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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Akkutausch Bose Soundlink Mini (Zellen ersetzen)


Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Hallo Leute,

habe in letzter Zeit ziemliche Laufzeiteinbußen meines BT-Lautsprechers 
(Bose Soundlink Mini (1st. Gen)).

Da der Akku relativ leicht zugänglich ist, habe ich diesen mal ausgebaut 
(Bild von den Daten habe ich euch angehängt). Ersatzakkus gibt es 
allerdings nicht wirklich bzw. wenn, dann mit 50€ relativ teuer. Nun 
habe ich mir gedacht, dass ich ja auch "einfach" die Zellen wechseln 
könnte.

Also habe ich den Akku nun mal aufgemacht, um mir die Bezeichnung der 
Zellen anzusehen.
Bei den Zellen handelt es sich um 2x Sanyo UR18650ZY R22A. Leider habe 
ich die exakte Bezeichnung nicht finden können.
Gibt es außer der Spannung (je 3,6V) des Typs Li-Ion und Abmessung den 
Akkus noch andere Eigenschaften auf die man beim Kauf achten muss?(evtl. 
in Bezug auf den Ladestrom o.Ä.?)

Die Originalkapazität ist mit 2330mAh ja relativ gering, weshalb ich in 
diesem Zuge, sofern möglich, gleich ein paar Akkus mit größerer 
Kapazität einbauen würde.

Vielleicht kann mir ja noch jemand bei der Identifizierung der 
Akkubezeichnung helfen, besonders der Zusatz R22A wäre wichtig.
Als Alternatie hätte ich bspw. an 
https://www.alibaba.com/product-detail/sanyo-18650... 
gedacht.

Besten Dank Euch schonmal :)
VG

: Verschoben durch Moderator
Autor: einer (Gast)
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Thomas M. schrieb:
> Als Alternatie hätte ich bspw. an
> 
https://www.alibaba.com/product-detail/sanyo-18650...
> gedacht.

Das sind jetzt aber 3,7 V Zellen.
Ansonsten ist das Ganze eher unkritisch.

Wie willst du die kontaktieren?
Evtl. lieber welche mit Lötfahnen nehmen.

MfG

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Thomas M. schrieb:
> Bei den Zellen handelt es sich um 2x Sanyo UR18650ZY R22A. Leider habe
> ich die exakte Bezeichnung nicht finden können.

Das sind Standard Zellen des Typs 18650, gibt es von vielen Herstellern.

Thomas M. schrieb:
> Gibt es außer der Spannung (je 3,6V) des Typs Li-Ion und Abmessung den
> Akkus noch andere Eigenschaften auf die man beim Kauf achten muss?(evtl.
> in Bezug auf den Ladestrom o.Ä.?)

Das erledigt die Bose-Lade-Mimik für dich. Wie einer schreibt, ist ein 
Austausch am einfachsten, wenn die neuen Akkus bereits Lötfahnen haben. 
Du kannst solche Zellen aber auch aus Notebook Akkus plündern, die oft 
nahezu fabrikfrisch in Batteriecontainern zu finden sind (zumindest hier 
in der Gegend).

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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> Das sind jetzt aber 3,7 V Zellen.
> Ansonsten ist das Ganze eher unkritisch.

Sorry, meinte natürlich 2x 3,7V da 7,4V Originalspannung (wären also 
geeignet)

> Wie willst du die kontaktieren?
> Evtl. lieber welche mit Lötfahnen nehmen.

hatte ich auch schon überlegt, allerdings müssten die Fahnen dann noch 
angepasst werden, da diese im Original gebogen verlaufen (siehe Bild)


>
> Das erledigt die Bose-Lade-Mimik für dich. Wie einer schreibt, ist ein
> Austausch am einfachsten, wenn die neuen Akkus bereits Lötfahnen haben.
> Du kannst solche Zellen aber auch aus Notebook Akkus plündern, die oft
> nahezu fabrikfrisch in Batteriecontainern zu finden sind (zumindest hier
> in der Gegend).
Was ist denn da bei dir in der Nähe?

VG

Autor: Georg G. (df2au)
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Thomas M. schrieb:
> Akkus mit größerer Kapazität

Tu dir einen Gefallen und lass die Finger von den überteuerten 
Superakkus mit Fantasienamen. Die haben meist auch nicht mehr Kapazität 
als die Standardzellen der namhaften Hersteller.

Du solltest unbedingt Akkus mit Lötfahnen nehmen. An den Akkus selbst 
kannst du nicht löten, ohne sie zu zerstören. Und ein passendes 
Punktschweißgerät wirst du auch nicht haben. Die Fahne dann mit einem 
Stück Draht zu verlängern und in die passende Richtung zu bringen, ist 
simpel.

Ich habe bei Akkuteile.de gekauft und war sehr zufrieden.

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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> Tu dir einen Gefallen und lass die Finger von den überteuerten
> Superakkus mit Fantasienamen.

Ich würde natürlich ebenfalls auf Zellen von Sanyo
zurückgreifen, nur ggf. halt mit höherer Kapazität.


Btw.: Wenn ich es richtig sehe deuten die ersten 2(3) Buchstaben in der 
Akku-Bezeichnung auf die Zusammensetzung der Zelle hin.

Da gibt es ja eine Reihe unterschiedlicher Zellen ICR, CGR usw...
Wofür steht denn dann das UR beim Originalakku und müssen die 
Ersatzzellen nicht die gleiche Zusammensetzung haben?

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Hallo zusammen,

nachdem ich nun den Akku vorerst noch einmal testweise zum Betrieb der 
Box eingebaut hatte, gibt diese nun kein Lebenszeichen mehr von sich. 
Lediglich beim Einstecken des Stromsteckers...

Ich habe daraufhin direkt die Akkuzellen durchgemessen, welche mir auch 
8,4V anzeigen, sodass es wahrscheinlich nicht an den Zellen selbst 
sondern eher an der Akkuplatine liegt.

Leider zeigt mir die Spannungsmessung an den Polen der Akkuplatine 0,0V 
an, sodass ich davon ausgehe, dass ein Bauteil beschädigt worden sein 
muss.
Ich vermute dass ich evtl. durch Unachtsamkeit einen Kurzschluss 
verursacht haben könnte. Weiß jemand, wo in einem solchen Fall der 
Übeltäter zunächst gesucht werden könnte? Ich nehme an es gibt eine Art 
Sicherung auf der Platine die evtl. ausgetauscht werden muss?

Zum besseren Verständnis habe ich mal ein Foto der Akkuplatine 
angehangen.
Leider gibt es auch keine Ersatzakkus für das Soundlink mini zu kaufen, 
weshalb ich keine alternative zur Fehlersuche auf Bauteilebene sehe...

Ich hoffe ihr habt vielleicht einen Tipp parat :).

VG

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Thomas M. schrieb:
> die oft
>> nahezu fabrikfrisch in Batteriecontainern zu finden sind (zumindest hier
>> in der Gegend).
> Was ist denn da bei dir in der Nähe?

