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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Grundig Oszilloskop GO 15 D


Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Hallo Leute

Ich war Gestern (Samstag) mal auf dem Flohmarkt Unterwegs gewesen und da 
habe ich ein altes Oszi gesehen das mich Interessiert hat. Das Gerät 
hatte ich zu meiner Lehrzeit als Messgerät verwendet gehabt. Es ist das 
Oszilloskop vom Hersteller Grundig Modell GO 15 D. Leider hab ich dazu 
keine Unterlagen finden können im WWW . Hat da wer vielleicht Unterlagen 
dazu damit ich es korrekt Nutzen kann und falls mal was nicht in Ordnung 
ist auch Notfalls Reparieren (sofern möglich).
Nach dem Einschalten funktioniert es und ein Lichtpunkt ist auf dem 
Bildschirm zu sehen. Testkopf war auch dabei ,nur fehlen mir hier die 
Möglichkeiten es zu testen um es zu Überprüfen ob es korrekt 
Funktioniert oder nicht.

: Verschoben durch Moderator
Autor: Domian (Gast)
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Guten Morgen,

schau mal hier

http://www.radiomuseum.org/r/grundig_oszilloskop_go15zgo15_z.html


Gruß
Domian

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo 123 4.

123 4. schrieb:

> Nach dem Einschalten funktioniert es und ein Lichtpunkt ist auf dem
> Bildschirm zu sehen. Testkopf war auch dabei ,nur fehlen mir hier die
> Möglichkeiten es zu testen um es zu Überprüfen ob es korrekt
> Funktioniert oder nicht.

Abhängig von den Einstellungen (NICHT XY-Betrieb) und der Triggerung und 
der Ablenkung solltest Du aus dem Lichtpunkt eine Linie machen können.

Wenn du den Tastkopf vorne anfasst, sollte sich auf dem Schirm was tun.
Wenn Der Tastkopf ok ist, und Du eine ausreichende Empfindlichkeit 
gewählt hast, langt dazu der Brumm, den Du Dir dann einfängst.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Hp M. (nachtmix)
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http://www.vintageshifi.com/repertoire-pdf/pdf/telecharge.php?pdf=Grundig-GO-15-Z-Owners-Manual.pdf

Was beim -Z anders ist als beim -D, musst du selbst herausfinden.

Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Domian schrieb:
> Guten Morgen,
>
> schau mal hier
>
> http://www.radiomuseum.org/r/grundig_oszilloskop_go15zgo15_z.html
>
>
> Gruß
> Domian

Hallo Domian
Danke für den Link

Leider unterscheidet sich das Modell GO 15 Z vom Modell GO 15 D
Daher ist oder sind die angaben unbrauchbar. die Anleitung die man dort 
bekommt ist auch auf das Modell GO 15 Z ausgelegt.

Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Bernd W. schrieb:
> Abhängig von den Einstellungen (NICHT XY-Betrieb) und der Triggerung und
> der Ablenkung solltest Du aus dem Lichtpunkt eine Linie machen können.
>
> Wenn du den Tastkopf vorne anfasst, sollte sich auf dem Schirm was tun.
> Wenn Der Tastkopf ok ist, und Du eine ausreichende Empfindlichkeit
> gewählt hast, langt dazu der Brumm, den Du Dir dann einfängst.
>
> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
> http://www.l02.de


Hallo Bernd

Ich hab mal an den Drehreglern rumgespielt aber außer dem Lichtpunkt 
scheint es da nichts zu machen. Die Linie kenne ich auch von anderen 
Modellen her das man diese einstellen kann .Ich vermute mal das da nen 
Problem vorhanden ist und das ich ohne Schaltpläne nicht lösen kann.

Auch testweise hab ich mal nen alten Klingeltrafo genommen und an der 6 
Volt Seite mal den Tastkopf dran-gehalten um wenigstens mal einen 
Ausschlag auf dem Screen zu bekommen, aber auch da tut sich nix. 
Vielleicht was falsches eingestellt oder  es ist was Defekt. Ich werde 
mal von der Fron nen Foto machen und es Reinstellen, vielleicht weis da 
wer was man da machen muss.

: Bearbeitet durch User
Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Hallo zusammen

Ich hab mal auf die schnelle von der Front des Gerätes ein Foto gemacht.
Daran kann man erkennen welche Unterschiede zwischen GO 15 Z und GO 15 D 
vorhanden sind.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hat das Gerät noch eine Multimeterfunktion, auf die es versehentlich 
gestellt sein könnte?

