Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zur Spannungserzeugung in Verstärkerschaltung


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von Timo (Gast)


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Hallo zusammen!

In der angehängten Schaltung verwende ich zwei Transformatoren um 
einerseits Verstärker zu versorgen, sowie um eine Phantomspeisung für 
ein Mikrofon zu erzeugen. Meiner Meinung nach ist das auch korrekt, mein 
Aufbau sagt aber etwas anderes. Während die +10V/-10V für die Verstärker 
einwandfrei sind, brechen die 48V für die Phantomspeisung stark ein, auf 
ca. 12V. Der Transformator wird auch sehr warm, was ja bedeuten würde, 
dass er deutlich Strom liefern muss, aber warum? Wenn ich den 
Brückengleichrichter herausnehme sieht die Leerlaufspannung gut aus, 
also ist der Transformator in Ordnung. Die Transformatoren sind beide 
3VA mit 2x12V bzw. 2x24V.

Hat jemand einen Rat für mich?

: Verschoben durch Moderator
von Dietrich L. (dietrichl)


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Timo schrieb:
> 48V für die Phantomspeisung

Das hat zwar mit Deiner Frage direkt zu tun, aber brauchst Du nur 48V? 
Wenn ja: dann braucht Du keine 2 Regler mit +/-24V.

Zum Spannungseinbruch: welcher Strom fließt bei der Phantomspeisung?
Hast Du die Spannung mal mit einem Oszi gemessen? Vielleicht schwingen 
der/die Regler ja - eventuell sind C36 und C37 zu groß.

von Peter R. (pnu)


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Die grüne Beschriftung 0V; +- 24V; -48V verführt dazu,irgendwo einen 
Kurzschluss zu erzeugen, indem man den mit 0V bezeichneten Anschluss mit 
Masse verbindet.

Aber das wäre ein Kurzschluss von IC4.

Es darf  hier nur die Mitte zwischen den beiden 24V-Spannung mit Masse 
verbunden werden, nicht etwa der +24V-Punkt.

Trenne also zuerst den Zauber für die 48V von der übrigen Schaltung und 
schau, was sich dann tut bzw. ob der Kurzschluss beim Verbinden mit der 
übrigen Schaltung entsteht

: Bearbeitet durch User
von Timo (Gast)


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> Das hat zwar mit Deiner Frage direkt zu tun, aber brauchst Du nur 48V?
> Wenn ja: dann braucht Du keine 2 Regler mit +/-24V.

Wollte ich auch vermeiden, gibt es denn entsprechende Regler?

> Vielleicht schwingen der/die Regler ja - eventuell sind C36 und C37 zu groß.

Ich nehme sie mal raus.


> Es darf  hier nur die Mitte zwischen den beiden 24V-Spannung mit Masse
> verbunden werden, nicht etwa der +24V-Punkt.

Aber genau das habe ich ja gemacht, also den +24V-Punkt mit Masse (AGND) 
verbunden. Ich dachte das wäre üblich so.

von Klaus (Gast)


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Timo schrieb:
> Wollte ich auch vermeiden, gibt es denn entsprechende Regler?

Müssen die 48V überhaupt geregelt werden? Das ist doch extra erfunden 
worden, damit man nicht regeln muß. Zu Zeiten der Röhre, und da stammt 
das alles her, wurden Versorgungen überhaupt nicht geregelt.

MfG Klaus

von Jens G. (jensig)


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>> Es darf  hier nur die Mitte zwischen den beiden 24V-Spannung mit Masse
>> verbunden werden, nicht etwa der +24V-Punkt.

>Aber genau das habe ich ja gemacht, also den +24V-Punkt mit Masse (AGND)
>verbunden. Ich dachte das wäre üblich so.

Wo ist da ein +24V Punkt? Ich sehe da nur -24/-48V - da fängt ja schon 
die Begriffsverwirrung an.

von Homo Habilis (Gast)


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Du hast die +24V (aus dem positiven Regler unten) mit Masse Verbunden, 
oder was meinst Du jetzt damit?

von Joe J. (neutrino)


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1. Ich sehe hier nur "schwimmende" Massen. Das kann doch nicht 
funktionieren.

2. Wie viel Strom kann denn der 2 x 24 V Trafo sekundär liefern, bzw. 
wie viel VA hat er?

3. Wenn du die 48 V stabilisieren willst, dann nimm beispielsweise einen 
TL783; dieser ist baugleich mit dem LM317, verträgt jedoch 125 V.


Gruß, Joe

von Eddy C. (chrisi)


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Was der TE da treibt, ist vorsätzliche Verwirrung.

Schmeiss +UB weg und hänge doch dieses Netz direkt an AGND
Benenne GND in -24V um
Benenne VSS in -48V um
Benenne AGND in GND um. Es keinen anderen Ground.

Dann erkennt man plötzlich auf natürliche Weise, dass der Schalter von 
AGND auf -48V umschaltet (statt von +UB auf VSS, WTF)

Warum hängen -48V an R4 und R5 und nicht AGND?

von Eddy C. (chrisi)


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Ich bin zwar kein Musiker, aber die Signale, die ich aus dem Netz 
empfange, sagen mir, dass die Phantomspeisung +48V beträgt und nicht 
-48V? Liegen wir da 96V daneben?

von Arno H. (arno_h)


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Joe J. schrieb:
...
> 3. Wenn du die 48 V stabilisieren willst, dann nimm beispielsweise einen
> TL783; dieser ist baugleich mit dem LM317, verträgt jedoch 125 V.
> Gruß, Joe

Der TL783 benötigt einen minimalen Strom von 15mA am Ausgang, bei 
offenem Ausgang musst über 700mW verbraten. Bis 50mA wäre etwas Neueres 
wie z.B. TPS7A4001 meiner Meinung nach besser geeignet.

Arno

von MaWin (Gast)


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Timo schrieb:
> Der Transformator wird auch sehr warm, was ja bedeuten würde,
> dass er deutlich Strom liefern muss, aber warum?

Hmm, wohl ein Kurzschluss.

Ich ertrage diese Wortsuchspiele nicht, von denen einige Leute glauben 
sie wären ein modularer Schaltplan, in Wirklichkeit ist es nur 
zusammenkopierter Scheiss.

Es macht hundertfache Mühe, die Namen zusammenzusuchen, als es Mühe 
wäre, wenn DU die Leitungen ziehst.

Offensichtlich hast du ein +/-10V und ein +/-24V Netzteil. Scheinbar ist 
+24V mit +Ub verbunden und soll die +48V Phantomspannung ergeben obwohl 
dort 0V dransteht, dazu ist -24V mit -48V bezeichnet und mit VSS 
verbunden welches per XLR die negative Spannung für das Mikrophon 
bereitstellt. Die 0V des +/-24V Netzteils sind mit -24V bezeichnet aber 
scheinbar mit den 0V des +/-10V Netzteils verbunden, aber wer weiss 
schon, ob dieselben Namen auch zusammengehörig sind. Und diese 0V 
könnten mit AGND verbunden sein. Und +Ub, also die -24V des +/-24V 
netzteiles sind auch noch mit AGND verbunden, obwohl das doch schon mit 
den 0V verbunden ist. Klar ist das ein Kurzschluss.

Timo schrieb:
> Hat jemand einen Rat für mich?

Zeichne ordentliche Schaltpläne, dann fällt dir dein Fehler sicher wie 
Schuppen von den Augen.

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