> batman schrieb:
> Kann nicht dein Ernst sein. Ich habe schon reichlich Trafogeräte mit
> einer Primärsicherung um 200mA und weniger gehabt.
Aber bestimmt keinen 50W-Ringkerntrafo. Da wärest du sicher sehr häufig
mit Wechsel der Sicherun beschäftigt.
Man sollte das nicht mit irgend einem kleinen Steckernetzteil
vergleichen.
Die Primärsicherung wird für den konkreten Trafo allerdings etwas
niedriger empfohlen.
http://www.sedlbauer.de/files/ringkerntrafo_datenblatt_825015.pdf?phpMyAdmin=9395f4ee0f44bb542b1e97d4b8d01bc1
Je nach Anwendungsfall kann man den Sicherungswert aber eher etwas höher
setzen, wenn der Ausfall einer Sicherung die Betriebszuverlässigkeit
unerwünscht reduziert.
Mit 0,4A X 230V hat man aber immer noch 90VA.
Da dürfen senkundärseitig noch ewig ca. 6A fließen, ohne dass die
Primärsicherung was merkt.
> Warum soll da derWicklungsdraht früher durchbrennen.
Früher als was? Wenn eine Sekundärwicklung einen Defekt hat, dann
erhitzt diese sich unter Umständen so weit, bis es eben qualmt.
> Sie muß hauptsächlich den initialen
> Ladestrom sekundärseitiger Elkos aushalten.
> Der ist sekundärseitig
> größer und läßt sich dort im Prinzip leichter absichern, das ist klar.
Ladestrom der Elkos?
Der liegt aber nur für paar 10 ms an. Was soll der schon bewirken?
> Aber daß das ausgerechnet mit diesen Temperaturfühlern genauer geht,
> würde ich nicht so ohne weiteres glauben.
Was soll genauer gehen?
Hier geht es nicht um Genauigkeit, sondern darum, dass der Trafo unter
ungünstigen Umständen nicht zerstört wird oder die Bude abbrennt.
Gruß Öletronika