MfG

Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Ohne Unterlagen kann ich das nicht genau sagen.
Und diese Unterlagen suche ich ja verzweifelt.
Da dreht sich alles im Kreis.
Ohne Unterlagen keine Infos und auch keine Chance was zu reparieren 
,falls was defekt sein sollte.

Autor: Inetwa (Gast)
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Die Multimeterfunktion ist hier:
8 weiße Druckknöpfe rechts unten in der Frontplatte.

Autor: Cyclotron (Gast)
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Moin!

Ich hatte mein G020 mit dem selben Fehler bekommen.

Problem: 24V für die Ablenkung fehlen
Lösung: versteckt hinter dem Kühlblech des 24V Reglers sitzt ein 
Tantalkondensator mit Kurzschluss
Behebung: Grün anmalen... Nein! Tauschen natürlich. evtl auch die 
Sicherung.

Unterlagen könnte ich einscannen, aber erst am WE.

Viel glück!

Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Inetwa schrieb:
> Die Multimeterfunktion ist hier:
> 8 weiße Druckknöpfe rechts unten in der Frontplatte.

Der Abgriff (so wie ich das sehe) erfolgt über die 3 Buchsen unterhalb 
der Druckknöpfe .Da aber nichts dran angeschlossen ist und auch nichts 
so eingestellt wurde das nur über den Bereich was Dargestellt werden 
soll , wird es auch daran nicht liegen können.
Der Kollege  im Text weiter unten meint das was mit dem Kondensator 
nicht stimmt. So was war mir auch  seinerzeit geläufig da dies eines der 
Probleme bei diesen Messgeräten von dem Hersteller war.
Aber Ohne Unterlagen oder ohne Schaltplan, schraube ich das Teil nicht 
auf, belasse es so wie es ist und hoffe vielleicht eines Tages jemanden 
mal zu finden der Unterlagen zu dem Gerät hat.

: Bearbeitet durch User
Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Cyclotron schrieb:
> Moin!
>
> Ich hatte mein G020 mit dem selben Fehler bekommen.
>
> Problem: 24V für die Ablenkung fehlen
> Lösung: versteckt hinter dem Kühlblech des 24V Reglers sitzt ein
> Tantalkondensator mit Kurzschluss
> Behebung: Grün anmalen... Nein! Tauschen natürlich. evtl auch die
> Sicherung.
>
> Unterlagen könnte ich einscannen, aber erst am WE.
>
> Viel glück!


Dann warte ich mal ab bis WE und schau mir mal die Unterlagen zu dem 
Modell an. Vielleicht sind da Schaltungstechnisch Ähnlichkeiten zu 
finden wo man sich dran Orientieren kann.

Autor: Cyclotron (Gast)
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123 4. schrieb:
>
> Leider unterscheidet sich das Modell GO 15 Z vom Modell GO 15 D

Aber nur gering. Die Geräte sind Modular aufgebaut, bis auf den 
Multimeterteil sind es beide die selben. Für die grundlegende Bedienung 
des Osziteils kannst du die Anleitung des "Z" Modells nehmen.

Das Multimeter zeigt den Messwert als 7 Segment Zahlen an. Er sollte 
zumindest sowas wie "0,00" anzeigen.

Wenn ich mich recht entsinne saß der 24v Regler (µA78M24) an einem 
U-Formigen Kühlkörper hinter dem linken Seitenblech sehr gut erreichbar 
zum durchmessen. Wenn Pin 2 und 3 Durchgang hat ist es der beschriebene 
Fehler.

Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Hallo
Danke für den Hinweis ,werde aber trotzdem die Unterlagen abwarten.
Erst dann werde ich mich mal dran machen und das Gehäuse öffnen.
Is mir lieber als wenn da was kaputtgeht und ich kann es nicht genau 
Identifizieren was genau defekt ist.
Mit den Schaltplänen und Unterlagen dazu fühle ich mich da etwas 
sicherer.
Geht was schief ,kann man sich jederzeit Behelfen.
ebenso kann ich dann auch die Werte der Jeweiligen  Teile bestimmen. Was 
wäre wenn der Kondensator so verkohlt ist das ich Ihn nicht vom Wert her 
erkennen kann?
Bau ich einen mit zu hohen Wert ein kann es andere Effekte haben als das 
was mit dem Ursprünglichen erreicht werden sollte.
Zu niedriger wert kann bedeuten das das geforderte nicht erreicht wird 
oder der Kondensator geht auch "in Flammen " auf

Ich warte also erst mal die Daten ab.

