hallo, dieser Beitrag gehört hier zwar nicht rein, aber in "Offtopic" kann man als Gast leider keine Beiträge posten. Aber zu meiner Frage: Ich schreibe eine wissenschaftliche Arbeit und dabei soll die Einleitung doch zum Thema hinleiten. Bei mir geht es hauptsächlich um die seriellen Datenbusse (SPI, I2C,...). Habt ihr ein paar Anregungen, was ich in der Einleitung schreiben sollte.
Um was geht es denn in Deiner Arbeit? Geschichte, Marketing, Physik, Kryptographie, Sicherheit, Datenraten, Verbreitung, Einsatzgebiete, Herstellerübersicht, Patentbelange, Software, ....
Achim S. schrieb: > Um was geht es denn in Deiner Arbeit? Um den Aufbau der Protokolle, dafür soll ein Mikrocontroller programmiert werden um sich die Datenkommunikation genauer anzuschauen.
>Um den Aufbau der Protokolle, dafür soll ein Mikrocontroller
Welche Protokolle? SPI und I2C sind nur die Schnittstellen.
Wie die funktionieren findet man selbst bei Wikipedia.
Einfach mal da nachzulesen scheinst du ja nicht gebacken zu kriegen.
holger schrieb: >>Um den Aufbau der Protokolle, dafür soll ein Mikrocontroller > > Welche Protokolle? SPI und I2C sind nur die Schnittstellen. > Wie die funktionieren findet man selbst bei Wikipedia. > Einfach mal da nachzulesen scheinst du ja nicht gebacken zu kriegen. Ich würde eher behaupten, dass SPI und I2C serielle Datenbusse als Schnittstellen sind. Und auch bei Wikipedia wird das Protokoll erklärt. https://de.wikipedia.org/wiki/Serial_Peripheral_Interface#Protokollablauf_und_Einstellm.C3.B6glichkeiten Wie die funktionieren weiß ich. Les dir nochmal meine Frage durch. Es geht mir um Anregungen für eine Einleitung. Ich wollte wissen ob jemand ein passendes Zitat, ein Diagramm oder sonst etwas "interessantes" für eine Einleitung hat.
Schreib doch was über die Anwendung, also den Bezug zur Anwendungen in Konsumer-Produkten. Bspw. dass sie seit Jahrzehnten in Stereoanlagen Verwendung finden, und daher jeder schon Kontakt mit der Technologie hatte.
zockel schrieb: > Um den Aufbau der Protokolle, dafür soll ein Mikrocontroller > programmiert werden um sich die Datenkommunikation genauer anzuschauen. Ich bin mir nicht sicher, oder ich verstehe es nicht, aber was ist nun der Inhalt Deiner Arbeit? "Anschauen" der Protokolle ist es doch sicher nicht. Wenn Du uns hier nichts über den Kern Deiner Wissenschaftlichen Arbeit sagen kannst (oder willst), können wir einige Allgemeinplätze über serielle Kommunikation äußern, die in keinem Zusammenhang mit Deinem Thema stehen.
Ich hätte da was für dich: "Wat is´ne Datenbus? Da stelle mer uns mal janz dumm, und sagen: en Datenbus iss ne große, runde, schwarze Kabel. Und dat große, runde, schwarze Kabel das hat zwei Enden. Dat eine Ende, da kömmt der Dampf rein, und dat andere Ende dat kriegen wa später…"
Oder möchtest Du persönliche Anektoden: Erst Jahre nach dem Studium habe ich das Clock-Stretching begriffen. Im Studium habe ich (wie meine Kommilitonen) bei Emulationen mit IO-Pins eingige "Pflaster"-NOPs eingefügt. Und ich glaube, dem Professor war es auch nicht klar.
