230V Glühlampe als (KW) Spule nutzen

Gast #4832370
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Hi,
kann man eine nicht durchgebrannte Glühbirne theoretisch (u. auch 
praktisch) als Induktivität für ca. 6V bei einer Frequenz von ungefähr 
so 10MHz nutzen? Glühen bzw. nachglühen kann sie ja nicht bei 6V...
die Induktivität muss nicht bekannt sein, dazu allerdings noch eine 
Frage: Kann man auch ohne Schwingkreis lediglich mit einer Spule 
funken?(mit Dipol Antenne dran und angelegter Wechselspannung)
Gast #4832371
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Pascal schrieb:
> Hi,
> kann man eine nicht durchgebrannte Glühbirne theoretisch (u. auch
> praktisch) als Induktivität für ca. 6V bei einer Frequenz von ungefähr
> so 10MHz nutzen? Glühen bzw. nachglühen kann sie ja nicht bei 6V...

Ne Induktivität hat jeder Draht, besonders ein mehrfach gewickelter 
Wolframdraht. Welche Induktivität eine Doppelwendel hat, weiss ich 
allerdings nicht.

> die Induktivität muss nicht bekannt sein, dazu allerdings noch eine
> Frage: Kann man auch ohne Schwingkreis lediglich mit einer Spule
> funken?(mit Dipol Antenne dran und angelegter Wechselspannung)

Antenne + Wechselspannung, mehr brauchts in der Theorie nicht. Aber 
Wellenwiderstand, Resonanzverhalten der Antenne...ich glaube das 
übersteigt deinen Kenntnisstand momentan noch.
#4832515
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Pascal schrieb:
> Hi,
> kann man eine nicht durchgebrannte Glühbirne theoretisch (u. auch
> praktisch) als Induktivität für ca. 6V bei einer Frequenz von ungefähr
> so 10MHz nutzen?

Man kann jede Induktivität bei 10MHz benutzen. Die Frage ist, was soll 
sie bewirken?


> Glühen bzw. nachglühen kann sie ja nicht bei 6V...

Kommt auf die Lampe an ... Fahrradlämpchen leuchtet.


> die Induktivität muss nicht bekannt sein,

?
Nimm einen einfachen Draht. Solange Du nicht anfängst zu rechnen, bleibt 
der Wert unbekannt.


> dazu allerdings noch eine
> Frage: Kann man auch ohne Schwingkreis lediglich mit einer Spule
> funken?

Es gibt auch magnetische Antennen. (z.B. Ferritstab)


> (mit Dipol Antenne dran und angelegter Wechselspannung)

Lambda/2 bei 10MHz sind 16m.
Der Dipol ist schon ein Schwingkreis. (Offene Enden = Kondensator, 
Leitungen = Spule)
Wozu benötigst Du die Spule? Möchtest Du die Antenne elektrisch 
verlängern?


Gruß

Jobst
Gast #4832643
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Harald W. schrieb:
> THOR schrieb:
>
>> Welche Induktivität eine Doppelwendel hat, weiss ich
>> allerdings nicht.
>
> Dafür gibts ja Messgeräte. Allzuviel Induktivität wird das aber
> nicht sein. Ausserdem wird die Güte ziemlich schlecht sein.

Ich meinte jetzt in der Theorie, zur Abschätzung. Das ist ja eine zum 
Zylinder gewickelte Zylinderspule. Sollte sich analytisch rechnen 
lassen. Aber nicht von mir, ich war in Feldtheorie noch nie gut.
Gast #4832751
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Pascal schrieb:
> Glühen bzw. nachglühen kann sie ja nicht bei 6V...

Was redest du da für einen Mist?
Klar kann eine 6V Glühbirne bei 6V glühen.

Pascal schrieb:
> die Induktivität muss nicht bekannt sein,
Kann man messen. Kein Hexenwerk.

Pascal schrieb:
> Kann man auch ohne Schwingkreis lediglich mit einer Spule
> funken?
Jede Spule hat auch Eigenkapazität. Damit ist es ein Schwingkreis.

Noch Fragen?
Gast #4832787
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Jobst M. schrieb:
> Aha. Wo? Bitte mit Zitat.

