)


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OK 2ten Post zu spät gesehen. Es sind doch 0,2A. Wenn du schräg in das 
gehäuse schaust hinter der LED das hellbraune Runde mit den schönen 
bunten Farben -> Das ist ein Widerstand

von Thomas F. (igel)


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Phil H. schrieb:
> Es sind LEDs dieser Bauart:
> Ebay-Artikel Nr. 271930424968

Also für Kfz-Instrumentenbeleuchtung. Die sollten uach mit 14V, also 28V 
Versorgung klar kommen. Einfach ausprobieren.

von mpunkt (Gast)


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Phil H. schrieb:
> Es gibt keine Vorwiderstände.

Auf der Platine nicht, dann müssen aber in den LEDs welche sein, sonst 
funktioniert das nicht

Phil H. schrieb:
> Es sind LEDs dieser Bauart:
> Ebay-Artikel Nr. 271930424968

Da die LEDs als "12 V LEDs" beworben werden dürften die Vorwiderstände 
hier in der Tat in der Fassung verbaut sein, vom Prinzip geht das schon. 
Aber wie Du selbst richtig erkannt hast, teilt sich der 
Versorgungspannung auf jeweils zwei LEDs auf und sie leuchten dann 
vermutlich nur noch dunkel. Wenn einzelne LEDs garnicht gehen, könntest 
Du auch noch mal einen Blick auf die Kontaktierung zwiscehn LED und 
Platine gucken, die kommt mir auch nicht unbedingt optimal vor ...

von MaWin (Gast)


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Phil H. schrieb:
> Es sind LEDs dieser Bauart:

Also für 12V und du hast immer 2 in Reihe also brauchst du 24VDC an 
deinem Stecker.
28VDC geht auch.

von Phil H. (rollingstone1989)


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Jo, sehr geil. Funktioniert mit dem 28VDC-Anschluss, siehe Bild!
Bisher ist auch noch nichts durchgeraucht. Hoffentlich bleibt das so.

Habe mal nachgemessen: An jeder LED kommen zwischen 13,9V und 14V an.
Edit: Bei einer grünen LED fallen etwas 14,5V ab, bei einer gelben sogar 
15V. Die Gelbe scheint mir auch am wenigsten Helligkeit abzugeben.

Wie ist das mit den Ampere? Ziehen sich die LEDs nur soviel Ampere, wie 
nötig? (0,2A?) Das sieben Meter große Uralt-Netzteil liefert doch sicher 
mehr als notwendig...?

von ottonormaloser (Gast)


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Phil H. schrieb:
> Meine Fragen sind mit Fragezeichen versehen.

Du wolltest also wissen daß eine LED einen Vorwiderstand zur 
Strombegrenzung braucht

von ottonormaloser (Gast)


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Und daß es LEDs auch mit eingebautem Vorwiderstand gibt.

von ottonormaloser (Gast)


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ottonormaloser schrieb:
> Kommt mir so vor, als wenn Du nicht wüßtest was Du wissen willst.

Darauf deutet auch schon das Foto hin.

von ottonormaloser (Gast)


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Auf dem Foto ist ganz klar zu erkennen daß Du nicht weißt was wir 
wissen.
Wir wissen nicht was Du mit irgendwelchen Birnen, LEDs und der Platine 
gemacht hast.
Wir wissen nur welche Fragen sich daraus für Dich ergeben haben.

von ottonormaloser (Gast)


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Darf ich Dich mal was fragen?

von ottonormaloser (Gast)


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Findest Du das lustig?
Ich mußte jedenfalls laut lachen.

von Phil H. (rollingstone1989)


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Haha. Was ging denn hier noch ab?
Muss man sich um Dich sorgen, ottonormaloser? Oder hattest Du nur zu 
lange an der Fanta genippt und konntest nicht pennen? Ist ja sagenhaft, 
was Du für eine verquerte Scheisse zusammenschreibst.
Bitte zukünftig mehr davon!

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