Zeige ein wenig Bildung. Ich begann meine Diss (über einen Teilbereich der optischen Nachrichtentechnik) mit einem Zitat aus Agamemnon. Das Drama enthält die älteste schriftliche Schilderung einer Übertragung einer Nachricht auf optischem Wege.
zockel schrieb: > Aber zu meiner Frage: > Ich schreibe eine wissenschaftliche Arbeit und dabei soll die Einleitung > doch zum Thema hinleiten. Bei mir geht es hauptsächlich um die seriellen > Datenbusse (SPI, I2C,...). > > Habt ihr ein paar Anregungen, was ich in der Einleitung schreiben > sollte. Am besten einen kurzen Einstieg formulieren (paar Sätze oder einen kurzen Abschnitt), welcher eine frühere Problemstellung verdeutlicht bzw. die Entwicklung dieser Schnittstellen begründet. Je nach Leser-Zielgruppe (Laie, Peer oder Experte) hast du einen gewissen Spielraum bezüglich Thema und Inhalt. (Beispiel: "I2C wurde 19xx von XYZ erfunden, damit Kommunikation zwischen ... möglich wurde." oder "Die Störanfälligkeit von I2C konnte mittels Signalverarbeitung ...") Anschließend kannst du kurz erläutern, welche Problemstellungen mit der Zeit gelöst wurden und versuche möglichst zügig den Kontext zu deiner Arbeit herzustellen. Danach geht es etwas mehr in die Details, allerdings solltest du den Leser nicht mit zu vielen Details quälen. Es geht ja schließlich um die Motivation und deine Lösungsmethoden sowie ein Ergebnis deiner Arbeit ("das Problem wurde elegant gelöst" oder "Das Problem wurde nicht vollständig gelöst". Eine Einleitung soll kurz und prägnant sein und den Leser neugierig auf die Inhalte dieser Arbeit machen.
John D. schrieb: > Zeige ein wenig Bildung. Ich begann meine Diss (über einen Teilbereich > der optischen Nachrichtentechnik) mit einem Zitat aus Agamemnon. Das > Drama enthält die älteste schriftliche Schilderung einer Übertragung > einer Nachricht auf optischem Wege. Ich weiß ja nicht. Nur weil Agamemnon seiner Bitch Klytaimnestra dringend 1184 v. Chr. vom Fall Trojas berichten musste ... Ich finde man könnte etwas zeitnaher anfangen. Zum Beispiel 1870 als D'Arlincourt auf die Idee mit der Start/Stopp-Synchronisation kam und zeitgleich Jean-Maurice-Émile Baudot eine Synchronisierung mittels separat übertragener Synchronisationszeichen in seinem Baudot-Apparat realisierte. Also jene zwei Synchronisationsarten die heute noch eine Rolle spielen. Wobei allerdings nur eine von beiden sowohl bei SPI als auch I2C verwendet wird. Aber, das findet man alles nicht im Internet, und was man es nicht im Internet findet kann es das gar nicht geben, hahaha. Strg-C, Strg-V funktioniert nicht mit diesem Buchzeug aus Bibliotheken, also geht ein moderner fauler Student da gar nicht erst hin.
Hannes J. schrieb: > Ich weiß ja nicht. Nur weil Agamemnon seiner Bitch Klytaimnestra > dringend 1184 v. Chr. vom Fall Trojas berichten musste ... > > Ich finde man könnte etwas zeitnaher anfangen. Ein wenig bedaure ich ja ohnehin, statt eines Zitates aus der Vergangenheit nicht eines aus der Zukunft verwendet zu haben: "Lichtspruch an ORB und TRAV!". Aber damals dachte ich, es sei unpassend, da deutschsprachig und auf Freiraumausbreitung bezogen...
Kommillitionen listeten in ihrer Diplomarbeit-Einleitung als Anwendungsfälle für Fuzzy-Regler auch Warp-Antriebe für Raumschiffe der Sternenklasse.
Achim S. schrieb: > Kommillitionen listeten in ihrer Diplomarbeit-Einleitung als > Anwendungsfälle für Fuzzy-Regler Muss wohl um 1990 gewesen sein. Kurz danach war der Fuzzy-Hype zu Ende... holger schrieb: > Welche Protokolle? SPI und I2C sind nur die Schnittstellen. Ich würde behaupten, dass die Definition der zeitlichen Abfolge der Signale bei diesen Bussen durchaus ein Protokoll darstellt, das für eine zuverlässige Übertragung eingehalten werden muss.
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