Hallo, für kleine Spielerein habe ich bisher gern div. Arduinos benutzt, aber meistens hatte ich Probleme mit dem USB-Anschluß (bei Linux und bei Win7). Da ich das leid bin, würde ich gern den Raspberry Pi 3 ff. benutzen. Aber ich möchte nicht vom Regen in die Traufe kommen, deshalb wollte ich mich bei den Experten vorher mal erkundigen, ob das bei dem Raspberry genau so unerfreulich ist? Oder habt ihr ausnahmslos positive Erfahrungen mit dem USB-Anschluß? Vielen Dank schon mal Alexander
ich hatte bisher keine Probleme mit den USB-Ports am Raspberry 2 / 3. Vielleicht hatte ich ja Glück?
Wobei kleine AVR als USB-Device an einen PC angeschlossen werden, aber RasPi&Co eher als Host agieren. Das ist mMn nicht vergleichbar. qrtdjvbhjl
Hast du verstanden, dass es sich um zwei völlig unterschiedliche Konzepte handelt? Welche Probleme hast du denn mit dem Arduino?
Was versteht due als positive Erfahrungen. Und welche Art von USB-Anschluss ist gemeint? Raspi schliesst man üblicherweise per Netz (Kabel oder WLan) mit anderen Rechnern zusammen. An USB hängt da Maus, Tastatur oder eben ein Arduino. Alles das geht. Was nicht geht, ist die Raspi-Stromversorgung über USB (vom PC) zu betreiben. Das sollte doch ein eigenes Netzteil sein.
Alexander S. schrieb: > für kleine Spielerein habe ich bisher gern div. Arduinos benutzt, aber > meistens hatte ich Probleme mit dem USB-Anschluß (bei Linux und bei > Win7). Was für Probleme hattest Du denn?
Mit den richtigen Treibern sollten Arduinos keine Probleme machen. Willst du von Arduino auf Raspberry Pi wechseln oder willst du einen Arduino an einen Raspberry Pi anschließen?
Sheeva P. schrieb: > Was für Probleme hattest Du denn? Mal steht explizit da: USB wird nicht erkannt, manchmal muß ich im Windows-Gerätetreber erst alle seriell-port (com xy) deaktivieren und dann den Arduino anstecken, in der Hoffnung, daß dann bei den Anschlüssen der Leonardo auftaucht ( was manchmal auch nicht geschieht). Und dann habe ich schon sehr oft Treiber neu installiert (immer am gleichen Rechner) Der USB-Anschluß dauert länger als das eigentlich gewollte Auslesen der Daten. A propos Raspberry: stimmt, ist mir wieder eingefallen von meiner Installation vom Fernsehgerät, der hängt ja über das Netz an der Außenwelt, USB ist hier (z.Zt.) nur für Maus und Tastatur. VG
Alexander S. schrieb: > Sheeva P. schrieb: > >> Was für Probleme hattest Du denn? > > Mal steht explizit da: USB wird nicht erkannt, manchmal muß ich im > Windows-Gerätetreber erst alle seriell-port (com xy) deaktivieren und > dann den Arduino anstecken, in der Hoffnung, daß dann bei den > Anschlüssen der Leonardo auftaucht ( was manchmal auch nicht geschieht). > Und dann habe ich schon sehr oft Treiber neu installiert (immer am > gleichen Rechner) Das hört sich eher nach Windows-Problemen an, aber damit kenne ich mich nicht so gut aus. Du hast aber oben geschrieben, daß Du auch Probleme unter Linux gehabt hast -- darf ich fragen, welche? > A propos Raspberry: stimmt, ist mir wieder eingefallen von meiner > Installation vom Fernsehgerät, der hängt ja über das Netz an der > Außenwelt, USB ist hier (z.Zt.) nur für Maus und Tastatur. Dann probier' ihn halt aus. ;-) Der RasPi kann manchmal ein bisschen zickig sein bei der Versorgung von stromhungrigen USB-Geräten, mit hochwertigen Kabeln und Geräten, die nicht allzuviel Strom benötigen, hatte ich aber weder auf meinen Linux-Rechnern noch auf dem RasPi je Probleme.
