ich suche einen günstigen 3D Drucker evtl. als Bausatz. Er sollte für
400 Euro zu bekommen sein und möglichst mit Heizbett sein. Druckqualität
ist mir wichtiger als Geschwindigkeit.
Ich habe schon einige Drucker auf Arbeit, habe die auch alle umgebaut
auf andre Hotends etc. Ich kenne mich also etwas aus.
Daher sollte der private auch möglichst modifizierbar sein.
Was haltet ihr von den Wanhao Teilen?
Würde wenn einen selber bauen. Den Prusa I3 Stelle in der Toolson
Edition kann ich empfehlen.
Bekommst du für ungefähr deinen Preis und der hat eine Top
Druckqualität.
>ich suche einen günstigen 3D Drucker evtl. als Bausatz. Er sollte für>400 Euro zu bekommen sein und möglichst mit Heizbett sein.
Alle "günstigen" 3D Drucker die mir untergekommen sind waren billig.
Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen, Qualität kostet was.
Dazu ein simples Beispiel: Ein Kunststoffriemen mit einer Länge von 70
cm ist günstig zu haben. Eine Spindel mit 35 cm Länge kostet ihren
Preis.
Darüber hinaus ist die Frage nach dem günstigsten Drucker ähnlich der
nach dem besten Mikrokontroller. 100 verschiedene Antworter, 102
verschiedene Antworten – und alle sind richtig.
So, also wenn ich aktuell etwas kaufen würde wäre es wahrscheinlich ein
Anycubic Prusa i3 Klon.
Allerdings lasse ich es vermutlich doch erstmal, und baue, wie von Jonas
vorgeschlagen selbst. In aller Ruhe, nächstes Jahr mit der Tochter.
Jetzt stellt sich die Frage, ob ich einen Prus i3 Toolson baue, oder
eher einen Core XY basierten Drucker. Es gibt ja viele Verfechter von
Corexy Druckern, nur habe ich bisher wenige Selbstbauten gesehen, die
wirklich die Versprechungen von CoreXY auch geliefert haben. SparkCube
und Konsorten liefern nur gute Ergebnisse, wenn man sie wirklich massiv
baut.
Daher würde mich mal Eure Meinung zum Thema interessieren. Ein Drucker
mit beheiztem Bauraum für Nylon wäre schon schön... Aber wenn ich diese
einseitigen Betten sehe, muss ich kotzen.
Ebay Prusa I3 Klon 185€
Solange man die nicht ständig bewegt sind die perfekt.
Ich habe mir vor 4 Wochen so einen gekauft und bin vollkommen zufrieden.
Durch Transport/bewegen des Gerätes darf man aber das Druckbett neu
einrichten.
Das Druckbett mit Builtak-Folie beklebt und PETG/PLA hält perfekt.
Gruß
Anselm
>Alle "günstigen" 3D Drucker die mir untergekommen sind waren billig.
Die Antwort gab schon 1980. Nur war damals die Frage: Was ist der beste
Nadeldrucker für 400 DM?
Gab damals schon tolle Laserdrucker für Grafiker. Und tolle
Kettendrucker für Rechenzentren. Trotzdem kauften wir diese schrottigen
Nadeldrucker für 400 DM.
Hallo
"Gab damals schon tolle Laserdrucker für Grafiker. Und tolle
Kettendrucker für Rechenzentren. Trotzdem kauften wir diese schrottigen
Nadeldrucker für 400 DM."
Wie kann man das auf das hier und jetzt bezüglich der 3D Drucker
übersetzen?
Mit einen Nadeldrucker konnte man auch Text und einfache Grafiken
ausgeben.
Die Grafiken hatten eine bescheidene, aber eventuell für den privaten
Zweck ausreichende Auflösung - "richtige" Grafiken oder gar Fotos konnte
man aber trotzdem nicht drucken. Dafür brauchte es die damals privat
unbezahlbaren Laserdrucker und selbst da war die Qualität (Fotos)
begrenzt.
Text konnten beide aber in der Qualität ausdrucken das der Zweck
(Schriftliche Informationsweitergabe auf Papier) vollwertig erfüllt
wurde.
Der Nadeldrucker halt deutlich langsamer und lauter als der Laserdrucker
und natürlich nicht ganz so schön - was aber den eigentlichen Zweck der
Informationsweitergabe auf Papier nicht beeinflusste.
Übersetzt auf heute und günstige (bezahlbare) 3D Drucker bedeutet das:
Die Profigeräte können schneller, mit mehr verschiedenen Materialien,
und höherer Auflösung, feiner (glatter) Drucken?
Die günstigen Geräte sind langsamer, haben eine geringere Auflösung,
können nur wenige Materialien nutzen und der Ausdruck ist gröber?
Aber letztendlich kann trotzdem ein praktisch nutzbares und sinnvolles
Ergebnis mit einen bezahlbaren (billigen) 3D "Heim"-Drucker produziert
werden?
