Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Gibt es USB-Probleme am Raspberry?


von Alexander S. (knut740)


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Hallo,

für kleine Spielerein habe ich bisher gern div. Arduinos benutzt, aber 
meistens hatte ich Probleme mit dem USB-Anschluß (bei Linux und bei 
Win7).
Da ich das leid bin, würde ich gern den Raspberry Pi 3 ff. benutzen.

Aber ich möchte nicht vom Regen in die Traufe kommen, deshalb wollte ich 
mich bei den Experten vorher mal erkundigen, ob das bei dem Raspberry 
genau so unerfreulich ist?

Oder habt ihr ausnahmslos positive Erfahrungen mit dem USB-Anschluß?

Vielen Dank schon mal
Alexander

von Chris D. (m8nix)


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ich hatte bisher keine Probleme mit den USB-Ports am Raspberry 2 / 3.
Vielleicht hatte ich ja Glück?

von qrtdjvbhjl (Gast)


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Wobei kleine AVR als USB-Device an einen PC angeschlossen werden, aber 
RasPi&Co eher als Host agieren.
Das ist mMn nicht vergleichbar.

qrtdjvbhjl

von mal (Gast)


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Hast du verstanden, dass es sich um zwei völlig unterschiedliche 
Konzepte handelt? Welche Probleme hast du denn mit dem Arduino?

von PittyJ (Gast)


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Was versteht due als positive Erfahrungen. Und welche Art von 
USB-Anschluss ist gemeint?

Raspi schliesst man üblicherweise per Netz (Kabel oder WLan) mit anderen 
Rechnern zusammen. An USB hängt da Maus, Tastatur oder eben ein Arduino. 
Alles das geht.


Was nicht geht, ist die Raspi-Stromversorgung über USB (vom PC) zu 
betreiben. Das sollte doch ein eigenes Netzteil sein.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Alexander S. schrieb:
> für kleine Spielerein habe ich bisher gern div. Arduinos benutzt, aber
> meistens hatte ich Probleme mit dem USB-Anschluß (bei Linux und bei
> Win7).

Was für Probleme hattest Du denn?

von Baendiger (Gast)


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Mit den richtigen Treibern sollten Arduinos keine Probleme machen. 
Willst du von Arduino auf Raspberry Pi wechseln oder willst du einen 
Arduino an einen Raspberry Pi anschließen?

von Alexander S. (knut740)


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Sheeva P. schrieb:

> Was für Probleme hattest Du denn?

Mal steht explizit da: USB wird nicht erkannt, manchmal muß ich im 
Windows-Gerätetreber erst alle seriell-port (com xy) deaktivieren und 
dann den Arduino anstecken, in der Hoffnung, daß dann bei den 
Anschlüssen der Leonardo auftaucht ( was manchmal auch nicht geschieht). 
Und dann habe ich schon sehr oft Treiber neu installiert (immer am 
gleichen Rechner)
Der USB-Anschluß dauert länger als das eigentlich gewollte Auslesen der 
Daten.

A propos Raspberry: stimmt, ist mir wieder eingefallen von meiner 
Installation vom Fernsehgerät, der hängt ja über das Netz an der 
Außenwelt, USB ist hier (z.Zt.) nur für Maus und Tastatur.

VG

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Alexander S. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>
>> Was für Probleme hattest Du denn?
>
> Mal steht explizit da: USB wird nicht erkannt, manchmal muß ich im
> Windows-Gerätetreber erst alle seriell-port (com xy) deaktivieren und
> dann den Arduino anstecken, in der Hoffnung, daß dann bei den
> Anschlüssen der Leonardo auftaucht ( was manchmal auch nicht geschieht).
> Und dann habe ich schon sehr oft Treiber neu installiert (immer am
> gleichen Rechner)

Das hört sich eher nach Windows-Problemen an, aber damit kenne ich mich 
nicht so gut aus. Du hast aber oben geschrieben, daß Du auch Probleme 
unter Linux gehabt hast -- darf ich fragen, welche?

> A propos Raspberry: stimmt, ist mir wieder eingefallen von meiner
> Installation vom Fernsehgerät, der hängt ja über das Netz an der
> Außenwelt, USB ist hier (z.Zt.) nur für Maus und Tastatur.

Dann probier' ihn halt aus. ;-) Der RasPi kann manchmal ein bisschen 
zickig sein bei der Versorgung von stromhungrigen USB-Geräten, mit 
hochwertigen Kabeln und Geräten, die nicht allzuviel Strom benötigen, 
hatte ich aber weder auf meinen Linux-Rechnern noch auf dem RasPi je 
Probleme.

von Joachim B. (jar)


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PittyJ schrieb:
> Was nicht geht, ist die Raspi-Stromversorgung über USB (vom PC) zu
> betreiben. Das sollte doch ein eigenes Netzteil sein.

warum soll das nicht gehen?

jedenfalls mein mediaPI B wurde 3 Jahre von einem aktiven HUB gespeist 
(über USB) aber da hatte ich schon Tuning durchgeführt den RG2 
rausgeworfen und einen KIS 3r33 eingebaut, damit brauchte er nur rund 
0,5A.