: Bearbeitet durch User
Autor: adadada (Gast)
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Ganz unten links der Positionsregler ist auch ein Zug-/Druckschalter, 
damit wechselt man zwischen Zahlendisplay auf dem Bildschirm und 
normalem Oszibetrieb. Probier den mal aus. Stell mal im grün 
beschrifteten Triggerteil den Schiebschalter weg von der Stellung "TV" 
auf "Lin" und den darunter befindlichen 4-Stufen-Hebel ganz nach rechts. 
Dann spielst Du an dem grün beschrifteten Poti "Niveau". Ein Prüfsignal 
liefert das Oszi selbst, die winzige Buchse eben auch da oben am 
Triggerteil, da liegt ein Rechtecksignal aus einem internen Generator 
an. Bleibt die Ablenkung in der waagrechten Zeitachse stehen (der Punkt) 
hängt entweder der Triggerteil (bei diesem Gerät!) oder der 
Zeitbereichsdrehschalter ist oxidiert. Das Gerät stammt etwa von 1977, 
da ist das schon gerne mal so. Einfach mal den Drehschalter oft hin- und 
herdrehen. Zum Namen: (G) für Grundig, (O) für Oszilloskop, in dieser 
Baureihe gab es als obere Grenzfrequenz 15, 20 und 40 MHz. Der Buchstabe 
danach sagt "Z" für Zweikanal (nicht Deins!), gar kein Buchstabe für die 
reine Einkanalversion und eben "D" für Digitalmultimeter. Super 
servicefreundlich gemacht, es sind lediglich die beiden Schrauben pro 
hellblau lackiertem Seitenteil rauszudrehen, dann kann die jeweilige 
Seitenwand abgenommen werden, das Gerät bleibt dabei voll 
betriebsbereit. Als Erweiterung für alle Versionen gab es, an der 
Rückseite bereits vorgesehen, den "Z-Achse" Eingang 
(Helligkeitsmodulation) und nicht über die gnaze Serie einen 
Sägezahnausgang (selten). Die Serie wurde von Grundig als 
Werkstattoszilloskop für Fernsehwerkstätten propagiert, dabei ist alles 
an Bedienknöpfen weggelassen worden, was nur irritiert: Alt/Chop bei den 
Zweikanalern, ist sinnvoll mit der Zeitachse kombiniert, Strahlrotation 
wurde unterschlagen, weil Mu-Metallzylinder drin, addieren und 
invertieren gibts auch nicht. Wer hingegen im Labor Messaufgaben 
größerer Anforderung zu erledigen hatte, für den gab es dann eben die 
Reihe der "Messoszilloskope"=MO53 und weitere. Da gab es dann keine 
"Bevormundung"...

Autor: adadada (Gast)
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...und lass ja die Finger von irgendwelchen Schrauben an der Rückseite 
des Gerätes. Hinter der halbmondförmigen Blechabdeckung verbirgt sich 
die rein mechanische Rotation der gesamten Röhre um ihre Längsachse, 
nicht lockern!

Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Danke für die Ausführlichen Infos
Werde trotzdem noch die Daten bzw. Unterlagen abwarten bevor ich da 
irgendwas dran rumschraube oder Bastel.
Dieses Oszi hatten wir in der Lehre gehabt um auch Phasenverschiebungen 
im Drehstrom zu zeigen.
Ebenso auch die entsprechenden TTL Signale bei welcher Spannung man von 
Low und bei welcher man von High schreiben kann.
Ebenso einige Kennlinien von anderen Linearen IC´s seinerzeit.
Wir hatten dazu auch ein Handbuch gehabt das ich leider bei dem Gerät 
vermisse.
Hätte ich es noch dann könnte ich problemlos an dem Gerät rumschrauben.
Nach meiner Lehrzeit kamen dann die Hameg 2 Kanal (20 Mhz) Geräte auf 
und die alten Grundig Geräte wurden verschrottet.
Laut deinen Infos hab ich mal auf Multimeter Umgeschaltet und an den 
Buchsen mal ein paar Prüfschnüre angesteckt. Testweise hab ich einen 10K 
Widerstand genommen um mal zu sehen ob überhaupt was das Gerät anzeigt. 
Dabei hab ich den besagten Drehschalter Links Unten gezogen . Der Punkt 
auf der Röhre verschwindet und keine Anzeige wird sichtbar. Auch mit 
Focus und Intens. lässt sich der Punkt nur Außerhalb der Anzeige als 
Helles etwas am Rand ( Links) erkennen.
Will ja nicht Vorurteilen ,aber ich vermute mal da ist irgendwas im 
argen da reicht wahrscheinlich nicht der Kondensator aus !

