Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Vollbeschäftigung auf dem Ingenieurarbeitsmarkt?


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von Zocker69 (Gast)


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Die Zahl der Arbeitslosen ist bei 2,7 Millionen. So niedrig wie schon 
lange nicht mehr. Müsste jetzt nicht auf dem Ingenieurarbeitsmarkt der 
Aufschwung eintreten? Ich finde es schwer das im Moment zu beurteilen. 
Vielleicht ist das Angebot hier auch sehr regional verteilt. Was ist 
eurer Gefühl?

von Claymore (Gast)


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Den Begriff "Vollbeschäftigung" halte ich für sehr verwirrend, denn der 
suggeriert, dass wirklich jeder einen Job bekommt. Das ist aber völlig 
unrealistisch. Kürzlich habe ich einen Artikel gesehen, in dem der 
Begriff durch "Maximalbeschäftigung" ersetzt wurde. Darunter kann man 
verstehen, dass man keine (wesentlich) höhere Beschäftigung erreichen 
kann. Ich denke das passt besser und dürfte auf den Ingenieurmarkt seit 
einigen Jahren auch zutreffen.

von Troll sein oder nicht, das ist hier.... (Gast)


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Gerade der Industriesektor stagniert doch seit Ende 2013, besonders der 
extrem wichtige Maschinenbau. Und die gesamte Industrie hat sich gerade 
wieder auf den Peak von 2007 zurückgekämpft. Große Impulse für neue 
Stellen gab es also seit mind. 3 Jahren nicht mehr, die mit Abstand 
meisten Jobimpulse kommen aus dem Dienstleistungssektor und dem ÖD. 
Wobei da auch was für den einen oder anderen Ingenieur dabei sein kann, 
aber kein Vergleich halt zum Maschinen- oder Fahrzeugbau.

von diddi (Gast)


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Naja die Arbeitslosenquote ist bei Ingenieuren gering, aber selbst in 
meinem Umfeld kenne ich einige, die einen bundesweiten Bewerbermarathon 
hinter sich haben und nie einen Job als Ingenieur gefunden haben. Die 
sind jetzt zwar nicht arbeitslos, könnten ihren derzeitigen Job aber 
auch als Hauptschüler machen.

von Skeptiker (Gast)


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diddi schrieb:
> aber selbst in
> meinem Umfeld kenne ich einige, die einen bundesweiten Bewerbermarathon
> hinter sich haben und nie einen Job als Ingenieur gefunden haben.

Nicht mal beim Dienstleister oder in einer kleinen Klitsche für schmales 
Geld? Fällt mir bisschen schwer zu glauben.

von Rick M. (rick-nrw)


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Skeptiker schrieb:
> diddi schrieb:
>> aber selbst in
>> meinem Umfeld kenne ich einige, die einen bundesweiten Bewerbermarathon
>> hinter sich haben und nie einen Job als Ingenieur gefunden haben.
>
> Nicht mal beim Dienstleister oder in einer kleinen Klitsche für schmales
> Geld? Fällt mir bisschen schwer zu glauben.

Ingenieur-welche Fachrichtung?

Mache auch einen Bewerbermarathon - OK Halbmarathon, um raus aus der 
Zeitarbeit zu kommen.
Wenn nicht jetzt, wann dann!

von Ingenieur (Gast)


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Bei Ingenieuren ist das Problem, dass sie als Arbeitslose nicht 
auffallen. Die werden mit Kusshand in Technikerstellen oder in die 
Verwaltung gesteckt. Ich kenne viele Ingenieure Ü50, die Aussendienstler 
sind und Produkte anpreisen, nebst denen, die Ingenieure anpreisen.

Daher ist die Arbeitslosenquote seitens des Amtes gering, real aber gibt 
es Untersuchungen, die zweigen, daß rund 20 Jahre nach Verlassen der 
Hochschule, etwa die Hälfte der Ingenieure etwas anderes tut, als 
wirklich Ingenieur zu sein, also Forschen oder Entwickeln. Knapp die 
Hälfte dieser Leute sind noch an der Technik dran, aber etwa 30% eines 
Jahrgang sind komplett draussen!

Die sind irgendwann mal rausgeflogen, meistens durch Stellenabbau, 
Abteilungsschließung und wurden zuvor aufs Abstellgleis geschoben. 
Manche haben sich auch selbständig gemacht und sind aufgeflogen.

Die arbeiten was völlig anderes, um nicht ohne Geld darzustehen, aber 
der Weg zurück ist unmöglich. Schon wenn Du mal aus der Entwicklung 
draussen bist oder mal keine SW meht gemacht hast, kriegst Du nichts 
mehr, weil genug nachdrängen.

von Klapperstorch (Gast)


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Zocker69 schrieb:
> Die Zahl der Arbeitslosen ist bei 2,7 Millionen. So niedrig wie schon
> lange nicht mehr.

Google doch einfach, bevor Du eine Frage stellst, wie die Statistik 
zustande kommt bzw. was sie verbirgt. Muss man den ständig alles 
wiederkäuen?

von diddi (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Ingenieur-welche Fachrichtung?

Elektrotechnik/Nachrichtentechnik

Skeptiker schrieb:
> Nicht mal beim Dienstleister oder in einer kleinen Klitsche für schmales
> Geld? Fällt mir bisschen schwer zu glauben.

Ist aber so.

Ingenieur schrieb:
> Bei Ingenieuren ist das Problem, dass sie als Arbeitslose nicht
> auffallen. Die werden mit Kusshand in Technikerstellen oder in die
> Verwaltung gesteckt.

Nenne mal ein paar Adressen.

von Claymore (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> als
> wirklich Ingenieur zu sein, also Forschen oder Entwickeln.

Wenn man den Ingenieur so eng(stirnig) definieren will, könnte das 
zutreffen... Das macht nur keinen Sinn.

Ingenieur schrieb:
> Die arbeiten was völlig anderes, um nicht ohne Geld darzustehen, aber
> der Weg zurück ist unmöglich.

Nur sind die Stellen außerhalb der Entwicklung meist attraktiver 
(finanziell, Arbeitsbedingungen, Abwechslungsreichtum). Von daher wird 
ein großer Teil freiwillig wechseln.

von test (Gast)


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Vor 15 Jahren haben einem die Headhunter noch bis nach Hause 
nachtelefoniert. Mittlerweile ists ebbe, ebenfalls bei den Kollegen.
Inschinör-to-go gibts ja auch in der Leiharbeitsbude.

von diddi (Gast)


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test schrieb:
> Vor 15 Jahren haben einem die Headhunter noch bis nach Hause
> nachtelefoniert.

Aber nicht einem Absolventen

von Sack (Gast)


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test schrieb:
> Vor 15 Jahren haben einem die Headhunter noch bis nach Hause
> nachtelefoniert. Mittlerweile ists ebbe, ebenfalls bei den Kollegen.
> Inschinör-to-go gibts ja auch in der Leiharbeitsbude.

Zu alt?

von Troll sein oder nicht, das ist hier.... (Gast)


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Skeptiker schrieb:

> Nicht mal beim Dienstleister oder in einer kleinen Klitsche für schmales
> Geld? Fällt mir bisschen schwer zu glauben.

