Hallo, Ich habe bereits etwas Erfahrung mit Mikrocontrollern gesammelt, und spiele Schlagzeug. Jetzt dachte ich mir, ich würde gerne an jede Trommel (insgesamt 5 Stück) einen Piezo hängen, dessen Spannung/Strom mit einem Kondensator integriert wird (oder so ähnlich), damit ich eine vernünftig messbare Referenz für die Schlagstärke am µC auslesen kann (der Piezo feuert direkt rund 300 Volt raus, schafft auber kaum strom). Wenn ich dann auf eine Trommel schlage soll eine Lichterkette in genau dieser Trommel kurz aufblitzen (und zwar genau mit der intensität, mit der ich auf die Trommel geschlagen haben (hell = stark, dunkel = schwach)). Mein Problem ist nur, dass man beim Schlagzeugspielen oft mehrere Trommeln gleichzeitig anspielt...d.h. ich weiß nich, wie ich einen ATmega einsetzen soll, da diese ja nur über einen einzigen AD-Wandler verfügen, der widerrum über einen Multiplexer verschiedene AD-PINS dazukoppeln kann. Weiß jemand, wie ich sozusagen parallel alle Trommeln abfragen kann, und dann bei gleichzeitigem Schlag auf 2, eben nur jene 2 Leuchten ? Geht das überhaupt mit einem ATmega ? Danke vielmals, LG Felix
So nebenbei ist die Hellighkeit ein schlechter Indikator fuer Staerke von irgendetwas, weil unser Auge logarithmisch arbeitet. Besser einen Lichtbalken mit Peakhold verwenden. Ich wuerd an jedes Instrument, resp Trommel einen Mega haengen, und dann mit diesem fuer jedes Instrument einen Lichtbalken ansteuern.
Das was der µC da nacheinander macht ist in diesem Fall für Menschen immer noch gleichzeitig.
Dampf T. schrieb: > So nebenbei ist die Hellighkeit ein schlechter Indikator fuer > Staerke von irgendetwas, weil unser Auge logarithmisch arbeitet. Man kann ja auch die Helligkeit logarithmisch steuern, dann passts fürs Auge auch wieder.
Ok...d.h. ich hätte schon mal zwei Ideen: 1.) In einer Schleife ständig über den Multiplexer zum nächsten AD-Eingang zu schalten, und abwarten, ob dort gerade ein Interrupt augelöst wird (Gesetz dem Fall, der µC ist wirklich so schnell, dass es parallel aussieht, wenn mehrere Trommeln leuchten sollen). 2.) Ich tatsächlich in jeder Trommel einen Attiny hätte, der nur die jeweilige Trommel anspricht, was quasi wirklich prallel wäre... Robin R. schrieb: > Wie lang ist eigentlich der Puls von dem Pietzo? Wäre gut, wenn man hier überhaupt nen vernünftigen Puls erkennen könnte.. Ich hab mal ein Bild aufgenommen (Anhang).
Du brauchst nicht wirklich parallel, die Käfer wären schnell genug für ein quasiparallele Verarbeitung. Aus Gründen der Softwarevereinfachung und der Verkabelung würde ich persönlich dennoch auf auf Einzelsysteme setzen. Das interessanteste ist die Sensorankopplung. Vielleicht Ladungsverstärker?
Felix schrieb: > Robin R. schrieb: >> Wie lang ist eigentlich der Puls von dem Pietzo? > > Wäre gut, wenn man hier überhaupt nen vernünftigen Puls erkennen > könnte.. > Ich hab mal ein Bild aufgenommen (Anhang). Is doch relativ "pulsig". Nach Nyquist musst du jetzt nur noch mit geschätzten 10kHz abfragen und die Spitze(n) erkennen (alles über 50V?). Und dann die Höhe der Spitze in eine Helligkeit umwandeln. Ein Puffer von rund 10-20 Bytes sollte auch noch in den RAM vom Attiny passen, falls man den überhaupt braucht.
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