Bei USB-C gibt es da ein grosses Problem: Der Adapter und das
Ausgabegerät müssen den selben USB Alternate Mode beherschen [1].
Da gibt es erstmal 1 Video und 2 Video+Audio Protokolle: DisplayPort,
MHL, HDMI
Dann gibt es noch die Möglichkeit einer USB oder Thunderbolt Grafikkarte
im Adapter (Bei PC->Video). Und dann sind noch Proprietäre
Protokolle/Modi möglich.
Das bedeutet, bei einem USB-C->Video Adapter muss der Adapter und das
Ausgabegerät einen gemeinsamen Modus finden, den beide Unterstützen. Für
einen Beamer oder Bildschirm mit USB-C würde dies das Implementieren von
3 Modi und eventuell einer GraKa beinhalten, damit die Kunden sich nicht
ständig beschweren sie hätten doch USB-C und bei XY gienge es auch.
Deshalb werden Bildschirme & Co. vermutlich nie USB-C mitbringen.
Beim Kauf eines Laptops bedeutet dies, das die meisten keine dieser
Alternate Modes unterstützt, und die Konsumenten beim Kauf nicht auf
irgendwelche kleinen Symbole achten, oder Display Port mit Display Port
Alternate Mode verwechseln (selbes Symbol), etc. Weil man den
Anschlüssen, Geräten und Adaptern nicht ansieht, was diese denn nun
unterstützen, und Normaluser auch keine Technikexperten sind, wird es
für diese nie Funktionieren, und sich die Technik nicht durchsetzen,
zumindest solange sich kein Quasi-Standard durchsetzt welche Alternate
Modes unterstützt werden.
1) https://en.wikipedia.org/wiki/USB_Type-C#Alternate_Mode