Einige Supermärkte, die offensichtlich Kunden haben, die mit Notebook 
Akkus die Container füllen. Da ist immer wieder ein nahezu 
fabrikfrischer bei.

Thomas M. schrieb:
> Ich hoffe ihr habt vielleicht einen Tipp parat :).

Auf den ersten Blick fällt mir nur der R5-Shunt unten in der Mitte auf, 
der sehr niederohmig sein sollte (unter 1 Ohm). Einlötsicherungen sehe 
ich auf dieser Seite der Platine nicht, ein Foto von der anderen Seite 
könnte das evtl. klären.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Thomas M. schrieb:

> Ich würde natürlich ebenfalls auf Zellen von Sanyo
> zurückgreifen, nur ggf. halt mit höherer Kapazität.

Das macht m.E. nur Sinn, wenn Du Platz genug für
volumenmäßig grössere Zellen hast.

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Matthias S. schrieb:
> Auf den ersten Blick fällt mir nur der R5-Shunt unten in der Mitte auf,
> der sehr niederohmig sein sollte (unter 1 Ohm). Einlötsicherungen sehe
> ich auf dieser Seite der Platine nicht, ein Foto von der anderen Seite
> könnte das evtl. klären.

Ich habe mal die Platine so weit es geht von der Silikon/Klebemasse 
befreit, welche die Zellen umgab. Allerdings weiß ich nicht, ob sich 
unter dem verbleibenden Rest nicht empfindliche Bauteile befinden die 
man beim weiteren abschaben beschädigen könnte.

Beide Seiten der Platine hier nochmal als Foto :)

Lieben Dank schonmal

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Unter der Paste im rot markierten Bereich ist ein Thermoschalter - oft 
aufgeklebt auf einen 8 Pin MOSFet. Du solltest zwischen den blau 
markierten Stellen null Ohm messen, dann ist der Schalter i.O.
Alleridngs sieht es im grün markierten Bereich etwas verdächtig aus, ist 
da was verkokelt?

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Hallo Matthias,
danke für den Hinweis. Der Widerstand am Thermoschalter beträgt 
definitiv mehr als null Ohm. Steigt auch mit steigender Messzeit an... 
Der grüne Bereich sieht m.E. nicht anders als die blauen Lötstellen aus.

Wie wahrscheinlich ist es, dass es mit einem Austausch des 
Thermoschalters das Problem behoben werden kann und wenn ja, bekommt man 
dieses Bauteil so einfach?

Autor: Georg G. (df2au)
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Mir sind schon BMS Platinen untergekommen, die nach Akkutausch den 
Dienst verweigert haben. Sie wollten dann neu initialisiert werden. Das 
dazu notwendige Programm ist aber Betriebsgeheimnis. Damit verhindert 
der Hersteller recht zuverlässig Reparaturen durch Dritte. Das Ganze 
wird mit dem Hinweis auf die elektrische Sicherheit begründet.

Der Thermo"schalter" könnte auch ein NTC sein, Thermo"fühler".

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Georg G. schrieb:
> Der Thermo"schalter" könnte auch ein NTC sein, Thermo"fühler".

Nein, dafür sind seine Anschlussdrähte hier viel zu massiv. Es gibt zwar 
oft einen Sensor a là NTC, aber der sitzt dann zwischen den Zellen und 
misst deren Temperatur. Dieses Dings hier ist thermisch mit dem MOSFet 
verbunden und geht auf, wenn der MOSFet abbrät. (Der MOSFet ist unter 
dem Klebeklecks)

Thomas M. schrieb:
> Wie wahrscheinlich ist es, dass es mit einem Austausch des
> Thermoschalters das Problem behoben werden kann und wenn ja, bekommt man
> dieses Bauteil so einfach?

Hmm, die Wahrscheinlichkeit, das bei einem Kurzschluss des Packs der 
Thermoschalter den MOSFet schützt, ist gleich null, denn dieser ist 
dafür da, bei stetiger Erwärmung zu öffnen und viel zu träge, um im 
Falle eines plötzlichen Kurzschlusses auszulösen.
Bezugquellen dafür gibt es sicherlich, allerdings kann ich dir nur 
sagen, das die Dinger immer auf Notebookakku-BMS sitzen, von denen ich 
sie plündern würde, wenn ich sie bräuchte. Normalerweise landen die 
Platinchen hier allerdings gleich im Müll. Wo man sie kauft, null Ahnung 
:-O

: Bearbeitet durch User
Autor: Armin X. (werweiswas)
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Hallo

Das von Matthias beschriebene Bauteil könnte auch eine steuerbare 
Sicherung sein die gezielt durch den Steuerchip ausgelöst wird damit das 
Gerät wirkungsvoll "zerstört" und vor Reparatur geschützt wird. Diese 
"Sicherung" hat ein kleines Heizelement das ,wenn aktiviert, das interne 
Sicherungselement durchschmelzen lässt. Irreversibel.
Im folgenden Link ist das anhand eines Makita Werkzeugakkus beschrieben. 
Dort ist das so perfide gemacht, dass wenn der Controller mehrmals in 
Folge einen Fehlerzustand erkennt, dieser die Sicherung abbrennen lässt 
und aufgrund eintretender Spannungslosigkeit die weitere Mitarbeit 
dauerhaft einstellt.
http://makita18vmod.blogspot.de/2013/03/fusible-li...

Armin

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Nun, dann scheint sich das ja nun fast erledigt zu haben :( (Wobei ich 
die Zellen noch nicht einmal ausgetauscht habe :/

Matthias S. schrieb:
> Bezugquellen dafür gibt es sicherlich, allerdings kann ich dir nur
> sagen, das die Dinger immer auf Notebookakku-BMS sitzen, von denen ich
> sie plündern würde, wenn ich sie bräuchte. Normalerweise landen die
> Platinchen hier allerdings gleich im Müll. Wo man sie kauft, null Ahnung
> :-O

Sollte mir ein solcher Notebookakku mal unterkommen, wie hoch wäre die 
Wahrscheinlichkeit, dass es genau diese Art von Thermoschalter ist (Ich 
nehme mal an die unterscheiden sich evtl. auch anhand der 
Spezifikationen (bspw. Reaktionstemperatur)?

Autor: H-G S. (haenschen)
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Bei vernetzten Geräten muss man wohl auch mit Sabotage rechnen :-)

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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H-G S. schrieb:
> Bei vernetzten Geräten muss man wohl auch mit Sabotage rechnen :-)

Es lebe die Paranoia.

Thomas M. schrieb:
> Sollte mir ein solcher Notebookakku mal unterkommen, wie hoch wäre die
> Wahrscheinlichkeit, dass es genau diese Art von Thermoschalter ist (Ich
> nehme mal an die unterscheiden sich evtl. auch anhand der
> Spezifikationen (bspw. Reaktionstemperatur)?

Das ist völlig wurscht. Die Dinger haben meistens, wie der bei dir, auf 
der einen Seite einen Anschluss und auf der anderen Seite 2. Da, wo sich 
die Anschlüsse trefen, ist ein merkwürdiges, von mir nicht weiter 
untersuchtes Element, das dann direkt auf dem MOSFet klebt (meistens 
einer im SO-8 Gehäuse).
Wenns pressiert, kann man da auch einen dünnen Draht als Ersatz nehmen, 
der bei ein paar Ampere durchbrennt, z.B. CuL 0,1-0,2mm². Das ganze im 
Isolierschlauch, damit im Durchbrennfall keine Schlüsse auftreten.