Ohne Wachstum werden halt nicht alle Neuzugänge gebraucht, wenn nicht 
gerade die amtierende Ingenieurgarde vorzeitig vom Sensemann geerntet 
wird.
Was fällt daran schwer zu glauben, dümpelnde Wirtschaft im Vergleich zu 
den Rekordwachstumsjahren von 2000-2008, dafür deutlich mehr Absolventen 
als damals? Das ist ne klassische Schere.

von Troll sein oder nicht, das ist hier.... (Gast)


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Man denke nur an den letzten Thread mit dem Ingenieur, der notgedrungen 
ne Ausbildung angefangen hat, damit zur Presse ging und immer noch 
beteuerte, lieber Ingenieurtätigkeiten auszuführen.
Hat die AG dieser Skandal gejuckt und ihm ein Angebot gemacht?
Nö! Es sind mittlerweile alle Schamgrenzen gefallen, hier geht nur noch 
um Lohndumping, sonst gar nix und jedes Mittel, jede Lüge und jeder 
verbrannter Absolvent ist dafür recht.

von Cyborg (Gast)


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Troll sein oder nicht, das ist hier.... schrieb:
> 2000-2008

2003 war der Arbeitsmarkt aber so eingebrochen, dass die AfA in ihrem
SIS bundesweit nur ein Handvoll Stellen für Ingenieure und Techniker
bot und das hielt lange vor. Allerdings ist das Portal ja nicht
repräsentativ. Mittlerweile beobachte ich, dass passende offene
Stellen in der Jobbörse fast gar nicht mehr angeboten werden.
Die Jobs findet man heute auf Indeed, Classdoor, StepStone u.a..

Was Hesdhunter angeht, haben die sich doch ihr eigenes Grab
geschaufelt und den Dienstleistern steht das auch noch bevor.

von No headhunter (Gast)


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2000-2008 sah es wie mein Vorposter es sagte, gar nicht gut aus. Dagegen 
sieht es jetzt viel besser aus.

Headhunter: Wer braucht sowas schon für normale Ingenieurstellen? da 
zahlt man als Firma 20-30% vom Jahresgehalt nur für das weiterleiten 
einer Bewerbung, mehr machen viele dieser "Headhunter" auf 
Fachkräftebene nicht. Richtige Headhunter sind solche, die hochkarätige 
Führungskräfte über exklusive Kontakte vermitteln, dort mag es 
vielleicht noch gerechtfertigt sein. Aber für das Weiterleiten einer 
Bewerbung eines Ingenieurs 20-30% des Jahresgehaltes kassieren ist schon 
krass. Da kann die Firma auch selber inserieren. Vorselektieren tun 
solche  "Headhunter" eh nicht sondern es wird per Textsuche nach 
Schlagworten gesucht und wenn diese im Lebenslauf enthalten sind, wird 
der Kandidat vorgeschlagen.
Ein Kandidat per Headhunter ist bei vielen Firmen oft auch nicht die 
erste Wahl, wegen der hohen Kosten. Nur wenn der Kandidat etwas 
mitbringt was sonst wirklich kaum einer tut, sind Firmen überhaupt 
bereit so viel für ein bisschen Vermitteln zu bezahlen. Sehr viele 
Headhunter haben vom Fachlichen dazu meist nicht mal eine leise Ahnung 
und vermitteln da schon mal gerne einen Maschinenbau Ingenieur mit 
geringen C Kenntnissen als Embedded Spezialist.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> 2000-2008 sah es wie mein Vorposter es sagte, gar nicht gut aus.

STIMMT !!!

> Dagegen sieht es jetzt viel besser aus.

STIMMT DEFINITIV NICHT !!!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Zocker69 schrieb:
> Die Zahl der Arbeitslosen ist bei 2,7 Millionen. So niedrig wie schon
> lange nicht mehr. Müsste jetzt nicht auf dem Ingenieurarbeitsmarkt der
> Aufschwung eintreten?
Definier mal den "Ingenieurarbeitsmarkt"!
> Ich finde es schwer das im Moment zu beurteilen.
Weil du schon bei den Randbedingungen dir keinen Gedanken machst!
> Vielleicht ist das Angebot hier auch sehr regional verteilt.
Was für einen Einfluß hätte das?
> Was ist
> eurer Gefühl?

Mein Arbeitsmarkt ist der Weltmarkt!
Was hat die AL-Quote in D-land für eine Bedeutung noch bei voller 
Freizügigkeit in Europa?
Oder:
Was hat der Krankenstand bei einem  Firmenstandort  Z im Land X, mit der 
Gesundheit der Bevölkerung in dem Land Y zu tun  wo die Firma ihre 
Firmenzentrale hat?


Eben: NIX!

von No headhunter (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Mein Arbeitsmarkt ist der Weltmarkt!
> Was hat die AL-Quote in D-land für eine Bedeutung noch bei voller
> Freizügigkeit in Europa?
> Oder:
> Was hat der Krankenstand bei einem  Firmenstandort  Z im Land X, mit der
> Gesundheit der Bevölkerung in dem Land Y zu tun  wo die Firma ihre
> Firmenzentrale hat?

Kommt auf das Produkt an. Bei komplett transparenten, sprachunabhängigen 
und lokal nicht abhängigen Märkten die komplett digital ablaufen sind 
Grenzen kaum noch von Bedeutung, man denke an Facebook. Aber sehr viele 
andere Märkte laufen immer noch sehr lokal ab oder zumindest nur 
beschränkt lokal. Auch eine Freizügigkeit in der EU bedeutet nicht, daß 
jeder ohne einen Aufschlag mal eben von A nach B zieht. Das gibt es 
nicht mal innerhalb eines Bundeslandes. Wer würde schon für ein paar 
hundert Euro mehr nach Ostpolen ziehen?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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No headhunter schrieb:
> Wer würde schon für ein paar
> hundert Euro mehr nach Ostpolen ziehen?

Ukrainer!

Und wichtig ist nicht wo "fiktiv" Ingenieure hinziehen könnten, sondern 
wo sie tatssächlich hinziehen!
Und nach D-land kann alles kommen, was nur einen Schraubenzieher richtig 
anfaßt! Ganze Entwicklungsabteilungen sind fest in Händen von Ost- und 
Südeuropäern.

Im Entwicklungs-Bereich  zählt nur der Stundensatz, und nicht ob einer 
in der Grundschule die Errungenschaften grüner Bildungspolitik erleiden 
durfte!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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No headhunter schrieb:
> Auch eine Freizügigkeit in der EU bedeutet nicht, daß
> jeder ohne einen Aufschlag mal eben von A nach B zieht.

Hey, wichtig ist wie der Markt in Bezug auf Angebot/Nachfrage und den 
markträumenden Preis sich entwickelt!


In D-land sind die Löhne schon lange eher hinten als vorne im Feld der 
alten zwölfer EU!
Und in D-land gehen die Preise eben nach unten, und das ist politisch 
gewollt.
Bißchen waches Auge und jeder wüßte wo der Gehaltszug in D-land 
hinrollen soll!

von Claymore (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Und nach D-land kann alles kommen, was nur einen Schraubenzieher richtig
> anfaßt! Ganze Entwicklungsabteilungen sind fest in Händen von Ost- und
> Südeuropäern.
>
> Im Entwicklungs-Bereich  zählt nur der Stundensatz, und nicht ob einer
> in der Grundschule die Errungenschaften grüner Bildungspolitik erleiden
> durfte!