OK bei dem PI 2/3 geht das wohl nicht mehr.

von PittyJ (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> PittyJ schrieb:
>> Was nicht geht, ist die Raspi-Stromversorgung über USB (vom PC) zu
>> betreiben. Das sollte doch ein eigenes Netzteil sein.
>
> warum soll das nicht gehen?
>
> jedenfalls mein mediaPI B wurde 3 Jahre von einem aktiven HUB gespeist
> (über USB) aber da hatte ich schon Tuning durchgeführt den RG2
> rausgeworfen und einen KIS 3r33 eingebaut, damit brauchte er nur rund
> 0,5A.
>
> OK bei dem PI 2/3 geht das wohl nicht mehr.

Der TO schriebt von einem Raspi 3 ff.
Ich habe einen 2er. Der lief auch am USB-Anschluss. Als ich dann aber 
noch kurzzeitig Maus und Tastatur anschloss, machte er die Grätsche. Er 
zeigt das ja auch wunderbar durch Farbkästen im Display an.

von Alexander S. (knut740)


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Sheeva P. schrieb:

>
> Das hört sich eher nach Windows-Problemen an, aber damit kenne ich mich
> nicht so gut aus. Du hast aber oben geschrieben, daß Du auch Probleme
> unter Linux gehabt hast -- darf ich fragen, welche?
>
 Im Menue der Arduino-IDE neuesten Datums wurde der Anschluß zwar 
benannt (ttyS0), aber als ich dann etwas hochladen wollte, bekam ich 
eine Fehlermeldung, daß der Anschluß nicht erreichbar sei.
Weil es spät am Abend war, habe ich es so belassen und mich nicht weiter 
darum bemüht.

VG
Alexander

von Stefan F. (Gast)


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Ich hatte mit Ubuntu Linux und Windows noch nie Probleme beim Anschluss 
von USB-UART Geräten.

Nach dem Upgrade von Windows 7 - 10 hatte ich das Problem, dass Windows 
den unsignierten libusb nicht installieren wollte. Aber das ist so 
gewollt und ohne zusätzliche Software lösbar. Also eigentlich doch kein 
Problem.

Windows 10 installiert den Treiber für die allermeisten USB-UART Geräte 
vollautomatisch, falls eine Internet-Anbindung besteht. Ubuntu bringt 
alle Treiber bereits standardmäßig mit.

Vielleicht solltest du mal dein Windows neu installieren?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Alexander S. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Das hört sich eher nach Windows-Problemen an, aber damit kenne ich mich
>> nicht so gut aus. Du hast aber oben geschrieben, daß Du auch Probleme
>> unter Linux gehabt hast -- darf ich fragen, welche?
>
>  Im Menue der Arduino-IDE neuesten Datums wurde der Anschluß zwar
> benannt (ttyS0), aber als ich dann etwas hochladen wollte, bekam ich
> eine Fehlermeldung, daß der Anschluß nicht erreichbar sei.

Moderne Mainboards haben häufig immer noch eine serielle Schnittstelle, 
auch wenn sie heute oft nicht mehr aus dem Gehäuse herausgeführt wird. 
Dadurch erkennt das Betriebssystem beim Booten eine serielle 
Schnittstelle und legt dafür die Device-Datei /dev/ttyS0 an, die aber -- 
wie gesagt -- eine echte serielle Schnittstelle ist -- und die zeigt die 
Arduino-IDE dann eben an, auch wenn gar kein Gerät daran hängt.

Dein USB-Gerät findest Du natürlich nicht an /dev/ttyS0, sondern 
vermutlich eher an /dev/ttyUSB*.

von Joachim B. (jar)


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Alexander S. schrieb:
> wurde der Anschluß zwar
> benannt (ttyS0), aber als ich dann etwas hochladen wollte, bekam ich
> eine Fehlermeldung,

ja ist logisch, dein tty kommt von der Pinleiste, das ist der Weg ->

Sheeva P. schrieb:
> Dein USB-Gerät findest Du natürlich nicht an /dev/ttyS0, sondern
> vermutlich eher an /dev/ttyUSB*.

https://www.fir3net.com/UNIX/Linux/how-do-i-connect-to-a-serial-device-using-a-usb-to-serial-convertor-in-linux.html

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