Eine niedrige Eingangsimpedanz bzw. ein niedriger Gleichstromwiederstand
belastet dein Messobjekt.
Nimm mal an du hast einen Spannungsteiler, der 10V mit 2 1kOhm
Widerständen teilt. Du hast also in der Mitte 5V, wenn Du das Messen
möchtest und dein Tastkopf/Messinstrument hat eine niedrige Impedanz
(wir verwenden das hier mal ausnahmsweise synonym mit dem
Eingangswiderstand) von sagen wir 1kOhm, dann hast du da nicht mehr 5V
sondern nur noch 3.3V.
Generell verändert Dein Messen immer den Zustand Deines Messobjekts,
nicht immer so drastisch wie bei Schrödingers Katze, aber immer. Daher
zeichnet sich ein gutes Messgerät dadurch aus diese Veränderung auf ein
Minimum zu begrenzen, was immer das im Einzelfall bedeutet.
Mit einer hohen Kapazität (gegen Masse) baust Du dir, zusammen mit dem
Eingangswiederstand einen Tiefpass, willste nicht.
Aber um ehrlich zu sein solltest Du Dich erstmal mit Messgeräten
langsamerer Bauart (Multimeter) auseinandersetzen. Einen Tastkopf
brauchst Du erst wenn Du das alles ohnehin schon verinnerlicht hast.