Es zählt nicht nur der Stundensatz - in erster Linie zählt, dass die 
Arbeit ordentlich erledigt wird.

Und wenn sie den Job genauso gut oder besser erledigen wie Deutsche, 
warum auch nicht? Unternehmer sind in der Regel keine Nationalisten.

von Schwanzlurch (Gast)


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Das stimmt. Sie sind in der Regel keine pösen Nationalisten sondern 
ideologiefrei Gewinnmaximmierer. Die Persdnalkosten optimieren durch den 
Import von Lohndrückern und gleichzeitig die hiesige Infrastruktur und 
Rechtssicherheit nutzen. Von diesem Erfolgsmodell abgehängte übernimmt 
die "Solidargemeinschaft" .Gewinne personalisieren, Verluste 
sozialisieren - Haupstache auf der politisch richtigen Seite. Vielleicht 
würde uns auch aus dieser Perspektive etwas "Nationalismus" gut tun.



Claymore schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Und nach D-land kann alles kommen, was nur einen Schraubenzieher richtig
>> anfaßt! Ganze Entwicklungsabteilungen sind fest in Händen von Ost- und
>> Südeuropäern.
>>
>> Im Entwicklungs-Bereich  zählt nur der Stundensatz, und nicht ob einer
>> in der Grundschule die Errungenschaften grüner Bildungspolitik erleiden
>> durfte!
>
> Es zählt nicht nur der Stundensatz - in erster Linie zählt, dass die
> Arbeit ordentlich erledigt wird.
>
> Und wenn sie den Job genauso gut oder besser erledigen wie Deutsche,
> warum auch nicht? Unternehmer sind in der Regel keine Nationalisten.

von Claymore (Gast)


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Schwanzlurch schrieb:
> Das stimmt. Sie sind in der Regel keine pösen Nationalisten sondern
> ideologiefrei Gewinnmaximmierer. Die Persdnalkosten optimieren durch den
> Import von Lohndrückern und gleichzeitig die hiesige Infrastruktur und
> Rechtssicherheit nutzen. Von diesem Erfolgsmodell abgehängte übernimmt
> die "Solidargemeinschaft" .Gewinne personalisieren, Verluste
> sozialisieren - Haupstache auf der politisch richtigen Seite. Vielleicht
> würde uns auch aus dieser Perspektive etwas "Nationalismus" gut tun.

Super Bullshitbingo lieferst du da ab. Leere Phrasen, ohne viel Inhalt.

Dir wäre es also lieber, wenn die Unternehmen komplett ins Ausland 
gehen, anstatt die Arbeitskräfte hierher zu holen? Damit uns noch einmal 
ein paar Milliarden an Steuereinnahmen (Körperschaftssteuer, 
Gewerbesteuer, Lohnsteuer, Mehrwertsteuer für den Konsum der Leute, ...) 
flöten gehen? Von wegen Verluste sozialisieren...

Jaja, ich weiß, Deutschland den Deutschen und ein guter. deutscher. 
Unternehmer. darf auch nur Deutsche! einstellen.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Troll sein oder nicht, das ist hier.... schrieb:

> dümpelnde Wirtschaft im Vergleich zu
> den Rekordwachstumsjahren von 2000-2008, dafür deutlich mehr Absolventen
> als damals?

Wachstumsjahre? - Schmarrn, 2000-2003 gabs zwei schwere Ing-Krisen 
hintereinander: dot-com-bubble und september-eleven. 2007 gings in die 
Finanzkrise. Also nix mit Rekordwachstum. Trotzdem ist jeder Ingenieur 
der es wirklich versucht hat jobmäßig untergekommen.

von Schwanzlurch (Gast)


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Leere Phraseen ohne Inhalt? Dir ist schon bekannt besonders große 
Konzerne Meister im (legalen) Steuervermeiden sind. Falls nicht 
vielleicht hierzu mal das:

Zitat aus dem Artikel:

"Gerade erst forderte die EU-Kommission von der Kaffeekette Starbucks 
und der Finanztochter des Autoherstellers Fiat bis zu 30 Millionen Euro 
Steuern nach, weil sie angeblich Erträge in die besonders 
verständnisvollen EU-Staaten Luxemburg und die Niederlande verschoben 
hatten."

- 
http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/steuerflucht-der-konzerne-gewinne-in-dem-land-versteuern-in-dem-sie-anfallen/12544052-2.html

oder das:

- 
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/steuerflucht-von-konzernen-wie-basf-steuern-drueckt-1.3237977

Zitat:

"Die Untersuchung hat sich die BASF-Niederlassungen in vier Steueroasen 
angeschaut, in Belgien, Malta, der Schweiz und den Niederlanden, und die 
Finanzberichte für die Jahre 2010 bis 2014 ausgewertet. Unterm Strich 
steht eine grobe Schätzung, wie viel Steuern BASF diesen Daten zufolge 
vermieden haben könnte. Der Report kommt auf eine Summe von 923 
Millionen Euro."

923 Millionen sind sicher nur Peanuts für dich.

weiteres findest du vielleicht sogar selbst.

Ja, mir wäre es lieber wenn solche Unternehmen gehen bzw. ihnen die 
Schraube deutlich angezogen wird. Selbstverständlich werden Verluste 
sozialisiert. Schon mal was von "Bankenrettung" gehört?

Nur mal ein Zitat aus dem unten stehenden Artikel:

"Der Chefökonom der Deutschen Bank fordert ein milliardenschweres 
Rettungsprogramm für die angeschlagenen Banken in Europa nach 
amerikanischem Vorbild. Im Jahr 2008 hatten die USA im Rahmen des 
TARP-Programms Anteile an Finanzinstituten im Umfang von 475 Milliarden 
Dollar aufkauft.

„In Europa muss das Programm nicht so groß sein. Mit 150 Milliarden Euro 
lassen sich die europäischen Banken rekapitalisieren“, sagte der 
Chefökonom der Deutschen, Bank David Folkerts-Landau, der Welt am 
Sonntag."

- https://www.berlinjournal.biz/deutsche-bank-bankenrettung/

Für dich o. K.? Sozial ist was Arbeit schafft?


> Jaja, ich weiß, Deutschland den Deutschen und ein guter. deutscher.
> Unternehmer. darf auch nur Deutsche! einstellen.

Sowas ist einfach nur eine hole Phrase. Die Punkte im Satz machen ihn 
nicht sinnvoller. Bullshit halt.