Du musst mir aber versprechen, in Zukunft keine Kurzschlüsse mit LiIon 
Zellen zu produzieren, denn die Dinger sind wirklich kräftig und 
rücksichtslos. Also immer obacht.
Kurzgeschlossene Zellen erwärmen sich auch rapide und sind dann erstens 
beschädigt und zweitens unberechenbar.

Autor: H-G S. (haenschen)
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Matthias S. schrieb:
> H-G S. schrieb:
>> Bei vernetzten Geräten muss man wohl auch mit Sabotage rechnen :-)
>
> Es lebe die Paranoia.

Die meisten halten soetwas für zu aufwendig um als Unbedeutender 
betroffen zu werden ... dabei ist es womöglich sehr einfach ...

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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H-G S. schrieb:
> Die meisten halten soetwas für zu aufwendig um als Unbedeutender
> betroffen zu werden ... dabei ist es womöglich sehr einfach ...

Wenn sowas dann öffentlich wird, erzeugt das einen Shitstorm, der sich 
gewaschen hat. Ich erinnere nur mal an die Nummer von Hewlett Packard, 
die Verbrauchsdaten des Druckers an den Hersteller gesendet hat. Das hat 
die Jungs (bzw.Carly Fiorina, die damals Vorsitzende war) ganz schön 
Umsatz gekostet.
Ich traue den Bose Angebern einiges zu, aber sowas würde keine gute 
Presse sein.

Autor: H-G S. (haenschen)
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Matthias S. schrieb:
> Ich traue den Bose Angebern einiges zu, aber sowas würde keine gute
> Presse sein.

Hat Bose überhaupt eine gute Presse, geschweige denn überhaupt eine 
Presse ?

Zu dem Hersteller findet sich ja sogut wie überhaupt nix, ausser ihre 
sich wiederholende Propaganda - der Rest ist wohl streng geheim oder 
patentiert oder sonstwas ...

Autor: ??? (Gast)
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Bose ist tot...

Autor: npn (Gast)
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??? schrieb:
> Bose ist tot...

Wofür du sicher eine Quelle angeben kannst. Oder doch nicht? ;-)

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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H-G S. schrieb:
> Hat Bose überhaupt eine gute Presse, geschweige denn überhaupt eine
> Presse ?

Keine Ahnung - aber die Leute kaufen den Kram immer wieder und nach 2 
Jahren landet er hier auf Tisch zur Reparatur...
Bose hat ja mal Prozesse angestrengt, weil eine Zeitschrift sagte, das 
beim Test der 'Ton im Raum wanderte'. Es mussten hohe Richter 
entscheiden, das die Zeitschrift schreiben durfte, was sie will. Da wird 
auf Deibel komm raus mit DSP rumgetrickst, um den Eindruck von sattem 
Klang oder was weiss ich zu erzielen, aber die Lautsprecher sind aus 
Pappe und Plastik.

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Matthias S. schrieb:
> Das ist völlig wurscht. Die Dinger haben meistens, wie der bei dir, auf
> der einen Seite einen Anschluss und auf der anderen Seite 2. Da, wo sich
> die Anschlüsse trefen, ist ein merkwürdiges, von mir nicht weiter
> untersuchtes Element, das dann direkt auf dem MOSFet klebt (meistens
> einer im SO-8 Gehäuse).

Ich habe mich nun etwas im Netz umgesehen, allerdings keinen 
Thermoschalter gefunden, der diesem hier ähnelt. Gibt es den evtl. auch 
bei Digikey & Co.?

Ich nehme mal an den MOSFet müsste ich dann auch gleich wechseln oder?


> Wenns pressiert, kann man da auch einen dünnen Draht als Ersatz nehmen,
> der bei ein paar Ampere durchbrennt, z.B. CuL 0,1-0,2mm². Das ganze im
> Isolierschlauch, damit im Durchbrennfall keine Schlüsse auftreten.

Und wie würde ich den zwischen den 3 Lötpunkten verlöten?

> Du musst mir aber versprechen, in Zukunft keine Kurzschlüsse mit LiIon
> Zellen zu produzieren, denn die Dinger sind wirklich kräftig und
> rücksichtslos. Also immer obacht.
> Kurzgeschlossene Zellen erwärmen sich auch rapide und sind dann erstens
> beschädigt und zweitens unberechenbar.

Ich werde mich da nur sehr vorsichtig heranwagen, denke die Zellen löte 
ich ohnehin erstmal ab, bevor ich mich an die Reparatur wage

Autor: hinz (Gast)
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npn schrieb:
> ??? schrieb:
>> Bose ist tot...
>
> Wofür du sicher eine Quelle angeben kannst. Oder doch nicht? ;-)

http://news.mit.edu/2013/obit-amar-bose-0712

Autor: Axel R. (Gast)
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Was steht auf dem CHIP drauf?
Der wird per SM-Bus am Gerät gekoppelt sein. Den musst Du resetten.
Dort hinein werden die Ladezyklen und die vermeintlich verbleibende 
Akkukapazität gespeichert.
Wie blauäugig...

Für den SM-Bus gibt/gab es von Benchmarq Eval-Kits, die das 
können/konnten.
Ist ja seit längerem vom TI übernommen worden.

Ist ja mittlerweile auch schon wieder zehn Jahre her, aber soviel wird 
sich da nicht geändert haben.

Die Akkus hättest Du drinn lassen können, denke ich mal.
StromTuner

Autor: H-G S. (haenschen)
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Also immer wenn ich ein Bose höre meine ich dass ich FAST etwas 
audiophiles höre - aber eben nur knapp darunter.

Spass macht das irgendwie aber auf die Dauer naja ...


Was für Bose spricht sind die meist sehr kompakten Abmessungen, aus 
denen dieser beinahe-audiophile Klang kommt.

Autor: Skippy (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> Da wird
> auf Deibel komm raus mit DSP rumgetrickst, um den Eindruck von sattem
> Klang oder was weiss ich zu erzielen, aber die Lautsprecher sind aus
> Pappe und Plastik.

Muss wohl eine neue Entwicklung sein DSPs & Plastik zu verwenden, 
frueher (tm) war es nur Pappe, HiFi geht anders, "Audiophile" hoechstens 
als Schimpfwort fuer Leute die die Lautsprecherkabel in Waage an der 
Wand verlegen und vergoldete Netzwerkkabel fuer mehrere Hundert Euro 
kaufen..

Hauptsache teuer und ein ansehnliches Gehaeuse, das zieht die passende 
Kundschaft von alleine an..

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Thomas M. schrieb:

> denke die Zellen löte ich ohnehin erstmal ab,

Damit könntest Du das endgültige Ende Deines Batteriepacks
einläuten, da manche Überwachungs-ICs sich dann nicht wieder
neu initialisieren lassen.