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Autor: Cyclotron (Gast)
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Wie versprochen:
Die Unterlagen liegen hier: http://www.share-online.biz/dl/40T9DPIO6JP

Ein Kondensator mit Kurzschluss kann durchaus das ganze Gerät lahmlegen.
Wie ich schon schrieb: linke Seite hinter dem mittleren Kühlkörper saß 
bei mir der Übeltäter.

Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Cyclotron schrieb:
> Wie versprochen:
> Die Unterlagen liegen hier: http://www.share-online.biz/dl/40T9DPIO6JP
>
> Ein Kondensator mit Kurzschluss kann durchaus das ganze Gerät lahmlegen.
> Wie ich schon schrieb: linke Seite hinter dem mittleren Kühlkörper saß
> bei mir der Übeltäter.

Erstmal danke für die Bereitstellung der Unterlagen.

Ich werde mir diese mal in ruhe ansehen und auch deine Sache in Ruhe 
angehen lassen. Morgen ist so oder so der letzte Feiertag und so ein 
Kondensator lässt sich mit Sicherheit beim großen Blauen C nach den 
Feiertagen beschaffen. Wenn es der nicht sein sollte ,dann beginnt das 
große suchen  nach der Ursache.

PS:

Ich habe die Linke Seitenwand mal geöffnet und mir mal das ganze 
angesehen.
Mit meinem Multimeter habe ich Pin 2 und 3 auf Durchgang "Durchgepiepst"
Von meinter Sicht aus auf den Regler gesehen (Schrift vorne ) Pin 2 und 
3
(also Mitte und Rechts) und das Multimeter Schlägt aus. Scheint 
Durchgang zu haben. Ich werde auch die Rechte Seitenwand mal öffnen um 
besser hinter den 24 Volt Regler besser dran zukommen.
Bei mir ist noch ein Relais auf der Linken Seite zu sehen. Mir graut es 
davor wenn das mal defekt gehen sollte. Da sehe ich echt keinen Ersatz 
dafür , Bei den vielen Kontakten das es hat.
Wie schon erwähnt nen Kondensator lässt sich sicherlich beim blauen C 
beschaffen. werde nur zur Sicherheit mir noch einen 24 Volt Regler 
kaufen. Man kann nie wissen ob es den auch erwischt hat.

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Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Hallo nochmal.
ich hab mich jetzt mal ran getraut und den Einschub vorsichtig raus 
zunehmen damit ich an  den Elko komme der ausgetauscht werden soll.
Ich hab wie Beschrieben auch alle Stecker Sorgfältig Markiert 
fotografiert und Abgezogen. Dann habe ich die Abschirmungen 
entsprechend von den Kontakten am Gehäuse gelöst.
Lief alles glatt, bis auf einen Widerstand den ich nicht überwinden 
konnte ,so musste ich mit etwas Kraftaufwand den Einschub aus seiner 
Führung ziehen.
Die Stecker an der Rückseite (Stifte) sind nicht verbogen was schonmal 
ok ist. nur ein Flachband Kabel musst drunter Leiden wo ich nicht genau 
weiß ob ich hier die Adern 1:1 verbinden kann oder ob die mit der 
unteren Trägerplatte Verbunden werden muss.
Dies lies sich leider nicht klären da hier ich nicht genau sehen konnte 
woher das Kabel kam.
Anbei das Foto von dem Kabel ,Ebenso auch ein Foto von dem Kondensator 
der ausgetauscht werden soll .sieht nicht so aus als ob dieser defekt 
ist ,aber egal Morgen werde ich zum blauen C gehen und mir Ersatz 
Beschaffen.
Wäre Schön wenn das mit dem Kabel dann auch Geklärt werden kann.

Autor: Cyclotron (Gast)
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Nachdem du den Kondi getauscht hast (normaler Elko tuts auch, muss kein 
Tantal sein aber sollte höher als 35V Spannungsfestigkeit haben) wirst 
du dann noch 12 Lötstellen in Reihe suchen müssen um das Kabel dort 
wieder anzulöten. Das ist übrigens auch ein Stecker den man abziehen 
kann. Kann ja nicht weit weg sein, entweder unter der Schalterplatte 
oder drüber auf dem X-Modul.

Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Hallo
Nach langem suchen habe ich auf der Untersten Platine eine Stelle 
gefunden wo das Flachbandkabel angelötet gewesen sein müsste.
Jetzt wären die Schaltpläne vom Modell "D" hilfreich. Dann könnte ich 
nachsehen wie der Stecker korrekt mit dem Kabel dort verdrahtet gewesen 
war.
Ich ärgere mich jetzt schon Grün und Blau das da niemand Unterlagen dazu 
hat. Bilder findet man auch im WWW nicht dazu so ein Mist .
was die Seltenheit angeht so müsste ich ausgerechnet das Seltenere Teil 
erwischt haben. Auf der Rückseite ist das Sägezahnsignal abgebildet.

Manoman ausgerechnet mich erwischt es mit so was ,zum Kotzen ist das.

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Autor: Homo Habilis (Gast)
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Du, ich habe zumindest etwas darüber gefunden: Das Modell ist im 
radiomuseum "ausgestellt", und mir sieht das nach Vorhandensein auch der 
Unterlagen dazu aus. (Natürlich nicht so einfach schwupps und 
Download...) Wenn nicht - erschlag mich nicht, ich dachte ja nur... ^^

http://www.radiomuseum.org/r/grundig_oszilloskop_go15dgo_15.html

Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Homo Habilis schrieb:
> Du, ich habe zumindest etwas darüber gefunden: Das Modell ist im
> radiomuseum "ausgestellt", und mir sieht das nach Vorhandensein auch der
> Unterlagen dazu aus. (Natürlich nicht so einfach schwupps und
> Download...) Wenn nicht - erschlag mich nicht, ich dachte ja nur... ^^
>
> http://www.radiomuseum.org/r/grundig_oszilloskop_go15dgo_15.html

Hab schon Kontakt aufgenommen und hab auch schon Antwort erhalten.
12 Euro wollen die für den Schaltplan Inkl. Versand haben.
Ist aus meiner Sicht etwas happig für so ein Gerät aber ich werde dort 
mir den Schaltplan mit Anleitung beschaffen. Das Gerät bleibt dann so 
eben für ein paar Tage Auseinandergenommen liegen bis der Schaltplan 
eingetroffen ist. Ärgerlich aber was solls .Was tut man nicht für ein 
Stück Nostalgie wieder Leben einzuhauchen.

Autor: Homo Habilis (Gast)
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War beim durchstreifen von Gnu-gel übrigens schon mal nicht unter 
Eingabe von "GU15D" bzw "GU 15 D" zu finden...

Weiter oben schien das Thema "radiomuseum" von allen Gnu-glern 
abgegrast. Und deshalb war die Herde geschlossen weitergezogen.

Dein Unmut über Ausgaben allgemein also "in Ehren" - aber eine winzige 
Demonstration von Freude über den Fund...

...wäre kostenlos gewesen. ^^

Autor: Homo Habilis (Gast)
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Upps... meinte natürlich "GO..." und nicht "GU...".

War grad so im "Grasendes-Gn U "-Modus...

Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Was möchtest im Detail den wissen ?

Naürlich freue ich mich über diesen zufälligen Fund auf dem Flohmarkt.
Alte Erinnerungen kommen wieder zum Vorschein.
Die Lehre wo wir diese Teile verwendet haben.
Mittlerweile hab ich auch die Reparatur erstmal auf Stop gesetzt.
Ich habe den Tantal Elko und den Spannungsregler ausgetauscht (24 Volt).
Jetzt warte ich erst mal den Schaltplan ab den ich die Tage zu gesendet 
bekomme ,damit ich das abgerissene Kabel auch wieder korrekt Anlöten 
kann.
Danach wird es einem Funktionstest unterzogen .So ein Oszi hat es nicht 
verdient in ein Regal gestellt zu werden und von ungläubigen angegafft 
zu werden. So was muss Benutzt werden wozu es auch gedacht war.
Für meine Anforderungen reicht es wenn es eine Sinuskurve darstellen 
kann und  notfalls auch noch die Low und High Pegel diverser TTL 
Schaltungen.
Dafür reicht es zu 100% allemal. Das Integrierte Messgerät ist ein 
nettes extra was nicht zu Ignorieren ist. Spart Platz auf dem 
Arbeitsplatz :-)
Wenn das Oszi so wieder funktioniert wie es soll hole ich mir noch einen 
kleinen Sinusgenerator und das wars ,dann ist mein Basteltisch komplett.
Irgendwann wird man auch mit seinem Hobby aufhören müssen und da hab ich 
etwas Bammel das die Teile dann in Hände kommen wo andere nichts damit 
anfangen können. Aber so ist das Leben die einen Wertschätzen etwas was 
andere nicht Verstehen. Auf der anderen Seite nehme ich auch viel wissen 
aus der Damaligen Zeit mit ins Grab (wenn man das so sieht),wissen das 
ich niemanden Weitergeben kann und auch sich dafür niemand Interessiert.

Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Hallo Leute

Ich habe heute die Schaltplan Unterlagen bekommen als Kopie . Konnte so 
Problemlos den abgerissenen Stecker wieder Anlöten und auch die 
Verdrahtung korrekt vornehmen. Es war noch lang genug das ich es neu 
Anlöten konnte. Bei der Überprüfung ist mir noch ein Widerstand 
aufgefallen der verkohlt war .Diesen habe ich ebenfalls durch einen aus 
meiner Bastelkiste ersetzt .Dank der Unterlagen war so auch der Wert 
ermittelbar gewesen.
Ich möchte mich auch bei allen die bei der Fehlersuche und 
Problembehebung Behilflich waren Bedanken.Das Gerät funktioniert wieder.
Habe wie im Thread beschrieben den Kondensator mit 0,33 Wert /63 Volt 
(Tantal) durch einen normalen Elko mit gleichem Wert aber 50 Volt 
Spannungsgrenze ersetzt. Das Große blaue C hatte den gewünschten Wert 
als Tantal nicht da ,müsste Bestellt werden. Beim Überprüfen hab ich 
auch noch festgestellt das der 24 Volt Spannungsregler ebenfalls defekt 
war ,also wurde er durch eine 2A Version ersetzt. Da ich wegen dem 
eingerissenen Kabel Unsicher war wie es korrekt Angeschlossen wird ,habe 
ich auf die Zusendung der Schaltpläne gewartet um sicher zu sein nichts 
Falsch zu machen. Deswegen konnte ich erst jetzt das Positive Feedback 
Geben.
Auch der Strahl wandert jetzt schön sauber übern Bildschirm und das 
Multimeter zeigt ebenfalls  Werte an. Test mit einem ausgeliehenen 
Funktionsgenerator sind Positiv verlaufen, die Anzeige arbeitet korrekt.
Der Testpunkt ist ebenfalls nutzbar zum Abgleich.
Der einzige Haken an dem Gerät ist das man ca. 5 Min warten muss bis es 
die notwendige "Betriebstemperatur" erreicht hat. Danach lässt es sich 
korrekt Einsetzten. Aber bei einem Gerät das fast 40 Jahre alt ist und 
so wieder zum Leben erweckt wurde kann man das getrost verschmerzen.
Danke nochmal an alle die Mitgeholfen haben.
An den Forumsbetreiber ,bitte Thread Schließen Problem wurde gelöst.

Nachtrag:

Für alle die es Interessiert. Das Ozilloskop hab ich mit dem Vermerk vom 
Verkäufer auf dem Flohmarkt als Defekt für 25 Euro gekauft. 3 Euro für 
die Reparaturteile Bezahlt sowie einmal 12 Euro für die Schaltpläne 
(Radio Antik) und einmal 10 Euro bei Schaltungsdienst Lange .Meine Zeit 
zur Reparatur und das lange warten zähle ich mal nicht mit. Insgesamt 
sind Kosten angefallen von ca. 50 Euro .Dafür habe ich nun ein 
funktionierendes Stück Zeitgeschichte mit Erinnerungswert.
Meine Meinung : Es war jeden Eurcent Wert das zu machen.
Und dank der guten Unterstützung hier im Forum auch Umsetzbar.

: Bearbeitet durch User
Autor: 123 4. (Firma: Privat) (tufar)
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Anbei noch 2 Bilder zum Funktionsbeweis.

Autor: Gästchen (Gast)
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Cyclotron schrieb:
> Wie versprochen:
> Die Unterlagen liegen hier: http://www.share-online.biz/dl/40T9DPIO6JP

Hallo,
kann bitte jeamand die Unterlagen hochladen?
Das würde mir sehr helfen.

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