Claymore schrieb:
> Schwanzlurch schrieb:
>> Das stimmt. Sie sind in der Regel keine pösen Nationalisten sondern
>> ideologiefrei Gewinnmaximmierer. Die Persdnalkosten optimieren durch den
>> Import von Lohndrückern und gleichzeitig die hiesige Infrastruktur und
>> Rechtssicherheit nutzen. Von diesem Erfolgsmodell abgehängte übernimmt
>> die "Solidargemeinschaft" .Gewinne personalisieren, Verluste
>> sozialisieren - Haupstache auf der politisch richtigen Seite. Vielleicht
>> würde uns auch aus dieser Perspektive etwas "Nationalismus" gut tun.
>
> Super Bullshitbingo lieferst du da ab. Leere Phrasen, ohne viel Inhalt.
>
> Dir wäre es also lieber, wenn die Unternehmen komplett ins Ausland
> gehen, anstatt die Arbeitskräfte hierher zu holen? Damit uns noch einmal
> ein paar Milliarden an Steuereinnahmen (Körperschaftssteuer,
> Gewerbesteuer, Lohnsteuer, Mehrwertsteuer für den Konsum der Leute, ...)
> flöten gehen? Von wegen Verluste sozialisieren...
>
> Jaja, ich weiß, Deutschland den Deutschen und ein guter. deutscher.
> Unternehmer. darf auch nur Deutsche! einstellen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Schwanzlurch schrieb:
> Leere Phraseen ohne Inhalt? Dir ist schon bekannt besonders große
> Konzerne Meister im (legalen) Steuervermeiden sind. Falls nicht

Was soll daran verwerflich sein? Warum sollte ein Konzern mehr Steuern 
zahlen als nötig. Tu ich auch nicht. Tust du wahrscheinlich auch nicht. 
Als Aktionär von so einem Konzern hätte ich arge Probleme damit. Die 
Führung müsste sich auf Schadenersatzklagen ihrer Aktionäre einstellen. 
Völlig zu Recht.
Also was soll der Unsinn? Wenn Länder ihre Steuergesetzte so machen um 
Firmen anzuziehen dann beschwere dich bei den dortigen Gesetzgebern.

: Bearbeitet durch User
von Ich (Gast)


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Vollbeschäftigung auf dem Ingenieurmarkt heißt nicht 100% aller 
Ingenieure haben einen Job und 100% aller Unternehmen finden keinen 
Ingenieur mehr auf dem Markt.

von Claymore (Gast)


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Schwanzlurch schrieb:
> Leere Phraseen ohne Inhalt? Dir ist schon bekannt besonders große
> Konzerne Meister im (legalen) Steuervermeiden sind. Falls nicht
> vielleicht hierzu mal das:

Sie schöpfen eben den legalen Rahmen maximal aus. Das sind sie gegenüber 
ihren Eigentümern und auch den Mitarbeitern verpflichtet. Niemand wäre 
begeistert, wenn sie Geld verschenken würden.

Um so etwas zu verhindern, sind vor allem die Staaten in der Pflicht. 
Die müssen die Schlupflöcher schließen. Und die EU-Kommission ist da ja 
sehr dahinter, und das ist auch gut so.

Schwanzlurch schrieb:
> 923 Millionen sind sicher nur Peanuts für dich.

Schau mal, was BASF allein an Körperschaftssteuer zahlt. Wie viele 
Mitarbeiter sie in Deutschland beschäftigen und wie viel Lohnsteuer sich 
daraus ergibt. Was sich diese Mitarbeiter so alles kaufen können und 
dafür Mehrwertsteuer bezahlen. Ich würde sagen: Ja, eine knappe 
Milliarden sind da Peanuts.

Schwanzlurch schrieb:
> Schon mal was von "Bankenrettung" gehört?

In Gegensatz zu dir habe ich davon nicht nur gehört, sondern mich einmal 
näher beschäftigt. Das ganze ist bei weitem nicht so schlimm, wie es in 
den Medien dargestellt wird. Aber wer der Lügenpresse vorbehaltlos 
glaubt, dem ist wohl nicht zu helfen...

Schwanzlurch schrieb:
> Für dich o. K.? Sozial ist was Arbeit schafft?

Das ist eine Enteignung der Eigentümer der betroffenen Banken, um die 
Kunden (sprich den Normalbürger) zu schützen. Aus meiner Sicht absolut 
okay.

Schwanzlurch schrieb:
> Sowas ist einfach nur eine hole Phrase. Die Punkte im Satz machen ihn
> nicht sinnvoller. Bullshit halt.

Dummerweise ist das genau das, was du forderst. Keine ausländischen 
Arbeitskräfte auf deutschen Arbeitsplätzen. Oder ist dir eine 
Verlagerung der kompletten Firmenstruktur ins Ausland doch lieber?

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>Also was soll der Unsinn?

Schon mal daran gedacht, daß die Steuern, die die Konzerne nicht zahlen, 
von anderen, z.B. auch von dir, gezahlt werden?

von Claymore (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Schon mal daran gedacht, daß die Steuern, die die Konzerne nicht zahlen,
> von anderen, z.B. auch von dir, gezahlt werden?

Der Gedankengang ist völliger Schwachsinn.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>Der Gedankengang ist völliger Schwachsinn.

Ach ja? Dann erklär mal. Oder fällt das wieder unter dein Schutzschild 
"Politikverbot".

von Schwanzlurch (Gast)


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Der Unterschied ist der das du als Arbeitnehmer erheblich weniger 
Spielraum hast als diese Konzerne die z. T die Gesetzgebung massiv 
beeinflussen. Zu ihren Gunsten natürlich. Es ist also eine Gemengelage 
die man teileweise als Korruption bezeichnen kann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Externe_Mitarbeiter_in_deutschen_Bundesministerien

> Also was soll der Unsinn? Wenn Länder ihre Steuergesetzte so machen um
> Firmen anzuziehen dann beschwere dich bei den dortigen Gesetzgebern.

Erstaunlich wie man solches Verhalten noch relativieren kann. Nicht 
alles was legal ist ist gut (sorry für die zweimalige Verwendung von 
ist), besonders wenn Gesetzgebung beeinflußt wird. Hast du als 
Arbeitnehmer auch solche Möglichkeiten? Vielleicht durch direkte 
Demokratie?.

Was meinst du was eine Beschwerde von mir bei einem "Gesetzgeber" 
bringen würde? Hast du hier einschlägige Erfahrung?



Cyblord -. schrieb:
> Schwanzlurch schrieb:
>> Leere Phraseen ohne Inhalt? Dir ist schon bekannt besonders große
>> Konzerne Meister im (legalen) Steuervermeiden sind. Falls nicht
>
> Was soll daran verwerflich sein? Warum sollte ein Konzern mehr Steuern
> zahlen als nötig. Tu ich auch nicht. Tust du wahrscheinlich auch nicht.
> Als Aktionär von so einem Konzern hätte ich arge Probleme damit. Die
> Führung müsste sich auf Schadenersatzklagen ihrer Aktionäre einstellen.
> Völlig zu Recht.
> Also was soll der Unsinn? Wenn Länder ihre Steuergesetzte so machen um
> Firmen anzuziehen dann beschwere dich bei den dortigen Gesetzgebern.

von Claymore (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Ach ja? Dann erklär mal. Oder fällt das wieder unter dein Schutzschild
> "Politikverbot".

Ein Staatsbudget funktioniert nicht nach dem Prinzip deines 
Portemonnaies. Da muss man schon extrem naiv sein, um so zu denken.

Das fängt schon damit an, dass der Staat an fast allen Ecken trotz 
massiver Verschwendung Milliardenüberschüsse macht. Wenn die Konzerne 
jetzt Milliarden mehr zahlen würden, wäre der Überschuss nur größer. Und 
du würdest keinen Cent weniger Steuer zahlen.