Du fragst wo? Über JEDEM einzelnen Beitrag:
Re: 230V Glühlampe als (KW) Spule nutzen

Jobst M. schrieb:
> (Abgesehen davon, dass 220V Glühlampen sehr selten geworden sind.)
Hier hast du natürlich völlig recht. Seit vielen Jahren beträgt die 
Netzspannung 230V, so daß 220V-Glühlampen in der Tat sehr selten 
geworden sind...
Gast #4832853
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Christian M. schrieb:
> Hier ist noch der Kondensator

Hihihi... ^^ ...gute Idee(n). Einzig schade, daß kein optisches 
Äquivalent zu Jobstens´ Bild. Einzelne Birne im Vorschaufenster statt 
JPEG in neuem Tab wäre zum Lacher dazu noch "ein besonders schönes 
Pärchen" gewesen...

[Natürlich ein recht mädchenhafter Einwand. Lacher bringen Punkte, nicht 
der kunstvoll arrangierte Christbaumschmuck.]
Gast #4832941
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Karl B. schrieb:
> Pascal schrieb:
>> kann man eine nicht durchgebrannte Glühbirne theoretisch (u. auch
>> praktisch) als Induktivität für ca. 6V bei einer Frequenz von ungefähr
>> so 10MHz nutzen?
>
> http://www.radiomuseum.org/forum/gluehlampe_als_uk...
>
> ciao
> gustav

Sehr interessant. Aber ne Lampe zu finden die das bei 10MHz noch macht, 
könnte schwierig werden. Es gibt die in 40W, was entweder heisst dass 
1/3 weniger Glühdrähte verbaut sind oder die Glühdrähte 1/3 kürzer sind.

Beides reicht nicht um von 90 auf 10MHz runter zu kommen. Man müsste die 
Spannung stark senken, aber dann bleibt die Glühemission aus.
Gast #4832995
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Falls ich über Weihnachten etwas Langeweile verspüre :

-werde ich mal eine 40W Glühlampe, eine 6,3V Skalenlampe und eine 
Autoscheinwerferbirne mit dem Networkanalyzer vermessen.

Oder hat jemand schonmal die Daten für ein parallel - Ersatzschaltbild 
aufgenommen?

Wäre ja in der Tat eine lustige Idee - damit als Spulenersatz oder 
garSchwingkreisersatz - einen einfachen Amateufunk oder ISM-Bandsender 
aufzubauen... Wobei ich eine eher geringe Induktivität befürchte.

vg

Maik
#4833060
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Jobst M. schrieb:

> (Abgesehen davon, dass 220V Glühlampen sehr selten geworden sind.)

Ich glaube, schon in den Zeiten, wo 220V "in der Steckdose" waren,
stand auf den Glühlampen 230 oder 235V. Warum man ausgerechnet
eine Glühlampe als Spule nehmen will, erscheint mir sowieso etwas
seltsam. Gerade Spulen für >10MHz wickelt man problemlos und leicht
berechenbar auf den Schaft eines Wendelbohrers.
Gast #4834201
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OT:

Karl B. schrieb:
> http://www.radiomuseum.org/forum/gluehlampe_als_uk...

Du hast scheinbar zu wirklich vielen (auch etwas "exotischeren") Themen 
Links und Dokumente zur Hand... ^^

Die User dort sind ja offensichtlich bewundernswert hartnäckig bei der 
Ursachenklärung solch unerwarteter Entdeckungen. Und durch breites 
Spektrum an Bildung sowie ausreichender Ausstattung auch erfolgreich, 
wie man sieht.

Diese kleine "Gleichrichtwirkung" scheint sowohl nötig für die 
Schwingneigung zu sein, als auch ein Hindernis für die "praktische" 
Anwendung durch symmetrische Schwingung. (Richtig interpretiert? Wenn 
ja: ) --->

IT:

Es scheinen also (zusätzlich zur allgemein schlechten Eignung des 
Materials aus offensichtlicheren mechanischen und elektrischen Gründen) 
weitere Gründe gegen die vom TO Verwendung zu sprechen.

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