Netzteil Problem aus Buffalo NAS

OP #4829199
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Hallo

erster Text weg :-( zweite Versuch ...

Habe das Problem, das mein NAS nach Jahren im Dauerbetrieb nur noch die 
Error LED leuchtet und piept. Platte fährt nicht hoch. Hatte erst auf HD 
defekt getippt. Habe dann aber diese via USB Adapter und externem 
Netzteil angeschlossen und alles ist gut.
Habe dann die Spannungen am Netzteil gemessen und eigentlich auch für 
gut befunden, ca. 5V und 11,5V. Problem bleibt aber.
Habe dann ein baugleiches Netzteil aus einer zweiten NAS genommen und 
das Netzteil hat in etwa die gleichen Spannungen ca. 5V und 11,5V. Damit 
läuft die NAS dann aber wieder.
Soweit so gut.
Das defekte Netzteil? Bei Last Spannungseinbruch oder warum geht die NAS 
in den Error Betrieb? Würde ich aber gerne reparieren um die zweite NAS 
auch wieder in Betrieb nehmen zu können. Ideen woran das liegt?
Habe keine Erfahrung mit Netzteilen und Respekt vor den 230V DC. Wer 
kann mir helfen?

Grüße homa
Angehängte Dateien:
Gast #4829272
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Chris D. schrieb:
> Ich tippe jetzt mal spontan darauf dass das NAS-Mainboard einen Fehler
> hat.

Dann wäre das nicht so gelaufen:

Matthias H. schrieb:
> Habe dann ein baugleiches Netzteil aus einer zweiten NAS genommen und
> das Netzteil hat in etwa die gleichen Spannungen ca. 5V und 11,5V. Damit
> läuft die NAS dann aber wieder.

Bei:

Matthias H. schrieb:
> nach Jahren im Dauerbetrieb

wird der Ripple auf den Spannungen zu hoch sein was zu den Störungen
führt - Elko-Kur.
OP #4830190
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Vielen Dank für die Antworten.
Elko-Kur heißt alle neu, auch den dicken großen wo der Buffalo Aufkleber 
drauf ist? Zähle dann 6 Stück. Würde ich mal tauschen. Was mir ein 
bisschen sorge macht ist die weiße Klebmasse zwischen den Bauteilen 
(sieht man oben rechts im Bild). Leider auch zwischen den zwei kleinen 
Elkos links ...
alles ziemlich eng in zwischen dem Blech verbaut.
Kann der Ripple auf den Spannungen von dem NAS erkannt werden? Oder 
warum signalisiert dieses einen Error? Kann man den mit einem Oszi 
erkennen?
Werde das mal am WE angehen.
(Firma: matzetronics) #4830230
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Matthias H. schrieb:
> auch den dicken großen wo der Buffalo Aufkleber
> drauf ist?

Den nicht unbedingt.

> Leider auch zwischen den zwei kleinen
> Elkos links ...

Sollte man mit dem Bastelmesser entfernen können - natürlich vorsichtig.

Matthias H. schrieb:
> Kann der Ripple auf den Spannungen von dem NAS erkannt werden? Oder
> warum signalisiert dieses einen Error?

Die Spannung ist dann nicht mehr gleichmässig (alos echte 
'Gleichspannung'), sondern überlagert mit der Schaltfrequenz des 
Netzteils. Beim Neubestücken solltest du also auch drauf achten, das das 
ESR der Elkos niedrig ist, also besser für hohe Frequenzen geeignet ist.
Der Ripple kann sich so auswirken, das der Kontrollprozessor des NAS 
irritiert auf falsche Signale reagiert oder generell zu wenig Spannung 
da ist. Mit einem Multimeter kann man das schlecht messen, ein 
Oszilloskop gibt da mehr Aufschluss.
Gast #4830248
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Matthias H. schrieb:
> auch den dicken großen wo der Buffalo Aufkleber
> drauf ist?

Nur bei Abweichung der Kapazität unterhalb von ca. 85% zum aufgedrucktem 
Wert (der sich dabei erhöhende Innenwiderstand bringt Probleme).

Matthias H. schrieb:
> Was mir ein
> bisschen sorge macht ist die weiße Klebmasse zwischen den Bauteilen

Ein kleiner Schraubendreher ist hilfreich zum wegbröseln und ruhig viel 
Gefühl dabei zeigen.  :)

Matthias H. schrieb:
> Kann der Ripple auf den Spannungen von dem NAS erkannt werden?

Eher die Unterspannung in den Tälern des Ripples. Das NT ist auch 
weniger stromergiebig was wiederum zu noch mehr Unterspannung führt.

Matthias H. schrieb:
> Kann man den mit einem Oszi
> erkennen?

Ja, wobei ich das mit statischer Last messen würde statt NAS + HDD dran.
Je 1,5 A vom NT ist von Haus aus schon nicht sehr reichlich und man 
sollte die noch funktionierenden Teile nicht weiter stressen als nötig.

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