Autor: H-G S. (haenschen)
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Kann es sein dass dieser ständige Wechsel an der Grenze zum Audiophilen 
den "Bose-Genuss" ausmacht ?

Kann ja sein das die etwas herausgefunden haben in ihrer Forschung und 
absichtlich variiert wird - sie verwenden ja bestimmte geheime 
Algorithmen in ihren Chips.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Thomas M. schrieb:
> Ich nehme mal an den MOSFet müsste ich dann auch gleich wechseln oder?

Das kann passieren, ja.

> Und wie würde ich den zwischen den 3 Lötpunkten verlöten?

Kann ich dir im Moment nicht sagen, da ich die kleinen Platinen aus den 
Notebook Akkus immer sofort wegwerfe (alles zugeschmaddert mit der 
Paste). Aber wenn die nächste eintrifft, messe ich so ein Dings mal 
durch.
Der Bus Anschluss an der Seite zumindest sieht so aus wie einer von 
Notebook Akkus.

H-G S. schrieb:
> Kann es sein dass dieser ständige Wechsel an der Grenze zum Audiophilen
> den "Bose-Genuss" ausmacht ?

Ich höre da nichts audiophiles, sondern meistens, wie damals bei den 
Grundig Radios unnatürlich hochgezogenen Bass und Höhen, wie eine zu 
weit getriebene Loudness Korrektur.

Skippy schrieb:
> Hauptsache teuer und ein ansehnliches Gehaeuse, das zieht die passende
> Kundschaft von alleine an.

So isses. Die Kisten sind ein wahres Plastik Origami und die CD 
Laufwerke halten von 12 bis Mittag. Hatte gerade so ein Dings hier - 
dazu auch noch mit 'System' Anschluss für die Lautsprecher, der alles 
andere als System hat. Nicht mal ne Kopfhörerbuchse - und das für satte 
700 Euro + Boxen.  Nennt sich dann Bose Lifestyle, na schönen Dank auch.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas M. (lycos1337)
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So, da bin ich wieder ;)

Ich konnte inzwischen einen defekten Notebookakku auftreiben (siehe 
Bild).
Wäre da der passende MOSFET dabei? Die Zellen würde ich mal durchmessen, 
da werden evtl. noch 2-3 zu gebrauchen sein.

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Hat niemand eine Idee? :(

Autor: Armin X. (werweiswas)
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Moin

Deine gesuchten Mosfets sind die beiden 8-Beiner rechts des 
Kontaktblocks. Die hinterfotzige Sicherung könnte hier der Käfer ganz 
rechts sein. Sofern überhaupt vorhanden.

Armin

Autor: Helmut (Gast)
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Armin X. schrieb:
> Die hinterfotzige Sicherung könnte hier der Käfer ganz
> rechts sein.

Würd' ich auch so sehen:
http://www.dexerials.jp/en/products/c3/sfh0412.html

Helmut

Autor: Micha (Gast)
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Falls jemand sich überlegt, sich den Akku bei der Firma Akkuplus.de 
auffrischen zu lassen, dem kann ich nur davon abraten!

Ich hab meinen Soundlink Mini eingeschickt um die Zellen tauschen zu 
lassen und habe ihn kaputt wieder bekommen. Während die Zellen mit 3400 
mAh in Ordnung sind, ist die handwerkliche Arbeit echt grottig gemacht 
worden!
Die Gummidichtung an dem Akku dient dazu, die Basskammer abzudichten. 
Diese wurde beim Aufbrechen kaputt gemacht und das Akkugehäuse verzog 
sich. Seitdem knarzt der Sound und ist total im Eimer. Anschließend 
wurde beim Montieren die Schrauben weggelassen und der Akku mit Gewalt 
ins Gerät gezwängt. Ich kann euch nur nochmals davon abraten!

Ihr seht die Fotos im Anhang

Ich habe am Ende die Dichtung selbst repariert und passende Schrauben 
gefunden. Akkuplus bot zwar an, die Reparatur erneut durchzuführen oder 
die Zellen zu entnehmen und mir dann das Geld zurückzuerstatten. Wenn 
man sich die Fotos oben anschaut, dann wisst ihr, wieso ich davon 
Abstand genommen habe.

Besten Gruß

Micha

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Hi Micha,

das sieht aber übel aus!
Ohnehin hätte ich an deiner Stelle nur den Akku dort hingeschickt und 
den Soundlink behalten.

Wie dem auch sei, das Kind ist nun bereits in den Brunnen 
gefallen...Lässt sich der Akku nach deiner Nachjustierung denn wieder 
leichtgängig in das Gehäuse schieben? Wenn nicht, dann schau doch mal, 
wo das Akkugehäuse genau beschädigt ist - bei ein paar mm Ausbeulung 
könnte anschmirgeln evtl. helfen.

PS: Die Seitenansicht lässt vermuten, dass die entstandenen Klebestellen 
nach dem Zusammenbau das Akkugehäuse etwas verbreitern. Vll. da mal 
vorsichtig mit einem scharfen Messer abscharben bis der Akku wieder 
leichtgängig eingeschoben werden kann. Da dieser ja normalerweise nahezu 
exakt in die Öffnung passt, können wenige mm bereits dazu führen, dass 
er nicht richtig sitzt.

Das angesprochene knarzen kommt aber definitiv vom Tieftöner? Sollte 
jemand in deinem Bekanntenkreis ebenfalls ein SL mini 1 haben, könntest 
du mal die Akkus tauschen und schauen, ob der Fehler reproduzierbar ist.

Zur Info:
Mittlerweile findet man dermaßen viele defekte Soundlink mini bei Eb*y, 
welche alle den selben Fehler aufweisen. Sorry, aber da liegt die 
Vermutung nahe, dass irgendwo der Wurm drin ist (oder etwa geplante 
Obsoleszenz seitens Bose?).
Da mir der nette Bose-Support keinen einfachen Austausch des Akkus, 
sondern lediglich eine Reparatur für schlappe 79€ angeboten hat, werde 
ich mir eine Box eines anderen Herstellers zulegen. Bose jedenfalls, hab 
ich satt!

Btw.: Ein Kumpel hatte seinen Soundlink bei gleichem Defekt bei Bose 
eingeschickt und den Akku dort gegen einen neuen ersetzen lassen (im 
Rahmen der Reparatur). Dabei wurde auch eine Platine getauscht (Ob das 
evtl. meine Vermutung bzgl. eines ursprünglichen 
Design/Produktionsfehlers bestätigt, lasse ich an dieser Stelle einfach 
mal offen).

VG

Autor: Micha (Gast)
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Hi Thomas,

ja, es liegt definitiv an der Abdichtung des Tieftöners. Damit der 
Soundlink Mini so viel Bass aus so kleinem Volumen generieren kann, muss 
die Basskammer mit der Dichtung um den Akku herum komplett luftdicht 
sein. Bose hat das Design der Box raffiniert gemacht, meiner Meinung 
nach liegt am Design selbst nicht die geplante Obsoleszenz vor. 
Lediglich dass es so schwer ist, an Ersatzakkus zu kommen, das ist 
extrem beschissen.

