Feinsicherung 10mA wo kaufen?

OP #4823994
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Moin,

im Plattenspieler meiner Eltern (SP3001 aus der Tätärä) hat es die 10mA 
Feinsicherung für den Tonarmlift gerissen. Die Üblichen Verdächtigen 
bieten als kleinsten Wert nur 35mA. Kennt noch jemand eine Quelle für 
kleine Stückzahlen? (max. 10 Stück könnte ich mir vorstellen)
Gast #4824009
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Etstens bezweifle ich dass da einr 10mA Sicherung drin ist.

Dann gibts die durchaus
http://tout-electrique.com/mesure-portable/574822-fusible-rapide-10ma-5x20-380v.html
aber frage nicht wie viele du für den Preis bekommst.
Ich würde eine Glühlampe nehmen, die trennt bei Überstrom auch
https://www.conrad.de/de/gluehlaempchen-mit-anschlusskabel-15-v-002-w-klar-beli-beco-inhalt-1-st-1437444.html
https://www.conrad.de/de/gluehlaempchen-mit-anschlusskabel-15-v-002-w-klar-beli-beco-inhalt-1-st-1437444.html
OP #4824208
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Sebastian S. schrieb:
> Solltest Du aber genauer werden, so kann Dir der Eine (oder der Andere)
> vielleicht helfen.

<seufz>

Im Kontext "DDR-Gerät" hatte ich angenommen, daß jedem klar ist, daß 
"Feinsicherung" 20x5 bedeutet. Und ja, der Nennwert ist 10mA und flink.

Die Sicherung soll den Hitzdraht des Tonarmlifts schützen, wenn z.B. der 
Tonarm arretiert ist und der wedelnde Hundeschwanz den Plattenspieler 
startet :)
OP #4824314
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Moin,

vorab eine Entschuldigung: ich habe euch ganz umsonst aufgescheucht. 
Nachdem ich jetzt das Servicemanual des Plattenspielers besorgt habe und 
da in der Tat keine 10mA Feinsicherung gefunden habe, hat mein Vater das 
Gerät noch mal geöffnet und hatte sich deutlich falsch erinnert. Es ist 
die 500mA Sicherung nach dem Gleichrichter auf Niederspannungsseite. Und 
die ist nun doch problemlos zu besorgen.

Allerdings ist der Riemen hin (es lagen 4 Einzelteile lose im Gerät) und 
das Lager des Motors ist auch sehr schwergängig. Gut möglich, daß allein 
das feste Lager die Sicherung hat kommen lassen. Ob der Plattenspieler 
jemals wieder tut, ist fraglich. Zumindest mit Weihnachtsplatten sieht 
es düster aus.

Der Tonarm wird bei diesem Plattenspieler übrigens komplett mechanisch 
mit Energie aus dem Antriebstrakt bewegt und angehoben/abgesenkt.
OP #4824984
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Jürgen B. schrieb:
> Vielleicht wurde bei Deinem Motor das gleiche Schmierfett verwendet.

Kein Schmierfett. Präzisionsmotoren (Band/Kassettengeräte, Platten- 
spieler etc.) verwenden traditionell Lager aus Sinterbronze. Die werden 
bei der Produktion in Öl eingelegt und saugen sich richtig voll. Die 
Kapillarwirkung sorgt dann dafür, daß immer Öl aus dem Reservoir in den 
Spalt zwischen Welle und Lagerbuchse gezogen wird. Es sei denn das Öl 
ist mal alle oder der Motor steht sehr lage still.

Gut, den Plattenspieler habe ich meinen Eltern vor 26 Jahren abgetreten, 
nachdem ich mir von den letzten Mark der DDR einen HK-PA 1203 gekauft 
hatte. Das einzige Teil was da mal gewechselt worden ist, ist die 
Abtastnadel. Sogar der Riemen war noch original.

Mal sehen ob dem Motor mit etwas Ballistol wieder auf die Beine geholfen 
werden kann. Nach dem Wechsel der Sicherung hat er sich zumindest (wenn 
auch etwas widerwillig) schon mal gedreht.
Gast #4826063
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Teo D. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> "Für die Schmierung Metall-Metall ist Silikonöl denkbar schlecht
>> geeignet."
>
> Ohje...
> https://de.wikipedia.org/wiki/Ballistol#Zusammensetzung

Irgendwie verstehe ich das nicht.
MM hat gesagt, daß er Silikonöl verwendet hat. Daraufhin sagte MaWin, 
daß Silikonöl schlecht geeignet ist.

Und jetzt kommst du mit der Zusammensetzung von Ballistol?

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