Als sinnvolles Ergebnis würde ich jetzt Ausdrucke bezeichnen die in
Mechaniken (z.b. Zahnräder), als belastbare Kunststoffersatzteile, als
ansehnliche Modelle, Nutzbare Modellbausteine (so was wie selbst
gedruckte Lego Spezialteile und ähnliches) usw. geeignet sind.
Als weniger sinnvoll würde ich aber irgendwelche groben Simpelstmodelle
ansehen die eventuell Nett aussehen, aber sonst keinen Nutzen haben also
selbst für eine Modellbaulandschaft, geschweige den für den Architektur-
modellbau ungeeignet sind, oder Billigspielzeug welches man als
Trostpreis bei jeder Losbude auf den Rummel bekommt (z.B. die berühmte
Trillerpfeife).
Also wie sind die Preiswerten 3D Drucker von heute mit den Nadeldruckern
von den 80er Jahren in der praktischen Nützlichkeit vergleichbar:
Es wird etwas wirklich Brauchbares - wenn auch in beschränkter Qualität
und unter hohen Zeiteinsatz geschaffen?
Oder handelt es sich nur um ein (dann) teures "Modespielzeug" mit den
man nur Tinnef Produzieren kann?
Oder sind es sogar keine "Nadeldrucker" mehr sondern schon einfache
"Laserdrucker"?
mfg
Jemand
Sebastian S. schrieb:>>ich suche einen günstigen 3D Drucker evtl. als Bausatz. Er sollte für>>400 Euro zu bekommen sein und möglichst mit Heizbett sein.>> Alle "günstigen" 3D Drucker die mir untergekommen sind waren billig.>> Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen, Qualität kostet was.
Jep.
Es kommt drauf an was man vor hat.
Aber die 3d Drucker sind einfach noch nicht so weit. Quasi 80286 Niveau
;-)
Online bestellen ist auch echt günstig geworden gerade bei dem kleinen
Zeug liegen die Versandkosten über dem eigentlichen 3d-Druck.
Leute das ist doch alles OT. Weder geht es um die Frage, ob billige
Nadeldrucker in den 80ern ausreichend waren, noch darum ob Shapeways
billiger ist.
Aktuell ist die Frage: Prusa i3 Toolson oder CoreXY basiertes Gerät?
Preis kann von mir auch 1000 Euro sein bei kompletten Selbstbau.
Ich frage mich, ob jemand vielleicht mal einen Vergleich i3 zu Core
Drucker hat wo man Beispiele hat etc.
der8 schrieb:> Druckqualität> ist mir wichtiger als Geschwindigkeit.der8 schrieb:> Leute das ist doch alles OT. Weder geht es um die Frage, ob billige> Nadeldrucker in den 80ern ausreichend waren, noch darum ob Shapeways> billiger ist.
Du sprachst davon das Qualität Dir wichtig sei und hast 400€ für einen
3d-Drucker. Andere wären froh um eine solch nützliche Information.
Ja, 400 für einen Kit. Beim Selbstbau gebe ich gern mehr aus. An ein
paar JuniuHunnis alsoll es nicht scheitern. Der Thomas Sanladerer hat
den originalen Prusa i3 mk2 über den Klee gelobt, ist der wirklich so
genial?
Ne Antwort nach 2 Jahren? >_>
Aber mich würde durchaus interessieren ob sich inzwischen was geändert
hat. Was wäre so die aktuelle Empfehlung in dem Preisbereich?
da gibts mehrere...
Zuallererst der Anet A8, ein Prusa-Mechanik Klon mit den selben Stärken
und Schwächen. Dazu gibt es dann noch den Creality CR-10, welcher
deutlich stabiler und wertiger aufgebaut ist, dennoch an der
Konstruktion krankt.
Stark im Selbstbaubereich sind die sog. Core XY Drucker, die Stabilität
mit Schnelligkeit verbinden. ein Verwandter davon ist der Creality Ender
4, wenngleich dieser nicht komplett das CoreXY Konzept verfolgt. Ebenso
ist das System des Ultimakers recht stabil und schnell (auch dafür gibt
es Nachbauten)
aber durch die Spezielle Anordnung der Achsen ist dieser komplizierter
zu bauen als ein core XY und hat ausserdem noch eine Problematische
Hotendhalterung.
Tja und dann gibt es noch die Delta Drucker, Anet A4 oder Anycubic sind
da zu nennen. Die haben eine vollkommen andere Mechanik und sind
zumindest technisch interessant.
Alle genannten Drucker kannst du entweder als Bausatz für dieses Budget
erstehen oder bei selbst aus Gedruckten und gekauften Teilen
zusammenbauen. Solange man noch keinen eigenen Drucker hat und auch
niemanden kennt, der Zugriff auf solch ein Gerät hat ist es eine
Möglichkeit, sich die benötigten Teile als Kaufset zu besorgen. Da gibt
es mehrere Internetforen die auf 3D Drucken spezialisiert sind, die
meissten haben dort dann ein System, wo man entsprechende Bauteile
erstehen kann.