Die Reparatur von Akkuplus.de wurde so schlampig ausgeführt, dass selbst 
die Klebestellen nicht luftdicht sind, das heißt selbst wenn die 
Dichtung an der Seite des Akkus funktionieren würde, würde durch das 
halb durchlöcherte Akku-Etikett Luft ausdringen und zum Knarzen führen.

Meine Lösung: Zwei Lagen Frischhaltefolie als Isolierung zwischen Akku 
und Basskammer eingespannt und dann den Akku fest verschraubt. Hab den 
Akku so fest angezogen, dass das verbogene Plastik wieder anschmiegt. 
Musste mir eigene Schrauben besorgen, da Akkuplus.de meine Schrauben 
nicht wieder eingebaut oder mitgeliefert hat!

Ergebnis: Knarzt fast gar nicht mehr, klingt fast wie neu, und der Akku 
hält!

Was hast du jetzt mit deinem Soundlink Mini gemacht?

Besten Gruß

Micha

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Dann mal herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur.

Ich bin bisher noch nicht zum Reparaturversuch gekommen, allerdings wäre 
sicher ein neuer Akku die bessere Lösung (nur woher ;) ?)
Die Box habe ich mit dem Akku eines Bekannten ausprobiert und läuft 
einwandfrei.
Mal sehn wofür ich mich entscheide.

VG

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...ich frage mich wrkl, ob der bq chip wie bei einem NB Akku dann 
koplett dicht macht, wenn man die Zellen wechselt? Die Schweinhunde. 
Wollte mir auch schon son Bose SL2 mini kaufen, der Klang ist bench. Vll 
findet man iwelche Reparaturanleitungen online, ifixit oder so?

Klaus.

Autor: Thomas M. (lycos1337)
Datum:

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Hallo Klaus,

soweit ich weiß, ist der Akku beim SL2 mini nicht mehr "so einfach" 
entnehmbar, sondern per Flachbandkabel an der Platine angelötet. Tut mir 
Leid, aber mag der Klang auch noch so toll sein, mich hat die Anzahl an 
defekten Bose Soundlink mini Geräten (des SELBEN! Fehlers) in letzter 
Zeit wirklich abgeschreckt.

Finde es, ehrlich gesagt auch ein Unding seitens Bose, großartig auf der 
eigenen Homepage eine Anleitung zum Ausbau des Akkus beim Soundlink mini 
1 bereitzustellen, um dem Kunden zu suggerieren, dass es kein Problem 
ist diesen im Falle eines Defektes tauschen zu können, wenn man diesen 
Akku nirgendwo (nicht einmal bei Bose als separates Ersatzteil) bekommt.

Logitech und Co. heucheln wenigstens nichts vor, auch wenn der Akku dort 
nicht weniger einfach entnehmbar ist.

VG

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...naja, wenn Geräte defekt sind aber reparabel, dann freut mich das 
immer - so ist der Sonntag sinnvoll genutzt und ich habe 80% gespaart. 
Wenn das natürlich so eine &%$§*# ist und man es nicht mehr retten kann, 
ärgert mich das genau so. Frechheit.

Klaus.

Autor: Arne (Gast)
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Hallo,
ich bin auf das Thema gestoßen, weil mein Soundlink Mini nur noch über 
Akku sehr kurz betreibbar ist.
Euro Erfahrungen bei akkuplus.de sind echt heftig. Ich war trotzdem mal 
auf deren Seite. Zusätzlich bieten Sie ja einen Reparatursatz zur 
Selbsteinbai an:
https://akkuplus.de/Akkupack-fuer-BOSE-SoundLink-M...

Dort steht:
Es müssen die Kontakte am Plus-, und Minuspol, die an das Gehäuse gehen, 
sowie einige Einzelteile, wie NTC umgelötet werden. Dazu benötigen Sie 
einen Lötkolben!

Ob die Einzelteile zum Lieferumfang gehören ist nicht beschrieben. Ich 
habe dort Akkuplus mal angefragt.

Das wäre evtl. noch eine Möglichkeit für eine kostengünstiegere 
Reparatur.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Hmmm...das wäre zu einfach - dann müsste man nur die Zelen tauschen und 
den NTC an die neuen Zellen "pappen". Hier hält sich ja der Glaube - was 
ich für möglich halte - dass das Pack sich selbst "locked" sobald man 
einmal die Zellen entfernt hat. Die genaue Umbauanleitung und ob das nur 
für BESTIMMTE packs geht, wäre mal interessant. Frag da mal genauer nach 
:)

Klaus.

Autor: oszi40 (Gast)
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Klaus R. schrieb:
> dass das Pack sich selbst "locked" sobald man

Bei einigen NB-Akkus konnte man die Auswertung überlisten, indem man die 
neuen Zellen ERST mal parallel geschaltet hat und später die kranken 
entfernt hat. Ob das hier klappt weiß ich nicht.

Autor: Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)
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Beim Zellentausch darf die Platine vom Akkupack nicht stromlos werden.
Es kann sein das auf der Platine ein Flüchtiger Speicher verbaut ist der 
bei abklemmen der Zellen sein Inhalt verliert und der Controller 
Funktionslos wird.
Solche Schweinereien findet man auch bei Laptop Akkus wenn man da die 
Zellen tauschen will.

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Hallo Arne,

dieses Angebot ist ja interessant (bin mir sicher, dass es das damals 
noch nicht gab). Auch wenn der reine Besitz eines Lötkolbens sicher 
nicht für diese Reparatur qualifiziert, würde mich ebenfalls 
interessieren, was die Anleitung von Akkuplus sagt (Stichwort NTC 
umlöten). Dort müsste ja dann auch vermerkt sein, wie bzw. ob man die 
Platine stromlos schalten kann.

Wäre klasse, wenn du uns hier auf dem Laufenden hieltest



PS: Wahrscheinlich wäre, sofern man sich für das DIY-Paket von Akkuplus 
entscheiden sollte, ohnehin der Zellenkauf in Eigenregie vorteilhafter. 
So weiß man genau was darin verbaut ist (Eine konkrete 
Typ/Herstellerbezeichnung gib Akkuplus ja hierfür nicht).

VG

Autor: Arne ". (arner)
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geht klar, ich halte euch auf dem Laufenden.
Bis jetzt hat sich noch niemand gemeldet.

Arne

Autor: Arne ". (arner)
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Ich habe eine Antwort erhalten:
****************************************************
Hallo und vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Einzelteile müssen Sie von dem alten Akku übernehmen. Diese sind 
nicht im Lieferumfang vorhanden.
Bei diesem Angebot handelt es sich um Akkupack, der aus zwei Zellen 
konfektioniert wird.
******************************************************

Was soll das denn?