Im Moment bereichert sich Deutschland auf Kosten des restlichen 
Euroraums. Da geht es um hunderte Milliarden pro Jahr. Das bisschen 
Steuerersparnis der Konzerne fällt in der Masse gar nicht auf.

von Cyblord -. (cyblord)


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Schwanzlurch schrieb:

> Erstaunlich wie man solches Verhalten noch relativieren kann.
Erstaunlich wie man nicht verstehen kann dass Konzerne als 
Wirtschaftssubjekte im Rahmen der Gesetze nach größtmöglichem Gewinn 
streben müssen und sollen.
Und wie weiß ein Konzern wann er seinen Profit maximieren soll und wann 
er einfach mal ein bisschen mehr Steuern dem Finanzamt spenden soll? Und 
wie viel mehr wäre ok für dich?
Woran machst du die Steuerlast fest, die moralisch in Ordnung ist?

Kauf dir einfach Aktien von einem Konzern und profitiere ebenfalls 
davon.

> Was meinst du was eine Beschwerde von mir bei einem "Gesetzgeber"
> bringen würde? Hast du hier einschlägige Erfahrung?

Das ist völlig irrelevant. Die Schuld liegt aber genau dort und nicht 
bei einem Konzern der sich an die Gesetze hält.

> Hast du als
> Arbeitnehmer auch solche Möglichkeiten?

Welche Möglichkeiten? Steuervermeidung? Der Herr Konz sagt dazu JA. Ob 
es stimmt weiß ich nicht.
Aber auch hier gilt: der Gesetzgeber ist dafür verantwortlich.

Trotzdem zahle ICH keinen Cent mehr als ich unbedingt muss. Ist das bei 
dir anders? Wie viel zahlst du freiwillig mehr an Steuern? Lass hören!

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>Da muss man schon extrem naiv sein, um so zu denken.

Da bin ich offenbar in bester Gesellschaft. Wie war das noch mit Merkels 
"schwäbischer Hausfrau".

Dann muß Schäuble sich doch um seine schwarze Null kein Sorgen machen.

>Wenn die Konzerne
>jetzt Milliarden mehr zahlen würden, wäre der Überschuss nur größer.

Zeig doch mal die Summe der Haushalte des Bundes, der Länder und der 
Kommunen mit den großen Überschüssen. Und dann


>Da geht es um hunderte Milliarden pro Jahr. Das bisschen
>Steuerersparnis der Konzerne fällt in der Masse gar nicht auf.

Und wer zahlt jetzt die Peanuts, die die Konzerne sparen?

von Claymore (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Zeig doch mal die Summe der Haushalte des Bundes, der Länder und der
> Kommunen mit den großen Überschüssen. Und dann

Ich werde für dich nicht googeln.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Und wer zahlt jetzt die Peanuts, die die Konzerne sparen?

Die Konzerne selbst.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>Ich werde für dich nicht googeln.

Du weißt es also nicht wirklich. Dann behaupte ich entsprechend, daß 
deine Aussage falsch und schwachsinnig ist

>Die Konzerne selbst.

Aha, das was die Konzern an Steuern sparen zahlen diese also selbst. 
Dann könnten diese doch die ganze Steuertrickserei lassen, wenn in Summe 
nichts herauskommt.

Oder ist das eine reine Beschäftigungsmaßnahme für die konzerneigenen 
Finanzabteilungen, daß die Mitarbeiter nicht auf der Straße stehen.

von Schwanzlurch (Gast)


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> Woran machst du die Steuerlast fest, die moralisch in Ordnung ist?

Ich habe nicht die Möglichkeit Gesetzte durch Entsendung von 
Mitarbeitern zu meinen Gunsten zu beeinflussen. Es ware auch nicht i. O. 
wenn ich es könnte. Das ist das Problem nicht das ausnutzen von Lücken 
sondern deren beweuste installation.

>> Was meinst du was eine Beschwerde von mir bei einem "Gesetzgeber"
>> bringen würde? Hast du hier einschlägige Erfahrung?
> Das ist völlig irrelevant. Die Schuld liegt aber genau dort und nicht
> bei einem Konzern der sich an die Gesetze hält.

Das ist definitiv nicht irrelevant. Es ist die grundlegende Frage 
wieviel Mitspracherecht die Bevölkerung hat.

> Die Schuld liegt aber genau dort und nicht
> bei einem Konzern der sich an die Gesetze hält

Gesetze die von diesen Konzernen mitb gemacht worden sind?

> Welche Möglichkeiten? Steuervermeidung? Der Herr Konz sagt dazu JA. Ob
> es stimmt weiß ich nicht.
> Aber auch hier gilt: der Gesetzgeber ist dafür verantwortlich.
>
> Trotzdem zahle ICH keinen Cent mehr als ich unbedingt muss. Ist das bei
> dir anders? Wie viel zahlst du freiwillig mehr an Steuern? Lass hören!

Es geht dich absolut nichts an wieviel ich zahle. Deine "Einsparungen" 
erreichen auch Millionen bzw. Milliardenhöhe? Dann ist deine restliche 
Argumentation zu verstehen.

Genug Zeit mit dir verschwendet!


Cyblord -. schrieb:
> Schwanzlurch schrieb:
>
>> Erstaunlich wie man solches Verhalten noch relativieren kann.
> Erstaunlich wie man nicht verstehen kann dass Konzerne als
> Wirtschaftssubjekte im Rahmen der Gesetze nach größtmöglichem Gewinn
> streben müssen und sollen.
> Und wie weiß ein Konzern wann er seinen Profit maximieren soll und wann
> er einfach mal ein bisschen mehr Steuern dem Finanzamt spenden soll? Und
> wie viel mehr wäre ok für dich?
> Woran machst du die Steuerlast fest, die moralisch in Ordnung ist?
>
> Kauf dir einfach Aktien von einem Konzern und profitiere ebenfalls
> davon.
>
>> Was meinst du was eine Beschwerde von mir bei einem "Gesetzgeber"
>> bringen würde? Hast du hier einschlägige Erfahrung?
>
> Das ist völlig irrelevant. Die Schuld liegt aber genau dort und nicht
> bei einem Konzern der sich an die Gesetze hält.
>
>> Hast du als
>> Arbeitnehmer auch solche Möglichkeiten?
>
> Welche Möglichkeiten? Steuervermeidung? Der Herr Konz sagt dazu JA. Ob
> es stimmt weiß ich nicht.
> Aber auch hier gilt: der Gesetzgeber ist dafür verantwortlich.
>
> Trotzdem zahle ICH keinen Cent mehr als ich unbedingt muss. Ist das bei
> dir anders? Wie viel zahlst du freiwillig mehr an Steuern? Lass hören!

von Claymore (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Du weißt es also nicht wirklich. Dann behaupte ich entsprechend, daß
> deine Aussage falsch und schwachsinnig ist

Beweis doch das Gegenteil, wenn du glaubst, dass ich Unrecht habe. Das 
wirst du nur nicht können.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Aha, das was die Konzern an Steuern sparen zahlen diese also selbst.