PittyJ schrieb: > Was nicht geht, ist die Raspi-Stromversorgung über USB (vom PC) zu > betreiben. Das sollte doch ein eigenes Netzteil sein. warum soll das nicht gehen? jedenfalls mein mediaPI B wurde 3 Jahre von einem aktiven HUB gespeist (über USB) aber da hatte ich schon Tuning durchgeführt den RG2 rausgeworfen und einen KIS 3r33 eingebaut, damit brauchte er nur rund 0,5A. OK bei dem PI 2/3 geht das wohl nicht mehr.
Joachim B. schrieb: > PittyJ schrieb: >> Was nicht geht, ist die Raspi-Stromversorgung über USB (vom PC) zu >> betreiben. Das sollte doch ein eigenes Netzteil sein. > > warum soll das nicht gehen? > > jedenfalls mein mediaPI B wurde 3 Jahre von einem aktiven HUB gespeist > (über USB) aber da hatte ich schon Tuning durchgeführt den RG2 > rausgeworfen und einen KIS 3r33 eingebaut, damit brauchte er nur rund > 0,5A. > > OK bei dem PI 2/3 geht das wohl nicht mehr. Der TO schriebt von einem Raspi 3 ff. Ich habe einen 2er. Der lief auch am USB-Anschluss. Als ich dann aber noch kurzzeitig Maus und Tastatur anschloss, machte er die Grätsche. Er zeigt das ja auch wunderbar durch Farbkästen im Display an.
Sheeva P. schrieb: > > Das hört sich eher nach Windows-Problemen an, aber damit kenne ich mich > nicht so gut aus. Du hast aber oben geschrieben, daß Du auch Probleme > unter Linux gehabt hast -- darf ich fragen, welche? > Im Menue der Arduino-IDE neuesten Datums wurde der Anschluß zwar benannt (ttyS0), aber als ich dann etwas hochladen wollte, bekam ich eine Fehlermeldung, daß der Anschluß nicht erreichbar sei. Weil es spät am Abend war, habe ich es so belassen und mich nicht weiter darum bemüht. VG Alexander
Ich hatte mit Ubuntu Linux und Windows noch nie Probleme beim Anschluss von USB-UART Geräten. Nach dem Upgrade von Windows 7 - 10 hatte ich das Problem, dass Windows den unsignierten libusb nicht installieren wollte. Aber das ist so gewollt und ohne zusätzliche Software lösbar. Also eigentlich doch kein Problem. Windows 10 installiert den Treiber für die allermeisten USB-UART Geräte vollautomatisch, falls eine Internet-Anbindung besteht. Ubuntu bringt alle Treiber bereits standardmäßig mit. Vielleicht solltest du mal dein Windows neu installieren?
Alexander S. schrieb: > Sheeva P. schrieb: >> Das hört sich eher nach Windows-Problemen an, aber damit kenne ich mich >> nicht so gut aus. Du hast aber oben geschrieben, daß Du auch Probleme >> unter Linux gehabt hast -- darf ich fragen, welche? > > Im Menue der Arduino-IDE neuesten Datums wurde der Anschluß zwar > benannt (ttyS0), aber als ich dann etwas hochladen wollte, bekam ich > eine Fehlermeldung, daß der Anschluß nicht erreichbar sei. Moderne Mainboards haben häufig immer noch eine serielle Schnittstelle, auch wenn sie heute oft nicht mehr aus dem Gehäuse herausgeführt wird. Dadurch erkennt das Betriebssystem beim Booten eine serielle Schnittstelle und legt dafür die Device-Datei /dev/ttyS0 an, die aber -- wie gesagt -- eine echte serielle Schnittstelle ist -- und die zeigt die Arduino-IDE dann eben an, auch wenn gar kein Gerät daran hängt. Dein USB-Gerät findest Du natürlich nicht an /dev/ttyS0, sondern vermutlich eher an /dev/ttyUSB*.
Alexander S. schrieb: > wurde der Anschluß zwar > benannt (ttyS0), aber als ich dann etwas hochladen wollte, bekam ich > eine Fehlermeldung, ja ist logisch, dein tty kommt von der Pinleiste, das ist der Weg -> Sheeva P. schrieb: > Dein USB-Gerät findest Du natürlich nicht an /dev/ttyS0, sondern > vermutlich eher an /dev/ttyUSB*. https://www.fir3net.com/UNIX/Linux/how-do-i-connect-to-a-serial-device-using-a-usb-to-serial-convertor-in-linux.html
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