Autor: Dieter (Gast)
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Micha schrieb:
> Falls jemand sich überlegt, sich den Akku bei der Firma
> Akkuplus.de
> auffrischen zu lassen, dem kann ich nur davon abraten!
>
> Ich hab meinen Soundlink Mini eingeschickt um die Zellen tauschen zu
> lassen und habe ihn kaputt wieder bekommen. Während die Zellen mit 3400
> mAh in Ordnung sind, ist die handwerkliche Arbeit echt grottig gemacht
> worden!
> Die Gummidichtung an dem Akku dient dazu, die Basskammer abzudichten.
> Diese wurde beim Aufbrechen kaputt gemacht und das Akkugehäuse verzog
> sich. Seitdem knarzt der Sound und ist total im Eimer. Anschließend
> wurde beim Montieren die Schrauben weggelassen und der Akku mit Gewalt
> ins Gerät gezwängt. Ich kann euch nur nochmals davon abraten!
>
> Ihr seht die Fotos im Anhang
>
> Ich habe am Ende die Dichtung selbst repariert und passende Schrauben
> gefunden. Akkuplus bot zwar an, die Reparatur erneut durchzuführen oder
> die Zellen zu entnehmen und mir dann das Geld zurückzuerstatten. Wenn
> man sich die Fotos oben anschaut, dann wisst ihr, wieso ich davon
> Abstand genommen habe.
>
> Besten Gruß
>
> Micha

Du hast denen nicht ernsthaft noch Geld da gelassen? Denen hätte ich die 
Löffel langgezogen. Das ist Pfusch und Sachbeschädigung.

Die haben gefälligst das Gerät zu ersetzen. Nochmal einschicken damit 
sie ganz mitm Vorschlaghammer drüber gehen können, zumal es 
kostentechnisch absoluter Unsinn ist einen Arbeiter hinzusetzen der dann 
die gebrauchten Zellen ausbaut, dabei noch mehr kaputt macht und dann 
einem anderen Kunden auch noch gebrauchte Zellen unterzujubeln.

Schließ dich mit einem Anwalt und ggf. der Staatsanwaltschaft kurz - das 
könnte durchaus in die Richtung Betrug gehen, denn was wollen sie sonst 
mit den Zellen zurück? Die sind keine 5€ wert...

Entweder Neugerät (dann dürfen sie sogar die regulären Kosten berechnen) 
oder Schadensersatz inklusive Rückerstattung der Kosten. Alles andere 
wäre für mich inakzeptabel.

Autor: Arne ". (arner)
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Arne ". schrieb:
> Ich habe eine Antwort erhalten:
> ****************************************************
> Hallo und vielen Dank für Ihre Anfrage.
>
> Die Einzelteile müssen Sie von dem alten Akku übernehmen. Diese sind
> nicht im Lieferumfang vorhanden.
> Bei diesem Angebot handelt es sich um Akkupack, der aus zwei Zellen
> konfektioniert wird.
> ******************************************************
>
> Was soll das denn?

Von Akkuplus kommt weiter nichts.

Vorschlag:
Mann kauft Akkus mit Kabel dran und brückt beim Austausch die alten 
Akkus, sodass die Platine kein Spannungsausfall bemerkt.
Das müsste doch funktionieren oder?

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...die Spgen der alten und neuen Akkus sollten sich aber nicht zu sehr 
unterscheiden bzw. sollte man einen 100 Ohm Angstwiderstand an die neuen 
löten bevor man diese anschließt. Den muss man dann hinterher brücken.

Klaus.

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Hallo zusammen,
nachdem ich nun wieder etwas zeit gefunden habe, habe ich mich nochmal 
mit der Platine beschäftigt, um genau zu sein mit dem Thermoschalter, 
wie Matthias ihn in seinem Beitrag nannte.

Matthias S. schrieb:
> Unter der Paste im rot markierten Bereich ist ein Thermoschalter - oft
> aufgeklebt auf einen 8 Pin MOSFet. Du solltest zwischen den blau
> markierten Stellen null Ohm messen, dann ist der Schalter i.O.
> Alleridngs sieht es im grün markierten Bereich etwas verdächtig aus, ist
> da was verkokelt?

Ich habe diesen nun also einmal ausgelötet und durchgemessen. Er hat 
überhaupt keinen Durchgang. Der Schalter war auch nicht auf einen MOSFet 
aufgeklebt, sondern lediglich direkt auf der Platine.. (Was allerdings 
für einen Thermoschalter wenig Sinn machen würde, oder irre ich mich?)

Ich habe mal ein Foto des Schalters inkl. Typ-Bezeichnung eingefügt, 
leider scheint es hierfür nur einen Anbieter zu geben?!

@Matthias: Du hattest als Alternative von einem dünnen Kupferdraht 
gesprochen, den man ersatzweise einlöten könnte... Welche der 3 Lötpads 
würde ich denn dann miteinander verbinden?

Viele Grüße und ein großes Danke für die bisherigen Anregungen und 
Ratschläge

Autor: eProfi (Gast)
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> Ich habe mal ein Foto des Schalters inkl. Typ-Bezeichnung eingefügt,
> leider scheint es hierfür nur einen Anbieter zu geben?!

Danke für die Infos, es wäre hilfreich gewesen, Klartext zu schreiben:
nämlich Typenbezeichnung und Link zum Anbieter hier als Text.
OCR funktioniert noch nicht.

SEFUSE DSX35A oder DSX36A oder D6X35A oder D6X36A ???
Was ist richtig?

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Hi eProfi

es handelt sich um eine SEFUSE D6X35A.

Autor: eProfi (Gast)
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Und der Anbieter?

SEFUSE ist ein Joint Venture von NEC und Schott.
Hier ist der genaue Aufbau beschrieben:
http://cci-tco.com/wp-content/uploads/product-sele...

Der Typ heißt D6X (136 - 139 - 180 °C, 12A 32V, 50 Ohm Heater)
35A ist die Charge: Juni 2013 (oder 2003?), Sub-lot number A

Autor: GAHST (Gast)
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Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Wow, echt interessant, auch wenn ich als elektrotechnisch eher Laie bin 
;)

Hier der Anbieter (wie seriös das ganze ist steht auf einem anderen 
Blatt...
https://www.yoycart.com/Product/521928098458/

Also wenn ich es richtig verstehe, kann die Sicherung sowohl durch zu 
hohe Umgebungstemperatur ausgelöst werden als auch durch einen 
abnormalen Stromfluss (letzteres wäre in meinem Fall wahrscheinlicher).

Müsste die Sicherung denn im ausgelöteten Zustand Durchgang haben oder 
erfolgt dieser erst bei Anlegung einer (Schwell-) Spannung?

Wäre es evtl. möglich die Platine ohne Sicherung kurz zu testen (bspw. 
mit besagtem Kupferdraht?)

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Thomas M. schrieb:
> Wäre es evtl. möglich die Platine ohne Sicherung kurz zu testen (bspw.
> mit besagtem Kupferdraht?)

Wenn die Sicherung ausgelöst hat, warst entweder du das mit deiner Tat 
in diesem Beitrag:
Beitrag "Re: Akkutausch Bose Soundlink Mini (Zellen ersetzen)"
oder die Schaltung ist defekt.