Du hast eben nicht kapiert, wie unser Wirtschaftskreislauf funktioniert. 
Bildung hilft an dieser Stelle.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Dann könnten diese doch die ganze Steuertrickserei lassen, wenn in Summe
> nichts herauskommt.

Nur damit am Ende weniger für alle heraus kommt? Ziemlich unsinnig.

von Cyblord -. (cyblord)


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Schwanzlurch schrieb:
> Es geht dich absolut nichts an wieviel ich zahle. Deine "Einsparungen"
> erreichen auch Millionen bzw. Milliardenhöhe? Dann ist deine restliche
> Argumentation zu verstehen.

Aber welcher absoluten Steuerlast sollten deine moralischen Erwägungen 
zum tragen kommen? Für DICH ja schon mal nicht. Also ab 500.000, ab 1 
Mio, ab 1 Mrd.? Deine ganze Argumentation erschöpft sich letztlich in 
reinem Bashing an jedem der mehr hat. Nur du hast nix und zahlst genug.

> Genug Zeit mit dir verschwendet!

Blöd wenn man Argumente entgegensetzt bekommt gell? Wo doch dein 
Geschwurbel einfach mal akzeptiert werden sollte. Du hast doch immerhin 
recht!

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>Beweis doch das Gegenteil, wenn du glaubst, dass ich Unrecht habe.

Da zitiere ich dich doch mal selber: "Ich werde für dich nicht googeln."

>Bildung hilft an dieser Stelle.

Da du dich hier für die Verbesserung der wirtschaftlichen Kompetenz hier 
im Forum seit Tagen von morgens bis abends so selbstlos ins Zeug wirfst, 
erklär es mir. Ich bin sicher es gibt noch eine ganz Reihe stiller 
Mitleser, die an deinem Wissen teilhaben möchten.


>Nur damit am Ende weniger für alle heraus kommt?

Warum das? Für die Konzerne ist das doch nach deiner Beschreibung ein 
Nullsummenspiel.

von Spirit of Engineering (Gast)


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Fpga K. schrieb:

>
> Wachstumsjahre? - Schmarrn, 2000-2003 gabs zwei schwere Ing-Krisen
> hintereinander: dot-com-bubble und september-eleven. 2007 gings in die
> Finanzkrise. Also nix mit Rekordwachstum. Trotzdem ist jeder Ingenieur
> der es wirklich versucht hat jobmäßig untergekommen.

2000 war noch gut, 2001 teilweise auch, erst 2002 und 2003 war mau, aber 
das hat mehr die IT und Elektrotechnik getroffen, weniger den viel 
größeren Maschinenbau. Da es damals vielleicht max. ein Drittel an 
Absolventen gab, war die Lage trotzdem weitaus besser als heute, was 
Anzahl an Bewerbungen, Geschwindigkeit und Chancen beim Jobeinstieg 
anging. Heute haben wir seit fast einem Jahrzehnt wirtschaftliche 
Stagnation + massive Bildungsoffensive + ne private 
Hochschul-Bildungsmafia, die den Leuten, gefangen in Lohndumping in 
ihren Ausbildungsberufen das blaue vom Himmel versprechen und ihnen das 
Geld aus Tasche ziehen.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Claymore schrieb:

> IchGlaubeEsNicht schrieb:
>> Und wer zahlt jetzt die Peanuts, die die Konzerne sparen?
>
> Die Konzerne selbst.


Sind dir deine unfassbar hirnrissigen Aussagen eigentlich selber 
bewusst?

von Claymore (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Da zitiere ich dich doch mal selber: "Ich werde für dich nicht googeln."

Ist kein Problem. Du wolltest mich doch unbedingt davon überzeugen, dass 
ich Unrecht habe. Wenn du es doch nicht willst, kannst du dich aus der 
Diskussion auch gleich ganz raus halten.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Da du dich hier für die Verbesserung der wirtschaftlichen Kompetenz hier
> im Forum seit Tagen von morgens bis abends so selbstlos ins Zeug wirfst,
> erklär es mir.

Eigentlich habe ich recht wenig Interesse daran, Leuten, die mich 
ständig nur anpissen und gar nichts sachlich beitragen zu können, auch 
noch zu füttern. Aber drei Zeilen Erklärung kriegst ausnahmsweise sogar 
du:

Die Wirtschaft ist ein Kreislauf, und keine Einbahnstraße. Und das Geld 
versackt nicht in irgendwelchen schwarzen Löchern, sondern wird 
investiert. Und davon profitieren alle (Arbeitnehmer, andere 
Unternehmen, der Staat).

Ist nicht so schwer zu kapieren oder? Doch? Also brauchst du erst einmal 
Grundlagenbildung. Und die kann ich hier nicht liefern.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Warum das? Für die Konzerne ist das doch nach deiner Beschreibung ein
> Nullsummenspiel.

Das ist deiner Interpretation meiner Aussage ein Nullsummenspiel; ich 
habe das nie so gesagt.

Henry G. schrieb:
> Sind dir deine unfassbar hirnrissigen Aussagen eigentlich selber
> bewusst?

Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass es hier kaum jemanden gibt, der das 
nötige Verständnis für die Zusammenhänge aufbringt.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>Die Wirtschaft ist ein Kreislauf, und keine Einbahnstraße. Und das Geld
>versackt nicht in irgendwelchen schwarzen Löchern, sondern wird
>investiert. Und davon profitieren alle (Arbeitnehmer, andere
>Unternehmen, der Staat).

Ja, der gute alte Kreislauf. Dann könnte man den Konzernen doch die 
Steuern ganz erlassen. Oder noch besser, niemand zahlt Steuern. Über 
deinen Kreislauf kommt ja alles wieder zurück.


>Das ist deiner Interpretation meiner Aussage ein Nullsummenspiel; ich
>habe das nie so gesagt.

Nein, du hast im Zweifelsfall nie etwas gesagt. Wie ich schon oft 
nachgewiesen habe, ist deine intellektuelle Aufmerksamkeitsspanne 
höchstens im Minutenbereich.

>Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass es hier kaum jemanden gibt, der das
>nötige Verständnis für die Zusammenhänge aufbringt.

Wenn dich keiner versteht, könnte es auch daran liegen, daß du einfach 
gequirlten Schwachsinn verbreitest.

Auf konkrete Fragen hast du keine Antworten. Ähnelt der Argumentation 
von kleinen Kindern: Ich weiß was, sag's dir aber nicht.

von Claus M. (energy)


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Claymore schrieb:
> Die Wirtschaft ist ein Kreislauf, und keine Einbahnstraße. Und das Geld
> versackt nicht in irgendwelchen schwarzen Löchern, sondern wird
> investiert.

Manchmal erfolgt der Invest aber in anderen Ländern...

von Cyblord -. (cyblord)


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Claus M. schrieb:
> Claymore schrieb:
>> Die Wirtschaft ist ein Kreislauf, und keine Einbahnstraße. Und das Geld
>> versackt nicht in irgendwelchen schwarzen Löchern, sondern wird
>> investiert.
>
> Manchmal erfolgt der Invest aber in anderen Ländern...

Welche dann deutsche Produkte kaufen. Wir leben vom Export schon 
vergessen? Da ist es problematisch sich zu wünschen alles Geld müsse im 
Land bleiben und nichts darf raus und am besten noch keine Waren rein 
und wenn dann mit saftigen Schutzzöllen.

