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Forum: Markt [S] Aktiven USB-Hub für unbeschwertes Arduino-Basteln


Autor: Andreas S. (igel1)
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Liebe Forenteilnehmer,

ich suche für meinen Neffen einen (aktiven ?) USB Hub
für folgenden Zweck:

- Der Junge soll mit seinem Arduino-Bastelset unbeschwert Experimente
  machen können, ohne die USB-Ports seines Lenovo-Laptops schrotten
  zu können.

Insbesondere suche ich folgenden Eigenschaften:

- Kurzschlüsse sämtlicher Art sollen vom Hub verkraftet werden.
  Sie dürfen den USB-Port des Laptops nicht über Gebühr belasten.

- Überspannungen (z.B. bei Motor-Experimenten) sollten nicht bis zum
  USB-Port des Laptops gelangen.

- Der USB Hub sollte möglichst preiswert sein.

Habt Ihr Erfahrungen / Vorschläge für so etwas?

Ich höre natürlich auch gerne Erfahrungen der Art "ist völlig über-
flüssig, da USB-Ports von Lenovo-Laptops" gegen all diese Gefahren
immun sind.

Viele Grüße

Igel1

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Kauf einen USB-Isolator. Die fangen für USB 2.0 Full Speed bei 60 Euro 
(reichelt) an. Der sollte aber auch reichen.

High Speed kostet dreistellig.

Autor: Markus C. (ljmarkus)
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hätte noch einen zu verkaufen.
CESYS C028149

lg, markus

Autor: Andreas S. (igel1)
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@Markus: wäre schon chic - aber ich befürchte, dass mein 
Arduino-Bastelnder Neffe in seinem zarten Alter nicht mehr als 20 Mäuse 
dafür springen lassen würde. Und dafür wirst Du das Teil vermutlich 
nicht verkaufen wollen.

Oder?

Viele Grüsse

Igel1

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Andreas S. schrieb:
> @Markus: wäre schon chic - aber ich befürchte, dass mein
> Arduino-Bastelnder Neffe in seinem zarten Alter nicht mehr als 20 Mäuse
> dafür springen lassen würde.

Wenn er dafür lieber sein Notebook killt ist ja alles ok.
Solche Entscheidungen sollte er lernen zu treffen statt das sein Onkel 
für ihn betteln geht.

Autor: Robin S. (der_r)
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Cyblord -. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> @Markus: wäre schon chic - aber ich befürchte, dass mein
>> Arduino-Bastelnder Neffe in seinem zarten Alter nicht mehr als 20 Mäuse
>> dafür springen lassen würde.
>
> Wenn er dafür lieber sein Notebook killt ist ja alles ok.
> Solche Entscheidungen sollte er lernen zu treffen statt das sein Onkel
> für ihn betteln geht.


Naja, man kann es ja auch übertreiben mit einem 60€ USB Isolator wegen 
eines popeligen Arduinos...


Andreas, schau mal in ebay oder Amazon nach adum4160, das ist ein 
Isolator-IC, man findet mit dem Suchbegriff aber auch fertige USB 
Isolator-Platinen im Schrumpfschlauch für 15-20€. Alternativ auch bei 
Aliexpress.

Für so Basteleien reicht das völlig aus und in den Teilen von Reichelt 
ist in der Hinsicht auch nix Besseres drin.

Autor: soul e. (souleye)
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Robin S. schrieb:

> Naja, man kann es ja auch übertreiben mit einem 60€ USB Isolator wegen
> eines popeligen Arduinos...

Du meinst wegen eines popeligen Notebooks.

Man kann das Risiko deutlich minimieren, wenn man Computer und 
Labortisch an die selbe Steckdosenleiste anschliesst. Wobei die durch 
die Schutzleiter gebildeten Masseschleifen und daraus resultierenden 
Potentialversätze in Wohnhäusern ohnehin meist zu vernachlässigen sind. 
Problematisch ist das im Industriebereich, da gehen die PE von 
Labortisch, Lichtstrom und IT-Netz sehr lange Wege bis sie sich 
irgendwann im Keller treffen.

Autor: Dirk M. (dirkm)
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Autor: Robin S. (der_r)
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Dirk M. schrieb:
> z.B.:
> 
https://de.aliexpress.com/item/USB-Isolator-1500v-...

Genau sowas meinte ich. Da vielleicht noch nen Schrumpfschlauch drum 
oder in ein kleines Gehäuse rein und gut ist!

Autor: Andreas S. (igel1)
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Das mit dem Adum4160 sieht wirklich vielversprechend aus!
Danke an Robin S. und Dirk Meyer für diesen Tipp!

Hat jemand von Euch einen solchen ADUM4160-basierten USB
Isolator auch im praktischen Einsatz und kann Erfahrungen
beisteuern?

Insbesondere interessiert mich natürlich, ob das Dingen
wirklich kurzschlußfest ist, oder ob es bei Kurzschlüssen
und Überspannungen als erstes den Löffel abgibt.

Außerdem würde mich interessieren, wieviele der max. 500mA
eines USB-Anschlusses ich für den Wandler opfern muß, denn
das Teil hat ja kein eigenes Netzteil und die Arduino-
Schaltungen meines Neffen werden entsprechend weniger
Saft bekommen.

Viele Grüße

Andreas

Autor: Axel H. (axelh)
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Wie wäre es damit: 
https://www.usbkill.com/usb-killer/9-usb-killer-tester.html

Wenn der vor dem USB Killer schützen kann, dann sollte der jegliche 
Arduino Experimente auch verkraften.

Autor: Andreas S. (igel1)
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@Axel H.:
Habe mir die Seite genau angeguckt:
Keine Specs, keine vernünftige Funktionsbeschreibung => kein Geld von 
mir.

Scheint nur eine Ladungspumpe zu sein, die 200V auf die Datenleitungen 
pumpt - weit entfernt von einem echten Testgerät.

VG

Igel1

Autor: Robin S. (der_r)
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Andreas S. schrieb:
> Hat jemand von Euch einen solchen ADUM4160-basierten USB
> Isolator auch im praktischen Einsatz und kann Erfahrungen
> beisteuern?
>
> Insbesondere interessiert mich natürlich, ob das Dingen
> wirklich kurzschlußfest ist, oder ob es bei Kurzschlüssen
> und Überspannungen als erstes den Löffel abgibt.

Mein bisher größtes (und zum Glück bisher einziges derartiges) 
Missgeschick, als mir ein STM32F4 Discovery-Board auf ein Stück Metall 
gerutscht ist und das Zeitliche gesegnet hat, hat der Isolator überlebt.
Ansonsten habe ich es bisher nicht drauf ankommen lassen, aber bei der 
Isolationsfestigkeit würde ich mir bei ein paar 
Arduino-DC-Motor-Basteleien zum Beispiel keinen Kopf um die 
Überspannungsthematik machen.

> Außerdem würde mich interessieren, wieviele der max. 500mA
> eines USB-Anschlusses ich für den Wandler opfern muß, denn
> das Teil hat ja kein eigenes Netzteil und die Arduino-
> Schaltungen meines Neffen werden entsprechend weniger
> Saft bekommen.

Ich würde allgemein empfehlen, das adum4160-Board mit Netzteilanschluss 
zu kaufen, so habe ich es auch gemacht. Ein Beispiel ist ebay Art. Nr. 
201549288824 (bin nicht verwandt oder verschwägert)...

Autor: Andreas S. (igel1)
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@Robin S.: Bingo - genau so etwas habe ich gesucht!
Vielen Dank für Deine Mühen!

Viele Grüße

Igel1

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