Wie genau die Sicherung beschaltet war, kann man ja kaum verfolgen, ohne 
die Platine mit der Lupe zu untersuchen.
Das ganze kannst du eigentlich nur testen, indem du eine Prüfspannung 
(7-7,5V) mit Labornetzteil begrenzt auf so 50-100mA anstelle der Akkus 
anlegst und dann an den Anschlüssen der Ex-Sicherung misst, ob irgendwo 
noch Spannung anliegt.
Alsdann mit einem niederohmigen Angstwiderstand (33-100 Ohm) mal zu 
einem der stromlosen Anschlüsse brücken und am Ausgang der Platine 
messen, ob was durchkommt. Wenn ja, die Verbindung mal mit dünnen 
Kupferdraht legen und dabei den Strom auf der Testspannung im Auge 
behalten. Sollte weiterhin niedrig sein. Zweite Verbindung legen (die 
Sicherung hat ja drei Anschlüsse) und weiter auf Überstrom checken. In 
keinem Fall darf der Strom des Labornetzteils stark ansteigen.

: Bearbeitet durch User
Autor: eProfi (Gast)
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Ja, du kannst die beiden nahe beieinander liegenden Kontakte mit einem 
sehr dünnen Draht ("Faden" einer Litze oder Abschirmgeflechts), 
miteinander verbinden.
Das D6X ist übrigens beim Löten mit einer Flachzange oder Pinzette an 
den Anschlüssen zu kühlen, nur kurz löten!
Aber ich würde den einzelnen Anschluss vorerst nicht anlöten, sonst kann 
es sein, dass der Heater gleich wieder sein destruktives Werk 
vollbringt.

Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Nun, ein Labornetzteil habe ich leider (noch) keins...

Ich bin noch im Unklaren wie diese Sicherung genau funktioniert.

Wenn ich es richtig verstehe, ist das einzelne Bein auf der rechten 
Seite nur für das "Heizelement" da, korrekt?

Sollte ich die Sicherung überbrücken, würde ich dann also einen dünnen 
Kupferdraht zwischen die beiden Platinenpads auf der linken Seite 
einlöten, etwa so?

Was könnte denn schlimmstenfalls passieren?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Thomas M. schrieb:
> Was könnte denn schlimmstenfalls passieren?

Das möchtest du nicht wissen - wenn Q4 oder Q5 durchlegiert sind durch 
deine früheren Experimente, dann ist der Akku in Gefahr, kuzgeschlossen 
zu werden und enorme Ströme durch die Schaltung zu schicken - das wars 
dann. Also bitte nicht mit ungeschützten Akkuzellen ausprobieren. Wenn 
du wirklich keine andere Quelle als die Akkus hast, verbinde sie über 
Angstwiderstände mit dem Board, z.B. 47-100 Ohm. Das begrenzt schädliche 
Ströme wenigstens etwas und zerstört höchstens besagte Widerstände.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Ich habe nun also die beiden nebeneinanderliegenden Kontakte mit einem 
100 Ohm Widerstand überbrückt, und den Akku an die Box angeschlossen. 
Leider erhalte ich gar kein Lebenszeichen.
Ist es absolut sicher, dass das 3. Bein der (Thermo-) Sicherung für den 
Stromkreis selbst bedeutungslos ist?

Könnte evtl. jemand, dessen Akku funktioniert, einmal die Spannung 
zwischen den beiden nebeneinanderliegenden Pads der Thermosicherung 
messen (weiter oben im Bild-Beitrag von Matthias S. grün und blau 
markiert)? Das wäre klasse und würde mir enorm weiterhelfen.

VG

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...naja, hattest du die zellen mal vom akku abgeklemmt, also war die 
elektronik mal stromlos? dann war es das vl schon, weil sie das merkt 
und "dicht" macht. Ich würde behaupten die Sicherung liegt mit den 2 
mosfets im neg pfad, also müssen die pads gg + 7.4v liefern - fraglich 
ist aber, ob die mosfest durchgesteuert werden.

Klaus.

Autor: Thoma (Gast)
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Thomas M. schrieb:
> Ich habe diesen nun also einmal ausgelötet und durchgemessen. Er hat
> überhaupt keinen Durchgang. Der Schalter war auch nicht auf einen MOSFet
> aufgeklebt, sondern lediglich direkt auf der Platine.. (Was allerdings
> für einen Thermoschalter wenig Sinn machen würde, oder irre ich mich?)


eProfi schrieb:
> Der Typ heißt D6X (136 - 139 - 180 °C, 12A 32V, 50 Ohm Heater)
> 35A ist die Charge: Juni 2013 (oder 2003?), Sub-lot number A

So wie ich das verstanden habe, kann diese Thermosicherung entweder 
durch eine zu hohe Temperatur ausgelöst werden, oder extern durch den 
eingebauten Heizwiderstand (50Ohm). Wenn der Controller auf dem Board 
eine Unterbrechung der Spannungsversorgung festgestellt hat, schaltet er 
den Heizwiderstand gegen Masse und die Sicherung löst aus.

Damit müsste am Anschlusspin des Heizwiderstand ein Transistor sein der 
gegen Masse schaltet. Oder der Controller zieht den Pin direkt auf 
Masse? Man müsste einfach mal schauen mit was die Leiterbahnen verbunden 
sind.

Könnte der Ablauf zum Auslösen der Sicherung so stimmen?

Klaus R. schrieb:
> Ich würde behaupten die Sicherung liegt mit den 2
> mosfets im neg pfad

Wie wird die Sicherung Low Side beschaltet?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Thomas M. schrieb:
> einmal die Spannung
> zwischen den beiden nebeneinanderliegenden Pads der Thermosicherung
> messen

So, ich habe nun mal wieder einen Notebook Akku (Sanyo) bekommen, in dem 
so ein 3-poliges Thermodings drin war und konnte dieses durchmessen. Da 
ich es beim Auslöten dann auch gleich ausgelöst habe, hier die 
Erkenntnisse:
Dicke Anschlüsse                    dünner Anschluss

O==========================+   50 Ohm
                           +-|===|-----------o
O==================|----|--+
                   Sicherung
Da die Sicherung, wie o.a., beim Auslöten kaputt gegangen ist, nehme ich 
an, das sie so bei etwa 100°-150°C auslöst.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...es wäre mal viel interessanter, wenn jmd mit einer intakten Akku PCB 
einfach nur die Zellen tauscht - mit "Überbrückungsverfahren". Dein Ding 
ist eh hin, befürchte ich? :)

Klaus.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas M. (lycos1337)
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Matthias S. schrieb:

> So, ich habe nun mal wieder einen Notebook Akku (Sanyo) bekommen, in dem
> so ein 3-poliges Thermodings drin war und konnte dieses durchmessen. Da
> ich es beim Auslöten dann auch gleich ausgelöst habe, hier die
> Erkenntnisse:
>
> Dicke Anschlüsse                    dünner Anschluss
> 
> O==========================+   50 Ohm
>                            +-|===|-----------o
> O==================|----|--+
>                    Sicherung
> 
> Da die Sicherung, wie o.a., beim Auslöten kaputt gegangen ist, nehme ich
> an, das sie so bei etwa 100°-150°C auslöst.

