Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wie Anschluss kennzeichnen, wo Polung egal ist?


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von Frager (Gast)


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Die Steckerbelegung eines Steckers sollte an Geraeten und auf Platinen 
beschriftet sein.
Was schreibt man aber, wenn ein Anschluss keine bestimmte Polung hat? 
"Polung egal" klingt so umgangssprachlich und ist sehr lang.
Was schreibt ihr?

von Christian M. (Gast)


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X1, X2 z.B. oder 1 und 2. Ich würde es auf jeden Fall "polen", auch 
wenn's nicht drauf an kommt!

Gruss Chregu

Edit: Fast immer gibt es auch eine logische Polung, oder eine 
Sinnvollere!

von U. M. (oeletronika)


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Hallo,
> Frager schrieb:
> Die Steckerbelegung eines Steckers sollte an Geraeten und auf Platinen
> beschriftet sein.
> Was schreibt man aber, wenn ein Anschluss keine bestimmte Polung hat?
> "Polung egal" klingt so umgangssprachlich und ist sehr lang.
Das kommt auf den konkreten Fall an.

Wenn Polung wirklich egal wäre, dann könnte man "AC" dran schreiben bzw. 
das Symbol für Wechselstrom.
Das würde dann aber auch Leute verwirren, die ein DC-NT benutzen wollen, 
wie es heutzutage fast durchgängig als Schaltnetztweil üblich ist.

Also wäre "AC/DC" auch eine Möglichkeit.
Außerdem kann es sein, dass zwar die Polug egal ist, aber es trotzdem DC 
sein muß.
Wenn aber eher auf DC orientiert wird, dann gibt man eine Polung vor, 
die in Praxis üblich und am weitesten verbreitet ist ist, also z.B. bei 
Hohlsteckern der Pluspol innen.
Wenn es dann jemand versehendlich "verpolt" benutzt ist es auch egal, 
und fällt gar nicht weiter auf.

Also ist eine eindeutige Festlegung aus Anwendersicht immer am besten, 
vor allem wenn diese noch sehr Fehlertolerant ist.
Gruß Öletronika

von Dietrich L. (dietrichl)


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U. M. schrieb:
> Also ist eine eindeutige Festlegung aus Anwendersicht immer am besten,
> vor allem wenn diese noch sehr Fehlertolerant ist.

Nicht immer.
Wenn man z.B. bei "eindeutiger Festlegung" ein Netzgerät mit richtigem 
Stecker aber falscher Polung hat, muss man den Stecker umbauen, obwohl 
es eigentlich unnötig wäre.

von David .. (volatile)


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Dietrich L. schrieb:
> U. M. schrieb:
>> Also ist eine eindeutige Festlegung aus Anwendersicht immer am besten,
>> vor allem wenn diese noch sehr Fehlertolerant ist.
>
> Nicht immer.
> Wenn man z.B. bei "eindeutiger Festlegung" ein Netzgerät mit richtigem
> Stecker aber falscher Polung hat, muss man den Stecker umbauen, obwohl
> es eigentlich unnötig wäre.

Genau. Nehmen wir zB das Beispiel Hohlstecker, da kann man sich ja nicht 
auf die Polung verlassen, ein 'unverpolbares' Geraet macht also Sinn. Es 
soll aber trotzdem DC sein.
Wie kennzeichnen?

von Dietrich L. (dietrichl)


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David .. schrieb:
> Wie kennzeichnen?

Da fällt mir auch nichts einfaches und trotzdem eindeutiges ein.
Vielleicht:
1
DC +/-
2
DC -/+
Aber so richtig eindeutig finde ich das auch nicht...

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wenn der Eingang nicht eindeutig beschriftet ist, hätte ich Angst, dort 
ein Netzteil anzuschließen.

von mörtel (Gast)


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Frager schrieb:
> "Polung egal" klingt so umgangssprachlich und ist sehr lang.
> Was schreibt ihr?

"Verpolsicher"? ist auch lang aber nicht ganz so umgangssprachlich.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Na ob das den Polen egal ist? :-)

von U. M. (oeletronika)


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Hallo,
> Dietrich L. schrieb:
> Nicht immer.
> Wenn man z.B. bei "eindeutiger Festlegung" ein Netzgerät mit richtigem
> Stecker aber falscher Polung hat, muss man den Stecker umbauen, obwohl
> es eigentlich unnötig wäre.
Einmal geht es um die Kennzeichnung dedes Anschlusses am Gerät.
Da muß man sich auf irgend was festlegen. Man kann da ja keine Romane 
schreiben.

In der BA kann man es ja ausführlicher spezifizieren, so dass auch dem 
Nutzer mit dem vermeintlich "falschen" NT ein Licht aufgeht.
Gruß Öletronika

von oszi40 (Gast)


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Christian M. schrieb:
> X1, X2 z.B.

Eine gute Beschriftung verhindert Irrtümer und erleichtert die Doku.
Selbst wenn X1 und X2 verpolt werden dürfen, könnte X1 z.B. verbogen 
oder abgebrannt sein. Daher ist durchnummerieren eine gute Lösung.

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