Genau das meinte Claymore wohl damit, dass hier manche nicht so recht 
Ahnung und Überblick haben, wie die Wirtschaft funktioniert.

von Claymore (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Ja, der gute alte Kreislauf. Dann könnte man den Konzernen doch die
> Steuern ganz erlassen. Oder noch besser, niemand zahlt Steuern. Über
> deinen Kreislauf kommt ja alles wieder zurück.

Wenn keine Argumente da sind, einfach mal ins Lächerliche ziehen. 
Langweilig.

Wie gesagt: Es ist die Aufgabe des Unternehmens, seinen Aktionären eine 
gute Rendite zu liefern. Es ist die Aufgabe des Staates, dafür zu 
sorgen, dass die Unternehmen nicht bescheißen. Wenn die Staaten sich 
belabern lassen und Gesetze beschließen, die den Unternehmen helfen, ist 
das nicht die Schuld des Unternehmens. Denn das hat nur seinen ureigenen 
Zweck erfüllt.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Nein, du hast im Zweifelsfall nie etwas gesagt. Wie ich schon oft
> nachgewiesen habe, ist deine intellektuelle Aufmerksamkeitsspanne
> höchstens im Minutenbereich.

Du hast gar nichts nachgewiesen, du plapperst nur Unsinn und 
interpretierst irgendein Mist in Dinge rein, von denen du Null Ahnung 
hast.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Wenn dich keiner versteht, könnte es auch daran liegen, daß du einfach
> gequirlten Schwachsinn verbreitest.

Könnte sein, ist aber nicht so. Hier gibt es schon den ein oder anderen, 
der es versteht. Nur die Jammertrolle eben nicht.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Auf konkrete Fragen hast du keine Antworten. Ähnelt der Argumentation
> von kleinen Kindern: Ich weiß was, sag's dir aber nicht.

Da bist du mir aber mit deiner "Argumentation": "Du bist blöd, also 
kann's nicht stimmen" weit voraus.

Claus M. schrieb:
> Manchmal erfolgt der Invest aber in anderen Ländern...

Was ein Grund dafür sein könnte, dass sich manche Staaten ziemlich bei 
den Unternehmen einschleimen.

Der Witz ist: Ein Großteil der deutschen Gewinne fließen wieder ins 
Ausland. Weil hierzulande kaum einer noch in deutsche Unternehmen 
investieren will. Das Geld wäre da, aber der deutsche Michel vernichtet 
es lieber auf dem Sparbuch.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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von Klapperstorch (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Aktuell haben wir wieder Schwemme an Ing.&Co:!
> http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitsmarkt-f...

Aktuell? 13. November 2015, 18:52 Uhr

von Hans (Gast)


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Fpga K. schrieb:
> Trotzdem ist jeder Ingenieur
> der es wirklich versucht hat jobmäßig untergekommen.

Ja aber manche nur für ca. 12€/h. Dafür hätten sie aber kein Studium 
gebraucht und hätten sich den Verdienstausfall während des Studium 
schenken können.

von Jo S. (Gast)


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Claymore schrieb:
> Die Wirtschaft ist ein Kreislauf, und keine Einbahnstraße. Und das Geld
> versackt nicht in irgendwelchen schwarzen Löchern, sondern wird
> investiert. Und davon profitieren alle (Arbeitnehmer, andere
> Unternehmen, der Staat).

Tja, wenn´s denn so wäre!

Nein, schwarze Löcher sind es nicht. Sie heißen Cayman Islands, 
Luxemburg (mit dem EU-Starsteuerberater Juncker), Schweiz, das große 
Finanzzentrum City of London, Wallstreet, Hongkong, Singapur, Dubai 
(Finanzzentrum von Siemens, BMW, u.a.) und viele andere mehr.

Die größte Transfersteueroase in der EU ist die Niederlande (Steuersatz 
0,0%). So verlagert man die gigantischen Gewinne über sog. 
Briefkastenfirmen innerhalb des EU-Rechtsraums - alles ist rechtens und 
legal.  ;)

Über die Niederlande werden jährlich Gewinne von mehr als 8.000 
Milliarden Euro verschoben, die in keiner Bilanz oder Gewinnrechnung der 
Mutterfirmen stehen. Das Pendant hierzu in den USA ist Delaware.

Diese Billionen werden zum Großteil nicht in der Realwirtschaft 
reinvestiert, so daß die Unternehmen, Menschen und Staaten davon 
profitieren würden, sondern im sehr irrealen Finanzsektor.

von Claymore (Gast)


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Jo S. schrieb:
> alles ist rechtens und
> legal.  ;)

Eben das ist der Knackpunkt. Niemand kann jemand Vorwürfe machen, wenn 
er etwas völlig legales tut. Vorwerfen kann man das nur denjenigen, die 
die Regeln machen. Wobei da auch viel getan wird. Vor einiger Zeit wurde 
z.B. die Mehrwertsteueroase Luxemburg, das z.B. Amazon für digitale 
Medien genutzt hat, trockengelegt. Irland hat in Bezug auf Apple auch 
eine fette Ohrfeige bekommen. Gerade in Bezug auf die EU-Kommission kann 
niemand behaupten, die würden einfach nur nach Pfeife der Unternehmen 
tanzen. Aber dazu müsste man ja seine Hass-Filterblase verlassen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Klapperstorch schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Aktuell haben wir wieder Schwemme an Ing.&Co:!
>> http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitsmarkt-f...
>
> Aktuell? 13. November 2015, 18:52 Uhr

Was sind 12 Monate!
Wen die Lage doch auf die nächsten 10 Jahre wohl mehr zum 
Nachfragermarkt wird!

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>Vorwerfen kann man das nur denjenigen, die die Regeln machen.

Nach deinem Gefasel entsteht doch kein Schaden, da über deinen öminösen 
Kreislauf doch alles wieder jedem zu Gute kommt.

Warum also überhaupt Vorwürfe?

Immerhin hat es jetzt mehrere Stunden gedauert, bevor du dir 
widersprichst.

von Claymore (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Nach deinem Gefasel entsteht doch kein Schaden, da über deinen öminösen
> Kreislauf doch alles wieder jedem zu Gute kommt.

Richtig, im Großen und Ganzen entsteht kein Schaden.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Warum also überhaupt Vorwürfe?

Ich werfe ja niemanden etwas vor, ich sage nur, an wen ihr Eure Anliegen 
richten müsst, wenn ihr eine Änderung erzielen möchtet.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Immerhin hat es jetzt mehrere Stunden gedauert, bevor du dir
> widersprichst.

An deiner langen Leitung hat sich immer noch nichts geändert. Schön 
gemütlich in der Filterblase, oder?

von progr (Gast)


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Zocker69 schrieb:
> Die Zahl der Arbeitslosen ist bei 2,7 Millionen. So niedrig wie schon
> lange nicht mehr. Müsste jetzt nicht auf dem Ingenieurarbeitsmarkt der
> Aufschwung eintreten? Ich finde es schwer das im Moment zu beurteilen.
> Vielleicht ist das Angebot hier auch sehr regional verteilt. Was ist
> eurer Gefühl?

Stellen sind doch gerade ausreichend da !