Vielen Dank fürs Durchmessen. Ich frage mich gerade nur, ob die 
Überbrückung der beiden "dicken Anschlüsse" theoretisch funktionieren 
sollte, bzw. ob die Platine nicht "merkt", dass der "dünne Anschluss" 
fehlt (z.B. indem keine 50 Ohm als Widerstand gemessen werden...)
Würde es eurer Meinung nach Sinn machen, einmal testweise so eine 
Sicherung zu bestellen?
Mal davon abgesehen, dass es relativ unwahrscheinlich ist, dass diese 
Platine jemals wieder zum Leben erweckt wird...

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...genau, es lohnt nicht - wenn ich "die" wäre, würde ich mir zudem 
abspeichern, dass ich die Sicherung ausgelöst habe. Abgesehen davon 
würde ich mir auch abspeichern, dass sie Spg mal weg war - und in beiden 
Fällen würde ich dann NIX mehr tun.

Klaus.

Autor: Gabor L. (bsndit-s)
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Hallo Thomas,
sorry, wenn ich statt einer Lösung mit einer Frage komme.
Wie hast Du die Akkugehäuse geöffnet?
Ist es dir gelungen die Klebestelle ohne die Gehäuse zu beschädigen 
trennen?
Wäre dankbar für ein Antwort.
Gruß Gabor

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Nein, ist es ihm nicht. Die sind verschweißt. Mit Geschick allenfalls 
unauffällig öffenbar.

Klaus.

Autor: Manner (Gast)
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Hallo, eure Kommunikation habe ich sehr aufmerksam gelesen, hatte ich 
nicht vor wenigen Tagen das gleiche Problem mit dem Akku.
Versuche vor der ganzen Mühe des Öffnens und Reparatur, eine Siftware 
Dounload für deine Soundlink Mini durchzuführen und die tränen die 
Augen. Bei mir läuft schon die 2. Anlage, ohne weitere Maßnahmen 
ergriffen zu haben.
Vielen Dank dem Unternehmen „Bose“ für diese Nichtinformation.
Wird den Kunden doch bei Inanspruchnahme des Bose-Service für dieses 
„aufwendige“ Software-Update, über 70€ in Rechnung gestellt.
Ich wünsche euch viel Glück!!

Autor: Arne ". (arner)
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Hallo,

da mein Soundlink Mini nun so gut wie gar nicht mehr über Akku 
funktioniert, habe ich mich nun entschlossen, den Akkuwechsel zu wagen. 
Ohne Akkubetrieb ist das Teil eh zwecklos für mich.

Während dem Tausch will ich die Spannung an der Platine über ein 
Netzteil dauerhaft erhalten.

Akkus mit Lötfahnen habe ich gekauft.
Wie bekomme ich das Akkugehäuse geöffnet? Ist das Teil vergossen? Ich 
kann nichts zu Klicken oder Schrauben erkennen.

Ich will das nicht zu grob bei gehen, weil das Gehäuse am Ende den 
Soundlionk ja noch abdichten soll.

Kann jemand helfen?

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...es gibt eine umlaufende Schweißnaht, das Gehäuse wird mit US oder IR 
Laser verschweißt sein. Mal YouTube gecheckt? Wenn du solche Fragen 
stellst, dann sei bitte vorsichtig! Ich hoffe aber, es klappt (dann 
bitte berichten).

Klaus.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Ich habs selber noch nicht so probiert wie der Typ in dem Video:
Youtube-Video "Laptop Adapter Disassemble Trick"

Aber wenn es wirklich so einfach mit ein wenig Benzin geht, ohne Spuren 
zu hinterlassen, ist das schon praktisch. Der nächste Notebook Akku wird 
mein Testobjekt. Das klappt aber nur, wenn die Schalen verklebt und 
nicht verschweisst sind.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rom A. (e-was)
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hallo an alle,

habe mir also auch so ne soundlink ratte (die 1er urratte) zugelegt mit 
defekten akku - blink rot permanent.

zellen getauscht - ohne erfolg und ohne die spannung beim tausch zu 
halten.

diese ominöse heiz-sicherung war / ist durch. also gebrückt. und "jump 
start" mit 7,2 V direkt an den ausgang des akkus während dieser 
eingebaut ist.

ergebnis: mute, bluetooth und aux leuchten auf - danach wieder rotes 
blinken.

ein blick in das pdf zum TI BQ29330... 
(http://www.ti.com/lit/ds/symlink/bq29330.pdf)

seite 5: LEGEND: UVLO = Undervoltage Lock Out // KEY:
Disabled = OFF and cannot be changed via firmware
Enabled= Can be changed by firmware

vermute ich richtig, dass die ladeelektronik einfach im eimer ist und 
nur durch tausch des bq29330 und reprogrammierung mittels TI EV2300 
wiederbelebbar ist???

hat sich eventuell schonmal jemand gedanken gemacht die originale 
ladeelektronik zu ersetzen? also das akkugehäuse inkl. der beiden 18650 
zellen zu nutzen und die buchse an der platine und bspw. mit TP4056 oder 
ähnlichen zu arbeiten?

kann doch eigentlich nicht so schwer sein? oder doch?

oder kauf ich mir den Cameron Sino 3400mAh Akku für 36 eruo und lass das 
gebastel???


danke!

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...ich vermute, dass sich der BQ mit der Box unterhält und die den 
Dienst auch quittiert, wenn sich dieser "nicht meldet". Ein Indiez dafür 
ist ja auch, dass die 7.4V am Akku anliegen (nach gebrückter Sicherung) 
oder du sie sogar extern zuführst und die Box trotzdem die Arbeit 
verweigert. Isolier doch mal die Pins, die für die Kommunikation 
zuständig sind, dann weißt du es genau (aber zu 99% no Chance).

Ich frage mich hingegen jedoch wirklich, ob sowas ganz streng genommen 
rechtens ist, also der Akkutausch durch den Hersteller *aktiv 
verhindert* wird. Ist ja nicht das einzige Gerät, wo des der Fall 
ist...aber der Verbrauchschutz interessiert sich wieder nicht dafür, zu 
kompliziert & speziell.

Klaus.

Autor: Rom A. (e-was)
Datum:

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die box kommuniziert mit dem bq.
wenn man nur die 7,2 belegt und dann mit netzteil bestromt - rotes 
blinken - logisch.

und verbraucherschutz und dgl. greifen da nur bedingt, weil immerhin 
kann man den akku ja tauschen! sogar relativ einfach. 4 schrauben rein 
raus fertsch. die schaltung "muss" sein, damit nichts abfackelt!

hallo schöne sichre welt!

rom

ps. hab ne neue batterie gekauft :(

Autor: Rom A. (e-was)
Datum:

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so.

neuer akku ist da. eingebaut. ladekabel dran. keine stauslampe - nix. 
nach 5 min rotes blinken...

die kiste geht trotz neuer batterie nicht - wer kommuniziert da mit wem, 
wann, warum?

natürlich über die mute taste mehrfach reset durchgeführt... ohne 
erfolg. das update für soundlink mini 1 funktioniert nicht... 
kommuniziert nicht mit rechner...


sehr enttäuschend!

: Bearbeitet durch User

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