Es mangelt:

1. An eier guten Verteilung der jobs. Da kann man wohl wenig machen.
2. An Jobs bei ordentlichen Firmen. Große strukturierte Firmen haben 
i.d.R. garkeinen Mangel und erfreuen sich großer beliebtheit.

Behörden stellen gerade Ingenieure/Informatiker übrigends wie besessen 
ein.

Bist du gerade Abrietslos?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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progr schrieb:
> Behörden stellen gerade Ingenieure/Informatiker übrigends wie besessen
> ein.

Ja!
Bessene?
Solche Institutionen brauchen wir!

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>Schön gemütlich in der Filterblase, oder?

Da bin ich lieber in meiner Filterblase als in deiner.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>Richtig, im Großen und Ganzen entsteht kein Schaden.

Auf meine Frage, warum der Staat dann überhaupt noch Steuern erhebt, 
gehst du mangels Wissen besser nicht ein.

von Claymore (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Da bin ich lieber in meiner Filterblase als in deiner.

Ich kann eine Situation wenigstens aus unterschiedlichen Blickwinkeln 
betrachten - aus deiner Filterblase sieht das dann wie ein Widerspruch 
aus.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Auf meine Frage, warum der Staat dann überhaupt noch Steuern erhebt,
> gehst du mangels Wissen besser nicht ein.

Wieso zum Teufel sollte er das tun? Natürlich müssen Steuern erhoben 
werden. Niemand würde auf die Idee kommen, Steuern komplett zu 
streichen. Aber da sieht man mal wieder, wie wenig du verstehst.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>Ich kann eine Situation wenigstens aus unterschiedlichen Blickwinkeln
>betrachten

Woran machst du diese Behauptung fest? Eigene Einschätzung? Ignorieren 
des Dunning-Kruger-Syndroms?


>Aber da sieht man mal wieder, wie wenig du verstehst.

Wenn nach deiner Aussage durch Steuervermeidung kein Schaden entsteht, 
dann kann man die Vermeidung ja mal gegen unendlich oder Null, je nach 
Sichtweise, laufen lassen.

Und dann erkennt man schnell, daß du Müll laberst.

von Claymore (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Woran machst du diese Behauptung fest? Eigene Einschätzung? Ignorieren
> des Dunning-Kruger-Syndroms?

Sicherlich nicht an deinen wirren Aussagen.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Wenn nach deiner Aussage durch Steuervermeidung kein Schaden entsteht,
> dann kann man die Vermeidung ja mal gegen unendlich oder Null, je nach
> Sichtweise, laufen lassen.

Wenn man es auf die Körperschaftssteuer bezieht - ja, das wäre kein 
Problem. Die sind nämlich in der Gesamtrechnung ziemlich unbedeutend. 
Aber das heißt ja nicht, dass der Staat gar keine Steuer mehr erhebt.

So ähnlich hat es Irland übrigens gemacht. Hat ihnen wirtschaftlich sehr 
geholfen, auch wenn es jetzt die Ohrfeige der EU-Kommission gibt.

Vermutlich weißt du jetzt aber noch nicht einmal, was die 
Körperschaftssteuer genau ist :)

von genervt (Gast)


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Claymore schrieb:
> Niemand kann jemand Vorwürfe machen, wenn
> er etwas völlig legales tut.

Ist es auch das, was du deiner Frau erzählst, wenn sie dich mit 
einer/einem anderen im Bett erwischt?

von Claymore (Gast)


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genervt schrieb:
> Ist es auch das, was du deiner Frau erzählst, wenn sie dich mit
> einer/einem anderen im Bett erwischt?

Wenn wir z.B. Swinger wären, ja.

Der Vergleich hinkt extrem. Aber das ist den Jammertrollen mal wieder 
egal.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>Wenn man es auf die Körperschaftssteuer bezieht - ja, das wäre kein
>Problem.

Seit wann schränkst du auf einmal auf Körperschaftssteuer ein? Werfen 
mit Nebelkerzen aus Verzweiflung?

von genervt (Gast)


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Claymore schrieb:
> Der Vergleich hinkt extrem. Aber das ist den Jammertrollen mal wieder
> egal.

Du bist eben einer der glaubt, dass alles was wirtschaftlich legal ist 
auch moralisch einwandfrei ist.

von Cyblord -. (cyblord)


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genervt schrieb:
> Claymore schrieb:
>> Der Vergleich hinkt extrem. Aber das ist den Jammertrollen mal wieder
>> egal.
>
> Du bist eben einer der glaubt, dass alles was wirtschaftlich legal ist
> auch moralisch einwandfrei ist.

Der Irrglaube besteht darin dass Wirtschaftssubjekte moralisch handeln 
müssten. Wenn eine legale Praxis unmoralisch ist, muss sie per Gesetz 
verboten werden und nicht deren Unterlassung auf freiwilliger Basis 
eingefordert werden.

von Mark B. (markbrandis)


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Cyblord -. schrieb:
> Wenn eine legale Praxis unmoralisch ist, muss sie per Gesetz
> verboten werden und nicht deren Unterlassung auf freiwilliger Basis
> eingefordert werden.

Das Problem dabei ist, dass kein Parlament der Welt sich so schnell neue 
Gesetze ausdenken kann, wie unmoralische Menschen sich Wege ausdenken 
können um innerhalb dieser Gesetze Unsinn zu treiben.

von Claymore (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Seit wann schränkst du auf einmal auf Körperschaftssteuer ein? Werfen
> mit Nebelkerzen aus Verzweiflung?

Es ging darum, dass Unternehmen Gewinne verschieben. Mit welcher Steuer 
sollte ich denn sonst argumentieren? Oder hast du einfach nur nicht 
verstanden, was die Körperschaftssteuer ist?

Cyblord -. schrieb:
> Der Irrglaube besteht darin dass Wirtschaftssubjekte moralisch handeln
> müssten.

Das gilt vor allem untereinander. Wenn man der Meinung ist, dass sich 
ein Unternehmen als Arbeitgeber gegenüber seinen Mitarbeitern möglichst 
moralisch verhalten sollte, würde ich ja auch noch verstehen. Aber 
gegenüber einem Staat, der die Macht hat, sich dagegen zu wehren?

Nur ist es so, dass der Staat ja bei diesen Beispielen sehr wohl im 
Sinne seiner Bevölkerung handelt. Nur gibt es immer einen Teil der 
Bevölkerung, der das (meist aus egoistischen Gründen) nicht so sieht und 
jammert.

Mark B. schrieb:
> Das Problem dabei ist, dass kein Parlament der Welt sich so schnell neue
> Gesetze ausdenken kann, wie unmoralische Menschen sich Wege ausdenken
> können um innerhalb dieser Gesetze Unsinn zu treiben.

Es wäre auch ziemlich naiv zu denken, dass man alle Schlupflöcher 
stopfen könnte. Genauso wie man niemals ein 100% sicheres IT-System 
entwickeln kann. Angriffsstellen gibt es immer.

Aber wenn es im Großen und Ganzen gut läuft, braucht man sich als 
Privatperson darüber wirklich keine Sorgen machen. Das führt nur zu 
einem unglücklichen Leben. Dummerweise wollen manche Menschen 
unglücklich sein...

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